![]() | ![]() |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Schätze des UralsRussland / Ural / NaturreisenReise Nr. 2604 Während dieser Reise besuchen Sie faszinierende und geheimnisvolle Orte im Grenzgebirge zwischen Europa und Asien. Schon 1829 war Alexander von Humboldt während seiner Reise durch den Ural begeistert von der Vielfalt an Mineralien und den riesigen Vorkommen an Bodenschätzen wie Gold und Silber. Zwischen der ungebändigten Natur der Berge und den prosperierenden Metropolen entdecken Sie einen weiten Landstrich mit reicher Geschichte und gastfreundlichen Menschen.
Reiseverlauf: 1. Tag: Deutschland - Perm Am Abend fliegen Sie via Frankfurt/Main nach Perm. 2. Tag: Ankunft im Ural Am frühen Morgen kommen Sie in Perm an. Nach einer Erholungspause starten Sie zu einer Stadtrundfahrt durch die östlichste europäische Stadt, die sich über 60 Kilometer entlang des Flusses Kama erstreckt. Breite Straßen, große Plätze und Parks, viele Denkmäler und die nach wie vor dominierende sowjetische Architektur lassen die Stadt sehr russisch erscheinen. Perm, benannt nach dem geologischen Zeitalter, verdankt seine Existenz dem Reichtum an Bodenschätzen wie Mineralien, Öl und Holz und seiner günstigen geographischen Lage als Tor nach Sibirien. (F, A) 3. Tag: Ausflug nach Kungur Die zweitgrößte Stadt der Region Kungur ist durch ihre mehr als 10.000 Jahre alte Eishöhle bekannt. Die etwa 1,5 km lange Besichtigungstour zeigt Ihnen schneebedeckte Grotten mit über zwei Meter langen Stalaktiten und einige der fast 70 unterirdischen Seen. Eine Stunde von Kungur entfernt befindet sich das Kloster von Belaja Gora (Weißer Berg). Die größte orthodoxe Gemeinschaft im Ural war für ihre strenge Ordnung bekannt. Mönche, die die moralischen und legalen Normen verletzt hatten, wurden selbst aus weit entfernten Orten nach Belaja Gora geschickt. Von hier aus können Sie weit auf eine gewaltige, von Menschen unberührte Waldlandschaft blicken. 280 km (F, M, A) 4. Tag: Perm - Cherdyn Sie fahren heute in Richtung Norden. Ihr Tagesziel ist Cherdyn, eine der ältesten Städte im Ural, am Ufer des Flusses Kojwa gelegen. 300 km (F, A) 5. Tag: Landschaften des Nordens Den heutigen Tag verbringen Sie in der Landschaft des Nordens. Nach einem Rundgang durch Cherdyn fahren Sie in die Siedlung Nyrob, dahin wo die Straßen ins Nichts führen. In diesem Verbannungsort weilte 1601 Mikhail Romanov, der Onkel des ersten russischen Zaren und Stiefbruders von Iwan dem Schrecklichen, im Exil. Nach einem Abstecher in die einzigartigen Wälder mit seltenen, weißen Moosen machen Sie sich auf den Weg nach Solikamsk. 210 km (F, A) 6. Tag: In der Stadt des Salzes In Solikamsk wird seit dem 17. Jh. Salz abgebaut, was buchstäblich im Namen der Stadt verewigt ist. Sie fahren unter Tage in eine der Salzminen ein, wo Sie alle Etappen der Salzgewinnung mit eigenen Augen sehen: Transport, Aushub und Verarbeitung. Später besuchen Sie während eines Stadtrundgangs das malerischste Gebäude dieser altrussischen Stadt, ein Geschenk von Iwan dem Schrecklichen: die pyramidenförmige Kathedrale der Heiligen Dreieinigkeit, in der sich die Ikone des Heiligen Nikolaj befindet. Am Nachmittag geht es weiter in südöstliche Richtung bis in die Siedlung Lyseva. 320 km (F, A) 7. Tag: Lyseva - Nishnij Tagil In Kutschino, einem kleinen Dorf, besuchen Sie den Gulag Perm-36. Das Lager wurde von Stalin 1946 als ein Sägewerk gegründet, später wurde es in ein Gefängnis für politische Häftlinge umgewandelt. Es unterschied sich von den anderen Lagern durch sein außerordentlich strenges Regime. All dies ist heute in einem Museum dokumentiert. Nicht weit vom Ort Tschusowoj liegt Ogonjok, das ungewöhnliche Freilichtmuseum am Fluss Tschusowaja. Es wurde von einem einzigen Menschen aufgebaut und besteht praktisch aus mehreren kleinen Einzelmuseen, aus Kapellen, Wind- und Wassermühlen, die vom Leben in diesem von Wäldern umgebenen Tal erzählen. In Gornozawodsk, der Stadt des Bergbaus, befindet sich ein Museum, in dem alle im Ural geförderten Mineralien gesammelt wurden. Sie überfahren das erste Mal die Grenze zwischen Europa und Asien und erreichen Ihren Übernachtungsort Nishnij Tagil. 290 km (F, A) 8. Tag: Nishnij Tagil - Jekaterinburg Nischnij Tagil, eine Stadt mit fast 400.000 Einwohnern, wurde durch die Gewinnung und Verarbeitung von Eisenerz bekannt. Vom Fuchsberg haben Sie einen sehr schönen Blick auf die Stadt und die Landschaft. Wenig später erreichen Sie Nevjansk, eines der ältesten metallurgischen Zentren des Urals. Hier gelangte die Familie Demidov im 17. und 18. Jahrhundert durch den Bergbau zu Wohlstand. Davon zeugt der schiefe Turm, um den sich noch heute Legenden ranken, da seine Bestimmung bis jetzt nicht eindeutig geklärt werden konnte. Am Abend erreichen Sie Jekaterinburg. 150 km (F, A) 9. Tag: Die Hauptstadt des Urals Heute erkunden Sie Jekaterinburg, das 1723 auf Befehl Peter des Großen gegründet und nach seiner zweiten Frau Katharina I. benannt wurde. Der Zar wollte die reichen Erzvorkommen erschließen und ließ daher ein Hüttenwerk mit Arbeitersiedlung errichten. Später war Jekaterinburg mit vielen Namen verbunden: Maxim Gorki verbrachte hier seine Jugend, Nikita Chrustschow wollte das damalige Swerdlowsk zu seinem Regierungssitz machen und auch Boris Jelzin ist ein Sohn der Stadt. Die bekannteste historische Sehenswürdigkeit ist die Kathedrale. Sie wurde an der Stelle errichtet, an welcher die Zarenfamilie 1918 ermordet wurde. (F, A) 10. Tag: Gold im Ural Den heutigen Tag können Sie in Jekaterinburg verbringen oder Sie kommen mit zu einem Tagesausflug nach Berezovskij, in die Wiege des russischen Bergbaus, in der sich schon Alexander von Humboldt mehrere Tage aufhielt (optional). In einem kleinen Museum erfahren Sie, wie hier seit 1756 unter schweren Bedingungen Golderz abgebaut wurde. Sie besuchen eine Goldmine und sehen, wie Halbedelsteine zu Schmuck verarbeitet werden. 100 km (F, A) 11. Tag: Grenzlinie zu Asien Gerade einmal 40 Kilometer ist die Stadt Jekaterinburg von der geographischen Trennlinie zwischen Europa und Asien entfernt, die von einem großen Obelisken markiert wird. Zum Abschluss Ihrer Reise fahren Sie zum »Kloster der heiligen Zarenmärtyrer« nach Ganina Jama, das an die Ermordung der Zarenfamilie erinnert. Vor zehn Jahren wurde das orthodoxe Kloster gegründet. Sie sehen sieben Holzkirchen, die von Mönchen mit Axt und Säge errichtet wurden und an die sieben ermordeten Familienmitglieder erinnern sollen. (F, A) 12. Tag: Jekaterinburg - Deutschland Am Morgen fliegen Sie voller neuer Eindrücke zurück zu Ihrem Ausgangsflughafen. (F) Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen) Ihre Hotels
Inklusivleistungen:
Seite drucken Reise merken Merkzettel Weitere Ural Reisen |
![]() ![]() |
![]() ![]() ![]() ![]() | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Weitere Reiseziele: Impressum | Datenschutz | AGB | Linkpartner | Partnerprogramm | Sitemap
© 2003-2012 PARADEAST.COM Letztes Update: 16.05.2012 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||