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Mit dem RadlerBus auf den Wegen der VIA REGIA – Königreich Galizien

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Reise Nr. 356

Krakau – Galizien – Lemberg

“Via Regia” heißt “Königsweg” und bezeichnet eine mittelalterliche Reichsstraße, die direkt dem König zugeordnet war. Sie ist mit 2.000 Jahren die älteste und mit 4.500 Kilometern die längste Landverbindung zwischen West- und Osteuropa. Als Große Kulturstraße wird die Via Regia vom Europarat gefördert. Sie soll die gemeinsame kulturelle Identität der europäischen Bürger sichtbar machen und in touristischer Form den Besuchern nahebringen. Gehen Sie auf Entdeckungsreise auf einem der interessantesten Abschnitte der Via Regia und besuchen Sie zwischen Krakau und Lemberg zahlreiche beeindruckende Zeugnisse aus Geschichte und Kultur. Viele davon wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.
Die landschaftlich reizvollen Strecken legen Sie beschaulich per Rad zurück und in entspannter Fahrt erreichen Sie mit dem RadlerBus auch weiter entfernt liegende Sehenswürdigkeiten. Genießen Sie unterwegs den Panoramablick vom oberen Busbereich aus, der mit 26 verstellbaren Komfort-Sitzen, Club-Lounge , Video- und Audiosystem ausgestattet ist. Im unteren Bereich verfügt der RadlerBus über hochwertige Tourenräder sowie eine Bordküche für Getränke und kleine Snacks.
Nach einem erlebnisreichen Radlertag erfolgt die Übernachtung in ausgesuchten Quartieren in reizvoller Umgebung.

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Mit dem RadlerBus auf den Wegen der VIA REGIA – Königreich GalizienMit dem RadlerBus auf den Wegen der VIA REGIA – Königreich Galizien

Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise

per PKW, Bahn oder Flug nach Krakau [Krakow]. Bei früher Anreise besichtigen Sie die historische Altstadt, bevor Sie der RadlerBus am Nachmittag zum ersten Ziel, dem historischen Salzbergwerk in Wieliczka bringt. Es wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt und zählt zu den ältesten Bergwerken der Welt. Den Besucher erwarten phantastische Skulpturen aus Salz, künstliche Seen und bizarre Kathedralen. In dieser unterirdischen Welt werden die Mythen der Bergleute wieder lebendig. Nach der Besichtigung bringt Sie der Bus zum ersten Hotel in Tarnow. Nach dem Einchecken lohnt ein Bummel zum Markt mit seinen Renaissancehäusern und dem sehenswerten Rathaus.

2. Tag: Tarnow – Lemberg (ca. 40 Rad-km)

In Tarnow befindet sich das weltweit einzige Museum, das einen interessanten Einblick in die Lebenswelt und die Kultur der Zigeuner vermittelt. Nach einem kurzen Besuch geht es ein Stück per Rad in Richtung Lancut, eine hübsche Kleinstadt, die bis heute ihr galizisches Erbe bewahrt hat. Das Schloss ist eine der schönsten aristokratischen Residenzen Polens. Eine Attraktion ist die Sammlung historischer Pferdekutschen und besonders sehenswert ist die barocke Synagoge, die stellvertretend für die „jiddischen Schtetl“ der Region steht. Mit dem Rad legen Sie die letzten Kilometer nach Jaroslaw zurück. Die Stadt liegt an der früheren Handelsroute der Via Regia, was durch die heute wieder zugänglichen unterirdischen Gänge bezeugt wird, die früher als Warenlager genutzt wurden. Der mittelalterliche Marktplatz mit Rathaus und Patrizierhäusern erinnert an den einstigen Wohlstand. Der Bus bringt Sie anschließend zum Tagesziel nach Lemberg [Lwow] in der Ukraine.

3. Tag: Lemberg

Der heutige Tag gehört der Stadt Lemberg. Sie besuchen die Altstadt, wo direkt vor dem Rathaus der Verlauf der Via Regia über den Marktplatz führt. Das historische Zentrum wurde 1998 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Das Rathaus, die Sankt-Georgs-Kathedrale, die National-Oper und die Renaissance-Bürgerhäuser sind lohnende Fotoobjekte. Eine Radtour führt durch die ausgedehnten Grünanlagen der Stadt.

4. Tag: Lemberg – Sanok (ca. 50 Rad-km)

Per Bus überqueren Sie wieder die Grenze und erreichen mit Przemysl eine der wichtigsten Festungsstädte der k.u.k-Zeit. Die hohen Türme der Kirchen und die engen Gassen bilden ein hübsches Ensemble. Im Uhrturm einer ehemaligen orthodoxen Kirche befindet sich eine Sammlung von Glocken und Pfeifen. Die Radtour führt zunächst nach Krasiczyn, wo eines der wertvollsten Denkmäler Polens steht. Das Schloss wird auch als „Perle der Renaissance“ bezeichnet. In Bircza bestaunen Sie ein Naturdenkmal in Form einer mehrere Hundert Jahre alten Eiche. Hier holt Sie der RadlerBus ab und bringt Sie zum Tagesziel Sanok.

5. Tag: Sanok – Nowy Sacz (ca. 50 Rad-km)

Der Tag startet mit einem Transfer Richtung Nowy Sacz mit Stopp in Binarowa, wo sich eine der in im Karpatenvorland verbreiteten und unter UNESCO-Weltkulturerbeschutz stehende Holzkirche aus dem 16. Jhdt. befindet. Die aus Tannenholz erbaute Erzengel-Michaelkirche ist die zweitälteste Holzkirche Kleinpoens und besticht durch eine außerorderntliche mittelalterliche Pracht, der Raum besitzt fünf Altäre. Von Binarowa gelangen Sie per Rad nach Nowy Sacz, dem früheren Neu Sandez.

6. Tag: Nowy Sacz – Zakopane (ca. 35 Rad-km)

Die ehemalige Königsresidenz lädt mit neubarockem Rathaus, Synagoge, Pfarrkirche und vielen schönen Jugendstilhäusern zu einem ausgiebigen Spaziergang ein. Nach dem Bummel bringt Sie der RadlerBus nach Niedzica. Hier startet die Radtour, die Sie am Dunajec entlang nach Sromowce bringt. Der Ort wird überragt vom knapp 1.000 m hohen Dreikronenberg. Über eine Brücke gelangen Sie ins slowakische Cerveny Klastor. Im ehemaligen Karthäuserkloster befinden sich heute ein Museum und ein Restaurant. Bei einem Rundgang erfahren Sie viel über die damalige Lebens- und Arbeitsweise der Mönche. Auf dem Pieniner Weg, der nur für Fußgänger und Radfahrer zugänglich ist, erreichen Sie den Dunajec-Durchbruch, wo sich Ihnen ein beeindruckendes Schauspiel bietet. Mehrere 100 m ragen die Felsen rechts und links in die Höhe. Bei Lesnica gelangen Sie wieder auf die polnische Seite und erreichen den alten Kurort Szczawnica. Ab hier erfolgt der Bustransfer nach Zakopane, der höchstgelegenen Stadt Polens am Fuß der Tatra.

7. Tag: Zakopane – Krakau (ca. 40 Rad-km)

Per RadlerBus gelangen Sie bis vor die Tore von Krakau. In Kalvaria Zebrzydowska entlässt Sie der Bus zum Besuch einer der wichtigsten religiösen Pilgerstätten Polens. Der auf ca. 6 km nachgebildete Kreuzweg Jesu bildet mit dem Kloster und der Basilika ein einmaliges Ensemble sakraler Bauten und steht in der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Von hier aus fahren Sie mit dem Rad über Wadowice, dem Geburtsort von Papst Johannes Paul II., nach Krakau. Die gesamte historische Altstadt mit Europas größtem Marktplatz steht in der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Die Radreise endet mit einem gemeinsamen Abendessen in Krakau.

8. Tag: Abreise

Heute endet Ihre Radreise und Sie treten individuell die Heimreise an. Gerne buchen wir für Sie eine Verlängerung in Krakau oder eine Verbindung mit der RadlerBus-Reise von Dresden bis Krakau bzw. Krakau bis Dresden.

Im Reisepreis enthalten

  • 7 x Übernachtung mit Frühstück in ausgesuchten Hotels/Pensionen, Zimmer mit DU/WC
  • 7 x Abendessen
  • Mineralwasser (je 1 Flasche während der Radetappen)
  • Radreiseleitung
  • Transfers im RadlerBus
  • Radmiete (Mitnahme eigenes Rad nicht möglich)
  • Eintritte und Besichtigungen laut Programm
  • Infomaterial

  • Mindestteilnehmerzahl: 20
So erreichen Sie uns:
  • Per Telefon:
    +49 (0) 9408 - 86 98 403
    Montag - Freitag
    9-18 Uhr
    Per E-Mail:
    Schriftlich:
    Paradeast.com
    Orhalm 6a
    93177 Altenthann
    Deutschland

Reisetermine
  • 12.05. - 19.05.2012
  • 11.08. - 18.08.2012
  • verfügbar
  • ausgebucht

Einreisebestimmungen
  • Ukraine: Bürger der EU, der Schweiz und von Liechtenstein dürfen ohne Visum in die Ukraine mit den gültigen Reisepässen, der mindestens einen Monat über das Ende des geplanten Aufenthalts in der Ukraine hinaus Gültigkeit besitzt, einreisen sowie zwecks Transitaufenthalte das Territorium der Ukraine durchqueren (bei Aufenthalt bis zu 90 Tagen). Die Vorweisung einer Reise-Krankenversicherung mit Gültigkeit in der Ukraine (u.a. der AXA Krankenversicherung oder der Hanse Merkur Reiseversicherung AG) ist erforderlich.
  • Polen: Visumfrei für alle EU-Bürger für einen unbegrenzten Aufenthalt. Visumfrei für Staatsangehörige der Schweiz für 90 Tage. Notwendig ist der gültige Reisepass oder der gültige Personalausweis.
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