Russland - Bergwanderungen im Kaukasus: von der Bezengi-Mauer zum Elbrus
Reise Nr. 2544
Sieben Bergwandertage im zentralen Kaukasus
Grandiose Ausblicke auf die majestätische Bezengi-Mauer
Der Elbrus zum Greifen nahe
Gut erschlossenes Bergsteigerlager von Bezengi
Gipfelmöglichkeiten Kolbashi (3.596 m), Pik Cheget (3.461 m)
Bergwiesen in voller Blütenpracht
Unweit des bekannten Elbrus lockt eine Gebirgsmauer von rauer Schönheit, die in ihren Dimensionen an den Himalaya erinnert das Bezengi: eisgepanzerte 5.000er, scheinbar endlose Grate, gewaltige Gletscher. Ein Anblick, der jedes Bergwandererherz höher schlagen lässt. Der Kaukasus, ein Gebirgsbogen von mehr als 1.000 km Länge, rückt zunehmend ins Interesse von Bergwanderern und Bergsteigern, die eine spektakuläre Gebirgskulisse, eine einzigartige alpine Vegetation in einem bisher wenig bekannten Hochgebirge suchen. Diese Reise begeistert durch wilde, unberührte Natur. Sie wandern über blühende Bergwiesen und spüren die Faszination, die von diesen Bergen ausgeht. Nach der grandiosen Bezengi-Mauer erleben Sie den Elbrus zum Greifen nahe.
Unweit des bekannten Elbrus lockt eine Gebirgsmauer von rauer Schönheit, die in ihren Dimensionen an den Himalaya erinnert das Bezengi: eisgepanzerte 5.000er, scheinbar endlose Grate, gewaltige Gletscher. Ein Anblick, der jedes Bergwandererherz höher schlagen lässt. Der Kaukasus, ein Gebirgsbogen von mehr als 1.000 km Länge, rückt zunehmend ins Interesse von Bergwanderern und Bergsteigern, die eine spektakuläre Gebirgskulisse, eine einzigartige alpine Vegetation in einem bisher wenig bekannten Hochgebirge suchen. Diese Reise begeistert durch wilde, unberührte Natur. Sie wandern über blühende Bergwiesen und spüren die Faszination, die von diesen Bergen ausgeht. Nach der grandiosen Bezengi-Mauer erleben Sie den Elbrus zum Greifen nahe.
Reiseverlauf:
1. Tag Anreise
Von Frankfurt fliegen wir über Moskau nach Mineralniye Vody, der Stadt mit dem kuriosen Namen "Mineralwasser". Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Mineralniye Vody - High Balkaria
Nach der Ankunft um die Mittagszeit und Erledigung der Einreiseformalitäten werden wir bereits von unserem lokalen Reiseleiter erwartet. Auch der Bus steht bereit und wir fahren über Nalchik ins Tscherek-Tal. Durch eine beeindruckende Schlucht erreichen wir das 1.160 m hoch gelegene Dorf Hoch-Balkaria. Mitten im Dorf sind wir bei Gastfamilien in Mehrbettzimmern untergebracht. Wir bekommen einen Eindruck davon, wie die Bewohner hier leben. Fahrzeit: 5-6h; Übernachtung bei Gastfamilien [MA]
3. Tag Pioneer-Pass - Bezengi-Tal
Nachdem wir uns von unseren Gastfamilien verabschiedet haben, starten wir zu unserem Trekking. Von Hoch-Balkaria fahren wir mit einem russischen Geländefahrzeug in Richtung Pioneer-Pass. Der Große Kaukasus gliedert sich in parallel verlaufende Gebirgszüge von unterschiedlicher Höhe. Der zentrale Hauptkamm erreicht eine Höhe von über 5.000 m und ist stark vergletschert. Der parallel verlaufende sog. Fels-Kaukasus ist niedriger; charakteristisch sind seine steil aufragenden Felswände. Unsere Fahrzeuge bringen uns auf 2.800 m. Wir haben die Baumgrenze längst überschritten und wandern durch ein offenes, weites Hochtal. Mit etwas Glück können wir Gänsegeier oder sogar Steinadler beobachten, die hoch in den Lüften kreisen, oder sogar auf eine Yak-Herde treffen, die es in den hohen Lagen des Kaukasus gibt. Wir erreichen den 2.960 m hohen Pass und genießen den Blick auf die gewaltige Bergwelt des Bezengi-Gebietes. Die Eisriesen Koschtan-Tau (5.152 m) und Ulluaus (4.676) ragen in den Himmel. Über weite alpine Matten ziehen wir das Dumala-Tal hinunter und erreichen das Bezengi-Tal (1.600 m). Dort warten unsere Fahrzeuge und bringen uns ins Bezengi-Bergsteigerlager (2.150 m). Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 1350m; Berghütte [FMA]
4. Tag Mijirgi-Tal
Wenn der Elbrus als die Krone des Kaukasus bezeichnet wird, so ist das Bezengi-Gebiet die uneingeschränkte Krönung. Schnee-, Eis- und Felsriesen in einer solchen Dichte gibt es nur selten auf der Welt. Von den acht Fünftausendern des Kaukasus ragen sechs hier in den Himmel. Mehr als 2.000 m hohe Eis- und Felswände sind hier keine Seltenheit. Kilometerlange Gletscherströme, mächtige Eisfälle und atemberaubende Hängegletscher, so weit das Auge reicht. Unsere Wanderung führt uns ins Mijirgi-Tal in den "nördlichen Zirkus". Direkt vom Bezengi Camp steigen wir auf der Seitenmoräne des Mijirgi-Gletschers auf. Am Gletscher ist gut zu erkennen, wie sich die Gletscher auch im Kaukasus in den letzten Jahrzehnten zurückgezogen haben. Von Anfang an richten sich unsere Blicke nach oben auf die wie zu einem Zirkusrund angeordneten Berge: Ulluaus (4.676 m), Koschtan-Tau (5.152 m), Krumkol (4.688 m) Mijirgi (5.025 m), Pushkina (5.108 m) und Dych-Tau (5.223 m), der zweithöchste Berg Europas. Wie in der Mitte einer Manege vereinigen sich die Gletscher und fließen zu Tal. Wir folgen weiter der orografisch linken Talseite und steigen zuletzt steil zu einem kleinen Gletscher-See an der Gletscherzunge des Misses-Tau-Gletschers auf. Unterwegs bieten sich atemberaubende Tiefblicke. Mit etwas Glück treffen wir auf eine Herde Steinböcke oder Gämsen. Wir folgen demselben Weg zurück ins Bezengi-Lager. Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 1200m; Berghütte [FMA]
5. Tag Baran-Kosch
Der bekannteste und spektakulärste Teil des Bezengi-Gebietes ist ohne Zweifel die Bezengi-Mauer. Die 12 km lange, meist über der 5.000 m-Grenze liegende, scharfe Gebirgsschneide trennt das obere Becken des Bezengi-Gletschers von den oberen Regionen Swanetiens in Georgien. Steile, felsdurchsetzte, über 2.000 m hohe Eisflanken wirken wie ein Bollwerk und unweigerlich vergleichen wir diese Dimensionen mit jenen im Himalaya. Nach einem kurzen Abstieg vom Camp beginnt der anstrengende Aufstieg über Moränenschutt auf den Bezengi-Gletscher. Im unteren Teil dick mit Gesteinsschutt bedeckt, ist der Gletscher nur schwer zu erahnen. Durch seine Bewegung verändert sich der Weg ständig und wir sind froh, endlich den zentralen und flacheren Teil des Gletschers zu erreichen. Leicht ansteigend, mal auf Schutt, mal auf Eis, ziehen wir weiter Richtung Süden. Teilweise liegen haushohe Felsbrocken auf dem Gletscher - es wird deutlich, was für eine Kraft solch ein Gletscherstrom hat. Nach 3-4 Stunden verlassen wir den Gletscher auf seiner westlichen Seite und gehen steil über die Seitenmoräne zu unserem Lagerplatz (2.700 m) unterhalb des Kolbashi (3.596 m). Besonders im Juli begeistert uns die üppige alpine Vegetation. Von hier aus besteht die Möglichkeit, in weiteren 3-4 Stunden den 3.596 m hohen Kolbashi zu besteigen. Ein steiler, teilweise über Geröll verlaufender Steig führt zum aussichtsreichen Gipfel. Aber auch ohne den Gipfel steht für den Nachmittag eine wunderschöne, aussichtsreiche Wanderung auf dem Programm. Wir gehen auf der scharfen Kante der Seitenmoräne, quasi auf "Messers Schneide" direkt auf die Bezengi-Mauer zu. Weit unter uns der riesige Bezengi-Gletscher, vor uns der westliche Teil der Mauer mit Lialver (4.355 m), Gestola (4.859 m), Katin-Tau (4.974 m) und Dzhangi-Tau (5.085 m). Richtung Osten erhebt sich der Dych-Tau (5.223 m) mit seiner beeindruckenden Gipfelpyramide. Im Gebiet des Kolbashi haben wir auch wieder sehr gute Chancen, auf Steinböcke zu treffen. Die Tiere haben mächtige Hörner. Nach dem Abstieg zum Camp in Baran-Kosch (Kosch = Hütte) richten wir uns hier für 2 Nächte ein. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA]
6. Tag Dzhangi-Kosch
Heute rücken wir der Bezengi-Mauer noch ein Stückchen näher und überblicken sie in ihrer ganzen Pracht und Mächtigkeit. Wir steigen über die Moräne ab und folgen dem Bezengi-Gletscher. Gestern, beim Anblick des Gletschers, schien eine Überquerung des riesigen Gletscherfeldes noch unmöglich. Aber im Sommer liegen die Gletscherspalten frei und sind ohne Schwierigkeiten zu umgehen. Immer eindrucksvoller werden die Berge und es ist schwer, passende Worte für diese großartige Gebirgslandschaft zu finden. Wir gehen direkt auf den großen Eisfall des Bezengi-Gletschers zu, dessen Eiskaskaden ein unüberwindliches Gewirr aus riesigen Eisschollen und Gletscherspalten bilden. Kurz vor dem Eisfall verlassen wir den Gletscher und steigen gut 150 Höhenmeter direkt am Rand des Eisfalls steil nach oben. Faszinierende Blicke in das Spaltenlabyrinth bieten sich uns beim Aufstieg. Wir erreichen das sog. "Österreichische Biwak" und es eröffnet sich ein wahrhaft atemberaubender Blick. Die komplette Bezengi-Mauer vom Skhara (5.068 m) im Osten bis zum Gestola (4.859 m) im Westen inklusive der östlichen und westlichen Fortsetzung wird sichtbar. Davor fließt der mächtige, von Spalten zerfurchte Bezengi-Gletscher. Gewaltige Eisbrüche und Hängegletscher, unüberwindbare Felswände und messerscharfe Grate durchziehen diese gigantische Gebirgsmauer. Immer wieder brechen Schnee- und Eislawinen zu Tale. Die nächsten zwei Stunden folgen wir der scharfen Kante der nördlichen Seitenmoräne, die exakt parallel zur Bezengi-Mauer verläuft. Unser Tagesziel, Dzhangi-Kosch, liegt auf 3.250 m und ist der Ausgangspunkt für viele, meist sehr anspruchsvolle Bergbesteigungen. Für uns ist hier Umkehrpunkt und wir nehmen uns Zeit, um diese einzigartige Bergwelt auf uns wirken zu lassen. Auf demselben Weg gehen wir zurück zu unserem Lager Baran-Kosch. Gehzeit: 7h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Zelt [FMA]
7. Tag Misses-Kosch - Bezengi
Wir bauen unser Lager ab und wandern über den Bezengi-Gletscher zurück zum Bezengi-Lager. Wer möchte, kann noch einen schönen Abstecher nach Misses-Kosch, einer Wiese und einer Biwak-Hütte hoch über dem Bezengi-Gletscher, machen. Besonders im Juli ist dieser Abstecher wegen der üppigen, farbenprächtigen Vegetation empfehlenswert. Die örtlichen Bedingungen erlauben aber nicht immer diesen Abstecher. Am Abend lassen wir uns ein kühles russisches Bier schmecken oder entspannen uns in der russischen Banja (Sauna). Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 700m; Berghütte [FMA]
8. Tag Cheget
Es ist nicht leicht, von einer so gewaltigen Bergwelt Abschied zu nehmen. Aber es warten ja noch weitere Höhepunkte des Kaukasus. Wir fahren nach Cheget am Fuße des mächtigen Elbrus, wo wir in einem Hotel für die nächsten Tage Quatier beziehen. Fahrzeit: 3-4h; Hotel [FMA]
9. Tag Pik Cheget
Die heutige Tour führt uns zum Cheget-Gipfel (3.461 m). Mit dem Lift geht es auf 2.700 m und weiter auf technisch einfachem Weg zum Gipfel. Herrlich, wie auf einer Aussichtsplattform, liegt der Zentralkaukasus mit seiner Krone, dem Elbrus, vor uns. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 760m; Abstieg: 760m; Hotel [FM]
10. Tag Der Elbrus zum Greifen nahe
Wer möchte, kann heute dem Elbrus, mit 5.642 m dem höchsten Berg Europas, noch näher rücken (optional). Wir fahren mit der Seilbahn zur Station "Mir" (ca. 3.600 m) und weiter mit einem Sessellift oder zu Fuß bis zu den Botschki-Hütten (3.850 m) hinauf. Die Botschki-Hütten sind quasi das Basis-Lager für alle Elbrus-Besteigungen auf der klassischen Südroute. Hier können wir Bergsteigerluft schnuppern und bei entsprechendem Wetter herrliche Ausblicke genießen. Gehzeit: 1-2h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 250m; Hotel [FM]
11. Tag Piatigorsk
Es heißt Abschied nehmen von einer grandiosen Berglandschaft. Wir fahren nach Piatigorsk und lassen die Reise nach dem Einchecken im Hotel bei einem Abschiedsessen ausklingen. Fahrzeit: 5-6h; Hotel [F]
12. Tag Rückflug
Am Vormittag fahren wir zum Flughafen nach Mineralniye Vody und fliegen über Moskau zurück nach Deutschland. Landung am späten Abend. Fahrzeit: 1h;
Charakter der Tour und Anforderungen:
Gut geeignet für alle begeisterten Bergwanderer, die ohne Steigeisen und Pickel die Bergwelt des Kaukasus kennenlernen wollen.
Die Trekkingetappen sind technisch nicht anspruchsvoll, mitunter aber anstrengend. Die Gehzeiten liegen zwischen 2 und 8 Stunden pro Tag. Im teilweise sehr steilen, unwegsamen Gelände und beim Begehen der Gletscher ist Trittsicherheit unbedingt erforderlich.
An den Tagen 5 und 7 tragen Sie Ihr persönliches Gepäck selbst. Dieses umfasst den Schlafsack, die Liegematte und die Kleidung, die Sie für die nächsten Tage brauchen (ca. 8 -10 kg).
Untergebracht sind Sie in Hotels, Berghütten, Zwei-Personen-Zelten und einmal bei Gastfamilien. Während des Trekkings sorgt ein Koch für Ihr leibliches Wohl. Für die täglichen Touren werden Sie zusätzlich mit einem kleinen Lunchpaket (Nüsse, Schokolade, Trockenobst) versorgt.
Profil:
Gut geeignet für alle begeisterten Bergwanderer, die ohne Steigeisen und Pickel die Bergwelt des Kaukasus kennenlernen wollen.
Wichtige Hinweise:
Bedingt durch ungünstige Witterungsverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen.
Im Reisepreis enthalten
- Hauser - Inklusivleistungen Hauser - Reiseleitung ab/bis Deutschland Flug mit Aeroflot über Moskau nach Mineralnye Vody und zurück Rail&Fly - Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren Übernachtung in Hotels, Gästehäusern und Zelten meist Vollpension Transfers/Fahrten laut Programm örtliche Bergführer und Begleitmannschaft Hauser - Top - Schutz im Wert von 129, - ; Reiserücktritts - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - ServiceWunschleistungen Hauser ZUSATZ - Reiseschutz - Paket 44, - : Reisegepäck - , Reiseunfall - und Reiseabbruch - Versicherung
Im Reisepreis nicht enthalten
- Visakosten ( 95,-), fehlende Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder (ca. 50,- pro Tag), Einzelzimmer/-zeltzuschlag, individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art.
- Mindestteilnehmerzahl: 10
- Maximale Teilnehmerzahl: 14





+49 (0) 9408 - 86 98 403



Frankfurt
