Kunstschätze Südpolens und der LausitzReise Nr. 456 Im 10. Jahrhundert hielt das Christentum Einzug in den sächsischen und schlesischen Raum. Baudenkmäler und Kunstwerke vergangener Jahrhunderte wissen zu berichten - von denen, die sie planten und gestalteten, von dem Schicksal aller, die seitdem an ihnen vorübergegangen sind. Von Polen und Böhmen, von Preußen und Österreich kamen die großen Baumeister, Bildhauer und Maler, beschenkten das Land mit Schönheit, die auch der letzte Weltkrieg nicht auslöschen konnte. Heute noch zeugt die gelebte Frömmigkeit der Sorben und Schlesier von einer tiefen Verwurzelung im christlichen Glauben und seinen Traditionen. Unsere Reise in das Gebiet um die Lausitzer Neiße und die obere Spree sowie nach Schlesien und Kleinpolen führt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern und Wallfahrtsstätten der Region. Reiseverlauf:1. Tag: Aufbruch und AnkommenFahrt von Stuttgart und Nürnberg zum Kloster St. Marienstern in der Oberlausitz: hier wird die alte Tradition der Sorben gepflegt und werden Gottesdienste noch in sorbischer Sprache abgehalten. Hotelbezug in Jelenia Gora/Hirschberg für eine Nacht. 2. Tag Entdeckungen im RiesengebirgeDie Fahrt ins Riesengebirge, die Heimat Rübezahls, führt nach Szklarska Poreba/Schreiberhau, nach Agnetendorf, wo Gerhart Hauptmann ein Domizil (”Haus Wiesenstein') hatte und im Jahre 1946 verstarb, und nach Karpacz/Krummhübel mit der Stabholzkirche Wang. In Swidnica/Schweidnitz Besichtigung der Friedenskirche (UNESCO-Weltkulturerbestätte), welche zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Schlesiens gehört. Die nach außen eher schlicht wirkende, größte Holzkirche Europas überrascht durch ihre barocke Pracht im Inneren. Besuch von Schloss Kreisau, das ehemalige Gut der Familie Moltke: Nach der kompletten Renovierung ist hier die ”Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung', eine deutsch-polnische Jugendbegegnungsstätte, entstanden. Hotelbezug für zwei Nächte in der Hauptstadt Schlesiens: Wroclaw/Breslau. 3. Tag: Hauptstadt SchlesiensWroclaw/Breslau: Möglichkeit zum Besuch eines Gottesdienstes; Spätgotisches Rathaus und Bürgerhäuser am ”Großen Ring' (Außenbesichtigung); Universität mit der berühmten Aula Leopoldina; St. Maria auf dem Sande; Dominsel mit der Kathedrale, Jahrhunderthalle und Kaiserbrücke. Ausflug nach Trzebnica/Trebnitz zur Besichtigung der Kirche mit dem Grab der hl. Hedwig aus Andechs, Patronin Schlesiens. 4. Tag: Gedenken und DankenIm Wallfahrtsort Gora Sw. Anny/Annaberg Besuch der sehenswerten Klosterkirche. Fahrt nach Oswiecim/Auschwitz-Birkenau: Besuch der Holocaust-Gedenkstätten und evtl. Begegnung im Zentrum für Dialog und Gebet. Durch das schlesische Industrie- und Bergbaugebiet Weiterfahrt in die einstige Königsstadt Krakow/Krakau: Hotelbezug für drei Nächte 5. Tag: Heimliche Hauptstadt PolensKrakow/Krakau: Gang durch die unzerstörte Altstadt mit Marktplatz, Tuchhallen, Rathausturm, Adalbertkirche und der Marienkirche (größter Schnitzaltar Europas von Veit Stoss), Franziskanerkirche, Andreaskirche, Dominikanerkirche, Florianstor; Besuch und Besichtigung des Wawel, des Burgberges, mit Schloss und Kathedrale, der Krönungs- und Grabeskirche polnischer Könige; Besuch im jüdischen Viertel Kazimierz. 6. Tag: Kirche unter TageFahrt nach Wieliczka/Groß Salze mit dem ältesten europäischen Salzbergwerk: Besichtigung der ins Salz gehauenen Kapelle der sel. Kunigunde aus dem 13. Jh. in 100 m Tiefe. Besuch der Kirche Muttergottes Königin Polens vor den Toren Krakaus in Nowa Huta. Zeit zur freien Verfügung in der Krakauer Altstadt. 7. Tag: Stadt der ”Schwarzen Madonna'Fahrt nach Czestochowa/Tschenstochau, dem bedeutendsten polnischen Wallfahrtsort, Besuch des Paulinerklosters mit dem berühmten Gnadenbild der ”Schwarzen Madonna' und der Schatzkammer. In Opole/Oppeln Gang durch die Altstadt mit Marktplatz, Franziskanerkloster und gotischer Kathedrale. Weiter geht's nach Görlitz: Hotelbezug für zwei Nächte. 8. Tag: Heimat der SorbenGörlitz: Besichtigung des Westteils der durch die Grenze geteilten Stadt an der Neiße mit ihrer restaurierten Altstadt, die großartige Bauten der Gotik und Renaissance beherbergt. Nach Möglichkeit Teilnahme am Orgelkonzert in St. Peter und Paul (berühmte Görlitzer Sonnenorgel). Anschließend Fahrt zum Zisterzienserinnenkloster St. Marienthal mit Klosterkirche, Kreuzkapelle. Ausflug nach Zittau: Stadtrundgang mit Besichtigung des großen Zittauer Fastentuchs von 1472. Fahrt durch das Zittauer Gebirge in den Kurort Bad Oybin mit sehenswerter Altstadt und der Berg- (Hochzeitskirche); Rückkehr nach Görlitz entlang der Lausitzer Neiße. 9. Tag: Abschied und HeimreiseRückreise nach Nürnberg und Stuttgart. Abfahrtszeiten und -orte09.00 Uhr Stuttgart Im Reisepreis enthalten
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