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Bezaubernder Frühling und Goldener Herbst in UngarnUngarn / RundreisenReise Nr. 80 Diese 11tägige (10 Nächte) Rundreise liegt bewusst in der Vor- und Nachsaison und möchte Ihnen Ungarn fernab des üblichen Touristenrummels zeigen. Erleben Sie mit uns das junge Grün des Frühjahrs und die vielfarbigen Herbstwälder, die goldbraunen Steppenwiesen der Puszta, auf denen sich Büffel, Zackelschafe, Wollschweine und Wildgänse tummeln. Erleben Sie eine zünftige Weinprobe oder eine Weinlese, bei der natürlich auch das Verkosten der süßen Trauben und des aromatischen Weines nicht zu kurz kommt. Und tauchen Sie ein in die ethnische und kulturelle Vielfalt Ungarns. Auf unserer Rundfahrt möchten wir Ihnen von alledem etwas bieten und Ihnen ein wenig ungarische Geschichte vermitteln. Kommen Sie mit auf diese Entdeckungstour!
Reiseverlauf: 1. Tag: Wir begrüßen Sie herzlich in Budapest und beginnen unsere Ungarnentdeckungsreise mit einem Stadtbummel durch die Donaumetropole vom Burgviertel mit Fischerbastei und Matthiaskirche bis zum Parlament, dessen Besichtigung recht eindrucksvoll ist. Wer es ruhiger mag, kann eines der Thermalbäder oder die Kunsthalle besuchen. Die nächtlich illuminierte Stadt lässt den Abend festlich ausklingen. Übernachtung in Budapest. 2. Tag: Der Tag beginnt mit der Besichtigung des Schlosses Gödöllő, wo sich einst Sisi so wohl gefühlt hat, dass sie als österreichische Kaiserin und ungarische König hier insgesamt mehr Zeit zugebracht hat als in Wien. Das Palotzendorf Hollókő (Rabenstein) ist ein lebendiges Freilichtmuseum. Seit mehreren hundert Jahren sind die bunten Bauernhäuser nahezu unverändert geblieben, nur ein Grund, dass dieser Ort auf die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste kam. Lassen Sie sich überraschen ... Das mittelgebirgige Landschaftsbild entspricht so gar nicht unseren Ungarnklischees. Entlang des Matragebirges mit Ungarns höchstem Berg, dem Kékes (1.015 m ü. NN) kommen wir nach Eger (Erlau), das nicht nur für das 'Stierblut', den kräftigen Rotwein, bekannt ist. Wir besuchen u.a. den alles dominierenden Dom, die Bibliothek des alten Lyzeums, die riesige Burgruine und das nördlichste Minarett Europas, ein letzter Hinweis, dass auch die Türken einst über 100 Jahre in dieser Region zu Gast waren. 170 km, Übernachtung in Eger. 3. Tag: Im Aggteleker Karst befinden sich die größten und schönsten Tropfsteinhöhlen des Landes. Der Besuch dieser Märchenwelt wird sicher auch Sie beeindrucken. Danach geht es über Miscolc mit der Burgruine Diósgyőr, auf der unsere Hl. Elisabeth v. Thüringen geboren wurde, nach Mád, dessen bunte orthodoxe Synagoge als kleines Museum erhalten geblieben ist. 200 km, Übernachtung bei Mád. 4. Tag: Szenenwechsel: Wir verlassen das Mittelgebirge und wenden uns der Ungarischen Tiefebene zu. Erstes Ziel dieses Tages ist Tokaj, woher die berühmten edelsüßen Dessertweine kommen. Es folgt die unendliche Weite der vielbesungenen Hortobagypuszta mit der Neun-Bogen-Brücke und dem Hirtenmuseum. 'Hauptstadt' der Tiefebene ist Debrecen, eine Calvinistenhochburg. Die Umgebung wurde aus Hajdúság bekannt, benannt nach den Haiducken, den Viehtreibern der einst großen Herden im Alföld. Heute widmen sich die meisten Einwohner anderen Tätigkeiten. Wie fast überall in Ungarn gibt es auch hier Thermalwasser und in Hajdúszoboszló entstand ein attraktives Thermalbad, das auch uns zum Baden einlädt. 150 km, Übernachtung in Hajdúszoboszló. 5. Tag: Dass Ungarn doch nicht so klein ist, wie es auf der Landkarte scheint, merken wir heute. Wir fahren durch einige Tieflandstädte und die endlos scheinende Tiefebene nach Hódmezővásárhely, dessen unaussprechlicher Name aus dem Piroschkafilm wohl bekannt ist, und Szeged, dessen Stadtbild seit der Hochwasserkatastrophe 1879 vom ungarischen Jugendstil, dem riesigen Rathaus, der Großen Synagoge und der Votivkirche (1930) bestimmt wird. In der Stadt brodelt das Leben. Fast ganzjährig gibt es Festivals und Musikveranstaltungen. Und Szeged ist natürlich für seinen Gulasch und die Fischsuppe bekannt, die wir Sie einladen, zu probieren. 200 km, Übernachtung in Szegéd. 6. Tag: In Ópusztaszer begründeten die 7 ungarischen Stammesfürsten 896 den Magyarenstaat, so will es die Legende. Ein Gedenkpark erinnert an das Ereignis. Auf einem riesigen Panoramabild können wir uns in diese Zeit hineinversetzen. Auch die 'Bodenreform' 1945 wurde hier beschlossen, ihr wird allerdings weniger freundlich gedacht. Über die Jugendstilstadt Kecskemét, deren Bauten den Architekten Öden Lechner berühmt machten, kommen wir in die Bugacpuszta. Hier bewundern wir die Reitkünste der Hirten, können Wollschweine, Zackelschafe und Graurinder streicheln und fahren nach einem zünftigen Abendessen mit den Ochsenwagen in den Sonnenuntergang. 130 km, Einfache Übernachtung auf dem Pusztabauernhof. 7. Tag: Nach einem deftigen Bauernfrühstück fahren wir nach Hajós, einem der schönsten Weinkellerdörfer, sehen die 'Hauptstadt des Paprikas' Kalocsa mit dem Erzbischöflichen Palais (Bibliothek) und fahren über die Donau in die sog. 'Schwäbische Türkei', ein seit fast 300 Jahren deutsch besiedelter Raum. Zentrum der Region ist Pécs (Fünfkirchen) am Fuße des Mecsekgebirges, wo wir den Dom und das Vaserelymuseum besichtigen. Am Marktplatz steht die katholische Pfarrkirche, deren Ursprünge als Moschee noch deutlich zu sehen sind. Abends erwartet Sie in Ihrer Pension eine leckere Weinprobe. 170 km, Übernachtung in Pécs. 8. Tag: Was wäre Ungarn ohne den Plattensee (Balaton). Auch wir wollen uns dem Zauber des 'Ungarischen Meeres' nicht entziehen. Wir sehen die Halbinsel Tihany mit der markanten Abteikirche auf dem alten Vulkanstumpf und werden die Basaltorgeln des Badacsony besuchen, an dessen Füßen köstlicher Wein wächst. Ganz in der Nähe liegen Keszthely und Hévíz mit seinem Thermalsee, der zum Baden einlädt. 200 km, Übernachtung in Keszthely. 9. Tag: Die romanische Benediktinerkirche von Ják (St. Georgen), Szombathely (Steinamanger) und Köszég (Güns) stehen für das ungarische Burgenland. Bis hierher haben sich die Osmanen selten verirrt, so dass viele mittelalterliche Baudenkmäler erhalten geblieben sind. Am Neusiedler See liegt die Stadt Sopron (Ödenburg), die wir am Nachmittag erreichen. Die geschäftigen Straßen laden zum Bummeln ein, wir besichtigen zudem die Reste zweier Haussynagogen. Am Abend kommen wir zum Stammschloss der ebenfalls geschichtlich bedeutsamen Grafenfamilie Széchenyi (sehr interessantes Museum) in Nagycenk (Großzinkendorf), das für eine Nacht unsere Herberge sein wird. 180 km, Übernachtung in Nagycenk. 10. Tag: Auch der nächste Tag führt uns zurück zu altem ungarischen Adel. Das prächtige Esterházyschloss Fertöd erinnert mit seiner Anlage ein wenig an das Wiener Schönbrunn, was wohl kein Zufall war. In Lébény wartet die ursprünglich romanische St. Jacobskirche auf unseren Besuch. Und im nahegelegenen Győr (Raab) begeistert uns einer der schönsten Barockplätze Ungarns mit den typischen Eckerkern an den Bürgerhäusern, der Karmeliterkirche, dem Liebfrauendom, der Bischofsburg u.v.a. Bau- und Kunstdenkmälern. Die Einflüsse Wiener Künstler sind unverkennbar. Von Ferne begrüßt uns schon die Benediktinerabtei Martinsberg (Pannonhalma), eine Gründung aus dem 10. Jh. Schon die Aussicht ist beeindruckend, im Inneren lässt uns die reiche Bibliothek ehrfürchtig innehalten. An einem kleinen See liegt die Burg Tata, einst eine Grenzfeste, daneben stehen ein Barockschloss von Jacob Fellner und die Heilig-Kreuz-Kirche von Franz Anton Pilgram. Nach dem 1. Weltkrieg wartete der letzte Kaiser und König, der Habsburger Karl IV., hier auf sein Exil auf Madeira. 170 km, Übernachtung in Tata. 11. Tag: Entlang der Donau mit ihren Altarmen und stillen Auwäldern kommen wir nach Esztergom (Gran) mit der beeindruckenden Domkirche über dem Fluss. Kein Wunder, dass sich in dieser herrlichen Lage der Erzbischof niederließ. Um die Kathedrale gedieh eine reiche Stadt, die heute wieder liebevoll restauriert erstrahlt. Gegenüber grüßt das slowakische Ufer, zu dem seit 2004 wieder eine Brücke führt. Im Donauknie überrascht die Landschaft mit dem tief eingeschnittenen Fluss und den steilen Bergen, auf deren markantester Spitze die Hohe Feste (Visegrad, Plintenburg) steht. Die einstige ungarische Königsresidenz hat eine bewegte Geschichte und wurde sogar indirekt in der Nibelungensage erwähnt. Gleich um die Ecke liegt Szentendre (St. Andrä), ein kleines, romantisches Künstlerstädtchen. Die Gassen und das Donauufer des einst serbischen Ortes laden zum Bummeln ein, der Gaumen wird in einem der vielen Restaurants bestens verwöhnt. Am späten Nachmittag sind wir zurück in Budapest (100 km), wo Sie gerne noch ein paar Tage zum Bummeln und Entspannen anhängen können. Gerne gehen wir auch auf Ihre besonderen Wünsche ein und modifizieren auf Absprache mit den Reiseteilnehmern das Programm. Auch Änderungen aus organisatorischen Gründen bei adäquatem Ersatz bleiben vorbehalten. Unterbringung: Sie wohnen stets in ausgewählten landestypischen Mittelklassehotels und Pensionen mit besonderem Flair, in der Puszta auch einmal auf dem Bauernhof. Inklusivleistungen:
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