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Kulturwanderung: Zips, Slowakisches Paradies, Hohe TatraSlowakei / WandernReise Nr. 122 Kaum anderswo in Europa kann man großartige Natur- und Kulturschönheiten so nahe beieinander erwandern wie in der Umgebung der Zips. Die Schluchten und begehbaren Wasserfälle des Slowakischen Paradieses, die grandiose Bergwelt der Hohen Tatra, die Eishöhlen am Fuß der Niederen Tatra, der Dunajec-Durchbruch mit den amüsanten goralischen Floßfahrten ... Und dazwischen die Kultur in der mit wertvollen Kunstdenkmälern und mittelalterlicher Architektur überreich gesegneten Zips. Zum Beispiel die Zipser Burg, die größte mitteleuropäische Burganlage, ein erwanderbares Weltkulturerbe par excellence. Dazu viele wunderschöne Dorfkirchen mit geschnitzten Flügelaltären, herrliche Stadtplätzen und bunte Bürgerhausfassaden wie in Levoca, Kezmarok oder Spišská Sobota am Fuß der Hohen Tatra, wo unser schönes Renaissance-Hotel steht. Unser Konzept: 'Kultur-Wandern' bedeutet aktive und kreative Verbindung von Landschaft und Kultur. Die tiefsten Einblicke in eine Kultur lassen sich oft beiläufig am Weg erfahren. Mit Dr. Juraj Záry haben wir für dieses Konzept 'Kulturwandern' den idealen Reiseleiter gefunden. Der dynamische und charmante Kunsthistoriker war nach der Wende Direktor der Nationalgalerie in Bratislava und des Slowakischen Kulturinstitutes in Wien. Seine in anerkannten Büchern ausgewiesene Kompetenz für die Kulturdenkmäler der Slowakei verbindet sich mit seiner Begeisterung für Natur und Landschaft. Ein wirklicher Zugang zur Kultur geht für ihn am besten und erholsamsten mit einem aktiv-beschaulichen Zuwandern auf die Kultur. Die Touristik-Studentin Karolina Kotvácová ist nicht nur harmonisches Pendant zu Juraj, sondern ergänzt auch mit ihrer jugendlich-heiteren und liebenswürdigen Art auf ideale Weise unser Kulturwander-Konzept. Anforderungen: Die Reise ist ebenso für sportliche Wanderer (Extraprogramme z. B. in der Hohen Tatra) wie für spaziergehende Kulturliebhaber (zu schwierigeren Touren gibt es geruhsame Wanderwege als Alternative) ideal. Die Programmpunkte sind flexibel. Die im Folgenden vorgestellten Tagestouren sind Vorschläge, die sich nach Absprache - abhängig insbesondere von Wetter, Stimmung, Wanderlaune etc. - verändern lassen.
Reiseverlauf: Sa.: Anfahrt Wer will, kann sich gegen Aufpreis spätnachmittags per Charterbus aus Wien bzw. Bratislava abholen lassen. (Siehe unten.) Für Autofahrer gibt es Parkplätze beim Hotel. Es liegt am Rande von Poprad, dem Tor zur Hohen Tatra und ist ein behagliches Renaissance-Gebäude mit gut erhaltenen Gewölben am denkmalgeschützten Marktplatz von Spisská Sobota. Ideal auch für schöne abendliche Spaziergänge . Dabei liegt unser Städtchen nur 20 Fußminuten vom Hauptbahnhof in Poprad entfernt. Auch deswegen ein ideales Quartier für die ganze Woche. So.: Kurzwanderung durch ein Weltnaturerbe und Kulturidyll vor der Haustüre Bus-Ausflug zur grandiosen Eishöhle von Dobsiná an der Westseite der Niederen Tatra (Unesco-Weltnaturerbe). Nach einem Spaziergang durch Telgárt, ein landschaftlich wie kulturell hochinteressantes Bergdorf, Rast in einer Gaststube, deren Wirt viel erzählen kann. Nachmittags sind wir wieder zurück beim Hotel. Vor unserer Haustüre Besichtigung der gotischen Georgskirche. Der Altar ist von Meister Paul, den Experten mit Bildhauergenies wie Tilman Riemenschneider und Veit Stoß vergleichen. Evtl. Gespräch mit dem Pfarrer, danach erkunden wir den wunderschönen Platz vor dem Hotel: Die prächtigen Bürgerhäuser bilden eine stilvolle Kombination aus Gotik, Renaissance und Barock. Mo.: Ein Zipser Stadtidyll und ein Schloss Mit der Bahn geht es nach Strážky, wo uns ein Schmuck-stück slowakischer Renaissancearchitektur erwartet. Auch der Gang durch den englischen Park ist ein Genuss. Unser Hauptziel ist aber das nahe Kežmarok / Kesmark, zweitgrößtes Denkmalreservat der Zips. Der Ort ist eine kulturhistorische Fundgrube: die farbenfrohen Giebelhäuser mit traditionellen Schindeldächern, die spätgotische Pfarrkirche, das Lyzeum und vor allem die zweitgrößte Holzkirche der Slowakei, von der wir erfahren, warum sie ohne jedes Stück Eisen erbaut wurde. Lohnend sind auch Buchhandlung und Cafés im Zentrum... Di.: Hohe Tatra, Bergseen und grandiose Gipfel Mit der Tatra-Bahn auf über 1300 m Höhe. Auf bequemem Waldweg gehen wir gemeinsam eineinhalb Stunden zum 1500 m hoch gelegenen Popersee. Auf der Terrasse einer Berghütte genießen wir einen fantastischen Rundblick. Dann je nach Laune und Kondition zwei Möglichkeiten: Eine längere, schwierigere Tour auf steilem Weg einen Bach mit vielen kleinen und größeren Wasserfällen entlang zum Hincovo pleso, höchstgelegener See der Tatra (1900 m). Schon auf dem Weg wunderbare Ausblicke ins Tal und auf die Niedere Tatra. Oben am See dann ein spektakuläres Bergpanorama. Oder bequemer in ca. 2 Stunden auf einfachem Weg an Wasserfällen vorbei um den Poppersee und zum Strbské Pleso / Tschirmer See. Nach einer gemütlichen Einkehr geht es wieder gemeinsam mit der Bahn zurück, vorbei an den noblen Hotels und Villen der mondänen Tatra-Kurorte. Mi.: Meister Paul aus Levoca Unser Bus hält bei der Zapolya-Kapelle in Spisský Stvrtok, die als bestes Beispiel gotischer Architektur in der Slowakei gilt. Weiter nach Levoca / Leutschau. Bei gutem Wetter gehen die Wanderfans auf den Marienberg, den wichtigsten slowakischen Wallfahrtsort: schöne Aussicht auf die Leutschauer Berge, die benachbarten Tatra-Gebirge und auf die Stadt. Durch eine Allee geht es auf die Altstadt zu: ein einzigartiger Komplex kulturhistorischer Denkmäler. Herausragend die Werke des hier heimischen Meister Paul, insbesondere der 18 m hohe, aus Lindenholz gefertigte Hauptaltar der Jakobskirche. Ein architektonischer Höhepunkt der Reise ist zudem der Rundgang über den Marktplatz mit vielen eindrucksvollen Häuserfassaden und Innenhöfen und einem mächtigen Rathaus als Mittelpunkt. Do.: Lustige Floßfahrt an der polnischen Grenze Mit Bus zum 'Roten Kloster', wo unsere Einstiegstelle in den Dunajec, den Grenzfluss zu Polen ist. Die Fahrt, gestakt von Flößern mit goralischer Tracht und kräftigem Humor, führt durch traumhafte Szenerien: zwischen steilen Felswänden Fern- und Nah-Blicke. Nach einer Brotzeit zurück: entweder bequem 9 km am idyllischen Flussufer entlang, oder auf dem Bergkamm mit großartigem Panorama des Tatra-Vorlandes und atemberaubendem Blick auf die Flussmäander. Am Wegziel nochmals imposante Kultur: das eindrückliche mittelalterliche 'Rote Kloster' des Kartäuser-Ordens. Fr.: Zipser Burg - Weltkultur wandernd erleben Ein Bus bringt uns zur Quelle 'Grauer Bart', wo unsere Kulturwanderung (nirgendwo anders kann der Begriff so treffend sein) in drei Etappen beginnt. (Ca. 10 km) Zuerst kommen wir zum Zipser Kapitel, einem nur von Geistlichen samt Bischof bewohntem Städtchen mit wunderschöner spätromanischer Kathedrale. Vor uns immer der großartige Blick auf die Zipser Burg, die größte und vielleicht auch landschaftlich schönste Burganlage Mitteleuropas. Von den Burgtürmen dort ein ebenso großartiger Blick zurück über die Zips auf die Tatra. Eine anschauliche Burgführung macht uns die spannende Geschichte dieses oberungarischen Macht- und königlichen Verwaltungszentrums erlebbar. Sa.: Im Slowakischen Paradies Mit Bus nach Podlesok, Startpunkt in eine paradiesische Berg- und Bachlandschaft. 2 Gruppen. Ent-weder auf bequemem Waldweg nach Kláštorisko oder auf einem wildromantischen Pfad am Felsufer des Hornád entlang, treppauf, treppab über hunderte kettengesicherte Felsstufen zu einer Klamm, die uns auf Leitern neben Wasserfällen zu den Ruinen dieses alten Kartäuser-Klosters hoch führt. Nach Mittag geht es gemeinsam weiter zum magischen Ort ”Tomascher Aussicht”, wo sich das Ende der Welt befinden könnte. Und wenn wir dann aus dem Wald des Slowakischen Paradieses herauskommen, liegt die gesamte Zips vor uns, wie zum Ende für uns hingelegt. (Wanderzeit gesamt ca. 5 Stunden) Im Zug zum Hotel. – Leider schon Abschiedsabend So.: Frühstück und Rückfahrt Sollten Sie noch eine Zwischenübernachtung in den schönen Städten Bratislava, Wien oder Regensburg machen wollen, können wir gerne helfen. Wie kommen Sie in die Zips? 2008 sind erstmals die Anschlüsse in Wien-West-bahnhof nach Poprad stimmig. Da Bahnfahren nicht nur ökologischer, sondern auch bequemer ist, bieten wir die Anschlusszüge (statt bisher Charterbusse) an. 1. Treffpunkt Bratislava ca. 17 h. Hier treffen Sie Ihren Reiseleiter, Dr. Juraj Zary. Auf Wunsch kann er günstige Gruppenfahrkarten Bratisl. - Poprad besorgen (Der Preis ist weniger als 15 Euro). Bitte möglichst schon bei Anmeldung angeben! Bratislava ist auch tagsüber per Zug gut erreichbar, über Wien oder Dresden. Beispiele für Hinfahrt: Direkt-EC Berlin ab: 6.46 h, Dresden: 9.10 h, Bratislava an: 15.42 h; Umstieg in den IC 403: ab 17.31 h. Direkt-ICE Frankf. ab: 8.18 h; Nürnberg ab: 10.31 h; Wien Westbhf. an 15.26 h *) IC 403: ab: 15.36. Der IC 403 kommt in Poprad ca. 21 h an. (Nov. 07 stand genaue Zeit noch nicht fest.) Charterbus 10 Min. zum Hotel. *) Bei Bahn-Verspätungen kümmern wir uns um Alternati- ven. Genaueres im Infopaket. Beispiele für Rückfahrt: Poprad ab ca. 7 h. Bratislava an: 10.40. – Von dort Direct-EC ab: 12.15; Dresden: 18.46; Berlin: 21.12; Hamburg: 22.57. Oder: Wien Westbahnhof an: 12.32. Weiter mit Direkt-ICE um 12.40 oder 14.40 - Nürnberg: 17.25 / 19.25; Frankfurt: 19.36 / 21.36 h; Dortmund 22.20 / 00.20 Anreise mit dem PKW: Autofahrer haben die Möglichkeit, im Innenhof des Hotels zu parken. Eine Anfahrtsskizze ist im Infopaket. Anreise per Flugzeug: Flugverbindungen gibt es regelmäßig nach Bratislava bzw. Wien. Zudem über Brat. oder Prag nach Poprad. Inklusivleistungen:
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