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Russland verstehen

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Reise Nr. 3315

  • Im Diamantenfond des Kremls
  • Panzerkreuzer Aurora
  • Abendessen bei einer russischen Familie

Das Verhältnis zwischen Russland und Deutschland ist weitaus vielschichtiger als die mediale Berichterstattung uns glaubhaft machen möchte. Die Brücke zu einem besseren Verständnis der Beziehungen beider Länder finden wir, indem wir uns in das Spannungsfeld zwischen Ost und West begeben und in den Spuren suchen, die die Geschichte uns hinterlassen hat. Kommen Sie mit, ich begleite Sie bei Ihrer Entdeckungsreise. Ihre Nina Fokina

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Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise nach Moskau

Sie landen auf einem der Flughäfen der Millionenmetropole Moskau. Im Hotel treffen wir mit dem Reiseleiter zusammen. Unser Thema zum Abendessen: die traditionelle Verbundenheit zwischen Russland und Deutschland. (A)

2. Tag: Tradition und Moderne einer Megacity

In die Architektur Moskaus haben sich im Laufe der Jahrhunderte russische Traditionen und westeuropäische Einflüsse verschmolzen. Beginnen wir mit dem überaus lebendigen Herzen der russischen Hauptstadt: dem Roten Platz. Er war über die Jahrhunderte ein Handelsplatz, ein Ort pompöser Aufmärsche und Paraden und in den 1980er Jahren sogar Landeplatz des Sportflugzeuges eines deutschen Piloten. An der Kremlmauer wurden Staatsmänner und Helden beigesetzt und dem Gründer der Sowjetunion errichtete man hier ein Mausoleum. Die Schlange der Besucher ist nicht mehr lang, reihen wir uns ein, um Lenin zu »besuchen«. Wie einst der europäische Adel spazieren wir durch den Alexandergarten zum Eingang des Kremls. Aber es zieht uns nicht zu der gewaltigen Kanone und der riesigen Glocke, sondern wir verfolgen die Parade der Präsidentengarde. Wir werfen einen Blick in eine der freskengeschmückten Kirchen, ehe wir uns dem Allerheiligsten der Rüstkammer - dem Diamantenfond - widmen. Wir sehen die größten Schätze der Zaren: den Orlov-Diamanten und die berühmte Krone des Imperiums. Szenenwechsel: Sehen die acht Wolkenkratzer des Finanzcenters Moscow City nicht grandios aus? Und doch gibt es neben dem hellen Licht auch tiefe Schatten. (F, M)

3. Tag: Die sowjetische Zeit

Staatsgeheimnisse waren die unterirdischen Bunker und Verteidigungsanlagen in Moskaus Unterwelt. Trotz der Entspannungspolitik der siebziger Jahre ahnten weder westliche Besucher noch die Mehrzahl der Moskowiter, welche Geheimnisse sich hier verbargen. Heute können wir ein einst streng bewachtes Objekt besuchen: den persönlichen Bunker des Diktators Stalin. Wieder an die Oberfläche zurückgekehrt, fragen wir uns: Wo sind die ganzen Denkmäler und Statuen, die auf Straßen und Plätzen den glorreichen Sowjetführern gewidmet waren? Im Muzeon, dem Skulpturenpark, finden wir sie in einer Kunstgalerie unter freiem Himmel wieder. Vor uns sehen wir das zum Firmament strebende Denkmal der Kosmonauten. Wir erinnern uns: der russische Kosmonaut Juri Gagarin war der erste Mensch im Weltall. Ein Grund für uns, das Raumfahrt-Museum zu besuchen, um vom Gestern und Heute der russischen Erforschung des Weltraums zu erfahren. Abends gehen wir auf ein Schiff, um während des Abendessens auf der Moskwa zu kreuzen. Ein die Gedanken vieler Osteuropäer wiedergebendes Lied geht uns dabei nicht aus dem Kopf, das vom Beginn tiefgreifender politischer Veränderungen am Ende des 20. Jahrhunderts erzählt: »I follow the Moskva, Down to Gorky Park, Listening to the wind of change...« (F, A)

4. Tag: Von Moskau nach St. Petersburg

Rund um die Twerskaya-Straße fallen Sie uns ins Auge: die vielen Edelboutiquen internationaler Marken, die es in sowjetischer Zeit noch nicht gab. Wir erfahren: Moskau ist der Ort für Luxusshopping, auch ein Zeichen der Internationalisierung des Geschmacks. Die Moskauer mögen es schick und nicht wenige können es sich auch leisten. Vor einigen Jahren wurde es mit viel Getöse nach langen Jahren der Rekonstruktion wieder eröffnet: das Bolschoi-Theater. Während unseres Rundgangs erfahren wir, dass vor allem im Kulturbereich Brücken zwischen Ost und West bestehen: Unter den Sponsoren der bekanntesten Bühne des Landes finden sich viele uns bekannte Namen. Auch im vorrevolutionären Moskau war das schon so. Einer der vielen in dieser Zeit hier lebenden Deutschen eröffnete das erste Theater im En-Suite Betrieb: das Theater von Korsch. Auch heute gibt es noch Theateraufführungen, aber das Restaurant ist genau so bekannt. Freuen wir uns auf das Mittagessen, bevor wir mit dem Sapsan weiter nach St. Petersburg reisen. Übrigens: diese Schnellzüge kommen aus Deutschland. (F, M)

5. Tag: Zwischen Zarenverehrung, Kirche und Revolution

St. Petersburg wurde 1703 mit der Peter-Pauls-Festung gegründet. In der Kathedrale der Festung sind sie in Frieden vereint: Peter der Große, Katharina die Große und die Familie des letzten russischen Zaren. Wer aber waren aber diese Romanows, denen wir in den kommenden Tagen immer wieder begegnen? Katharina wurde als eine Prinzessin von Anhalt-Zerbst geboren, eine Zarin kam aus dem Haus Preußen, eine aus Württemberg, Hessen... Fest steht: Das Ende ihrer Dynastie wurde mit einem berühmten Kanonenschuss eingeleitet, abgefeuert vom Panzerkreuzer Aurora. Geplant wurde die Oktoberrevolution im Smolny, einst eine Bildungsanstalt für höhere Töchter, heute ein Rathaus. Lenin residierte mehrere Monate lang in diesem Gebäude - sein Arbeitszimmer wird für immer unangetastet bleiben. Offen und unvoreingenommen wird uns das 20. Jahrhundert im Museum für politische Geschichte präsentiert. Wir sind übrigens in einem der schönsten Jugendstilgebäude der Stadt, in dem bis zur Übernahme durch die Roten Räte Mathilda Kschessinskaja, die langjährige Primaballerina des Mariinski-Theaters und Zarenmätresse wohnte. Szenenwechsel: das Alexander-Newski-Kloster, nach dem Schutzpatron der Stadt benannt, war und ist noch heute ein Priesterseminar und Akademie. Die Geistlichen freuen sich über anregende Gespräche mit Besuchern und laden im Refektorium zum Mittagessen ein. (F, M)

6. Tag: Russische Kunst und (Alltags-) Kultur

Die Sammlungen des Russischen Museums sind viel beachtet, widmet es sich ausnahmslos den verschiedenen Epochen der russischen Kunst. Wir zeigen uns beeindruckt. Ganz anders ist die Erarta, das größte private Museum für Moderne Kunst in Russland. Hier lassen wir uns auf kreative Prozesse ein und suchen den Austausch mit den Künstlern. Im Museum des russischen Wodkas widmen wir uns einer anderen Kunst. Wir lernen, wie das »Wässerchen« getrunken wird. Das wenden wir abends praktisch an, denn wir sind zum Essen bei ganz normalen russischen Familien eingeladen. Dabei sprechen wir sicher auch über deren Sicht auf die Welt. (F, A)

7. Tag: Von der Eremitage zum Bernsteinzimmer

In der Eremitage erwarten uns die Sammlungen der Zaren, die den Winterpalast heute zu einem weltweit renommierten Kunstmuseum machen. Es ist unmöglich alles zu sehen, und so erfreuen wir uns an einer Auswahl westeuropäischer Kunst, die uns staunen lässt. Durch ein Russland im Miniaturformat reisen wir anschließend im zweitgrößten Modelleisenbahnmuseum der Welt - mit Tausenden winzigen Menschen in Zügen, Autos und sogar einer Metro. Auf dem Weg aus der Stadt fällt er uns inmitten einer achtspurigen Straße sofort auf - der fast 50 Meter hohe Granitobelisk des Denkmals für die Verteidiger Leningrads, der an die Zeit der Blockade während des Zweiten Weltkriegs erinnert. Andächtig still betreten wir die unterirdische Gedenkhalle, an deren Wänden 900 kleine Lichter glimmen - für jeden Blockadetag eines. Nur ein Metronom tickt sinnbildlich für den unerschütterlichen Puls der Stadt. Auch der Katharinenpalast in Puschkin wurde im Krieg in Mitleidenschaft gezogen. Wir erinnern uns an die Mythen, die sich um das Bernsteinzimmer ranken. Zur Erinnerung: Das Original war ein Geschenk des Preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. an den russischen Zaren Peter den Großen. Umso mehr ist die - auch mit Geld von deutschen Unternehmen finanzierte - Arbeit der Restauratoren zu schätzen, die es uns heute ermöglicht, durch die prachtvolle Sommerresidenz zu flanieren. Heiter klingt der letzte Tag unserer Reise im Restaurant Podworje aus. 80 km (F, A)

8. Tag: Do Svidanya - Auf Wiedersehen!

Voller neuer Eindrücke fahren Sie zum Flughafen und treten die Heimreise an. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

Ihre Hotels

OrtNächte/HotelLandeskat.
Moskau3 Peter I.5
St. Petersburg4 Parklane Resort & Spa4

Im Reisepreis enthalten

  • Zug zum Flug *
  • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy - Class bis Moskau/ab St. Petersburg*
  • Luftverkehrsteuer, Flughafen - und Flugsicherheitsgebühren*
  • Bahnfahrt von Moskau nach St. Petersburg
  • Rundreise/Ausflüge in landestypischen Reisebussen mit Klimaanlage
  • Transfers am An - und Abreisetag*
  • Speziell qualifizierte Deutsch sprechende Studienreiseleitung
  • Höhepunkte Ihrer Reise:
  • Moskauer Raumfahrtmuseum
  • Rundgang im Bolschoi Theater
  • Smolny und Alxeander - Newski - Kloster
  • Russisches Museum und Erarta
  • Das Bernsteinzimmer im Katharinenpalast
  • Besichtigungen mit Audio - System
  • Alle Eintrittsgelder
  • 7 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
  • 7x Frühstück, 3x Mittagessen, 4x Abendessen
  • Abschiedsessen im Restaurant Podworje
  • Mittagessen bei Geistlichen im Refektorium
  • Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl

Wunschleistungen

  • Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse: 74,- €
  • Visum für dt. Staatsbürger: ab 85,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 8

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