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Russland verstehen

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Reise Nr. 3301

  • Im Diamantenfond des Kremls
  • Russisches Museum und Erarta
  • Abendessen bei einer russischen Familie

Das Verhältnis zwischen Russland und Deutschland ist weitaus vielschichtiger als die mediale Berichterstattung uns glaubhaft machen möchte. Die Brücke zu einem besseren Verständnis der Beziehungen beider Länder finden wir, indem wir uns in das Spannungsfeld zwischen Ost und West begeben und in den Spuren suchen, die die Geschichte uns hinterlassen hat. Kommen Sie mit, ich begleite Sie bei Ihrer Entdeckungsreise. Ihre Nina Fokina

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Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise nach Moskau

Sie landen an einem der Flughäfen der Millionenmetropole Moskau. Abends treffen wir im zentral gelegenen Hotel zusammen und lernen uns bei einem ersten gemeinsamen Abendessen kennen. (A)

2. Tag: Tradition und Moderne einer Megacity

Beginnen wir mit dem überaus lebendigen Herzen der russischen Hauptstadt: Dem Roten Platz. Er war über die Jahrhunderte ein Handelsplatz, ein Ort pompöser Aufmärsche und Paraden und in den 1980er Jahren sogar Landeplatz des Sportflugzeuges eines deutschen Piloten. An der Kremlmauer wurden Staatsmänner und Helden beigesetzt und dem Gründer der Sowjetunion errichtete man hier ein Mausoleum. Die Schlange der Besucher ist nicht mehr lang, reihen wir uns ein, um Lenin zu »besuchen«. Wir stellen fest, dass sich Moskau im und um das berühmte Kaufhaus GUM bis hin zur Tverskaya-Straße stark verändert hat. Wir gehen durch den neuen Sarjadje-Park zu der modernen Brücke über die Moskva, von der aus sich der Kreml in ganz anderer Perspektive präsentiert. Und dann spazieren wir, wie einst der europäische Ade,l durch den Alexandergarten zum Eingang des Kremls. Aber es zieht uns nicht zu der gewaltigen Kanone und der riesigen Glocke und zu den freskengeschmückten Kirchen, sondern wir widmen uns dem Allerheiligsten der Rüstkammer - dem Diamantenfond. Wir sehen die größten Schätze der Zaren: den Orlov-Diamanten und die berühmte Krone des Imperiums. (F, M)

3. Tag: Die sowjetische Zeit

Staatsgeheimnisse waren die unterirdischen Bunker und Verteidigungsanlagen in Moskaus Unterwelt. Trotz der Entspannungspolitik der siebziger Jahre ahnten weder westliche Besucher noch die Mehrzahl der Moskowiter, welche Geheimnisse sich hier verbargen. Heute können wir ein einst streng bewachtes Objekt besuchen: Den persönlichen Bunker des Diktators Stalin. Später sehen wir vor uns das zum Firmament strebende Denkmal der Kosmonauten. Wir erinnern uns: Der russische Kosmonaut Juri Gagarin war der erste Mensch im Weltall. Ein Grund für uns, das Raumfahrt-Museum zu besuchen, um vom Gestern und Heute der russischen Erforschung des Weltraums zu erfahren. Zum Ausklang des Tages gehen wir auf ein Schiff, um auf der Moskwa zu kreuzen. Ein die Gedanken vieler Osteuropäer wiedergebendes Lied geht uns dabei nicht aus dem Kopf, das vom Beginn tiefgreifender politischer Veränderungen am Ende des 20. Jahrhunderts erzählt: »I follow the Moskva, Down to Gorky Park, Listening to the wind of change...« (F, A)

4. Tag: Von Moskau nach St. Petersburg

Wir haben die aufsehenerregenden Hochhäuser der Moscow City - des internationalen Geschäftszentrums - schon gesehen. Heute besuchen wir das neue Aushängeschild der russischen Hauptstadt. Schnell bringt uns ein Fahrstuhl zur Aussichtsplattform auf der 89. Etage des »Federazija«, des Föderationsturmes. Ein ganz anderes Thema beschäftigt uns dann: Wussten Sie, dass auch im vorrevolutionären Moskau einer der vielen in dieser Zeit hier lebenden Deutschen das erste Theater im En-Suite Betrieb eröffnete? Im Theater von Korsch gibt es noch immer Aufführungen, aber das Restaurant ist genau so bekannt. Freuen wir uns auf das Mittagessen, bevor wir mit dem Schnellzug Sapsan nach St. Petersburg reisen. (F, M)

5. Tag: Zwischen Zarenverehrung und Revolution

St. Petersburg wurde 1703 mit der Peter-Pauls-Festung gegründet. In der Kathedrale der Festung sind sie in Frieden vereint: Peter der Große, Katharina die Große und die Familie des letzten russischen Zaren. Wer aber waren die Romanows, denen wir in den kommenden Tagen immer wieder begegnen? Eines steht fest: Das Ende ihrer Dynastie wurde mit einem berühmten Kanonenschuss eingeleitet, abgefeuert vom Panzerkreuzer Aurora. Geplant wurde die Oktoberrevolution im Smolny, einst eine Bildungsanstalt für höhere Töchter, heute ein Rathaus. Lenin residierte mehrere Monate lang in diesem Gebäude - sein Arbeitszimmer wird für immer unangetastet bleiben. Offen und unvoreingenommen wird uns das 20. Jahrhundert im Museum für politische Geschichte präsentiert. Wir sind übrigens in einem der schönsten Jugendstilgebäude der Stadt, in dem bis zur Übernahme durch die Roten Räte Mathilda Kschessinska, langjährige Primaballerina und Zarenmätresse, wohnte. Einer anderen Kunst widmen wir uns im Museum des russischen Wodkas. Wir lernen, wie das »Wässerchen« getrunken wird. (F, M)

6. Tag: Russische Kunst und (Alltags-) Kultur

Die Sammlungen des Russischen Museums sind viel beachtet, widmet es sich ausnahmslos den verschiedenen Epochen der russischen Kunst. Wir zeigen uns beeindruckt. Ganz anders ist die Erarta, das größte private Museum für Moderne Kunst in Russland. Hier lassen wir uns auf kreative Prozesse ein und suchen den Austausch mit den Künstlern. Ihre Alternative: Erleben Sie ganz Russland auf 800 Quadratmetern im Miniatur-Modellmuseum. Am Abend sind wir bei russischen Familien eingeladen. Dabei sprechen wir sicher auch über deren Sicht auf die Welt. (F, A)

7. Tag: Von der Eremitage zum Bernsteinzimmer

In der Eremitage erwarten uns die Sammlungen der Zaren, die den Winterpalast heute zu einem weltweit renommierten Kunstmuseum machen. Es ist unmöglich alles zu sehen, und so erfreuen wir uns an einer Auswahl westeuropäischer Kunst, die uns staunen lässt. Und dann geht es vor die Tore der Stadt nach Puschkin. Unser Ziel: der blau-weiße Katharinenpalast. Wir erinnern uns an die Mythen, die sich um das Bernsteinzimmer ranken. Umso mehr ist die Arbeit der Restauratoren zu schätzen, die es uns heute ermöglicht, durch die prachtvolle Sommerresidenz zu flanieren. Heiter klingt der letzte Tag unserer Reise im Restaurant aus. 80 km (F, A)

8. Tag: Do Svidanya - Auf Wiedersehen!

Voller neuer Eindrücke fahren Sie zum Flughafen und treten die Heimreise an. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

Ihre Hotels

OrtN?chte/HotelLandeskat.
Moskau3 Veliy3
St. Petersburg4 St. Petersburg4

Wunschleistungen

  • Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse: 86,- €
  • Visum für dt. Staatsbürger: ab 85,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 8

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