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Hohe Berge, Holzkirchen und Huzulen - Wandern in den Waldkarpaten - West-Ukraine

  • Ukraine
  • Wandern

Reise Nr. 2085

  • Wanderungen durch dichte Wälder und über blühende Almwiesen
  • Besuch huzulischer Bergdörfer mit pittoresken Holzkirchen
  • Karpatenbüffel und Büffelkäse
  • UNESCO-Weltkulturerbe: die Altstadt von Lemberg
Mächtige Weißtannen-, Fichten- und Buchenwälder, blühende Almwiesen, urige Bergdörfer mit schmucken Holzhäusern, deren Bewohner noch mit dem Pferdewagen unterwegs sind – die ukrainischen Waldkarpaten gehören zu den natürlichsten und ursprünglichsten Regionen Osteuropas.
Wir wandern im Synewyr-Nationalpark und im Tschornohora-Massiv, den ”Schwarzen Bergen”. Am Ende der Reise besuchen wir Czernowitz und Lemberg, zwei Städte, denen man ihre k.u.k.-Vergangenheit noch deutlich ansieht. Wir entdecken die Spuren einer großen ethnischen und religiösen Vielfalt. Neben Ukrainern leben in der Region auch Ungarn, Polen, Rumänen, Huzulen, Rusinen…

Hohe Berge, Holzkirchen und Huzulen - Wandern in den Waldkarpaten - West-Ukraine
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Hohe Berge, Holzkirchen und Huzulen - Wandern in den Waldkarpaten - West-Ukraine

Reiseverlauf:

1. Tag:

Individuelle Anreise per Bahn oder Flugzeug nach Lemberg. Transfer zum Hotel. Kleiner Stadtrundgang am Abend.

2. Tag:

Bustransfer in die Waldkarpaten zum Nationalpark Synewyr. Unterwegs besuchen wir Drohobytsch, eine alte galizische Handelsstadt mit vielen Kirchen wie der 500 Jahre alten Holzkirche des Hl. Georg. Von der einst größten Synagoge Osteuropas ist seit dem 2. Weltkrieg leider nur noch eine Ruine zu sehen. Im Bergdorf Huklyvyj unternehmen wir eine kurze Wanderung zu einer pittoresken Holzkirche aus dem 18. Jh.

3.-5. Tag:

Von unserem Hotel im Synewyr-Nationalpark aus machen wir Tageswanderungen in die umliegenden Berge und Wälder. Wir entdecken u. a. den kleinen Synewyr-Bergsee und durchwandern ein Randgebiet der Gorganen, einer fast menschenleeren, urwaldähnlichen Bergregion. Im Dorf Kolotschawa bewundern wir nicht nur die alte Holzkirche, sondern auch mehrere kleine Museen zur Geschichte der Region. Täglich genießen wir die Karpatenküche, z.B. Rote-Bete-Salat mit Meerrettich, Pilz-Juschka, einen zünftigen Borschtsch oder Schweinefleich mit Kulescha (Maisbrei). Zur Verdauung gibt’s Perzivka - Kartoffelschnaps mit Peperoni. (reine Gehzeit/max. Höhenunterschied: ca. 4 Std./600 m; ca. 4 Std./400 m; ca. 4 Std./600 m)

6. Tag:

Heute fahren wir in die Tschornohora-Region, unser zweites Wandergebiet. Unterwegs besuchen wir einen Bauernhof, auf dem ein ”Einwanderer” aus Deutschland Karpatenbüffel züchtet, und probieren frischen Büffelkäse. Bei Dilowe erreichen wir den ”Mittelpunkt Europas” und in Jasinija besichtigen wir die hölzerne Struk-Kirche mit ihrer herrlichen Ikonostase.

7.-10. Tag:

Das Tschornohora-Massiv (dt.: Schwarze Berge), mit mehreren Zweitausendern der höchste Teil der Waldkarpaten, hat schon fast alpinen Charakter. Wir wohnen an einem rauschenden Gebirgsbach in einer kleinen Pension und unternehmen mehrere Tageswanderungen: durch tiefe Täler und mächtige Wälder, über die Polonynen (Bergwiesen) mit blühenden Blumen, Blaubeersträuchern und Latschenkiefern und haben vom Gipfel des Howerla, mit 2.061 m der höchste Berg der Ukraine, weite Ausblicke über die Karpaten. In den umliegenden Bergdörfern leben vorwiegend Huzulen, Angehörige eines einst wilden Bergvolkes von Schafhirten und Holzfällern. Auch wenn die moderne Zeit schon bis hierhin vorgedrungen ist, so haben sich die Huzulen viele ihrer alten Bräuche bewahrt. Vielleicht gelingt es uns ja, den Klang der Trembita zu hören, eines bis zu 3 m langen Alphorns. (reine Gehzeit/max. Höhenunterschied: ca. 6 Std./500 m; ca. 6,5 Std./900 m; ca. 5 Std./1.100 m)

11. Tag:

Heute heißt es Abschied nehmen von den Waldkarpaten. Eine letzte Wanderung führt uns über einen Bergkamm zum Felsen Pisanij Kamin (dt.: Beschriebener Stein), einem alten Kultort aus vorchristlicher Zeit. Am Nachmittag Transfer nach Czernowitz, die alte Hauptstadt der Bukowina. (ca. 4,5 Std./300 m)

12. Tag:

Czernowitz (ukr.: Tscherniwzi) entwickelte sich im 19. Jh. und in der ersten Hälfte des 20 Jh. zu einem bedeutenden multiethnischen kulturellen Zentrum. Besonders stark ausgeprägt war die deutsch-jüdische Kultur. Die LyrikerInnen Rose Ausländer und Paul Celan z. B. stammen aus Czernowitz. Bei unserem Stadtrundgang durch die sanierte Altstadt finden wir überall Spuren dieser Vergangenheit, lernen aber auch das gegenwärtige Leben dieser faszinierenden Stadt kennen.

13. Tag:

Heute fahren wir mit dem Bus durch das Karpatenvorland der Bukowina, Pokutiens und Galiziens nach Lemberg. Wir besichtigen in Kolomija das Ostereier-Museum und auf einem Hügel bei Bolechiw ein griechisch-katholisches Kloster.

14. Tag:

Lemberg (ukr.: Lwiw) gilt als die ”ukrainischste” Stadt der Ukraine. Die ukrainische Nationalbewegung hatte hier ihren Anfangspunkt. Jahrhunderte lang gehörte die Stadt zu Polen, über hundert Jahre auch zu Österreich. Die Altstadt ist von Renaissance, Barock, Klassizismus und Jugendstil geprägt und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.

15. Tag:

Transfer zum Bahnhof bzw. Flughafen. Individuelle Rückreise.

Charakteristik:

Tageswanderungen ohne Gepäck (4 bis 6,5 Std. reine Gehzeit), tägliche Höhenunterschiede zwischen 300 m und 600 m, 2 x über 900 m, mittlere bis gute Kondition erforderlich (einige Wanderungen können individuell verkürzt werden);

Im Reisepreis enthalten

  • 14 Übernachtungen mit Frühstück in kleinen Hotels/Pensionen (DZ mit Du/WC)
  • alle Transfers in der Ukraine
  • deutschsprachige biss - Reiseleitung
  • Eintrittsgelder bei Besichtigungen lt. Programm, Nationalparkgebühren
  • Infomaterial und Landkarte

Im Reisepreis nicht enthalten

An- und Abreise (mit der Bahn: ab ca. 200 €, mit dem Flugzeug: ab ca. 300 €), sonstige Verpflegung (ca. 200 €)


  • Mindestteilnehmerzahl: 6
  • Maximale Teilnehmerzahl: 12

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