Abenteuer Pamir-Highway
Reise Nr. 98
Duschanbe - Pamir-Highway - Chorog - Ischkaschim - Wachan-Tal - Alichur - Murgab - Kara Köl-See - Kyzyl Art - Osch - Uzgen - Bischkek
Im touristischen Dornröschenschlaf führt die zentralasiatische Republik Tadschikistan ein unbekanntes Dasein. Wer sich allerdings auf den Weg macht in diesen Gebirgsstaat, entlang des Pamir-Highway, wird grandiose Berglandschaften und eine überaus freundliche Bevölkerung antreffen. So vielfältig die Farben und Formen der Berge sind, so bunt sind auch die Völker, die hier leben: Tadschiken, Wakhani, Jagnobi, Pamiri und Kirgisen. Die alte Tradition des Seidenbaus wird seit Jahrtausenden gepflegt, und Wein wird in Tadschikistan schon seit Menschengedenken angebaut. Eine ungewöhnliche Reise entlang uralter Kulturlandschaften zu den ältesten Bewohnern des Pamir.
Reiseverlauf:
1. Tag: MI Hinflug
Abflug von Frankfurt nachm., Linienflug via Istanbul nach Duschanbe.
2. Tag: DO Duschanbe - West-Pamir
Frühmorgens Ankunft in Duschanbe, der Hauptstadt Tadschikistans. Hotelzimmer zum Ausruhen bis zum Vormittag. Gegen Mittag Abfahrt zur Überlandtour. Bei Obi Garm (70 km östl.) beginnt der legendäre Pamir-Highway. Nach dem Überqueren einiger Flüsse erreichen wir unser heutiges Ziel, ein verschlafenes Dorf im West-Pamir (200 km). Privates Gasthaus.
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3. Tag: FR Pamir Highway
Wir fahren hinein nach "Gorno Badachschan", so heisst offiziell das Verwaltungsgebiet des Pamir, und über den Charurabot Pass (3.252 m) im Westpamir. Unterwegs faszinierende Berglandschaften, entlegene Dörfer, eine ursprüngliche Region mit alten Traditionen. Auf der anderen Seite des Passes erreichen wir ein Dorf, direkt am Pjansch, dem größten Strom des Landes. Übern. im privaten Gästehaus.
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4. Tag: SA Unterwegs nach Chorog
Fortsetzung der Fahrt auf einer der spektakulärsten Hochgebirgsstraßen der Welt, zum größten Teil auf enger Schotterpiste. Besonders interessant auf diesem Teilstück sind die afghanischen Terrassendörfer auf der anderen Flussseite. Abends Ank. in Chorog (360 km), Hauptstadt der autonomen Region Berg-Badachschan. Hier leben die Pamiri, eines der ältesten Völker Mittelasiens. 2 Nächte in einem privaten Gästehaus.
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5. Tag: SO Chorog
Am Vormittag leichte Wanderung in den nahegelegenen Bergen. Nachmittags das Historische Museum in Chorog, das einen Einblick in die Kultur der Wachi und Pamiri bietet, und der Botanische Garten mit herrlichem Panoramablick über die Stadt.
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6. Tag: MO Ischkaschim
Weiterfahrt auf dem Pamir Highway, durch das atemberaubende Tal des Pjansch. Am Nachm. erreichen wir den ethnisch und historisch hochinteressanten Wachan-Korridor an der Grenze zu Afghanistan. Übern. im privaten Gästehaus in Ischkaschim.
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7. Tag: DI Wachan-Korridor - Ljangar
Heute geht es weiter durch das Wachan-Tal bis Ljangar. Dabei einmalige Panoramablicke auf die Gebirgskette des Schachdarma im Norden mit den höchsten Gipfeln im Südpamir, Pik F. Engels (6.507 m) und Pik Karl Marx (6.723 m). Und im Süden türmen sich einige 6.000er des Hindukusch auf. Wir besichtigen die Festungsruine und besuchen die heißen Quellen von Bibi Fatima. 2 Nächte im privaten Gästehaus in Ljangar.
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8. Tag: MI Wachan-Korridor
Das Gebiet zwischen Hindukusch und Pamir war viele Jahrhunderte auch ein Zweig der Seidenstraße. Am Vormittag unternehmen wir eine Wanderung zu den Steinzeichnungen. Es gibt mehr als 3000 Petroglyphen aus verschiedenen Epochen zu bewundern, die Jagdszenen mit Sibirischen Steinböcken, Baktrischen Kamelen usw. darstellen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
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9. Tag: DO Alichur
Fahrt von Ljangar nach Alichur. Wir passieren den Chargusch-Pass (4.340 m) und eine verlassene Grenzstation und erreichen am frühen Nachmittag Alichur. In der Nähe von Alichur haben kirgisische Nomaden ihre Jurten aufgebaut. Hier wollen wir einige Zeit bleiben und etwas über den Nomadenalltag erfahren. Die Jurte ist schlechthin das Symbol des Nomadentums im Inneren Asiens und für viele ist es ein besonderes Erlebnis in diesem Filzhaus zu übernachten.
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10. Tag: FR Alichur - Murgab
Am Vormittag erfahren wir etwas über die Kultur und Geschichte der Kirgisen im Pamir. Es wird über Funktion und Bauweise der Jurten erzählt, und wir können beim Melken der Yak-Kühe und der Herstellung von Yakbutter zusehen. Gegen Mittag Weiterfahrt nach Murgab. Eindrucksvoll auf diesem Wegstück sind die weiten Hochebenen und die Salzseen. Wir übernachten im privaten Gasthaus.
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11. Tag: SA Murgab - Kara Köl-See
Murgab ist das Verwaltungszentrum des Ostpamir, auf 3.700 m Höhe gelegen. Kurzer Rundgang durch den Ort mit Besuch des Basars. Dann Weiterfahrt zum größten See im Pamir, dem Kara Köl-See auf einer Höhe von 3.914 m, uraltes Siedlungsgebiet kirgisischer Nomaden. In jedem Frühjahr ziehen sie mit ihren Pferde- und Yakherden auf die Sommerweiden. 2 Nächte im privaten Gasthaus.
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12. Tag: SO Kara Köl-See
Der Kara Köl (kirgis.: Schwarzer See) ist eines der Naturwunder Mittelasiens, eingerahmt in die Bergketten des Pamir, mit glasklarem Wasser und einsamen Ufern. Wanderung in die Berge (je nach Kondition bis auf über 4.000 m) mit Blick auf das einmalige Panorama des Kara Köl. Mit Glück trifft man hier auf die extrem scheuen Marco-Polo-Schafe. Am Nachm. wollen wir uns die sog. Steinkreise anschauen, die den Archäologen bis heute Rätsel aufgeben.
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13. Tag: MO Kyzyl Art - Osch
Wir starten frühzeitig zum eindrucksvollen Kyzyl-Art-Pass (4.230 m), der Grenze zu Kirgisien. Auf der Abfahrt vom Pass bei gutem Wetter schöner Blick auf den höchsten Berg im kirgisischen Teil des Pamir: Der Pik Lenin ist mit 7.134 m ein gewaltiger Eisriese. Nach Überqueren der Kleinen Alai-Gebirgs-kette verlassen wir den Pamir und kommen in das Ferghana-Becken, eine der fruchtbarsten Ebenen des Orients und Schmelztiegel verschiedener Kulturen. Gegen Abend erreichen wir Osch, eine der ältesten Städte an der Seidenstraße. Hotelübernachtung.
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14. Tag: DI Osch - Uzgen
Am frühen Morgen Aufstieg auf den den Sulaiman-Tasch (UNESCO-Kulturerbe), eine Pilgerstätte des Islam und zugleich die Sehenswürdigkeit der Stadt schlechthin. Von dort kann man einen herrlichen Rundblick über die Stadt genießen. Dann Fahrt nach Uzgen, ebenfalls eine alte Stadt an der Seidenstraße. Hier besuchen wir ein Mausoleum und das einzige erhaltene Minarett Kirgisiens aus dem Mittelalter. Weiterfahrt zu einer Bergschlucht (350 km), Hotelübernachtung.
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15. Tag: MI Tienschan-Highway - Bischkek
Fahrt auf gut ausgebauter Straße, zunächst entlang der malerischen Tschytschkan-Schlucht und über den Ala-Bel-Pass (3.184 m) zur landschaftich einmaligen Hochebene Suusamyr, an deren Ende wir den Töö-Aschuu-Pass (3586 m), den einzigen Passtunnel des Landes, überwinden. Gegen Abend. erreichen wir die kirgisische Hauptstadt Bischkek (300 km). Hotelübernachtung.
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16. Tag: DO Rückflug - Ankunft
Morgens Transfer zum Flughafen. Rückflug – wieder über Istanbul – nach Frankfurt. Ankunft nachmittags.
Höhepunkte:
Charakteristik / Komfort:
Die Reise bietet eine großartige Mischung aus orientalischer Architektur, Natur, Menschen und Tradition. Von Duschanbe aus durch Tadschikistan auf dem Pamir Highway, durch unberührte Berglandschaft. Unterwegs auf teilweise holprigen Pisten, hinüber nach Kirgisien, in die Bergwelt des westlichen Tienshan. Wir bewegen uns in Höhen bis zu 4.000 m, auf einigen Pässen kurzfristig sogar darüber, was die Reise nicht gerade unstrapaziös macht. Anforderungen an die Teilnehmer: Eine Pionier-Tour mit Expeditionscharakter. Wir befinden uns abseits der üblichen Touristenpfade, müssen uns auf teilweise sehr schlechte Straßenverhältnisse und fehlende touristische Infrastruktur einstellen. Zum Teil lange Fahrten, kurzfristige Routenänderungen sind immer möglich. Wir übernachten auf dem Pamir in teils sehr einfachen privaten Gästehäusern und Jurten, ein eigener Schlafsack ist erforderlich. 4-8 Personen pro Jurte, und 3-6 Personen in den privaten Gästehäusern. Nicht überall gibt es Duschmöglichkeiten. Ordentl. Hotels nur in Duschanbe, Osch und Bischkek. Die eine oder andere Wanderung unterwegs verlangt eine gute physische Kondition. Komfortverzicht und Toleranz, Offenheit gegenüber der Bevölkerung ist erforderlich. Die Expedition wurde von Herrn Stephan Flechtner entworfen, der seit 2002 in Mittelasien lebt und als Wildtierbiologe und Reiseleiter in Tadschikistan, Kirgisien und Kasachstan arbeitet. Evtl. wird Herr Flechtner einen Termin selbst begleiten.
Im Reisepreis enthalten
- Linienflüge mit TURKISH AIRLINES ab/bis Frankfurt (auf Anfrage auch ab anderen deutschen Flughäfen)
- Übernachtungen in Hotels, privaten Gästehäusern und Jurten entspr. Standard (Landeskategorie) lt. Tourverlauf oder gleichwertig
- Mahlzeiten s. Tourverlauf (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
- Transfers, Expeditionsverlauf und - durchführung, Permits
- ein Reisehandbuch nach Wahl
- deutschspr. Reiseleitung vor Ort
- Mindestteilnehmerzahl: 8
- Maximale Teilnehmerzahl: 15
Weitere Tadschikistan Reisen
Große Zentralasien Reise
- Höhepunkte Kirgisistans, Kasachstans, Tadschikistans und Usbekistans
- Abendessen bei einer einheimischen Familie
- Jurtenübernachtung am Issyk-Kul-See
19 Tage ab 4.995,- €





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Frankfurt