Bulgarien Radreise - Durch Balkandörfer zum Schwarzen Meer
Reise Nr. 9
- Radtour durch das Rosental und entlang des Balkangebirges
- kleine Dörfer mit schmucken Holzhäusern aus der Wiedergeburtszeit
- Plowdiw – das Trimontium der Römer
- Nessebar, die alte Handelsstadt am Schwarzen Meer mit vielen Kirchen
Durch viele kleine Dörfer, in die sich kaum je ein Tourist verirrt hat, werden wir bis zur Küste des Schwarzen Meeres fahren. Unterwegs lernen wir die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen Bulgariens kennen und besichtigen historisch interessante Orte. In den Dörfern trifft man häufig Bauern, die mit ihren Maultier- oder Eselsgespannen unterwegs sind. Fragt man sie nach dem Weg, dann ist Vorsicht geboten: denn in Bulgarien bedeutet ein Kopfschütteln “Ja” und ein Nicken “Nein”. In den Dorfcafés können wir die Spezialitäten der bulgarischen Küche probieren, z.B. Schopska Salata (Salat mit geriebenem Schafskäse), Gjuwetsch (Fleisch und Gemüse im Tontopf) oder Mussaka (Hackfleisch und Kartoffeln, überbacken mit Milch und Eiern). Vor dem Essen trinkt man in Bulgarien meist ein Gläschen Rakija (eine Art Grappa), zum Essen einen der vielen hervorragenden bulgarischen Weine.
Reiseverlauf:
1. Tag:
Flug Deutschland-Sofia. Bustransfer nach Plowdiw (ca. 120 km).
2. Tag:
Plowdiw ist eine der ältesten Städte Bulgariens. Die Römer nannten sie Trimontium, da die Stadt auf drei Hügeln errichtet wurde. Die Altstadt ist ein Kleinod der so genannten Wiedergeburtsarchitektur, eines Baustils, der in der Zeit der nationalen Wiedergeburt im 19. Jh. geprägt wurde. Auf unserem Stadtspaziergang werden wir u. a. das römische Amphitheater und die große Freitagsmoschee aus dem 16. Jh. besichtigen. Hinter der Stadt erheben sich die mächtigen Berge der Rhodopen. Dorthin unternehmen wir am Vormittag einen kurzen Ausflug zum orthodoxen Batschkowo-Kloster. Dieses malerisch gelegene Kloster, welches bereits im 11. Jh. gegründet wurde, ist heute eines der bedeutendsten Klöster Bulgariens.
3. Tag:
Heute startet unsere Radtour. Richtung Norden fahren wir zunächst durch die fruchtbare Oberthrakische Tiefebene, den Obst- und Gemüsegarten des Landes. Unser erstes Ziel ist der kleine Kurort Chissarja. Im dortigen Thermalbad werden wir die Anstrengungen des Tages schnell vergessen. (Radstrecke: ca. 50 km)
4.-5. Tag:
Weiter geht es über Kasanlak Richtung Osten. Jetzt sind wir im so genannten Rosental. Dieses Tal zwischen den von über 2.000 m Höhe steil abfallenden Südhängen des Balkangebirges und dem Sredna Gora-Gebirge ist das größte Rosenanbaugebiet der Welt. Ein Großteil der Weltrosenölproduktion kommt von hier. Einmal übernachten wir in einem Dorf bei einer einheimischen Familie, wo wir einen guten Einblick in das Alltagsleben auf dem Lande bekommen. (ca. 51 km/ca. 63 km)
6. Tag:
Auf häufig von Nussbaumalleen gesäumten, gut asphaltierten Nebenstraßen fahren wir heute durch verträumte kleine Dörfer bis nach Sliwen. Nach einiger Zeit werden die Rosenfelder von Weinfeldern, Obstgärten und Lavendelfeldern abgelöst. (ca. 88 km)
7. Tag:
Heute legen wir einen Ruhetag ein. Wer möchte kann mit dem Sessellift in die Blauen Berge fahren und/oder eine kleine Wanderung unternehmen.
8.–11. Tag:
Über das malerisch gelegene Dorf Scherawna mit seinen vielen liebevoll restaurierten Holzhäusern aus der Wiedergeburtszeit fahren wir weiter Richtung Osten durch die letzten Ausläufer des Balkans. In dieser Gegend lebt ein Großteil der türkischen Minderheit Bulgariens. Bei Nessebar erreichen wir schließlich die Küste des Schwarzen Meeres. (ca. 48 km/ca. 78 km/ca. 77 km/ca. 30 km)
12. Tag:
Abseits der großen Touristenstrände legen wir einen Ruhetag am Meer ein und besichtigen Nessebar. Das auf einer Halbinsel im Meer liegende Städtchen, war in vorosmanischer Zeit ein blühender Handelsplatz. Fast ein Dutzend mittelalterliche Kirchen sind heute zumindest teilweise noch erhalten.
13. Tag:
Heute geht es vom Meer mit dem Bus zurück nach Sofia (ca. 450 km).
14. Tag:
Am letzten Tag der Reise besichtigen wir die in einem Tal am Fuße des 2.200 m hohen Witoscha-Gebirges gelegene bulgarische Hauptstadt. Früher oft als „Genf des Ostblocks“ (= sauber, ruhig aber langweilig) bezeichnet, hat sich die Stadt nach der „Wende“ zu einer lebhaften, aufblühenden Metropole entwickelt.
15. Tag:
Rückflug Sofia-Deutschland.
Charakteristik:
- Radtour mit Leihrädern (28er Trekkingbikes oder 26er Mountainbikes) oder eigenen Rädern auf asphaltierten Straßen mit meistens geringem Autoverkehr;
- Tagesetappen zwischen 30 und 88 km in meist flachem oder hügeligem Gelände, einige bergige Etappen mit manchmal größeren Steigungen;
- Gepäcktransport im Begleitfahrzeug;
- TeilnehmerInnenzahl: mind. 6 / max. 12
Im Reisepreis enthalten
- Linienflüge Frankfurt oder Berlin – Sofia und zurück
- 14 Übernachtungen mit Frühstück in kleinen Hotels oder privaten Gästezimmern (13 x DZ mit Du/WC + 1 x DZ mit Du/WC außerhalb des Zimmers)
- alle Transfers in Bulgarien
- Gepäcktransport
- deutschsprachige biss - Reiseleitung
- Eintrittsgelder bei Besichtigungen
- Infomaterial und Landkarte
Im Reisepreis nicht enthalten
sonstige Verpflegung (ca. 200,- €), Leihrad (80,- €) bzw. Fahrradtransport im Flugzeug (ca. 80,- €), Rail&Fly-Bahnticket (75,- €)
Wunschleistungen
- Rail & Fly:
75,- € - Leihrad:
80,- €
- Mindestteilnehmerzahl: 6
- Maximale Teilnehmerzahl: 12
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