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Tadschikistan - Durch die Goldenen Fan-Berge

  • Tadschikistan
  • Naturreisen

Reise Nr. 2036

Wer schon immer ein spezielles Interesse für selten besuchte Regionen und besonders reizvolle Ziele verspürte, für den ist diese Reise genau die richtige Wahl.

Die Durchquerung des Fan-Gebirge

Von Insidern als eines der schönsten Gebirge Asiens bezeichnet, beeindruckt das Fan durch die gewaltigen Kontraste der schneebedeckten 5000er, fast senkrechten Felswände und in verschiedenen Farbtönen schimmernden Gebirgsseen. In den Tälern schmücken Wacholdergewächse mit ihrem Grün und dem typischen Duft die idyllischen Plätze an den Seen. Die Gipfel des Fan-Gebirges bieten ein unvergessliches Panorama! Was für ein erhabenes Gefühl wenn Sie auf einem 4000er oder gar dem 5000er Pik Energie stehen und Ihnen das Gebirge zu Füßen liegt.

Kulturelle Glanzpunkte

Das alte Pendschikent sowie der Hauptstadt Duschanbe rahmen die Durchquerung des Fan-Gebirge ein.

Optionale Verlängerung Usbekistan

Das Nachbarland Usbekistan birgt einen unendlichen Schatz an kulturellen Höhepunkte der alten Seidenstraße: jahrhundertealten Architektur der Minarette, Moscheen und Medresen und pulsierende Märkte werden Sie begeistern.

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Reiseroute

Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise

Flug nach Duschanbe.

2. Tag: Duschanbe

Ankunft am frühen Morgen in Duschanbe. Abholung durch den örtlichen Reiseleiter und Transfer ins Hotel. Vormittags haben Sie Zeit zum Ausruhen. Treff gegen Mittag im Hotel. Heute haben Sie die Möglichkeit die Hauptstadt zu erkunden. Sie unternehmen eine Führung durch die Stadt, deren wortwörtliche Übersetzung des Namens „Montag“ bedeutet, weil früher im ehemaligen Dorfkern montags der Markt abgehalten wurde. Heutzutage können Sie den Basar an allen Wochentagen besuchen und werden bei der Stadtbesichtigung auch noch das tadschikische Nationalmuseum kennenlernen. Neben zahlreichen Artefakten aus der sogdischen und gräko-baktrischen Zeit findet sich dort die mit 14 m Höhe (seit der Zerstörung der Buddha-Figuren im afghanischen Bamian) größte erhaltene Buddha-Statue Zentralasiens aus der Kuschan-Periode. Bei aller Kultur wird die Entspannung aber nicht zu kurz kommen – und das am besten in einem der typischen zentralasiatischen Teehäuser! Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Pendschikent

Fahrt am Morgen nach Pendschikent. Während einer Stadtbesichtigung werden Sie die Stadt näher kennenlernen. Die nahezu vollständig erhaltene sogdische Ruinenstadt von Pendschikent gilt als das „Pompeji Zentralasiens“. Besuch des Rudaki-Museums, des berühmten Dichterfürsten, sowie der Altstadt von Pendschikent (evtl. auch erst am Tag 5 der Reise). Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 4-5h, 250 km).

4. Tag: Die Sieben Seen

Heute unternehmen Sie einen Ausflug zu den Sieben Seen. Sie alle bestechen durch ihre unterschiedliche Form und Farbe, die von türkisblau bis schwarz reicht. Sie liegen eingebettet in herrlicher Landschaft, im Schingtal, was so viel wie „grüner Garten“ bedeutet. Am Nachmittag bleibt noch etwas Zeit für individuelle Erkundungen der Umgebung. Die Nacht verbringen Sie in einem schön gelegenen Gästehaus in der Siedlung Nofin. (Fahrzeit ca. 3h, 60 km, Gehzeit ca. 3h).

5. Tag: Artutsch im Fan-Gebirge

Heute brechen Sie auf zum wichtigsten Punkt dieser Reise – zum Ausgangpunkt der Fandurchquerung. Von Nofin geht es über Dashtikazy zunächst nach Pandschrud, wo Sie das Mausoleum des tadschikisch-persischen Poeten Abuabdullo Rudaki besuchen. Evtl. wird vorher auch nochmal Halt in Pendschikent gemacht, um frische Lebensmittel für das Trekking einzukaufen. Von Pandschrud ist es nicht mehr weit bis nach Artutsch (1750 m). Den Nachmittag verbringen Sie mit Vorbereitungen für die Trekkingtour. Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 2-3h, 90 km)

6. Tag: Duschoch-See (2900 m)

Die Trekkingtour beginnt. Hauptgepäck, Campingausrüstung sowie sämtliche Verpflegung werden auf Packesel geladen – Sie wandern lediglich mit Tagesgepäck. Heute geht es zum Alpinistenlager „Artutsch“ auf 2000 m und weiter zum Ufer des Duschoch-Sees (2900 m). Unterwegs bieten sich Ihnen fantastische Panoramen zur majestätischen Kulikalon-Mauer. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit: ca. 8h, 1200 m↑, 16 km).

7. Tag: Kulikalon-See (2900 m)

Akklimatisation: Entweder Sie unternehmen eine Tagestour zum Tschukarak-Pass (3180 m) oder eine Wanderung zu den Kulikalon-Seen (2900 m). Vierzehn verschiedene Seen in Farbtönen von hellblau bis aquamarin laden zum Baden und Verweilen ein. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 5-6h).

8. Tag: Alaudin-See (2800 m)

Die Passhöhe des Alaudin-Passes (3860 m) stellt die Herausforderung dieses Tages dar: Der Weg ist technisch einfach, jedoch lang. Der Blick zum schneebedeckten Tschapdara (5137 m) gegenüber entschädigt für die Mühen des Aufstiegs. Tagesziel ist der wunderschön in die Bergwelt des Tschapdara-Tales eingebettete Alaudin-See (2800 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-7h, 960 m↑, 1060 m↓, 13 km).

9. Tag: „Der trübe See“ (3600 m)

Geruhsame Wanderung entlang des Tschapdara-Tales aufwärts zum „Mutnoye“ (trüben) See (3600 m), an dessen Ufer Sie das Basislager für die nächsten Tage aufschlagen. Die Bergriesen Tschimtarga (5487 m), Samok (5070 m), Energie (5113 m) und Miraly (5120 m) umschließen spektakulär das Schwemm- und Schotterbett des trüben Sees. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit 4-5h, 800 m↑, 8 km).

10. Tag: Tschimtarga Pass (4750 m) oder Hochlager (4500 m) zur Gipfelbesteigung Pik Energie

Für zwei Tage bieten sich unterschiedlich anspruchsvolle Optionen, je nach Interesse jeder/s Einzelnen:
Die Bergwanderer erklimmen mit ihrem Reiseleiter den Kaznok-Ost-Pass (4150 m), von dem Sie die Aussicht auf das Bergpanorama des Fan-Gebirges genießen können. Anschließend kehren Sie ins bekannte Lager am trüben See zurück. Übernachtung wie am Vortag.
Gemeinsam mit einem lizensierten und sehr erfahrenen Bergführer steigen die Bergsteiger bis ca. 4500 m auf und errichten dort das Hochlager für den Gipfelsturm am nächsten Morgen. Übernachtung in Zelten. (Gehzeit Wanderer 5-6h, 650 m↑↓; Gehzeit Bergsteiger ca. 5-6h, 900 m↑).

11. Tag: Ruhetag oder Gipfelsturm Pik Energie (5113 m)

Die Bergwanderer unternehmen entweder eine Wanderung in der Umgebung oder nutzen den Tag zum Ausruhen und Entspannen. Übernachtung wie am Vortag.
Für die Gipfelstürmer geht es heute zum Pik Energie (5113 m). Sie steigen über die flache Zunge des Energie-Gletschers in die felsdurchzogenen Hänge des Ostgrates der Tschimtarga ein. Der Pfad quert diese Hänge auf Schotter – oder im Frühsommer Firn – und schwingt sich auf zum Tschimtarga-Pass. Weiter geht es Richtung Gipfel. An besonders exponierten Stellen werden, je nach Witterung und falls erforderlich, Fixseile eingerichtet. Mit der Schwierigkeit von 2B/3A auf der russischen Skala ist der Pik Energie zu vergleichen mit einer alpinen Schwierigkeit von PD+/AD-. Von seinem höchsten Punkt aus bietet sich ein atemberaubendes Bergpanorama mit allen Gipfeln des Fan, des Hissar und weiter nach Osten schweift der Blick zu Serawschan und Pamir. Von hier oben wird auch deutlich, warum viele das Fan-Gebirge wahlweise als „alpine Parklandschaft“ oder auch „kleinstes und schönstes Hochgebirge der Erde“ bezeichnen: Auf engstem Raum von gerade einmal 40x40 Kilometern kontrastieren schneebedeckte Gipfel, senkrechte Felswände, blaue Seen und grüner Wacholder. Die Bergwanderer genießen vom Tschimtarga-Pass aus die grandiose Aussicht nach Westen in die Schlucht des Sindon. Gegenüber erhebt sich mit 4800 m der Pik Sindon mit einer Nordwand, wie mancher sie so vielleicht nur einmal im Leben erblickt: Eine breite senkrechte Felsbastion ist mit riesigen Gardinen aus blauem und grünem Eis verhängt! Rückkehr zum trüben See. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit Pik Energie ca. 8-9h, 600 m ↑, 1513 m ↓).

12. Tag: Ins Tal des Arg über den Kasnok-Pass (4040 m)

Heute wird das Gemeinschaftsgepäck auf Träger verteilt, da der Aufstieg zum Pass für die Tragetiere zu steil ist. Gemeinsam steigen Sie steil auf zum Kasnok-Pass (4040 m). Von hier aus können Sie die benachbarten Gipfel Smeja (4140 m) oder Fiskultur (4090 m) besteigen und den wunderbaren Rundblick über das Fan-Gebirge erleben. Vom Kasnok-Pass aus erfolgt ein steiler Abstieg ins Tal des Arg zu den Almen auf 2750 m, wo Sie die Zelte aufschlagen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7-8h, 670 m↑, 1520 m↓, 12 km).

13. Tag: Abstieg zur Siedlung Sarytag (2400 m)

Beim weiteren Abstieg ragen rechts von Ihnen, in der Talmitte des Arg, die gewaltigen Kalkwände auf – ein wahres Kletterparadies! Weiter talwärts erreichen Sie auf 2400 m Höhe die Bergarbeitersiedlung Sarytag. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 350 m↓, 15 km).

14. Tag: Reservetag oder Exkursion am Iskanderkul

Dieser Tag dient als Reservetag, falls während der Bergtour wegen schlechten Wetters Ausflüge vereitelt wurden oder Sie wegen Wetterkapriolen den Zeitplan nicht halten können. Oder Sie erholen sich von den Anstrengungen der letzten Tage. Ansonsten brechen Sie noch einmal auf zu einer wunderbaren Exkursion zum Iskanderkul auf. Die Umgebung ist sagenhaft schön. Die schneebedeckten 4000er und 5000er flankieren den malerischen Iskanderkul (2200 m), einen der schönsten Seen Zentralasiens. Übernachtung im Gästehaus.

15. Tag: Durch die Warsob-Schlucht zurück nach Duschanbe

Nun heißt es Abschied nehmen von den Bergen. Sie fahren von Sarytag zunächst zum Iskanderkul, wo Sie sich etwas entspannen oder eine kleine Wanderung zum Wasserfall unternehmen können. Weiterfahrt nach Duschanbe, Mittagessen in einem Teehaus in der Warsob-Schlucht. Am Nachmittag Ankunft in Duschanbe, anschließend Freizeit für Einkäufe. Abends Abschiedsessen in einem traditionellen Restaurant. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4-5h, 160 km).

16. Tag: Rückflug

Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Höhepunkte:

  • Für jeden Trekking-Liebhaber ein „Must have!“
  • Mit Lasttieren und Trägern unterwegs
  • 2 Passüberschreitungen bis über 4000 m Höhe
  • Farbenprächtige Hochgebirgsseen Kulikalon, Alaudin, „Trüber See“ und Stippvisite am Iskanderkul
  • Optional: Pik Energie (5113 m)
  • Optional: Verlängerung in Usbekistan

Anforderungen:

Anforderung Trekking
Für diese Trekkingtour sind Trittsicherheit und sicheres Gehen in manchmal unwegsamem Gelände sowie gute Kondition für bis zu 9-stündige Wanderetappen mit max. 1150 m Aufstieg erforderlich. Ebenso unabdingbar für das Reisen und Wandern im Fan ist eine gute Portion Abenteuergeist. Anforderungen Gipfeloptionen
Für die optional mögliche Gipfelbesteigung ist sicheres Gehen/ Klettern in Schnee und Eis bis 45° Steilheit erforderlich, diese Passagen werden mit Fixseilen gesichert. In den Fixseilpassagen ist eine sichere und zügige Seilarbeit unabdingbar. Es werden grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Eispickel, Steigeisen, Seil und Gletscherausrüstung vorausgesetzt.
Ein persönlicher Tourenbericht ist bei Buchung vorzulegen. Schwierigkeit Pik Energie-Besteigung: 2 von 3 Schwierigkeitsgraden

Zusatzinformationen:

Homestays (private Gästehäuser) sind teilweise recht einfach, bestehend aus einem oder mehreren Schlafräumen und einem Aufenthaltsraum. Die Unterbringung erfolgt oft direkt im Haus oder im Anbau der gastgebenden Familie. Zudem gibt es oft nur einfachste Außentoiletten und nur eingeschränkte Wasch- bzw. Duschmöglichkeiten

Hinweise:

Wer beim Gepäcktransport die Gewichtsgrenze überschreitet muss mit einer Zuzahlung rechnen. Zahlung direkt vor Ort. Die Kosten dafür betragen ca. 15-20 USD für die gesamte Trekkingtour.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug ab/an Frankfurt (andere Abflughäfen auf Anfrage) mit Turkish Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • deutschsprachige Tourenleitung
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • alle Transfers und Eintrittsgelder laut Programm
  • Träger/Packtiere für max. 12 kg Trekkinggepäck
  • Campingausrüstung (Zelte, Mannschaftszelt, Kochutensilien)
  • 8 Ü: Zelt
  • 3 Ü: Gästehaus im MBZ
  • 2 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Gästehaus
  • Mahlzeiten: 14×F, 5×M, 9×M (LB), 14×A

Im Reisepreis nicht enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 50 €); optionale Ausflüge; evtl. zusätzliche Unterwegsverpflegung (z.B. Schokolade u. Energieriegel) für die Bergetappen; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.17; Trinkgelder; Persönliches

Wunschleistungen

  • Rail & Fly: 50,- €
  • Zubringerflug ab D/A/CH: 0,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 6
  • Maximale Teilnehmerzahl: 12

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