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Reise Nr. 2753

  • Keramik und Seide im Ferganatal
  • Farbenfrohe Vielfalt auf traditionellen Märkten
  • Miniatur-Kalligraphie mit Künstler Davlat Toshev in Buchara

Usbekistan! Eines der faszinierendsten Länder Zentralasiens, wo Kunst und Kultur, Landschaften und Völker sich zu einer einzigartigen Kombination verbinden. Während dieser umfassenden Rundreise blicken wir Handwerkern über die Schulter, gehen auf kulinarische Streifzüge und haben Zeit für eigene Erkundungen.

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Reiseverlauf:

1. Tag: Willkommen in Taschkent: Herz Zentralasiens

Nach Ihrer Ankunft begrüßt Sie unsere Reiseleitung und wir fahren für ein stärkendes Frühstück zum Hotel (Check-In ab 14 Uhr). Anschließend erkunden wir die Hauptstadt bei einer Stadtrundfahrt und sammeln erste Eindrücke. Als wichtiger Handelsplatz an der Seidenstraße ist Taschkent bekannt geworden. Vieles musste nach dem Erdbeben von 1966 neu erbaut werden. Umso erstaunter sind wir, wie gut Moderne und Tradition in Taschkent verschmelzen. Wir erkunden die Stadt mit der berühmten Medrese Barakchan und dem Kaffal Shashi-Mausoleum und bewundern die zum Teil kunstvoll gestalteten Bahnhöfe, während wir ein Stück mit der Metro fahren. (F)

2. Tag: Von Taschkent ins Ferganatal

Am frühen Morgen reisen wir mit der Bahn weiter ins Ferganatal. Die »Perle Usbekistans« wird diese größte Oase in Zentralasien auch genannt, die von bis zu fast 4.700 Meter hohen Bergen eingerahmt wird. Verschiedene Kunsthandwerke sind im Ferganatal beheimatet: In Margilan erfahren wir mehr über die Herstellung von Seide. Die Qualität und das Design der usbekischen Seidenstoffe wird weit über die Grenzen des Landes hinaus geschätzt. In Rishtan besuchen wir einen Meisterbetrieb und lernen die typische Fergana-Keramik kennen. Zu Gast bei einer kirgisischen Familie erhalten wir anschließend Einblick in die Kunst der Teppichknüpferei. Das Abendessen wird uns in einem Teehaus in Kokand serviert. (F, A)

3. Tag: Vom Ferganatal nach Taschkent

In Kokand erwarten uns der Palast Khudoyar Khan, das Modari Khan Mausoleum und der Friedhof der Chane. Anschließend verlassen wir das Ferganatal wieder und fahren mit dem PKW zurück nach Taschkent. 360 km (F)

4. Tag: Von Taschkent nach Chiwa

Am Morgen bringt uns das Flugzeug nach Urgentsch. Dort besuchen wir die Ausgrabungsstätte Ayaz Kala. Von dieser Ruine haben wir eine fantastische weite Sicht auf die Umgebung. Unterwegs machen wir ein Picknick in einer Jurte, bevor wir weiter nach Chiwa fahren. 220 km (F, P)

5. Tag: Chiwa: Oasenstadt

In der Oasenstadt Chiwa sehen wir die gewaltige Stadtmauer und spazieren ausgiebig durch den Ort, der wie ein großes Baukunstmuseum erscheint. Hier existiert noch die alte Seidenstraße, auch wenn wir auf Kamelkarawanen vergeblich warten. Dennoch werden wir an jeder Ecke etwas Neues entdecken und einen unvergesslichen Tag in Chiwa verbringen. Während unserer Stadtbesichtigung erwarten die Juma Moschee, die Zitadelle Kunya Ark und das Islam Chodja Minarett und Medrese unseren Besuch, die beide zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet worden sind. Anschließend besichtigen wir den Tasch Hauli Palast und die Sommerresidenz Nurulla-Bei. (F)

6. Tag: Von Chiwa nach Buchara

Am Vormittag reisen wir durch die Wüste Kyzyl Kum nach Buchara. Am Nachmittag erreichen wir dann die Stadt, welche seit alten Zeiten den Beinamen »die Edle« trägt. Der Rest des Tages steht Ihnen für erste eigene Erkundungen zur Verfügung. 450 km (F, A)

7. Tag: Buchara: Medresen und Kuppelbasare

Buchara - Kaum eine andere Stadt wird so sehr mit Zentralasien verbunden wie diese. Wir sehen zunächst Ark, die gewaltige Zitadelle, wo einst die Khane Bucharas residierten. Unser Weg führt vom Poikalon-Komplex durch die Kuppelbasare vorbei an Medresen zum Labi Hauz. Hier ist das Zentrum des alten Buchara mit prachtvollen Bauten. In einem anderen Altstadtteil befindet sich die Chor Minor. Dieses Turmtor diente einst als Haupteingang zu einer Karawanserei. Der weltbekannte Künstler Davlat Toshev wird uns höchst persönlich in die usbekische Kunst der Miniaturmalerei einführen. (F)

8. Tag: Buchara: ein altes Kaufmannshaus

Wir besuchen den etwas außerhalb gelegenen Naqshbandi-Komplex, wo der Begründer des gleichnamigen Derwisch-Ordens beerdigt ist. Ganz anders ist hingegen das Grabmal der Samaniden, ein kleiner, nur durch Ziegelornamentik geprägter Bau, der gerade wegen seiner Schlichtheit so beeindruckend ist. Wie wohlhabende Kaufleute und Händler vor 100 Jahren in Buchara wohnten, sehen wir im Haus des Kaufmanns Khodjaev. Der aus mehreren Gebäuden bestehende Komplex dient heute als Museum. (F)

9. Tag: Von Buchara über Karshi nach Shar-e Sabs

Auf den Spuren der Seidenstraße bewegen wir uns Richtung Karshi. Unterwegs machen wir einen Fotostopp an einer sehr gut erhaltenen Brücke aus dem 16. Jahrhundert. Unser Ziel ist Shar-e Sabs, die Geburtsstadt Timurs. Die beeindruckenden Ruinen seines Palastes lassen erahnen, wie monumental das Bauwerk einst gewesen sein muss. 220 km (F, A)

10. Tag: Von Shar-e Sabs nach Samarkand

Heute erkunden wir Shar-e Sabs. Wir besichtigen zuerst die Gök Gumbas-Moschee und den Darus Saodad-Komplex, die zu den beeindruckendsten Bauwerken der Stadt gehören. Am Nachmittag fahren wir mit dem PKW über die Passstraße nach Samarkand. Die Straße erreicht eine Passhöhe von 1.675 Metern und bietet uns ein herrliches Panorama. 100 km (F)

11. Tag: Samarkand: Hauptstadt Timurs

Samarkand! Ein Name wie ein Zauberwort. Unsere Erkundungen in Samarkand beginnen mit dem Besuch von Timurs palastartigem Mausoleum Gur-e Amir. Seit Jahrhunderten grüßt die hohe, melonenförmige Grabkuppel den Reisenden. Dann besichtigen wir den Registan-Platz, den wohl berühmtesten Platz Zentralasiens. Der Besuch der drei Medresen, die sich an diesem Platz befinden, wird uns beeindrucken. Im Anschluss daran freuen wir uns auf einen kulinarischen Streifzug über den Basar. Das Probieren der Rosinen, Aprikosen und Nüsse ist ausdrücklich erwünscht. Anschließend wartet ein Besuch der großen Moschee Bibi Khanum auf uns. Timur wollte - um seine unbegrenzten technischen und finanziellen Möglichkeiten zu demonstrieren - die schönste Moschee der östlichen Welt bauen lassen. Anschließend fahren wir weiter nach Shah-e Sende, einem herrlichen Ensemble verschiedenster Mausoleen timuridischer Adliger. Am Abend sind wir zu Gast bei einer usbekischen Familie und kommen in den Genuss des Nationalgerichts Plov. (F, A)

12. Tag: Samarkand: orientalische Schönheit

Unser Tag beginnt mit dem Besuch im Museum von Afrosiab und beim angrenzenden Ausgrabungsfeld. Dort erhalten wir einen Eindruck vom alten Samarkand. Anschließend unternehmen wir einen Abstecher zum Observatorium von Ulug Bek. Die jahrhundertealten Traditionen des Landes lernen wir beim Besuch einer Papiermanufaktur kennen. Das Samarkand-Papier wurde und wird aus den Fasern des Maulbeerbaums, Henna und Rosenwasser produziert und ist für seine helle Farbe und seinen Wohlgeruch bekannt. Nutzen Sie die Freizeit am Nachmittag um sich zu erholen. (F)

13. Tag: Von Samarkand nach Taschkent

Ein halbtägiger Ausflug führt uns heute nach Urgut, einer Gebirgsregion nahe Samarkand. Hier spazieren wir zum Chor Chinor-Komplex, außerdem bummeln wir über den lokalen Basar. Ein Picknick in der Natur beendet den Vormittag. Nach einer Zugfahrt erreichen wir Taschkent. Wir lassen die Reise gemeinsam bei einem Abendessen ausklingen und nehmen Abschied von unserem Märchen aus 1001 Nacht. 320 km (F, P, A)

14. Tag: Heimreise

Eine eindrucksvolle Reise ist zu Ende. Sie fahren zum Flughafen und fliegen zurück in die Heimat. (F) Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, P=Picknick, A=Abendessen)

Im Reisepreis enthalten

  • Inlandsflug mit Uzbekistan Airways in der Economy - Class
  • Flughafen - und Flugsicherheitsgebühren für den Inlandsflug
  • Rundreise/Ausflüge in landestypischen Fahrzeugen mit Klimaanlage
  • Transfers am An - und Abreisetag
  • Bahnfahrten laut Programm
  • 13 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
  • 14x Frühstück, 2x Picknick, 5x Abendessen
  • Deutsch sprechende qualifizierte Gebeco Erlebnisreiseleitung (wechselnd)
  • Fahrt über die Passstraße von Shar - e Sabs
  • Besichtigung einer Seiden - und Keramikwerkstatt im Ferganatal
  • Prächtige Metro - Bahnhöfe in Taschkent
  • Traditionelles Abendessen bei einer usbekischen Familie
  • Mittagessen in einer Jurte
  • Alle Eintrittsgelder
  • Reiseliteratur zur Auswahl

Wunschleistungen

  • Halbpension (8 Abendessen) ¹: 155,- €
  • Aufpreis für eine durchgehende Deutsch sprechende Reiseleitung ²: 530,- €

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