Große Karpaten FahrradreiseReise Nr. 387 Unsere höchst abwechslungsreiche Karpatenradreise führt Sie in 15 Tagen, meist den Tälern folgend, einmal quer von West nach Ost durch diese einzigartige Landschaft.
Reiseverlauf:1. Tag - Anreise nach Lemberg (Lviv)Für Ihre Anreise nach Lemberg mit Zug oder Flugzeug reservieren wir Ihnen gern die gewünschten Tickets und Fahrkarten. Sie finden im Buchungsformular dafür Zusatzoptionen.
2. Tag - Entdeckungen in LembergAuf einer geführten Stadtwanderung durch Lemberg besichtigen Sie mit unserem deutschsprachigen Reiseführer die historische Innenstadt mit ihren bekannten Kirchen, Plätzen und Häusern. Sie besichtigen unter anderem den frisch restaurierten Marktplatz Rynok, der armenischen Kathedrale und der Dominikanerkirche, spazieren vorbei am Hotel “George”, einem Glanzbau der Architekten Helmer & Fellner, durch das jüdische Viertel zu Lembergs Befestigungen mit dem eindrucksvollen Pulverturm.
3. Tag - In die KarpatenHeute geht’s mit der Vorortbahn in die Karpaten. Durch zunächst flaches Land steigt das Gelände immer weiter an, bis sie schließlich mitten in den Bergen ankommen. Am Bahnhof Sjanki am Dreiländereck Polen/Slowakei/Ukraine besteigen wir die Räder zur ersten Etappe unserer Karpaten Radreise.
4. Tag - Durchs UzhtalPer Fahrrad folgt die Reiseroute dem Lauf der Uzh (Usch) von Wolosjanka durch malerische Bergtäler bis Dubrynytschi. Unterwegs besichtigen wir die Holzkirche, die im Jahre 1706 im Lemkendorf Kostryno gebaut wurde. Wir übernachten in Dubrynytschi in Gastfamilien. (55 km auf dem Rad) 5. Tag - Uzhgorod (Uschgorod). Die Hauptstadt TranskarpatiensMit dem Zug oder per Bus fahren wir heute nach Uzhgorod, der Hauptstadt Transkarpatiens. Dort besuchen wir das Stadtschloß auf dem Schloßberg, das heute ein sehr interessantes Museum über Kultur und Geschichte Transkarpatiens beherbergt und bestaunen im Freilichtmuseum alte Bauernhäuser und eine einzigartige Holzkirche.
6. Tag - Von Dubrynitschi durch das Tal der Turja. ChustÜber eine ruhige Nebenstraße radeln wir im Tal der Turja und schließlich weiter über eine kleine Passhöhe hinüber nach Swaljawa, einem bekannten Höhenkurort der Karpaten. Hier können Sie gemeinsam mit hunderten Kurgästen die berühmten Mineralquellen von Swaljawa besuchen und einen großen Schluck Gesundheit zu sich nehmen.
7. Tag - Von Chust entlang der Theiß nach RachiwHeute geht es entspannt durch die naturbelassenen, ökologisch sehr wertvollen Überschwemmungsgebiete der Theißaue auf einer Nebenstrasse bis Vyshkove.
8.Tag - Huzulen. Das KarpatenvolkMitten im Land der Huzulen, einem seit Urzeiten hier in den Karpaten lebenden Bergvolk, machen wir uns mit einigen der traditionellen Lebensgewohnheiten dieser Menschen vertraut. In Rachiw sehen wir bei der Herstellung des auf den Karpatenalmen (Poloninas) aus Schaf- und Ziegenmilch gewonnenen Käses zu.
9.Tag - Auf die Gowerla. Entlang des Tscheremosch durch PokutienIn Rachiw packen wir Gepäck und Fahrräder in den Bus und fahren bergauf, über den Jablunetz-Pass (931 m) hinweg auf der Nordseite des Karpatenhauptkamms zum Gowerlamassiv.
10.Tag - RuhetagDer heutige Tag ist radfrei. Neben der reinen Erholung im Hotel bleibt Zeit für einen Spaziergang, einen Besuch des Marktes von Werchowina oder das Museum über die Dreharbeiten des Filmkunstklassikers 'Die Schatten der vergessenen Ahnen' (Tiни забутiх предкiв) von Sergej Paradschanow (Paradzhanov). Den Film schauen Sie am Abend im Hotel. 11.Tag - Huzulisches Handwerk in den Karpaten. KosivAuf unserer Fahrt besuchen wir einige Kilometer hinter Werchowina, in Krivoriwnja, einen der letzten traditionellen huzulischen Wehrhöfe, der Wohn- und Arbeitsgebäude mit Schutzzäunen zu einem kompletten Geviert verbindet. An dieser Stelle wenden wir uns bergauf, bezwingen den Bukowetzpass und fahren von dort aus immer leicht bergab nach Kosiw.
12.Tag - Durch die Berge nach KosmatschAuf kleinen, kaum befahrenen Straßen fahren wir entlang des Flüßchens Pistinka nach Kosmatsch, mitten ins huzulische Herzland. In den kleinen Dörfern hier werden die ukrainischen Traditionen gepflegt und an die junge Generation weitergegeben. Eine solche Tradition huzulischer Hochzeiten ist zum Beispiel die Herstellung von Spielzeug aus Käse. Beim Besuch einer huzulischen Familie können Sie diesen Brauch beobachten - und natürlich kosten. Wir übernachten im Zentrum des stillen Dörfchens. (28 km auf dem Fahrrad) 13.Tag - Verträumte Karpaten um KosmatschAuf einer Rundwanderung auf dem Karpatenkamm um das im Tal gelegene Kosmatsch genießen wir ein letztes Mal die Stille der Berge, den weiten Blick über die Gipfel und die gesunde Bergluft.
14.Tag - KolomijaVon Kosmatsch aus verlassen endgültig die Karpaten. Auf einer kaum befahrenen Straße gleiten unsere Räder sanft bergab nach Kolomija, einem ruhigen beschaulichen Provinzstädtchen, das auf eine über 500- jährige Geschichte unterschiedlicher Völker zurückblickt. Auf unserem Stadtspaziergang sehen wir u.a. das bekannte Ostereimuseum (Museum der traditionellen huzulischen Kunst des Eierbemalens, das Gebäude selbst hat auch die Form eines riesigen Eies), die Josaphatkirche von 1762 und die Erzengel-Michael-Kathedrale von 1871. Im Heimatmuseum der Stadt können wir uns auch über die Geschichte der deutschen Siedler in Kolomija informieren.
15.Tag - Abreise aus der UkraineDer Tag des Abschieds ist gekommen. Vom Hotel in Kolomija bringen wir Sie zum Flughafen, wo Sie Ihre Heimreise oder die Weiterreise zu weiteren Erlebnissen in der Ukraine antreten. Dazu beraten wir Sie gern. Im Reisepreis enthalten
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