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MS SEA SPIRIT: Historische Arktis für Entdecker - Franz Josef Land

  • Russland
  • Expeditionen

Reise Nr. 3832

Longyearbyen - Barentssee - Franz-Josef-Land - Longyearbyen

Selten besucht und schwer erreichbar: der Archipel Franz-Josef-Land - und dabei ist es einer der bedeutendsten Plätze in der Polargeschichte! Das geheimnisvolle Franz-Josef-Land wird auf jeden Fall seinem legendären Ruf gerecht. Unsere außergewöhnliche Expeditionskreuzfahrt zum Franz-Josef-Land ist so einzigartig und authentisch wie das Gebiet an sich. Wir beginnen unsere Reise zunächst in Longyearbyen, das im norwegischen Territorium von Svalbard liegt. Unsere Fahrt führt uns anschließend durch die kalte, nährstoffreiche Barentssee in die russische Arktis. In Franz-Josef-Land erleben wir unvergleichbare Landschaften mit einer hohen Artenvielfalt und beeindruckenden Geschichten zur Polarforschung.

MS SEA SPIRIT: Historische Arktis für Entdecker - Franz Josef LandFranz Josef LandMS SEA SPIRIT: Historische Arktis für Entdecker - Franz Josef LandEisschollen auf dem Hornsundfjord

Reiseroute

Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise

Linienflug von Frankfurt über Oslo nach Longyearbyen. Willkommen in Longyearbyen, dem Hauptort des norwegischen Svalbard Archipels. Auf 78° Nord gelegen, ist er eine der nördlichsten Gemeinden der Welt. Etwa 2.000 Einwohner leben im Sommer in der ehemaligen Bergbausiedlung, die heute die meisten Annehmlichkeiten einer zivilisierten Stadt bietet. Ein lohnenswerter Besuch gilt dem örtlichen Polarmuseum, welches darüber hinaus noch eine gute Einstimmung auf unsere Reise ist. Unsere erste Übernachtung findet im Hotel in Longyearbyen statt.

2. Tag: Einschiffung

Die Einschiffung auf unser kleines, komfortables Expeditionsschiff MS SEA SPIRIT erfolgt am Nachmittag. Wir lernen das Schiff kennen und freuen uns auf den Beginn unserer Expeditions-Seereise! Bald heißt es "Leinen los!" und das Abenteuer beginnt. MS SEA SPIRIT fährt zunächst durch den Isfjord und mit Glück können wir bereits ersten Meeressäugetiere beobachten.
FA

3. - 4. Tag: Barentssee

Unsere Expedition beginnt. Die Eisverhältnisse bestimmen die Route – ist es möglich, die nördliche Route nach Osten zu nehmen oder wird es die südliche Route sein? Die mitreisenden Lektoren beginnen mit ihren spannenden Vorträgen und stimmen uns auf die kommenden Tage ein. In der Region zwischen Spitzbergen und Franz-Josef-Land ist die größte Population von Eisbären beheimatet – meistens hält sich der König der Arktis auf treibenden Eisschollen auf – aber er ist auch ein guter Schwimmer und kann lange Distanzen im freien Wasser zurücklegen.
FMA

5. - 10. Tag: Expedition Franz-Josef-Land

Der russische Archipel Franz-Josef-Land sollte in diesen Tagen erreicht werden. Der Reiseverlauf kann sich ausschließlich an den herrschenden Eisbedingungen orientieren. Der erfahrene Expeditionsleiter und sein Team arbeiten eng mit dem Kapitän zusammen und gemeinsam werden sie in den nächsten Tagen das Beste möglich machen – sie werden flexibel auf Tierbeobachtungen und Eisverhältnisse reagieren. Die genannten möglichen Anlandungen sind daher nur eine Auswahl der Besuchs- und Besichtigungshöhepunkte des Franz-Josef-Lands. Auf Alexandra Land gibt es seit dem Sommer 2015 wieder eine bewohnte Station von russischen Rangern, die der verlängerte Arm des russischen Staates sind und die die Einreiseformalitäten vornehmen werden. Die Dauer der Kontrolle hängt von den Rangern ab und sollte von den Expeditionsteilnehmern mit Gelassenheit ertragen werden. Anschließend wird voraussichtlich der erste Landgang stattfinden. Besuch der nördlichsten orthodoxen Kirche der Erde. Weitere Anlandungen sind in diesen Tagen geplant – immer abhängig von den Eisbedingungen und Wetterverhältnissen. In dieser Region der Welt ist jeder Tag eine Expedition. Auf Bell Island tritt man in die Fußstapfen berühmter Abenteurer – die Hütte der Lee Smith-Expedition von 1881 ist ein Zeugnis davon. Ein weiterer möglicher Stopp ist auf der Hall Insel bei Kap Tegetthoff. Sehr beeindruckend zeigen sich riesige Felsnadeln, die wie Haiflossen in die Höhe ragen. Kap Tegetthoff war das erste Land, das die legendäre Weyprecht- und Payer-Expedition nach langer Zeit auf See am 30.08.1873 sichtete. Klappt die Anlandung auf der Alger Insel? Hier überwinterten Mitglieder der amerikanischen Arktis-Expedition von A. Baldwin. Wenn das Wetter es zulässt, unternehmen wir mit Zodiacs eine Tour um die driftenden Eisberge in der Bucht. Einer der ungewöhnlichsten Plätze auf Franz-Josef-Land ist Champ Island. Eine beeindruckende Landschaft mit eisbedeckten Gipfeln und flankierenden Gletschern rahmen ein Wunder der Natur ein: Eine Vielzahl an unzähligen Steinkugeln, ideal rund geformt, einige mit bis zu 3m Durchmesser. Ein geologisches Wunder? Unsere Lektoren an Bord wissen die Antwort. In der Tikhaya-Bucht ragt ein riesiger Klippenfelsen steil aus dem Meer: der Rubini Rock ist Heimat für Millionen von Seevögeln. Ganz vorsichtig wird der Kapitän versuchen, nah mit dem Schiffsbug an die Klippe heranzusteuern und wir werden fast in die Nester vieler arktischer Vogelarten schauen können. Lassen es die Wetterbedingungen zu, werden wir auf der anderen Buchtseite an Land gehen und die einst verlassene, nun aber wieder im Rahmen der erneuten russischen Präsenz in der hohen Arktis wieder bewohnte Tikhaya-Polarstation besichtigen. Unsere Eisbärenkontrolle wird vorher prüfen, ob sich nicht auch tierische Besucher wie Eisbären, hier aufhalten. Kap Heller auf Wilczek Land ist ein weiteres mögliches Ziel. Im Jahr 1899 überwinterten hier zwei Matrosen der Welle-Expedition und warteten auf die Rückkehr ihrer Mannschaft, die versuchte, den Nordpol zu erreichen. Es ist ein weiteres Beispiel für die unglaublich vielfältige Geschichte der Arktis-Expeditionen, die ihre Spuren im Franz-Josef-Land hinterlassen haben. Wie überall hier, kann man mit Eisbären und Meeressäugern rechnen. Bei den Stolichky- und Appolonov-Inseln erleben wir mehr denn je das Gefühl von Expedition. Ist diese gesamte Expedition von den nicht vorhersagbaren Eis- und Wetterbedingungen abhängig, so ist es bei den Stolichky- und Appolonov-Inseln extrem. Viel Eis kann hier an den flachen Stränden liegen und den Zugang verwehren. Bekannt aber sind die Inseln für ihre unglaublichen Walrosskolonien. Oft liegen Hunderte der mächtigen Tiere am Strand und unzählige tummeln sich im Wasser. Eine Herausforderung für unsere erfahrenen Zodiacfahrer – ein Fest für unsere Kamera! Bei Alexandra Land findet wieder die Ausreise statt und die Tür zum arktischen Paradies schließt sich hinter uns. Zu beachten ist, dass die Zeit im Franz-Josef-Land von den dort vorherrschenden Eisverhältnissen abhängig ist, wir jedoch stets bemüht sind, Ihnen das längst mögliche Erlebnis in dieser unberührten Region anbieten zu können.
FMA

11. - 12. Tag: Barentssee

Entsprechend der Eissituation heißt es nun wieder Kurs West – Richtung Spitzbergen. Die letzten Tage auf der Überfahrt werden mit wissenswerten Vorträgen der Lektoren aufbereitet.
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13. Tag: Ausschiffung und Rückflug

In der taghellen Nacht ist der Isfjorden wieder erreicht. MS SEA SPIRIT ankert vor Longyearbyen und die Ausschiffung findet entsprechend der internationalen Rückflüge entweder in der Nacht oder am frühen Morgen statt. Es heißt "Auf Wiedersehen". Rückflug nach Frankfurt über Oslo.
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H?hepunkte:

  • Bordsprache: Deutsch / Englisch
  • Geheimnisvolles Franz-Josef-Land
  • historischer Ort in der russischen Arktis
  • auf den Spuren der Polarforscher
  • Fahrt durch die eisige Barentssee

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflüge mit SAS SCANDINAVIAN AIRLINES ab/bis Deutschland inkl. Steuern und Gebühren
  • innerdeutsche Bahnanreise Rail&Fly (2. Kl.)
  • Schiffsreise in der gebuchten Kabinenkategorie inkl. Vollpension an Bord
  • eine Übernachtung vor der Kreuzfahrt in Longyearbyen
  • alle Landgänge und Zodiacfahrten während der Seereise
  • Transfers in Spitzbergen
  • erfahrenes Expeditionsteam an Bord
  • informative Vorträge zu Flora, Fauna & Region
  • Gummistiefel während der Kreuzfahrt
  • Expeditionsparka
  • Reisehandbuch

Im Reisepreis nicht enthalten

Visum: Visum: ca. Euro 145,-


  • Mindestteilnehmerzahl: 70
  • Maximale Teilnehmerzahl: 114

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