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Im Städtedreieck: Krakau, Breslau und Warschau

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Reise Nr. 3162

  • Wawel, die Burg der polnischen Könige
  • Aula Leopoldina in Breslau
  • Bierprobe in einer Breslauer Brauerei

Wir entdecken während dieser Reise die Städte im südlichen Teil unseres Nachbarlandes - wie die altehrwürdige Königsstadt Krakau und die prosperierende Hauptstadt Warschau. Lodz begeistert durch ungewöhnliche Industriearchitektur und Breslau beeindruckt mit einem ringförmigen Marktplatz, dem Rynek. Eine Reise nicht nur für Geschichtsinteressierte!

Im Städtedreieck: Krakau, Breslau und WarschauIm Städtedreieck: Krakau, Breslau und WarschauIm Städtedreieck: Krakau, Breslau und WarschauIm Städtedreieck: Krakau, Breslau und Warschau

Reiseverlauf:

1. Tag: Willkommen in Krakau

Die Bahn oder das Flugzeug bringen Sie nach Krakow (Krakau). Wir begeben uns auf eine erste abendliche Entdeckungstour zum Krakauer Marktplatz. Dort werden wir schon in einem Restaurant erwartet. Lassen wir uns von der polnischen Küche überraschen! (A)

2. Tag: Krakau: die alte Königsstadt

Ausgiebig erkunden wir das historische Krakau. Jeder Stein der tausendjährigen Stadt könnte eine Geschichte erzählen. Imposant erhebt sich am Ufer der Weichsel der Wawel mit dem Königsschloss. Der Burgberg gilt als heilige Stätte, auf der über Jahrhunderte die polnischen Herrscher residierten. In der Kathedrale auf dem Wawel begeben wir uns auf eine Zeitreise durch die polnische Geschichte, diente sie doch als Grabstätte vieler Monarchen und berühmter Persönlichkeiten. Vor der Marienkirche stehend erschließt sich uns der riesige Krakauer Rynek mit den bekannten Tuchhallen. Eine wahrhaft historische Kulisse! Wir bewundern die farbenprächtigen Gebinde der Blumenfrauen und hören den Straßenmusikanten zu. Der Nachmittag gehört Ihnen und Krakau! Wenn Sie möchten, können Sie an einem optionalen Ausflug in das jüdische Viertel Kazimierz teilnehmen. Wir besuchen die ehemalige Fabrik von Oskar Schindler, in der das neue Museum zur Geschichte der Juden in Krakau eine Heimstatt gefunden hat. Ein Spaziergang führt von der Synagoge zum Friedhof, vorbei an Galerien und Antiquitätenläden. Während des Abendessens probieren wir die regionale jüdische Küche und lauschen dem Klezmer, der mal fröhlichen, mal tragenden Musik. (F)

3. Tag: Krakau: Phantasien in Salz

In Wieliczka befindet sich eines der ältesten Salzbergwerke Europas, das schon vor Jahrhunderten Besucher anzog. Wir erfahren, dass selbst Nikolaus Kopernikus hier weilte. Aber erst einmal müssen wir viele Stufen in die Tiefe hinabsteigen, ehe wir unter der Erde in Salz gemeißelte Kapellen entdecken. In anderen Sälen und Kammern beeindrucken malerisch in Szene gesetzte Salzseen. Am freien Nachmittag können Sie nochmals die Schönheiten Krakaus genießen oder nach Auschwitz fahren, in die kleine Stadt, die zum Synonym für den Völkermord wurde (optional). Zum Abendessen in einem Restaurant treffen wir alle wieder zusammen. 95 km (F, A)

4. Tag: Von Krakau nach Breslau

Wir setzen unsere Reise durch Schlesien in westliche Richtung fort und erreichen am Nachmittag Wroclaw (Breslau). An der Jahrhunderthalle hören wir, dass diese ob ihrer einzigartigen Bauweise inzwischen zum UNESCO-Welterbe gehört. Im Hauptgebäude der Breslauer Universität beeindruckt uns die barocke Aula Leopoldina. Über Oderbrücken spazieren wir zur Dominsel, die als der älteste Teil der Stadt gilt. Hier besuchen wir die wichtigsten Kirchen, wie den zweitürmigen Dom St. Johannes. Am Marktplatz mit seinen farbenfrohen Bürgerhäusern aus verschiedenen Epochen geht unser Blick automatisch zur astronomischen Uhr an der Fassade des Rathauses und schweift dann zum Eingang des bekannten Schweidnitzer Kellers. Unsere Entdeckungen in Breslau enden in einer Brauerei, wollen wir doch vom einheimischen Gerstensaft kosten. 260 km (F, A)

5. Tag: Breslau: Ausflug in das Riesengebirge

Ein ganzer Tag für eigene Unternehmungen in Breslau! Optional können Sie zu einem Ausflug in das nahe gelegene Karkonosze, das Riesengebirge, aufbrechen. Erster Stopp: Jelenia Gòra (Hirschberg). Der Rathausplatz der alten Handelsstadt ist komplett von hübschen Häusern mit Laubengängen umgeben, in denen sich Läden, Cafés und Restaurants befinden. Frisch gestärkt vom Mittagessen fahren wir dann hinein in die Berge des Karkonosze, des Riesengebirges. Wir kommen nach Jagniatkow (Agnetendorf). In seiner ehemaligen Villa beschäftigen wir uns mit Gerhart Hauptmann, seinem Leben und seinem Werk. Dann geht es hinein in die Berge: Unterhalb der Sniezka, der Schneekoppe, liegt der Ort Karpacz (Krummhübel). Ein Anziehungspunkt des Wintersportortes ist die norwegische Stabkirche Wang. Was es damit auf sich hat, erfahren wir an Ort und Stelle. Eine kleine Wanderung zum malerischen Kochelfall beschließt den Tag. 280 km (F)

6. Tag: Von Breslau nach Lodz

Wir fahren nach Lodz (Lodsch). Und Theo muss nicht mehr speziell dazu aufgefordert werden. Wir hören und staunen: In der drittgrößten Stadt unseres Nachbarlandes ist die polnische Filmakademie zu Hause. Einer der bekanntesten Absolventen ist Roman Polanski. Markenzeichen der Stadt sind aber die etwa 160 Residenzen und Textilfabriken, die einheimische Industrielle im 19. und 20. Jahrhundert errichten ließen. Es entstanden auch Arbeitersiedlungen, große urbane Komplexe mit Apotheken, Schulen und anderen Einrichtungen. Auch unser heutiges Hotel ist ein Teil einer ehemaligen Fabrik. 210 km (F, A)

7. Tag: Von Lodz nach Warschau

Wir sehen mit Lodz eine touristisch weitgehend unentdeckte Stadt, die vor einem Jahrhundert als »Manchester des Ostens« Industriegeschichte geschrieben hat. Wir erkennen dies an den reich verzierten Häusern in der Piotrkowska-Straße, die mit vier Kilometern Europas längste Handelsstraße war und heute die zentrale Fußgängerzone ist. Über das Zusammenleben der drei hier beheimateten Kulturkreise, den Juden, Polen und Deutschen, informieren wir uns im Stadtmuseum, das sich im ehemaligen Palast der Poznanskis befindet. Wir fahren weiter in Richtung Warschau und erkunden am späten Nachmittag die polnische Hauptstadt. Über den Königsweg gelangen wir zum romantischen Lazienki-Park, in dem sich das bekannte Chopin-Denkmal befindet. Wir stehen auf dem Schlossplatz mit der Sigismundsäule, am Eingangstor zur wieder aufgebauten Altstadt. 140 km (F)

8. Tag: Heimreise

Erlebnisreiche Tage im Süden unseres Nachbarlandes liegen hinter uns. Nun heißt es Abschied nehmen. Do Widzenia! Sie fliegen oder fahren mit der Bahn von Warschau aus nach Hause. (F)

Fahrplan-, Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(F=Frühstück, A=Abendessen)

Ihre Hotels

OrtN?chte/HotelLandeskat.
Krakau3 Ascot3
Breslau2 Tumski3
Lodsch1 Tobaco3
Warschau1 Radisson Blu Sobieski?4
?Anreisen 15.05., 29.05. und 12.06. Hotel Ibis Stare Miastro***

Wunschleistungen

  • Bahnanreise in der 1. Klasse: 175,- €
  • Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse: 86,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 12

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