Von der Steppe in die Wüste Gobi
Reise Nr. 3271
- Die Vielfalt und Weite der Mongolei hautnah erleben- von der Steppe in die Wüste
- UNESCO-Weltkulturdenkmäler: Orchontal mit Karakorum und Kloster Erdeni Zuu
- Besuch einer Pferde- und Yakzüchterfamilie
- Weiße Stupas, Thermalquellen, Dinosaurierfriedhof
- Reitausflug auf Kamelen
- ca. 600 km mit den Fahrrad quer durch die Mongolei
Reiseverlauf:
1.-2.Tag: In die Mongileo
Flug Frankfurt-Ulaanbaatar. Nach der Ankunft im Hotel unternehmen wir einen Bummel durch die Stadt. Wir besichtigen den Suhbaatar-Platz, das Regierungsgebäude und das Gandan-Kloster. Das Kloster wurde 1835 im tibetischen Stil erbaut. Es besteht die Möglichkeit, einer buddhistischen Andacht beizuwohnen. Abends nehmen wir an einem Folkloreabend teil.
3. -4 Tag: Ankommen in der Steppe
Mit dem Bus fahren wir zum Ausgangspunkt der Tour zum Ugii Nuur im Orchon-Tal. An diesem beeindruckenden Steppensees bleiben wir zwei Nächte und lassen Europa hinter uns. (Transfer 340 km/ Rad 30 km)
5.- 8. Tag: Im Orchontal
Die nächsten Tage geht es durch das breite, grüne Orchontal, das bereits seit Jahrtausenden von Nomaden und ihren umherziehenden Tierherden besiedelt ist. Wir passieren den Orchon-Wasserfall und übernachten zwei Nächte bei einer Nomadenfamilie, die uns extra Jurten bereitstellen. Hier werden Pferde und Yaks gezüchtet und wir erleben wie Kumiss, das leichtalkoholische Getränk aus Stutenmilch entsteht. Wer probieren möchte, kann erleben ob die vielen, ihm zugeschriebenen Heilwirkungen auch bei Europäern helfen. An unserem Ruhetag wandern wir zur Thermalquelle Hyatruun, deren warmes Wasser gegen verschiedene Beschwerden, wie z.B. Muskel- und Gelenkschmerzen wirken soll. Weiter geht es durch die Steppe Richtung Charchorin (Karakorum), dem ehemaligen Zentrum des mongolischen Reiches unter Dschingis Khan. Begleitet werden wir von unserem geländegängiges Kleinbussen, die Gepäck und Wasser transportieren, müde Radler aufnehmen und uns auch mal durch kleinere Flüsse helfen können, wenn die Brücke weggespült worden ist. (Rad ca. 60/30/60 km/Wandern 5 h/Transfer ca. 100 km)
9. Tag: Charchorin (Karakorum)
Heute besichtigen wir 'Erdeni-Zuu', das größte Lamakloster des Landes, das im 16. Jh. an der Stelle des zerstörten Hauptlagers des Reichsgründers errichtet wurde, sowie neuere Ausgrabungen durch deutsche Archäologen.
10.-12 Tag: Von der Steppe in die Wüste
Nach einem Transfer zur Kosterruine Ongi bis Saihaan Ovoo (Tsagaan Ovoo) geht es mit dem Fahrrad weiter in den Süden Richtung Wüste Gobi. Langsam wandelt sich die Landschaft in die für die Gobi-Wüste typische Steinwüste mit spärlicher Vegetation. Sanddünen werden wir nur an manchen Stellen antreffen. Sonst bietet diese Wüste alles, was Wüsten 'leisten' können: Die große ungewöhnliche Stille, den weiten Blick, die Ruhe, die Besinnung. Wir erreichen den 'Dinosaurier-Friedhof' (Flammende Klippe) der nicht nur für Paläontologen interessant ist. Bei den Strecken in der Gobi nutzen wir gelegentlich unsere Begleitfahrzeuge für Transfers, da die Übernachtungsmöglichkeiten teils weit auseinander liegen. (Transfer 250km / 40km/ Transfer 50 km/Rad 60km)
13.- 14.Tag: In der Wüste Gobi
Durch die Wüste geht es zu den kleinen Sanddünen 'Molcog els', wo wir eine Kamelzüchterfamilie besuchen und einen Ausritt auf Kamelen wagen. Wir übernachten in einem Jurtencamp nahe des Gebirgszugs Gurvansaihan (Drei Schönheiten). Die nächste Radetappe führt uns in die Jolyn-Am-Schlucht (Geierschlucht), in der oft auch noch im Sommer etwas vereister Schnee liegt. Die grünen Wiesen mit Gebirgsbächen bieten einen schönen Kontrast zur Wüste. Hier ist es angenehm kühl, wir können einen Spaziergang unternehmen und die Tiere beobachten. Das kleine Gobi-Museum gibt Aufschluss über die Tierwelt, Ausgrabungen und die Pflanzen der Wüste. (35 km, 45 km Rad)
15. Tag: Weiße Stupas
Heute erreichen wir 'Zagaan suvaraga' (Weiße Stupas) und nehmen uns Zeit diese seltsamen Sandformationen zu besichtigen. Sie erscheinen wie von Menschenhand erschaffen. (Transfer 120 km, Rad 50 km)
16.Tag: Der kleine Erdmutterstein
Wir fahren weiter durch Mandalgow, der Provinzhauptstadt von Mittelgobi, zum Baga Gasrin Tschulu (Kleiner Erdmutterstein) und bestaunen dort die die schönen Granitformationen. (Transfer 220 km, Rad 65 km)
17.-19. Tag: Ulaanbaatar und Rückflug
Wir erreichen Ulaanbaatar und haben noch einen vollen Tag um das Museum des Bogd-Khan, des Palastes des letzten theokratischen Herrschers des Landes besichtigen und den Zaisan-Hügel mit Panoramablick über die gesamte Stadt besteigen. Vor unserem Abschiedsabend haben wir noch etwas freie Zeit für eigene Aktivitäten. Am nächsten Morgen treten wir den Rückflug nach Deutschland an.
Charakteristik:
- Radtour auf eigenen Rädern mit Begleitbus;
- Radetappen von 45 bis 65 km auf (meist) unbefestigten Feldwegen;
- Übernachtungen: Hotel, Jurtencamps und Jurten;
- Übernachtungen: Hotel, in Jurtencamps, im eigenen Zelt (hochwertige Zelte auch im Verleih);
- TeilnehmerInnenzahl: mind. 6 / max. 12
Im Reisepreis enthalten
- Linienflug Frankfurt/M - Ulaanbaatar und zurück
- Fahrradtransport in Flugzeug mit MIAT (270 €)
- deutschsprachige biss - Reiseleitung
- 3 ÜN im Hotel (Du/WC), 12 ÜN in Jurtencamps (2 - 3 Bett - Jurten) zentrale Du/WCs, 2 ÜN in einfachen Gäste - Jurten
- Gepäcktransport und Transfers im geländegängigem Begleitfahrzeug während der Radtour
- Vollverpflegung (außer in Ulaanbaatar)
- Programm laut Ausschreibung, Eintrittsgelder, Infomaterial und Landkarte
Im Reisepreis nicht enthalten
sonstige Verpflegung/Getränke in Ulaanbataar (ca. 70,- €), Rail&Fly-Bahnticket (90,- €); Leihzelt (50,- €), Deutsche benötigen für die Mongolei kein Visum mehr (für 30 Tage)
Wunschleistungen
- Rail&Fly - Bahnticket: ab
90,- €
- Mindestteilnehmerzahl: 6
- Maximale Teilnehmerzahl: 12





+49 (0) 9408 - 86 98 403




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