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Von den Metropolen nach Altrussland

  • Russland
  • Studienreisen

Reise Nr. 3157

  • In der Eremitage und im Moskauer Kreml
  • Abendessen in einem Privathaus
  • Altrussische Baukunst am Goldenen Ring

Was erwarten Sie von einer Reise in das größte Land der Erde? Natürlich zeige ich Ihnen St. Petersburg und Moskau, die wichtigsten Metropolen des Landes, doch meine Heimat hat noch mehr zu bieten, denn die Geschichte des ehemaligen Zarenreiches ist so spannend wie seine vielfältige Natur und die Menschen, denen wir begegnen werden. Ihr Igor Gogolin

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Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise nach St. Petersburg

Sie fliegen nach St. Petersburg und machen sich auf den Weg zum Hotel. Hier treffen wir alle zusammen und die Studienreiseleitung lädt zu Tee und Gebäck ein.

2. Tag: Venedig des Nordens und die Eremitage

St. Petersburg: Eine 300 Jahre alte Vision des Zaren Peter I., auf dem Reißbrett entstanden und doch einzigartig und von einer einmaligen stilistischen Geschlossenheit. Gelbe, rote und jadegrüne Palastfassaden spiegeln sich in den Kanälen und Flüssen. Wir besuchen in der Peter-Pauls-Festung die Grabstätten der Romanows in der gleichnamigen Kathedrale und stehen auf dem Schlossplatz mit der Alexandersäule. Gleich gegenüber befindet sich der Winterpalast, der mit der Eremitage eines der schönsten und umfangreichsten Kunstmuseen der Welt beherbergt. Nur ein geringer Teil der fast drei Millionen Exemplare aus ihren Beständen hängt oder steht in den 400 zugänglichen Räumen. Und selbst davon werden wir uns nur die wichtigsten Kunstwerke ansehen können, auch wenn wir uns einige Stunden für den Streifzug durch die westeuropäische Kunstgeschichte reserviert haben. Ihre Alternative: Wenn Sie die Sammlung der Impressionisten der Eremitage sehen möchten, dann können Sie dies im gegenüberliegenden Generalstabsgebäude. (F, A)

3. Tag: Peterhof und Isaaks-Kathedrale

Mit dem Schiff geht es heute vor die Tore der Stadt. Ist das Wetter schlecht, fahren wir einfach mit dem Bus. Im Peterhof beeindrucken uns die weitläufigen Gartenanlagen mit unzähligen Kaskaden und goldenen Wasserspielen. Überall blinkt und spritzt es, so dass auch wir, wie einst der Adel, bei einem ausgiebigen Spaziergang unsere wahre Freude haben. Nach St. Petersburg zurückgekehrt, erwartet uns heute noch ein weiterer Höhepunkt: der Besuch der Isaaks-Kathedrale mit ihrer mächtigen goldenen Kuppel. 60 km (F)

4. Tag: Von St. Petersburg nach Nowgorod

Heute ist der Katharinenpalast in Puschkin (Zarskoe Selo) unser Ziel. Der weiß-blaue Palast an sich ist schon sehenswert: Uns zieht es aber magisch in das legendäre Bernsteinzimmer, das 2003 nach vielen Jahren der Rekonstruktion wiedereröffnet wurde. Noch ein Spaziergang durch den sehenswerten Landschaftspark, ehe wir uns auf den Weg in die ehemalige Hansestadt Nowgorod machen. 250 km (F, A)

5. Tag: Von Nowgorod nach Twer

Nowgorod war seit dem Mittelalter fast 600 Jahre lang Russlands wichtigste Handelsstadt. Grund genug, die blühende und traditionsreiche Stadt zu besuchen! Der Nowgoroder Kreml beherrscht seit dem 11. Jahrhundert stolz und weithin sichtbar das linke Ufer des Wolchow. Wir sehen die ebenso alte Sophien-Kathedrale und spazieren zum Jaroslawl-Hof mit den Kaufmannskirchen. Später fahren wir vorbei an Waldai nach Twer. 360 km (F, A)

6. Tag: Von Twer nach Jaroslawl

Inmitten schöner Laubwälder, nahe dem kleinen Ort Klin, kommen wir zu einem typisch russischen Landhaus. Hier lebte Peter Tschaikowski und komponierte unter anderem seinen »Nussknacker«. Noch seine Musik im Ohr fahren wir auf dem »Goldenen Ring«. Was zieht uns in die alte Bojarenstadt Rostow Welikij? Der äußerst malerische Kreml! Schon von Weitem hören wir das harmonische Geläut der weltberühmten Rostower Glocken. 330 km (F, A)

7. Tag: Jaroslawl und die Wolga

Hätte Peter I. nur nicht St. Petersburg gegründet, vielleicht wäre Jaroslawl dann die Hauptstadt des Zarenreiches geworden. Trösten wir uns, auch so hat die alte Handelsstadt an der Wolga viel zu bieten: Im Erlöser-Kloster wurde einst das Igorlied, das wichtigste Zeugnis altrussischer Literatur, gefunden. Insgesamt sieben Straßen führen zur Prophet-Elias-Kirche, mit ihren farbenfrohen Fresken eine der schönsten Kirchen der Stadt. Hier lernen wir viel über die Kunst der Ikonenmalerei. Den Nachmittag können wir individuell gestalten. Unser Tipp: eine Bootsfahrt auf Mütterchen Wolga. (F, A)

8. Tag: Von Jaroslawl nach Susdal

Nur kurz ist die Fahrt nach Kostroma. Die Stadt schmiegt sich über mehrere Terrassen an das Ufer der Wolga. Wir spazieren durch die klassizistischen Handelsreihen und erfahren im Museum für Leinen und Birkenrinde wie die russischen Bastschuhe, die Ljapty, entstehen. Noch ein Fotostopp am Hypathios-Kloster, um dann auf dem Weg nach Susdal den Legenden, die sich um seine Gründung ranken, zu lauschen. Wir freuen uns auf unser russisches Abendessen, das in einem Privathaus stattfindet. 310 km (F, A)

9. Tag: Russische Märchen

Susdal ist der Inbegriff von Mütterchen Russland. Ein verschlafenes Städtchen, Holzhäuser, orthodoxe Kirchen und Klöster: eine Szenerie wie im Film. Wir nehmen uns bei unserem Besuch des Kremls am Ufer der Kamenka Zeit, lassen uns vom Erlöser-Euthymios-Kloster mit seiner imposanten Wehrmauer gefangen nehmen und sehen das Freilichtmuseum für Holzbaukunst. Ein kleiner Ausflug führt in das nahe Wladimir, eine pulsierende Kleinstadt. Eines der wenigen, aber durchaus sehenswerten altrussischen Baudenkmäler ist die exzellent restaurierte Demetriuskathedrale. 70 km (F)

10. Tag: Auf dem Weg nach Moskau

Heute tiefste Provinz, im 16. Jahrhundert aber die Hauptstadt Russlands: In Aleksandrow regierte 17 lange Jahre Iwan der Schreckliche. Im dortigen Kreml, heute das Mariä-Entschlafens-Frauenkloster, stehen wir vor seinem Elfenbeinthron und hören von den oft grausigen Geschichten aus dieser Zeit. Und schließlich der Höhepunkt des Tages: Wir besuchen Sergijew Possad (Sagorsk), das Zentrum der russisch-orthodoxen Kirche. 260 km (F, A)

11. Tag: Kreml und Roter Platz

Moskau Teil 1: Kein Besuch der Stadt ohne Kreml! Im festungsartigen Gelände über dem Fluss Moskwa schlägt seit Jahrhunderten das Herz Russlands. Zaren organisierten von hier aus Feldzüge und empfingen Gesandte aus aller Welt. Von Lenin bis zu Gorbatschow regierte der Moskauer Kreml die Sowjetunion und auch die heutige Staatsführung hat auf dem historischen Gelände ihren Sitz. Wir besichtigen die Rüstkammer mit ihren Zarenkronen, Prunkgewändern und Rüstungen und sehen eine der prachtvoll ausgeschmückten Kathedralen. Dann spazieren wir durch den Alexandergarten zum Roten Platz, der vom Kreml, der Basilius Kathedrale und dem Kaufhaus GUM begrenzt wird. (F)

12. Tag: Die Hauptstadt Russlands

Moskau Teil 2: Wir beginnen den Tag in den Sperlingsbergen, am Fuße der Lomonossow-Universität. Es gibt kaum einen besseren Ort, um die Größe und Ausdehnung der Millionenstadt zu ermessen. In der Tretjakow-Galerie entdecken wir ein Kaleidoskop russischer Malerei - von uralten Ikonen bis zur Moderne. (F, A)

13. Tag: Abschied von Moskau

Der Goldene Ring hat sich geschlossen! Wir fliegen nach Hause. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(F=Frühstück, A=Abendessen)


  • Mindestteilnehmerzahl: 12

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