Paradeast.com - Im Osten auf Reisen
Merkzettel (136)
Beratung & Buchung
Telefon+49 (0) 9436 - 90 31 684
Mo-Fr. 9-18 Uhr

Kirgistan - Auf Merzbachers Spuren im Himmelsgebirge

  • Kirgistan
  • Trekking

Reise Nr. 56

Das Himmelsgebirge Tienschan ist die wildeste und spektakulärste Gebirgsregion Zentralasiens und gipfelt in den Siebentausendern Pik Pobjeda (7439 m) und Khan Tengri (7010 m).

Von Kirgistans Hauptstadt ins Herz des Tienschan

Ausgehend von der kirgisischen Hauptstadt Bischkek geht es entlang des Nordufers des Issyk Kul nach Karakol und hinein in die Berge. Gigantische Gletscher, kühne und teilweise aus purem Marmor geformte Gipfel sowie eine unberührte Natur laden zu einer atemberaubenden Trekkingtour voller Entdeckungen ein.

Merzbacher-See und Inyltschek-Gletscher – echter Trekking- und Berggenuss

Ein abwechslungsreiches Trekking führt zur blumenübersäten Insel in Stein und Eis – der Merzbacher-Wiese. Über den Inyltschek-Gletscher, dem zweitgrößten außerpolaren Gletscher der Erde, queren Sie zum Merzbacher-See, benannt zu Ehren des deutschen Forschungsreisenden Gottfried Merzbacher. Am See vollzieht sich in jedem Sommer ein gewaltiges Naturereignis: Der fast vier Quadratkilometer große Schmelzwassersee entleert sich mit einem Mal binnen weniger Tage. Echtes Expeditions-Feeling erleben Sie im Basislager des Khan Tengri. Was für eine faszinierende Hochgebirgskulisse.

Spektakulärer Heli-Flug und Badetag am Issyk Kul

Der Rückflug per Helikopter durch die atemberaubende Szenerie aus Fels, Eis und Schnee ist nochmals ein Erlebnis der Extraklasse. Den kompletten Gegensatz bildet zum Abschluss der Reise ein entspannter Tag am Issyk Kul.

Kirgistan - Auf Merzbachers Spuren im Himmelsgebirge
Bestseller
Kirgistan - Auf Merzbachers Spuren im HimmelsgebirgeKirgistan - Auf Merzbachers Spuren im HimmelsgebirgeKirgistan - Auf Merzbachers Spuren im Himmelsgebirge

Reiseroute

Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise

Flug nach Bischkek.

2. Tag: Bischkek

Ankunft und Transfer zum Gästehaus. Nach kurzer Erholung brechen Sie zur Besichtigung einiger wichtiger Sehenswürdigkeiten auf. Sie besuchen unter anderem den zentralen Platz der Stadt, den Ala Too. Übernachtung im Gästehaus.

3. Tag: Bischkek – Karakol

Eine lange Fahrt bringt Sie nach nach Karakol. Sie fahren gen Osten zum gewaltigen Issyk Kul. Der sowohl am Nord- als auch am Südufer von schneebedeckten Bergen überragte See ist landschaftlich gesehen sicher einer der faszinierendsten Seen der Welt. Die Perle Zentralasiens ist mit 700 m Tiefe der zweittiefste Binnensee der Erde. Er friert trotz seiner Höhenlage von 1700 m selbst im Winter nicht zu. Der Namen Issyk Kul bedeutet im kirgisischen warmer See. Grund ist seine Lage mitten im tektonisch aktiven Tienschan und den daraus resultierenden heißen Quellen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 7-8h, 400 km).

4. Tag: Karakol (1800 m) – At Dschailoo (2500 m)

Karakol befindet sich im Osten des Issyk Kul, am Fuße des Tienschan. Diese beschauliche, aber sehr interessante alte russische Stadt wurde im Jahre 1869 von Kosaken als Garnisonstadt gegründet. Sie steht in enger Verbindung zum bekannten Asien-Forscher Nikolai Przewalski, dessen Grab sich unweit befindet. Am Vormittag unternehmen Sie eine Stadtbesichtigung und fahren anschließend zum At-Dschailoo-Basislager. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 6-7h; 200km).

5. Tag: At Dschailoo (2500 m) – Inyltschek-Gletscher (2900 m)

Ihr Trekkingabenteuer beginnt. Ihre Tagestour führt Sie vom At-Dschailoo-Basislager entlang des Flusses Inyltschek zum Ende des Gletschers. Er ist der größte Gletscher im Tienschan und auch weltweit einer der mächtigsten außerhalb der Polarregionen. Mehrere Flussquerungen machen die heutige Etappe spannend und abenteuerlich. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-8h, 400 m↑, 19 km).

6. Tag: Inyltschek-Gletscher (2900 m) – Putewodnyi-Gletscher (3100 m)

Es geht entlang der nach links abzweigenden Moräne vom Südinyltschek- bis zur Vereinigung mit dem Putewodnyi-Gletscher. Die Überquerung ist eines der anspruchsvollsten, aber auch reizvollsten Teilstücke. Die Route verläuft meist im ständigen Auf und Ab durch wegloses Gelände. Immer wieder ergeben sich tolle Ausblicke über den mächtigen Eisstrom. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-7h, 200 m↑, 13 km).

7. Tag: Putewodnyi-Gletscher (3100 m) – Merzbacher-Wiese (3400 m)

Sie folgen weiter der Seitenmoräne des Gletschers bis zur berühmten Merzbacher-Wiese. Viele Passagen führen über Schotter und Eis. Das Camp wird am zeitigen Nachmittag erreicht und liegt traumhaft über dem Gletscher. Hier haben Sie einen tollen Blick auf die gegenüberliegenden Bergketten des Sarydzhaz mit Pik Pionier (5348 m) und Tengritau, sowie auf den dazwischenliegenden einzigartigen Merzbacher-See. In der Nähe des Camps befindet sich auch die deutsche Merzbacher-Forschungsstation. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-6h, 300 m↑, 10 km).

8. Tag: Tagesausflug zum Merzbacher-See (3500 m)

Wanderung zum Merzbacher-See. Ein steiler Abstieg führt hinab zum Gletscher. Abwechslungsreich geht es über den Gletscher, riesige Eistürme und tiefe Spalten bieten zahlreiche, beeindruckende Fotomotive. Der auf einer Höhe von rund 3400 m, zwischen nördlichen und südlichen Ausläufer des Gletschers gelegene Merzbacher-See ist für seinen jährlichen, rätselhaften Ausbruch bekannt. Dabei fließt der See zunächst unterirdisch ab und lässt dadurch den Inyltschek-Fluss stark anschwellen. Der Eisstausee entleert sich mit großer Regelmäßigkeit im Juli oder August eines jeden Jahres innerhalb kurzer Zeit. Im trockengefallenen See bleiben nur die gestrandeten Eisberge zurück. Unter Umständen treffen Sie auch Forscher, die in der dortigen Station arbeiten. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 5-6h, 230 m↑↓, 10 km).

9. Tag: Merzbacher-Wiese (3400 m) – Komsomolskij-Gletscher (3800 m)

Mitten über den Gletscher geht es allmählich ansteigend und unschwierig höher. Die vielen Schmelzwasserbäche können ohne große Probleme gequert werden. Die Mühen werden belohnt mit wunderbaren Ausblicken auf immer höher werdende, eisgepanzerte Berge sowie vielfarbiges Eis, welches in den unterschiedlichsten Tönen schimmert. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-7h, 400 m↑, 15 km).

10. Tag: Komsomolskij-Gletscher (3800 m) – Dikij-Gletscher (3900 m)

Der weitere Aufstieg über den Gletscher bietet Ihnen beste Sicht auf den Khan Tengri (7010 m). Durch den geringen Zuwachs an Höhe ist eine gute Akklimatisierung gewährleistet. Das Camp liegt aussichtsreich am Zusammenfluss von Dikij- und Südinyltschek-Gletscher. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3-5h, 100 m↑, 13 km).

11. Tag: Dikij-Gletscher (3900 m) – Südinyltschek-Basislager (4100 m)

Letzte Etappe zum Inyltschek-Basislager, welches Sie für drei Nächte beziehen und das eine überraschend komfortable Infrastruktur besitzt. Es liegt ideal im Herzen des Tienschan und ist Ausgangspunkt für Gipfelbesteigungen, wie dem Khan Tengri (7010 m) oder der Pobjeda (7439 m). Sie fühlen sich wie in einem Amphitheater, umgeben von majestätischen Bergen, welche allesamt mindestens knapp 5000 m hoch sind. Den Nachmittag verbringen Sie in aller Ruhe in der Umgebung des Lagers. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-6h, 200 m↑, ca. 8 km). Optional für Bergsteiger: Möglichkeit zur Besteigung des Pik Pesnya Abaya (4901 m). Besteigung des Pik Pesnaya Abaya (4901 m)
Vom Dikij-Camp brechen Sie früh am Morgen auf. Die ersten 800 Höhenmeter führen über Schutt- und Geröllhalden in mäßiger Steigung stetig bergauf. Die letzten 200 Höhenmeter bis zum Gipfel erfolgen in steilerem Firn (teils mit Fels durchzogen, Blankeis möglich). Trittsicherheit, Erfahrung im Gehen mit Steigeisen und volle Konzentration sind hier unbedingte Voraussetzung. Diese Passage kann je nach Verhältnissen auch in Seilschaft begangen werden. Dies wird vom Bergführer vor Ort und situationsabhängig entschieden. Rückkehr ins Lager am Dikij-Gletscher und am nächsten Tag Wanderung ins Südinyltschek-Basislager, wo der Rest der Gruppe bereits angekommen ist. (Gehzeit ca. 6-7h, 1000 m↑↓, 8 km).

12. Tag: Südinyltschek-Basislager (4100 m)

Der Tag dient der Erkundung rund um das Südinyltschek-Basislager. Die herausragenden Gipfel sind die kühne Marmorpyramide des Khan Tengri (7010 m) und die abweisende Riesenmauer des Pik Pobjeda (7439 m), letzterer ist der nördlichste 7000er der Erde. Ein Ausflug in Richtung Pik Pobjeda gewährt Ihnen tolle Einblicke in dessen gewaltige Nordwand. Da der Gletscher flach ist und viel Schutt transportiert, kann er recht einfach begangen werden. Übernachtung im Zelt wie am Vortag.

13. Tag: Am Khan Tengri (6995 m)

Eine Wanderung am Khan Tengri, dem wohl malerischsten Berg im Tienschan, steht auf dem Programm. Die majestätische Erscheinung des Berges beeindruckt nicht nur Bergsteiger. Zu Recht bedeutet sein Name Herrscher des Himmels. Die Höhe des Gipfels wird häufig mit 7010 m angegeben, wenn dessen Eiskappe mit berücksichtigt wird. Der historisch unklare Grenzverlauf von Kirgistan und Kasachstan mit China wurde durch ein Grenzabkommen geregelt. Dabei wurde beschlossen, den Punkt, an dem die Grenzen der drei Länder sich treffen, auf den Gipfel des Khan Tengri zu legen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-6h, 100 m↑↓, 5-6 km).

14. Tag: Hubschrauberflug zum Landeplatz in Karkara – Issyk Kul-See

Hubschrauberflug vom Basislager zum Landeplatz in Karkara. Viele Leute sagen, allein dieser Panoramaflug sei die lange Reise bis Zentralasien wert. Am Nachmittag fahren Sie zum Issyk Kul. Übernachtung im Hotel (Fahrzeit ca. 4h).

15. Tag: Issyk Kul – Bischkek

Vormittags Freizeit am Issyk Kul. Nach dem Mittag fahren Sie nach Bischkek. Auf dem Weg besuchen Sie den Burana-Turm, ein altes Minarett in der Nähe der kleinen Stadt Tokmok. Am Abend Ankunft in Bischkek. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 4-5h, 300 km).

16. Tag: Bischkek

Besuch des großen Osch-Basars, der drei Kilometer westlich vom Zentrum liegt und täglich geöffnet hat. Hier können Sie alles erwerben: von Nahrungsmitteln über Kleidung, Gewürze, Trockenobst bis hin zu Teppichen. Übernachtung im Gästehaus.

17. Tag: Heimreise

Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Höhepunkte:

  • Die Beletage für Trekker und Bergsteiger
  • 9-tägiges Zelttrekking ins Basislager des Khan Tengri (7010 m)
  • Gletscherwelt und Blumenwiesen
  • Badetag am Issyk Kul
  • Optional: Besteigung des Pik Pesnya Abaya (4901 m)

Anforderungen:

Voraussetzungen für diese anspruchsvolle Bergwanderung sind eine gute Kondition für tägliche Gehzeiten zwischen vier und acht Stunden sowie Trittsicherheit in unwegsamem und steilem Gelände sowie Geröll und Schnee. Während der Tour sind mehrere Bachdurchquerungen nur zu Fuß möglich – dafür sind Trekkingstöcke und Trekkingsandalen erforderlich. Option für Bergsteiger: Möglichkeit zur Besteigung des Pik Pesnya Abaya (4901 m). Anmeldung vor Reiseantritt und Ausrüstung notwendig. Trittsicherheit, Erfahrung im Gehen mit Steigeisen und volle Konzentration sind hier unbedingte Voraussetzung! Diese Passage kann je nach Verhältnissen auch in Seilschaft begangen werden. Dies wird vom Bergführer vor Ort und situationsabhängig entschieden. Seile und Steigeisen werden gestellt, die persönliche Ausrüstung muss mitgebracht werden.

Hinweise:

Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Der Einzelzimmerzuschlag bezieht sich nur auf die Übernachtungen im Hotel, in Gästehäusern und in den Zelten während des Treks. Im Basecamp kann kein Einzelzelt gebucht werden. Diese Übernachtungen werden in Zelten mit je zwei Personen sein.

Hubschrauberflüge: DIAMIR Erlebnisreisen weist Sie dringend darauf hin, dass Hubschrauberflüge stets abhängig von der Wetterlage sind. Das Wetter für einen Sichtflug muss sowohl am Startpunkt als auch am Ziel entsprechend stabil sein. Daher können angesetzte Flüge auch ausfallen bzw. verschoben werden. Das Programm ist so konzipiert, dass genügend Reservetage vorhanden sind, um ein mögliches Zeitfenster für Flüge zu finden. Es kann daher zu Programmumstellungen kommen. Das Programm wie oben aufgeführt stellt die optimale Variante dar. Unsere Reisetermine orientieren sich an den zu dieser Zeit meist günstigen Wetterverhältnissen vor Ort.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Bischkek und zurück mit Turkish Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Deutschsprachige Tourenleitung
  • Bergführer
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • 1 Helikopter - Panoramaflug
  • Träger für max. 12 kg Trekkinggepäck
  • Campingausrüstung (Zelte, Mannschaftszelt, Kochutensilien)
  • alle Eintrittsgelder und Genehmigungen laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 3 Ü: Gästehaus im DZ
  • 2 Ü: Hotel im DZ
  • 10 Ü: Zelt
  • Mahlzeiten: 15×F, 6×M, 8×M (LB), 14×A

Im Reisepreis nicht enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; zusätzliches Trägergepäck (pro 1 kg ca. 12 €); Trinkgelder; Persönliches

Wunschleistungen

  • Rail & Fly: 50,- €
  • Gipfeloption Pesnaya Abaya: 130,- €
  • Zubringerflug ab D/A/CH: 0,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 6
  • Maximale Teilnehmerzahl: 12

Weitere Kirgistan Reisen