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Der Reiz des unbekannten Albaniens

  • Albanien
  • Studienreisen

Reise Nr. 3167

  • UNESCO-Welterbe St. Naum am Ohrid-See
  • Antike pur: Butrint und Apollonia
  • Einblick in die ländliche Küche

Albanien - ein fast noch unentdecktes Land. Dabei begeistert das schöne Unbekannte nicht nur mit der Hauptstadt Tirana und unzähligen geschichtsträchtigen Orten, sondern vor allem mit einer traumhaften Naturkulisse. Folgen Sie mir und wir entdecken gemeinsam dieses wunderschöne Land, das uns noch so viel lehren kann. Ich freue mich auf Sie! Ihr Sali Belshaku

Der Reiz des unbekannten Albaniens
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Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise nach Albanien

Aufbruch nach Albanien, in ein noch unbekanntes Land! Um die Mittagszeit landen wir am Mutter-Theresa-Flughafen Tirana. Unser erstes Ziel: Kruje in den Skanderbeg-Bergen oberhalb der Hauptstadt. Für viele Albaner ist Kruje eine heilige Stadt. Hier widerstand Fürst Skanderbeg den Truppen der Osmanen. In den wieder aufgebauten Ruinen der Festung werden die Taten des Nationalhelden lebendig. Noch ein Blick in den bunten Basar Krujës, ehe wir beim ersten gemeinsamen Abendessen den traumhaften Ausblick auf die Ebene bis hin zum Adriatischen Meer genießen. 20 km (A)

2. Tag: Von Kruje nach Ohrid

Wir fahren in östliche Richtung. Ein erster Stopp in Elbasan, entstanden an einer Kreuzung der Via Egnatia, der wichtigsten antiken Handelsroute auf dem Balkan. Familie Qorri freut sich, uns in ihrem Haus zum Mokka zu begrüßen. Wenn wir die Grenze nach Nordmazedonien überqueren, sehen wir ihn schon: den Ohrid-See. Wir sind nicht nur auf seine einmalige Flora und Fauna gespannt, sondern auch auf die vielen kulturhistorischen Kostbarkeiten an seinen Ufern. Und schon geht es los: Im Kloster Sveti Naum, einer UNESCO-Welterbestätte, erfahren wir, dass der Mönch Naum schon 895 das später ihm gewidmete Kloster gründete und hier begraben liegt. Noch heute erzählen uns uralte Fresken aus seinem Leben. 170 km (F, A)

3. Tag: Einmaliger Ohrid-See

Auch die anderen Kirchen am heiligen See, wie die Sveti Sofija, wecken unser Interesse. Während einer kurzen Bootsfahrt können wir uns gar nicht satt sehen: Vor uns das azurblaue Wasser des Ohrid-Sees, dahinter die mit Schnee bedeckten Berge des Galicica-Nationalparks. Später werden wir in einem rustikalen Gästehaus vom Wirt persönlich begrüßt. Hier sitzen wir gemütlich beisammen und lassen uns mit traditionellen Speisen aus der ländlichen Küche verwöhnen. Lecker sind die frische Pide und das hausgemachte Brot! 30 km (F, M)

4. Tag: Von Ohrid nach Berat

Wir kehren nach Albanien zurück und fahren in die »Stadt der tausend Fenster«. In Berat erkunden wir das charmante Burgviertel Kalaja mit seinen verwinkelten Gassen, Moscheen, Kirchen und osmanischen Häusern aus dem 18. Jahrhundert. Im Onufri-Museum in der Kathedrale des Hl. Nikolaus widmen wir uns den wertvollen Ikonen des gleichnamigen albanischen Malers. 165 km (F, A)

5. Tag: Von Berat über Gjirokastër nach Saranda

Wir fahren auf schmalen Straßen vorbei an beeindruckenden Bergketten nach Gjirokastër. Die osmanisch wirkende Altstadt mit den massiven Steinhäusern war der UNESCO der Titel einer Welterbestätte wert. Wir schauen uns in Ruhe um. Das Geburtshaus des kommunistischen Staatsgründers Enver Hoxha beherbergt heute ein sehenswertes ethnografisches Museum. Dann erklimmen wir über kopfsteingepflasterte Gassen die Zitadelle. Der Aufstieg lohnt sich. Auf uns wartet ein wunderbarer Ausblick über die Stadt in die Ebene von Gjirokastër. Abends, wenn wir in Saranda am Ionischen Meer ankommen, können wir mit etwas Glück bis nach Korfu hinüberschauen. 220 km (F, A)

6. Tag: Butrint: Antike Zeugnisse albanischer Geschichte

Wenn wir dem römischen Dichter Vergil Glauben schenken, war das antike Butrint ein zweites Troja im Kleinformat. Troja hin oder her, auf jeden Fall war die Stadt wegen ihrer exponierten Lage an einer Lagune und der mineralhaltigen Quellen der Umgebung ein beliebter Kur- und Festspielort der Antike. Wir erkunden das von der UNESCO zur Welterbestätte erklärte archäologische Areal und spazieren durch die griechische, römische und byzantinische Geschichte Butrints. Dass wir auf dem Rückweg an die Küste noch einen Stopp im pittoresken Dorf Ksamil einlegen können, haben wir dem Besuch von Nikita Chruschtschow in Albanien 1959 zu verdanken. Seinetwegen baute man extra die Straße von Butrint zur adriatischen Küste. 40 km (F, A)

7. Tag: Von Saranda über den Llogra-Pass nach Vlorë

Noch einmal wird uns heute deutlich, dass große Teile des heutigen Albaniens in der Antike Teil der europäischen Staatenwelt waren. Epirus hieß die historische Landschaft diesseits und jenseits der albanisch-griechischen Grenze. Genießen wir die Ausblicke über malerische Buchten zu Inseln im Ionischen Meer, die heute zu Griechenland gehören. Später fahren wir im Ceraunischen Gebirge bis auf 1.027 Meter hoch auf dem Llogora-Pass nach Norden. Auf unserem Weg auf kurvenreichen Straßen durch karge Gebirgslandschaften bewundern wir die Flora und Fauna des gleichnamigen Nationalparks. 130 km (F, A)

8. Tag: Von Vlorë über Apollonia und Durrës nach Tirana

In Apollonia wird schnell klar, dass Apoll seine schützende Hand über die Stadt hielt. Und Aristoteles erklärte am Beispiel der Kolonie seinen Zeitgenossen, wie eine Oligarchie funktionierte. Von Größe und Glanz der antiken Stadt zeugen heute noch die in der mittelalterlichen Marienkirche ausgestellten Fundstücke. Auch Durrës, die wichtigste Hafenstadt Albaniens, hat antike Wurzeln - auch wenn das Amphitheater, das einst 15.000 Menschen Platz bot, erst zufällig bei Bauarbeiten 1966 entdeckt wurde. Heute können wir es besuchen und stoßen unter den Zuschauerrängen unvermittelt auf eine Kapelle mit byzantinischen Mosaiken. 145 km (F)

9. Tag: In und um Tirana

Wir sind neugierig auf die albanische Hauptstadt. Nochmals treffen wir auf Skanderbeg. Hoch zu Roß und auf einem Sockel schmückt er den wichtigsten Platz der Innenstadt. Rund um den wichtigsten Platz sammeln sich die wichtigsten Gebäude: Glockenturm, Rathaus, Nationaltheater, Nationalbank und die schön verzierte Ethem-Bey-Moschee. Ein paar Straßen weiter im imposanten Bektashi Weltzentrum erfahren wir von der Geschichte und den Ansichten dieses islamisch-alevitischen Derwischordens. Ein ganz anderes Thema beschäftigt uns in BunkArt 1: Im atombombensicheren Luftschutzbunker hören wir von den bizarren Ideen der politischen Führung in den 1980er Jahren. Ihre Alternative: Ein Bummel über den Bauernmarkt »Pazari Ri«. Weitaus entspannter ist unser Abschiedsessen in einem sehr guten, wenn auch ungewöhnlichen Restaurant. 65 km (F, A)

10. Tag: Rückreise

Nach erlebnisreichen Tagen mit interessanten Begegnungen ist Albanien für uns keine Terra incognita mehr - sondern ein Land mitten in Europa. Wir fahren zum Flughafen von Tirana und fliegen nach Hause. Wer möchte, verbringt noch ein paar Tage in einem Strandhotel an der Adria. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

Ihre Hotels

OrtN?chte/HotelLandeskat.
Kruje1 Panorama4
Ohrid2 Unique Resort4
Berat1 Mangalemi3
Saranda2 Santa Quaranta4.5
Vlor1 Regina4
Tirana2 Mak Hotel & Tower4.5

Im Reisepreis enthalten

  • Zug zum Flug*
  • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy - Class bis/ab Tirana*
  • Luftverkehrssteuer, Flughafen - und Flugsicherheitsgebühren*
  • Rundreise/Ausflüge im landestypischen Klein - bzw. Reisebus mit Klimaanlage
  • Transfers am An - und Abreisetag*
  • 9 Hotelübernachtungen inkl. lokale Steuern (Bad oder Dusche/WC)
  • 9x Frühstück, 1x Mittagessen, 7x Abendessen
  • Deutsch sprechende qualifizierte Gebeco Studienreiseleitung
  • Skanderbeg in Krujë
  • Bootsfahrt auf dem Ohrid - See
  • Museumsstädte Berat und Gjirokastër
  • Amphitheater in Durres
  • Im Bektashi Weltzentrum in Tirana
  • Kleiner Kochkurs und Mittagessen in einem Gästehaus
  • Abschiedsessen in einem Restaurant
  • Einsatz von Audiogeräten
  • Alle Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren
  • Reiseliteratur zur Auswahl

Wunschleistungen

  • Aufpreis Zug zum Flug der 1. Klasse: 86,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 9

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