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Blühende Oasen der Seidenstraße

  • Usbekistan
  • Studienreisen

Reise Nr. 2356

  • Über Termez nach Tadschikistan
  • Iskandarkul im Fan-Gebirge
  • Fahrt in das grüne Ferganatal

Gemeinsam machen wir uns auf die Suche nach den wahren Perlen der Seidenstraße. Bunte Märkte, traditionelle Handwerkskunst, liebevolle Gastfreundschaft, historische Bauten, lebendige Religionen und unvergessliche Naturszenerien vermitteln uns die bunte Welt Zentralasiens. Eine einmalige Reise, die uns ewig in Erinnerung bleiben wird!

Blühende Oasen der SeidenstraßeBlühende Oasen der Seidenstraße

Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise nach Taschkent

Nach langer Vorfreude beginnt heute Ihre Reise zur alten Seidenstraße. Sie fliegen nach Taschkent und wir fahren zum Hotel, um uns zunächst etwas von der Anreise zu erholen.

2. Tag: Von Taschkent über Urgentsch nach Chiwa

Morgens fliegen wir nach Urgentsch und fahren in die nahe gelegenen Oasenstadt Chiwa. Wir wandeln durch enge Gassen entlang reich verzierter Moscheen, Koranschulen und Palästen. Bei einer Stadtführung präsentiert sich die Altstadt wie ein Freilichtmuseum und versetzt uns in die Zeiten der historischen Seidenstraße. (F, A)

3. Tag: Von Chiwa nach Buchara

Früher durchquerten Karawanen mühsam die rote Wüste Kysyl Kum, um nach Buchara zu reisen - wir wählen den bequemeren Weg per Flugzeug. Angekommen in der »edlen« Stadt entdecken wir die Festung Ark. Die typisch usbekische Architektur ist allgegenwärtig: Ob Makoki-Moschee, Poikalon- oder Labi-Hauz-Komplex - überall ragen die blauen Kuppeln empor. Usbekische Gastfreundlichkeit genießen wir bei einer Gewürzteeprobe in einem traditionellen Teehaus. (F, A)

4. Tag: Buchara: die edle Handelsstadt

Ferne Händler, die über die Seidenstraße kamen, prägten ebenso das Stadtbild wie die reichen Kaufleute, die hier residierten. So ist die Chor-Minor-Moschee im indischen Stil gebaut worden. Das Samaniden-Mausoleum beeindruckt noch heute mit seiner einzigartigen Architektur, wurde es doch vom reichen Kaufmann Samani für seine Familie errichtet. Sie haben die Möglichkeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden oder wir fahren gemeinsam mit dem Rad zum Nakshbandi-Komplex. Wir folgen dem Weg der Pilger zum Grab des Gründers des Sufi-Ordens. 40 Rad-km (F, A)

5. Tag: Von Buchara nach Yangigazgan

Auf den Spuren alter Karawanen besuchen wir eine Keramikwerkstatt und erfahren, welch lange Tradition dieses Handwerk hat. Mit der alten Karawanserei Rabati Malik erleben wir weiteres Zeugnis der Seidenstraße. Unser Nachtlager schlagen wir im Jurtencamp auf und erfahren hautnah, wie die Nomaden lebten. Bei sternenklarem Himmel genießen wir ein wunderbares Abendessen am Lagerfeuer. 300 km (F, A)

6. Tag: Von Yangigazgan über Aydar Kul nach Samarkand

Mit einem Schiff durch die Wüste? Das ist natürlich nur auf dem Rücken eines Kamels möglich. Wer bisher noch nicht nachvollziehen konnte, wie sich die Händler damals fortbewegten, kann es spätestens nach unserer etwa dreistündigen Kamelwanderung. Ein Begleitfahrzeug bietet Ihnen alternativ den modernen Transport zum Aydar Kul See an. Am 250 Kilometer langen Binnensee angekommen, stärken wir uns bei einem Picknick, bevor wir Samarkand erreichen. 320 km (F, P, A)

7. Tag: Samarkand: Moscheen und Medresen

Das wohl bekannteste Wahrzeichen Usbekistans ist der Registan-Platz. Das Zentrum Samarkands strahlt mit seinen drei Medresen noch heute in voller Pracht. Die Grabstätte Timurs, Gur-e Amir, ist mindestens ebenso imposant wie das Mausoleum Shar-e-Sinda, das seinerzeit für Adelige gebaut wurde. Seiner Frau errichtete Timur eine eigene Moschee - die Bibi Khanum-Moschee. Doch auch Denker gab es stets in Samarkand: Das Observatorium des Sternenforschers Ulug Bek wurde bereits im 15. Jahrhundert erbaut. Ein gewaltiger Sextant zeugt von frühen Forschungen. So viel Geschichte macht hungrig! Bevor wir lernen wie das Nationalgericht Plov zubereitet wird, erfahren wir auf dem Basar alles über die Zutaten und Gewürze der usbekischen Küche. (F, A)

8. Tag: Von Samarkand über Shar-e Sabs nach Termez

Auf der Fahrt nach Shar-e Sabs überqueren wir mit Kleinbussen in 1.675 Metern Höhe die Passstraße mit einem herrlichen Panorama. In der Geburtsstadt Timurs angekommen besuchen wir die überwältigenden Ruinen seines »Weißen Schlosses« Ak Serai. Auch die Gök-Gumbas-Moschee und das Mausoleum Dorus Saodat erzählen uns interessante Geschichten der damaligen Zeit. Schließlich geht es weiter nach Termez, einem weiteren Knotenpunkt der großen Seidenstraße, den buddhistische Baudenkmäler prägen. 510 km (F, A)

9. Tag: Termez: archäologische Zeugen

Das archäologische Museum blickt in die 2.500 Jahre alte Geschichte, die Termez geprägt hat. Anschließend besuchen wir die sagenumwobene Kirk Kis Festung aus frühislamischer Zeit. Noch heute lässt sich die Schönheit der monumentalen Sommerresidenz erahnen. Im Sultan Saasat Komplex sowie dem Mausoleum Hakim at Tirmidhis bestaunen wir gut erhaltene Dekorationen. Eine ganz andere Architektur erwartet uns in Fayaz Tepe, einer buddhistischen Klosteranlage. (F, A)

10. Tag: Von Termez nach Duschanbe

Auf nach Tadschikistan! Wir erreichen Duschanbe, die grüne Hauptstadt Tadschikistans - überzeugen wir uns bei einem Spaziergang durch den Rudaki-Park selbst davon. Anschließend bewundern wir im Nationalmuseum die größte antike Buddhastatue Zentralasiens. (F, A)

11. Tag: Von Duschanbe nach Iskandarkul

Richtung Norden fahren wir in das »Land der Berge«. Auf der abwechslungsreichen Fahrt sehen wir mal grüne, mal karge Felsen, rauschende Gebirgsbäche und steile Felswände. Angekommen am Iskandarkul stärken wir uns bei einem Picknick am wohl schönsten See des Fan-Gebirges. Wir erfahren mehr über Sagen um Alexander den Großen, der hier sein geliebtes Pferd zurücklassen musste. Später besuchen wir den »Niagarafall« Tadschikistans. Auf einer vibrierenden Aussichtsplattform beobachten wir, wie das Wasser 40 Meter in die Tiefe fällt. Im Bergdorf Saritag kommen wir bei einem Spaziergang mit Einheimischen ins Gespräch. 140 km (F, P, A)

12. Tag: Von Iskandarkul über Istaravschan nach Chodschand

Wir reisen weiter auf der alten Seidenstraße: Ein Zwischenstopp in Istaravschan zeigt die große Bedeutung des Handelswegs für diese Stadt auf. Die »Stadt des Handwerks« war einst eine blühende Oase, wovon die Medrese des Sultans Abdularif mit seinem beeindruckenden Holzportal und der blauen Kuppel noch heute zeugt. In Chodschand, gegründet von Alexander dem Großen, liegen Geschichte und Gegenwart dicht beieinander: Das ehrwürdige Mausoleum des Scheichs Massaleddin und die Moschee vis-à-vis mit den massiven Denkmälern der Moderne. 220 km (F, A)

13. Tag: Von Chodschand über Kokand nach Fergana

Bevor wir nach Usbekistan aufbrechen, lernen wir im historischen Landesmuseum die umfangreiche Geschichte Tadschikistans kennen - von der Bronzezeit über Alexander den Großen bis hin zu den Kämpfen Timurs und Dschingis Khans. Auf der Fahrt zum Grenzübergang halten wir am Palast von Arbob, der mit seinem gepflegten Garten an den Petersburger Peterhof erinnert. Im grünen Ferganatal unternehmen wir zunächst eine Stadtbesichtigung in Kokand. Bevor wir den Abend in einem echten ferganischen Teehaus ausklingen lassen, erhalten wir Einblick in die Kunst der Seidenherstellung. 200 km (F, A)

14. Tag: Von Fergana nach Taschkent

Wir verlassen das Ferganatal und fahren mit dem PKW über den 2.260 Meter hohen Kamchik-Pass zurück nach Taschkent. Moderne und Tradition liegen hier dicht beieinander. Das wird in der Altstadt deutlich, wo wir die Barakchan Medrese sowie die große Bibliothek besuchen. Auch das Museum für angewandte Kunst versetzt uns mit seinen bunten und schmuckvollen Ausstellungsstücken in die mystische Zeit der Seidenstraße zurück. Ebenso kunstvoll gestaltet, aber trotzdem sehr modern ist die Metro der Stadt, mit der wir ein Stück fahren. 350 km (F, A)

15. Tag: Rückreise nach Deutschland

Nach einer eindrucksvollen Reise fliegen Sie zurück nach Deutschland. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(F=Frühstück, P=Picknick, A=Abendessen)

Ihre Hotels

OrtNächte/HotelLandeskat.
Taschkent1 Shodlik Palace4
Chiwa1 Arkanchi3
Buchara2 Malika3
Yangigazgan1 Jurte
Samarkand2 Zilol Baht3
Termez2 Meridian3
Duschanbe1 Orio3
Iskandarkul1 Gästehaus
Chodschand1 Sogd3
Fergana1 Asia3
Taschkent1 Shodlik Palace4

Im Reisepreis enthalten

  • Zug zum Flug *
  • Flüge mit Uzbekistan Airways in der Economy - Class bis/ab Taschkent*
  • Inlandsflüge mit Uzbekistan Airways in der Economy - Class
  • Luftverkehrsteuer, Flughafen - und Flugsicherheitsgebühren*
  • Rundreise/Ausflüge in landestypischen Reisebussen mit Klimaanlage
  • Transfers am An - und Abreisetag*
  • Andere Verkehrsmittel laut Reiseverlauf
  • Speziell qualifizierte Deutsch sprechende Erlebnisreiseleitung
  • Höhepunkte Ihrer Reise:
  • Besuch einer traditionellen Fladenbrot - Bäckerei
  • Kamelreiten in der Wüste Kizil Kum
  • Kochkurs des Nationalgerichts Plov
  • Ausführliche Besichtigungen von Termez und Chodschand
  • Fahrt durch das Fan - Gebirge
  • Alle Eintrittsgelder
  • 12 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
  • 1 Übernachtung in einer Jurte (keine Einzelbelegung möglich, Sammelunterkunft mit Schlafplätzen auf dem Boden)
  • 1 Übernachtung in einem einfachen Gasthaus (keine Einzelbelegung möglich)
  • 14x Frühstück, 2x Picknick, 13x Abendessen
  • Abendessen am Lagerfeuer im Jurtencamp
  • Ausgewählte Reiseliteratur

Wunschleistungen

  • Fahrradausflug zum Nakshbandi Komplex (4. Tag): 40,- €
  • Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse: 74,- €
  • Gruppenvisum für Usbekistan für dt. Staatsbürger (zweifache Einreise) (ab 10 Personen): 45,- €
  • Einzelvisum für Usbekistan für dt. Staatsbürger (zweifache Einreise) (bei Eigenanreise erforderlich): 105,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 10

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