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Polen im Wandel der Zeit

  • Polen
  • Studienreisen

Reise Nr. 3165

  • Wawel, die Burg der polnischen Könige und bei den Philipponen in Masuren
  • Aula Leopoldina in Breslau und Schifffahrt am Oberländischen Kanal
  • Bierprobe in einer Breslauer Brauerei und Abendessen am Lagerfeuer

Wir entdecken während dieser Reise Städte unseres Nachbarlandes wie die altehrwürdige Königsstadt Krakau und die prosperierende polnische Hauptstadt Warschau. Breslau beeindruckt mit seinem ringförmigen Marktplatz, dem Rynek, und Lodz begeistert durch ungewöhnliche Industriearchitektur. Wir spazieren an den glasklaren Seen in Masuren und an den Sandstränden der Bernsteinküste. Wir besuchen die Marienburg, den einstigen Sitz des deutschen Ordens und durchstreifen die Gassen der alten Hansestadt Danzig. Und wer möchte, erklimmt die höchsten Wanderdünen Osteuropas. Eine Reise für Geschichtsinteressierte und Naturfreunde!

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Reiseverlauf:

1. Tag: Willkommen in Krakau

Die Bahn oder das Flugzeug bringen Sie nach Krakow (Krakau). Wir begeben uns auf eine erste abendliche Entdeckungstour zum Krakauer Marktplatz. Dort werden wir schon in einem Restaurant erwartet. Lassen wir uns von der polnischen Küche überraschen! (A)

2. Tag: Krakau: die alte Königsstadt

Ausgiebig erkunden wir das historische Krakau. Jeder Stein der tausendjährigen Stadt könnte eine Geschichte erzählen. Imposant erhebt sich am Ufer der Weichsel der Wawel mit dem Königsschloss. Der Burgberg gilt als heilige Stätte, auf der über Jahrhunderte die polnischen Herrscher residierten. In der Kathedrale auf dem Wawel begeben wir uns auf eine Zeitreise durch die polnische Geschichte, diente sie doch als Grabstätte vieler Monarchen und berühmter Persönlichkeiten. Vor der Marienkirche stehend erschließt sich uns der riesige Krakauer Rynek mit den bekannten Tuchhallen. Eine wahrhaft historische Kulisse! Wir bewundern die farbenprächtigen Gebinde der Blumenfrauen und hören den Straßenmusikanten zu. Der Nachmittag gehört Ihnen und Krakau! Wenn Sie möchten, können Sie an einem optionalen Ausflug in das jüdische Viertel Kazimierz teilnehmen. Sie besuchen die ehemalige Fabrik von Oskar Schindler, in der das neue Museum zur Geschichte der Juden in Krakau eine Heimstatt gefunden hat. Sie spazieren von der Synagoge zum Friedhof, vorbei an Galerien und Antiquitätenläden. Während des Abendessens probieren Sie die regionale jüdische Küche und lauschen dem Klezmer, der mal fröhlichen, mal tragenden Musik. (F)

3. Tag: Krakau: Phantasien in Salz

In Wieliczka befindet sich eines der ältesten Salzbergwerke Europas, das schon vor Jahrhunderten Besucher anzog. Wir erfahren, dass selbst Nikolaus Kopernikus hier weilte. Aber erst einmal müssen wir viele Stufen in die Tiefe laufen, ehe wir unter der Erde in Salz gemeißelte Kapellen entdecken. In anderen Sälen und Kammern beeindrucken malerisch in Szene gesetzte Salzseen. Am freien Nachmittag können Sie nochmals die Schönheiten Krakaus genießen oder nach Auschwitz fahren, in die kleine Stadt, die zum Synonym für den Völkermord wurde (optional). Zum Abendessen in einem Restaurant treffen wir alle wieder zusammen. 95 km (F, A)

4. Tag: Von Krakau nach Breslau

Wir setzen unsere Reise durch Schlesien in westliche Richtung fort und erreichen am Nachmittag Wroclaw (Breslau). An der Jahrhunderthalle hören wir, dass diese ob ihrer einzigartigen Bauweise inzwischen zum UNESCO-Welterbe gehört. Im Hauptgebäude der Breslauer Universität beeindruckt uns die barocke Aula Leopoldina. Über Oderbrücken spazieren wir zur Dominsel, die als der älteste Teil der Stadt gilt. Hier besuchen wir die wichtigsten Kirchen, wie den zweitürmigen Dom St. Johannes. Am Marktplatz mit seinen farbenfrohen Bürgerhäusern aus verschiedenen Epochen geht unser Blick automatisch zur astronomischen Uhr an der Fassade des Rathauses und schweift dann zum Eingang des bekannten Schweidnitzer Kellers. Unsere Entdeckungen in Breslau enden in einer Brauerei, wollen wir doch vom einheimischen Gerstensaft kosten. 260 km (F)

5. Tag: Breslau: Ausflug in das Riesengebirge

Ein ganzer Tag für eigene Unternehmungen in Breslau! Das Stadtschloss bietet eine Ausstellung zum Thema »1000 Jahre Wroclaw an. Wer es moderner mag, besucht das Hydropolis, das Zentrum für Umweltbildung. Optional können Sie zu einem Ausflug in das nahe gelegene Karkonosze, das Riesengebirge, aufbrechen. Erster Stopp: Jelenia Gòra (Hirschberg). Der Rathausplatz der alten Handelsstadt ist komplett von hübschen Häusern mit Laubengängen umgeben, in denen sich Läden, Cafés und Restaurants befinden. Frisch gestärkt vom Mittagessen fahren Sie dann hinein in die Berge des Karkonosze, des Riesengebirges. Sie kommen nach Jagniatkow (Agnetendorf). In seiner ehemaligen Villa beschäftigen Sie sich mit Gerhart Hauptmann, seinem Leben und seinem Werk. Dann geht es hinein in die Berge: Unterhalb der Sniezka, der Schneekoppe, liegt der Ort Karpacz (Krummhübel). Ein Anziehungspunkt des Wintersportortes ist die norwegische Stabkirche Wang. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie an Ort und Stelle. Eine kleine Wanderung zum malerischen Kochelfall beschließt den Tag. 280 km (F, A)

6. Tag: Von Breslau nach Lodz

Wir fahren nach Lodz (Lodsch). Und Theo muss nicht mehr speziell dazu aufgefordert werden. Wir hören und staunen: In der drittgrößten Stadt unseres Nachbarlandes ist die polnische Filmakademie zu Hause. Einer der bekanntesten Absolventen ist Roman Polanski. Markenzeichen der Stadt sind aber die etwa 160 Residenzen und Textilfabriken, die einheimische Industrielle im 19. und 20. Jahrhundert errichten ließen. Es entstanden auch Arbeitersiedlungen, große urbane Komplexe mit Apotheken, Schulen und andere Einrichtungen. Auch unser heutiges Hotel ist ein Teil einer ehemaligen Fabrik. 210 km (F, A)

7. Tag: Von Lodz nach Warschau

Wir sehen mit Lodz eine touristisch weitgehend unentdeckte Stadt, die vor einem Jahrhundert als »Manchester des Ostens« Industriegeschichte geschrieben hat. Wir erkennen dies an den reich verzierten Häusern in der Piotrkowska-Straße, die mit vier Kilometern Europas längste Handelsstraße war und heute die zentrale Fußgängerzone ist. Über das Zusammenleben der drei hier beheimateten Kulturkreise Juden, Polen und Deutsche informieren wir uns im Stadtmuseum, das sich im ehemaligen Palast der Poznanskis befindet. Wir fahren weiter in Richtung Warschau und erkunden am späten Nachmittag die polnische Hauptstadt. Über den Königsweg gelangen wir zum romantischen Lazienki-Park, in dem sich das bekannte Chopin-Denkmal befindet. Wir stehen auf dem Schlossplatz mit der Sigismundsäule, am Eingangstor zur wieder aufgebauten Altstadt. 140 km (F)

8. Tag: Warschau: eigene Entdeckungen

Dieser Tag steht Ihnen für eigene Entdeckungen zur Verfügung. Am Abend bummeln wir nochmals gemeinsam durch das Zentrum der polnischen Hauptstadt zum Palast des Staatspräsidenten und zur Altstadt, auf deren Marktplatz sich an warmen Sommerabenden Jung und Alt treffen. (F)

9. Tag: Von Warschau nach Nikolaiken

Nur wenige Stunden dauert unsere Fahrt von Warschau nach Mikolajki (Nikolaiken). Wir erreichen Masuren, den südlichen Teil des ehemaligen Ostpreußens, heute im Nordosten Polens gelegen. Das Land der 3.000 Seen ist eine der letzten naturnahen Regionen Europas. Mischwälder und Wildwiesen, klare, tiefe Seen und zahlreiche Flüsse, Teiche und Sümpfe bieten einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt ein Zuhause. Wir durchfahren die Johannisburger Heide, das größte Waldgebiet in Ostpreußen. Hier ist Masuren am ursprünglichsten. Um Wojnowo sehen wir typisch russische Holzhäuser und eine Klosterkirche mit Zwiebeltürmen. Woher kommt diese? Wir erfahren, dass sich im 19. Jahrhundert Philipponen ansiedelten. Das sind orthodoxe Altgläubige, die aufgrund ihres Glaubens Russland verlassen mussten. Lassen wir den Tag romantisch ausklingen: Wir gleiten in einem Stakenkahn auf dem Flüsschen Krutynia unter einem Geflecht von grünen Baumkronen dahin. 280 km (F, A)

10. Tag: Nikolaiken: Naturlandschaft Masuren

Wir fahren nach Swieta Lipka (Heiligelinde). Berühmt wurde dieser Ort, der alljährlich Tausende von Besuchern anzieht, durch seine barocke Wallfahrtskirche Mariä Verkündigung, die sich auf einer Waldlichtung erhebt. Wir hören von den Sagen und Wundern, die sich um Heilige Linde ranken. Und wir lauschen einem kleinen Zwischenspiel auf der kunstvollen Orgel. Ganz anders ist unser zweiter Besichtigungspunkt dieses Tages: Bei Ketrzyn (Rastenburg) besuchen wir in der »Wolfsschanze« die Gedenkstätte zum 20. Juli 1944. Nach einem Stopp in Sztynort (Steinort), dem einstmals schönsten Besitz in Ostpreußen, bummeln wir durch die masurische Sommerhauptstadt Nikolaiken am Sniadwy-See (Spirding-See). Unser Tag klingt mit einem Abendessen am Lagerfeuer aus. 150 km (F, A)

11. Tag: Von Nikolaiken nach Elbing

Wir verlassen Masuren und kommen in das Ermland. Uns zieht es an den Oberländischen Kanal. Auf uns wartet ein technisches Wunderwerk, das vor etwa 100 Jahren realisiert wurde. Schiffe werden bis zu einem Höhenunterschied von knapp einhundert Metern mehrfach auf Schienen transportiert. Natürlich unternehmen wir eine Schifffahrt am Kanal, ehe es weiter an das nahe gelegene Frische Haff geht. Weithin sichtbar ist die Kathedrale von Frombork (Frauenberg). Wir stoßen auf Nikolaus Kopernikus, der hier als Domherr wirkte. 280 km (F, A)

12. Tag: Von Elbing nach Danzig

Nicht weit von Elblag (Elbing) kommen wir zur Malbork (Marienburg), die eng mit der Geschichte des Deutschen Ordens verbunden ist. Seit 1280 war die Marienburg dessen Konventsitz. Hier residierten die Großmeister des Ordens. Wir staunen: Die imposante Anlage aus rotem Backstein gilt heute als die größte mittelalterliche Festung in Europa. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte ständig vergrößert, aber auch mehrmals zerstört, geplündert und immer wieder aufgebaut. Nach so viel Geschichte, kommen uns die langen, weißen Sandstrände der Danziger Bucht gerade recht. In Sopot (Zoppot) bummeln wir über die weiß getünchte Mole und erfreuen uns an den schön restaurierten Villen in der typischen Bäderarchitektur. Es besteht die Möglichkeit im Geburtshaus des deutschen Schauspielers Klaus Kinsky Bier oder Kaffee zu trinken. Am Abend beziehen wir unser Hotel am Rande der Danziger Altstadt. 125 km (F, A)

13. Tag: Danzig: Perle der Ostsee

Wenn Polens König nach Danzig reiste, gelangte er durch das Hohe Tor ins Stadtzentrum. Auch wir werden während unserer Stadtführung von dort über die Langgasse und den Langen Markt mit dem Neptunbrunnen zum Artushof spazieren. Auch für uns ist das architektonische Erbe der Hanse unübersehbar, trafen sich doch gerade hier die Kaufleute der Stadt zu Geschäften, aber auch zu Feiern. Am Grünen Tor, das sich zum Wasser hin öffnet, sehen wir die Lange Brücke über die Motlawa (Mottlau) und das Wahrzeichen der Stadt, das Krantor. Die vornehme Frauengasse mit ihren ganz eigenen Terrassen vor den Häusern führt zur Marienkirche, der größten Backsteinkirche der Welt. Wie wäre es am freien Nachmittag mit einem Besuch im Nationalmuseum? Hier hängt Memlings Tryptichon »Das jüngste Gericht«, dessen kuriose Geschichte sogar zu diplomatischen Verwicklungen führte. (F, A)

14. Tag: Danzig: Ausflug Nationalpark Slowinski

Dieser Tag steht Ihnen für eigene Unternehmungen in der Dreistadt zur Verfügung. Wer möchte, kann im Solidarnosc-Museum in die jüngere polnische Geschichte eintauchen oder sich im Nationalmuseum an Kunst und Kunsthandwerk erfreuen. Wer Lust auf einen ganztägigen Ausflug hat, folgt uns in den Nationalpark Slowinski. Die Formation des Parks resultiert aus der frühen Einwirkung eines Gletschers und der späteren Einwirkung der Ostsee. Der Park wird daher durch einen Streifen von Moränenhügeln im Süden und Westen eingegrenzt. Eine umfassende Tier- und Pflanzenwelt erwartet unseren Besuch. Allein 257 Vogelarten bevölkern dieses kleine Paradies, halten wir unsere Kameras bereit! (F)

15. Tag: Abschied von Polen

Erlebnisreiche Tage liegen hinter uns. Die Bahn oder das Flugzeug bringt Sie von Danzig aus zurück nach Hause. (F)

Fahrplan-, Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(F=Frühstück, A=Abendessen)

Ihre Hotels

OrtN?chte/HotelLandeskat.
Krakau3 Ascot3
Breslau2 Tumski3
Lodsch1 Tobaco3
Warschau2 Radisson Blu Sobieski4
Nikolaiken2 Mazurski Dworek3
Elbing1 Pod Lwem3
Danzig3 Radisson Hotel & Suites4

Wunschleistungen

  • Bahnanreise in der 1. Klasse: 170,- €
  • Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse: 86,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 12

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