Paradeast.com - Im Osten auf Reisen
Merkzettel (139)
Beratung & Buchung
Telefon+49 (0) 9436 - 90 31 684
Mo-Fr. 9-18 Uhr

Russland - Rossija XXL

  • Russland

Reise Nr. 3515

Nach Olympischen Winterspielen und Fußballweltmeisterschaft erscheint der Riesenstaat noch viel, viel größer.

Russland für und mit Leib & Seele auf krasser Route

Die Mutigen haben ihn längst im Fokus. Wir begegnen Ihrer Sehnsucht mit einer maximalen Route durch das gesamte Land! Ausgehend vom hohen Norden in Murmansk erwarten Sie: russische Metropolen, sibirische Taiga, riesige Seen und gewaltige Ströme, feiern in der Eisenbahn, Kosakenstiefel, viel Lippenstift und schwerer Frauenduft, legendäre Transportmittel, ein bisschen Melancholie, Piroggen, Borschtsch und Kaviar sowie des Wodkas reinste Seele.

Höhepunkt Kamtschatka – nach 30 Tagen ist Schluss

Den fulminanten Schlusspunkt setzen wir im fernen Kamtschatka. Begleiten Sie uns in kein normales Märchen, vielmehr tief hinein in ein brachiales Fernweherlebnis. 30 Tage Visum – 30 Tage pures Russland – poechali! +++ Diese Reise kann auch in zwei Teile zerlegt werden – Teil 1 von Murmansk bis Mineralnye Vody bzw. Teil 2 vom Baikalsee nach Kamtschatka +++

Russland - Rossija XXLRussland - Rossija XXLRussland - Rossija XXLRussland - Rossija XXL

Reiseverlauf:

1. Tag: Das russische Märchen beginnt

Sie fliegen ans Nordmeer nach Murmansk. Am Flughafen werden Sie von Ihrem Team empfangen und ins Hotel gebracht. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 45 Minuten).

2. Tag: Exkursion Halbinsel Kola

Ihre große Reise durch Russland beginnt auf der Halbinsel Kola mit einer Jeeptour nach Teriberka, wo sich ein atemberaubender Wasserfall seinen Weg zur Barentssee bahnt und für einmalige Fotomotive sorgt. Die erste Exkursion in den nördlichen Gefilden ist gleich ein Highlight zu Beginn Ihrer langen Reise. Abends kehren Sie voller Eindrücke ins Hotel zurück. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5-6h)

3. Tag: Murmansk und Zugfahrt nach Karelien

Der Tag steht im Zeichen der Hafenstadt Murmansk. Sie befinden sich hier nördlich des Polarkreises und dennoch ist dieser Hafen, Dank eines Ausläufers des Golfstroms, selbst im kältesten Winter eisfrei. Sie lernen Murmansk auf einem Stadtrundgang intensiv kennen und besichtigen das Soldatenabbild des Aloysha-Monumentes, des zweithöchsten Russlands. Weiterhin besichtigen Sie den ersten durch Kernkraft betriebenen Eisbrecher Lenin (erbaut 1959).
Mit dem Nachtzug Arctica reisen Sie am Abend gen Süden Richtung Petrosawodsk in die Region Karelien. Übernachtung im 4-Bett-Abteil. (Fahrzeit ca. 2h, Gehzeit ca. 4h, Zugfahrt ca. 20h).

4. Tag: Karelien – urige Dörfer, riesige Seen und die Volksgruppe der Samen

Durch die seenreiche Idylle der Republik Karelien reisen Sie bis zu deren Hauptstadt Petrosawodsk, in welche Sie am Nachmittag einfahren. Nach weiteren zwei Stunden Autofahrt heißt Sie das idyllisch gelegene Kudama am See Syamosero willkommen. Während eines Rundgangs durch das Dorf wird Ihnen der historische Komplex des traditionellen Samen-Dorfes vorgestellt. Das Abendessen gestaltet sich als Verkostung karelischer Spezialitäten und süßer Liköre aus nordischen Beeren. Besonders bekannt ist die Küche für ihr gefülltes Gebäck, herzhafte Kuchen und schmackhafte Soßen. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit 2h, 95km, Gehzeit ca. 1h).

5. Tag: Insel Kischi im gewaltigen Onega-See

Es geht zurück nach Petrosawodsk, wo bei hoffentlich gutem Wetter ein Boot auf Sie wartet, um Sie zur Insel Kischi zu schippern. Kischi ist unbedingt einen Ausflug wert, denn bei einem Rundgang auf der Insel bewundern Sie die einzigartige Holzarchitektur dieses Freilichtmuseums. Kein einziger Nagel wurde in den Gebäuden des Ortes, unter anderem der Holzkirche, welche Kischi einen Eintrag in der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes verschaffte, verwendet. Die orthodoxe Kirche zählt inoffiziell zu einer der zehn schönsten Russlands. Am Abend lohnt ein Spaziergang entlang des Onega-Seeufers. Am Beispiel des Onega bekommen Sie einen ersten Eindruck von den schier unermesslichen Dimensionen des Riesenreiches. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 2h, 95 km, Bootsfahrt ca. 2h).

6. Tag: Sortavala an der finnischen Grenze

Überraschenderweise geht es heute weiter gen Westen. Ihr Ziel ist die Stadt Sortavala nahe der finnischen Grenze. Zudem liegt sie am Ufer des größten Sees in Europa – dem Ladogasee. Nach einem späten Mittagessen begeben Sie sich auf eine Tour zu Fuß durch die Stadt. Ein absolutes Highlight ist das Kunstzentrum Kareliens um Kronid Gogolev, dessen Holzschnitzereien Weltruhm erreicht haben. (Fahrzeit ca. 4h, 250 km; Gehzeit ca. 2-3h).

7. Tag: Ruskeala Mountain Park und sein Marmorsee

Nur gute 30 km nördlich von Sortavla liegt Ruskeala. Man könnte denken in Finnland zu sein. Die Gebirgslandschaft hier ist sehr beeindruckend. Vor allem der Marmor-Canyon bezaubert durch seine schroffe und zugleich anmutende Schönheit. Von hier kommt der Marmor, der in verschiedenen Palästen St. Petersburgs verarbeitet ist. Optional kann eine Bootsfahrt mit Wandereinlagen entlang der Schären des Ladogasees unternommen werden. (Fahrzeit ca. 2h, 70 km).

8. Tag: Auf nach St. Petersburg, der schönsten Stadt Russlands

Am frühen Morgen startet die Fahrt nach St. Petersburg. Mittagsstopp wird in Priosersk gemacht. Am Nachmittag erreichen Sie die bezaubernde Metropole an der Newa. Ein ausgedehnter Stadtrundgang mit Palastplatz, Winterpalast, Wassiljewski-Insel und etlichen anderen Sehenswürdigkeiten stimmt Sie auf den kommenden Tag ein. Am Abend beobachten Sie die Öffnung der großen Palastbrücke. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4-5h, 290 km).

9. Tag: Schloss Peterhof und Kronstadt

Am heutigen Tag besichtigen Sie historische Bauwerke außerhalb der Stadt, die zu Sowjetzeiten den Namen Leningrad trug. Es geht zur berühmten Residenz Peterhof und zwar stilecht mit dem Boot. Das als russisches Versailles bezeichnete Schloss bezaubert gerade im Sommer mit seinen herrlichen Springbrunnen und den weiten Parkanlagen, die bis hinunter an die Ostsee reichen. Anschließend fahren Sie zur Kronstadt, einer ehemaligen Festung auf der Insel Kotlin. Der sogenannte Kronstädter Pegel zu Füßen der Festung dient als Nullniveau in Bezug auf das Höhensystem Osteuropas. Transfer zurück nach St. Petersburg. Freizeit haben Sie nach Rückkehr in die Stadt. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 2h, Bootstransfer ca. 1h).

10. Tag: Kazan an der Wolga

Sie setzen zum ersten großen Sprung an. Per Flug geht es heute in die Wolgametropole Kazan. Die sechstgrößte Stadt Russlands gilt als Schmuckstück der Architektur. Ebenso gilt sie als bedeutender Kulturknotenpunkt. Ihre Lage an der mächtigen Wolga macht sie zu einem attraktiven Ziel für Weltenbummler. Bei einem Stadtrundgang lernen Sie vor allem das historische Zentrum kennen. Der Kazaner Kreml, die Kul-Scharif-Moschee, das Bogoroditski-Kloster mit der Ikone der Gottesmutter von Kazan sind nur einige der geplanten Besichtigungen. Anschließend, während einer zweistündigen Bootsfahrt auf der Wolga, werden Sie schließlich den Blick vom Wasser auf die bezaubernde Stadt genießen. Im Anschluss haben Sie Freizeit. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 1h, Gehzeit ca. 4h, Bootstour ca. 2h).

11. Tag: Ein Runde durch Tatarstan

Ein Ganztagesausflug führt Sie heute durch die Region Tatarstan. Ihr Ziel ist die alte Hauptstadt Bolgar. Mehrere Jahrhunderte war sie Hauptstadt der Wolgabulgaren. Ein Rundgang führt Sie zur weißen Moschee Ak-Mechet, alten Bädern aus dem 16. Jahrhundert sowie zu historischen Minaretten und Mausoleen. Seit 2014 ist Bolgar UNESCO-Weltkulturerbe. Sie genießen ein typisch tatarisches Mittagsmahl und haben auch Zeit zur freien Verfügung. Rückfahrt nach Kazan. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 5h, 260 km, Gehzeit ca. 3-4h).

12. Tag: In den wilden Kaukasus

Ihre nächste Station auf der langen Reise ist der sagenhafte Kaukasus. Per Flug geht es nach Mineralny Vody, zu gut deutsch: Mineralwasser. Ein kurzer Transfer bringt Sie in die Kur- und Bäderstadt Pjatigorsk (dt.: fünf Hügel). Sie unternehmen auch hier einen Rundgang durch die Altstadt und die Parkanlagen. Mit der Seilbahn fahren Sie hinauf auf den Hausberg Maschuk und haben, so das Wetter mitspielt, einen Wahnsinnsblick zum monumentalen König des Kaukasus, dem Elbrus (5642 m). Was für ein Antlitz und ein kleiner Vorgeschmack auf den kommenden Tag. Der Abstieg erfolgt zu Fuß und ein landestypisches Abendessen mit Vorführung des kaukasischen Lesginka-Tanzes erwartet Sie. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 1,5h, 30 km, Gehzeit ca. 2h).

13. Tag: Im Schatten des Elbrus

Heute geht es hinein in die Bergwelt des Kaukasus. Entlang des Baksantales führt die Straße bis fast ganz ans Ende des Tales zur Ortschaft Terskol. Sie befinden sich nun genau unterhalb des mächtigen Elbrus-Massivs. Um den Elbrus in voller Pracht zu sehen, nehmen Sie die Seilbahn hinauf zum Berg Tscheget. Von dort haben Sie den vielleicht besten Blick auf den vergletscherten Doppelgipfel. Natürlich werden Sie auch hier eine Wanderung unternehmen. Zurück auf der sogenannten Tscheget-Wiese im Tal bietet es sich an, die vier Kilometer entfernten Narsan-Quellen aufzusuchen. Neben frischem Mineralwasser wird hier auch köstliches Schaschlyk und kühles Bier serviert – im Kaukasus ein Muss! Übernachtung im Hotel in Terskol. (Fahrzeit ca. 5-6h, 165 km, Gehzeit ca. 4h).

14. Tag: Ins bezaubernde Chegem-Tal

Im Geländewagen geht es auf einer herrlichen Gebirgspiste ins benachbarte Chegem-Tal. Allein die Fahrt über einsame Bergalmen und entlang spektakulärer Felsmassive ist diesen Ausflug wert. Angekommen im Chegem-Tal verengt sich die Schlucht und findet ihren Höhepunkt an einem tosenden Wasserfall. Nach der Besichtigung wird es Zeit für ein letztes kaukasisches Mahl mit regionalen Köstlichkeiten. Am Nachmittag fahren Sie wieder ins Kaukasusvorland nach Mineralnye Vody. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5h, 285 km, Gehzeit ca. 2h).

15. Tag: Reisetag – Flug nach Sibirien zum Baikalsee

Heute steht ein langer Reisetag auf dem Programm. Es geht für Sie nach Sibirien.
Von Mineralnye Vody fliegen Sie via Moskau nach Irkutsk, was Sie am nächsten Morgen früh zeitig erreichen.

16. Tag: Irkutsk, die Schönste Sibiriens

Nach einer langen Reisenacht erreichen Sie müde, aber glücklich Irkutsk. Hier am südlichen Ende des Baikalsees liegt die lebendige Handels- und Kulturmetropole Irkutsk. Im 18. Jahrhundert wurde die Stadt durch den Sibirischen Trakt, eine Handelsstraße von Moskau durch ganz Sibirien bis zum Pazifischen Ozean, zu einer aufstrebenden Handels- und Industriemetropole, die bis heute auch das „Paris Sibiriens“ genannt wird. Während Ihres Stadtrundganges zum Kirov-Platz mit Erlöserkirche, zur Kathedrale der Offenbarung und der katholischen Kirche, sowie zum Museum der Dakabristen bewundern Sie immer wieder die Fassaden der herrlichen Herrenhäuser, die sich in der gesamten Stadt verteilen. Hätten Sie so etwas hier erwartet? Voller Eindrücke genießen Sie Ihren ersten Abend in Sibirien. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 20 Minuten, Gehzeit ca. 2-3h).

17. Tag: Die blaue Perle Sibiriens

Auf gehts zum Baikalsee. Auf einer kurzweiligen Fahrt nach Listwjanka stoppen Sie zunächst im Freilichtmuseum von Talzy. Sie erfahren wie die Ureinwohner in den Wäldern an der Angara lebten. Das rekonstruierte Dorf mit Holzhäusern und Holzkirchen gehört auf jeden Reiseplan. In Listwjanka hat auch der Fluß Angara seinen Ursprung. Er ist der einzige Strom, der vom Baikal abfließt und nimmt am Schamanenfelsen seinen Anfang. Vom Cherskij-Stein haben Sie einen wunderbaren Blick auf die Quelle des Flusses Angara. Das Baikal-Museum sollten Sie ebenfalls unbedingt sehen. Eine simulierte Fahrt mit einem U-Boot bringt Sie bis auf den Grund des Baikals. Modelle, Grafiken und zahlreiche Exponate bringen Ihnen den kostbaren Naturraum des Baikals näher. Auf dem Fischmarkt von Listwjanka probieren Sie später geräucherten Omul, den endemischen Fisch des Baikal, und genießen den Blick über den südwestlichen Baikal. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 1,5h, 70 km, Gehzeit ca. 2h).

18. Tag: Insel Olchon und Schamanenfelsen

Keine Baikalreise ohne einen Besuch der Insel Olchon! Die Fahrt dorthin führt Sie durch riesige Waldlandschaften und kleine Dörfer zur Fähre am sogenannten Kleinen Meer, die das Festland mit der Insel verbindet. Sie erreichen die Insel Olchon und fahren sogleich zum legendären Schamenenfelsen. Kein Ort am Baikalsee ist häufiger Fotomotiv als der Blick von den Klippen zur berühmten Felsformation. Im Hauptort Chuschir beziehen Sie Quartier in gemütlichen Holzhäusern. Russisches Landleben pur. Übernachtung in traditionellen, gemütlichen Holzhäusern (mit Etagen-WC). (Fahrzeit ca. 7h, 370 km, Fährüberfahrt ca. 20 min, Gehzeit ca. 1-2h).

19. Tag: Kap Choboj im Norden der Insel

Mit einer Länge von 72 km und einer Breite von etwa 10 km ist Olchon die größte Insel des Baikal und überrascht mit ihrer außerordentlich reizvollen und abwechslungsreichen Landschaft. Nur wenige Kilometer von ihrem Ostufer entfernt befindet sich der tiefste Punkt des Sees. Erstaunliche 1637 Meter unter dem Wasserspiegel trifft man auf den mit Sedimenten aufgefüllten Baikalgraben, Ergebnis eines gewaltigen Risses, der zwischen eurasischer und amurischer Platte klafft. Chuschir ist der Hauptort der Insel Olchon und einstiger Heimathafen der staatlichen Fischfangflotte. Per Allradfahrzeug, dem russischen UAZ, geht es in den Norden der Insel zum beeindruckenden Kap Choboj, welches wie ein Stoßzahn in den Baikal ragt. Bei gutem Wetter genießt man von hier eine fantastische Sicht auf die Bergketten am anderen Ufer sowie auf die Halbinsel Swjatoi Nos, die sogenannte Heilige Nase. Unterwegs legen Sie mehrere Fotostopps ein und lockern die Fahrt mit Spaziergängen zu besonderen Aussichtspunkten auf. Um die Mittagszeit machen Sie ein schönes Picknick und kochen über offenem Feuer eine schmackhafte Fischsuppe aus Omul. Abends kehren Sie ins Dorf Chuschir zurück. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 6h, 80 km, Gehzeit ca. 2h).

20. Tag: Rückkehr nach Irkutsk und Abfahrt mit der Transsib nach Wladiwostok

Sie fahren zurück nach Irkutsk und besuchen den Ethnopark „Goldene Horde“ mit Kulturprogramm und landestypischem Mittagessen. Freizeit am Nachmittag. Am Abend besteigen Sie die Transsibirische Eisenbahn Richtung Wladiwostok. Über 3800 km auf Schienen liegen vor Ihnen. Der Traum eines jeden begeisterten Bahnreisenden geht spätestens jetzt in Erfüllung. Übernachtung in 4-Bett-Abteilen. (Fahrzeit 5-6h, 300 km, Gehzeit ca. 1h).

21. Tag: Zug von Irkutsk nach Wladiwostok

Zugfahrt von Irkutsk nach Wladiwostok: Proviant haben Sie sich, wie üblich bei fast allen Transsibfahrern, vorher auf den Märkten von Irkutsk reichlich besorgt. Unterwegs können Sie immer wieder bei den Halten auf den fliegenden Märkten an den Bahnhöfen Verpflegung nachkaufen. Wichtige Zwischenhalte unterwegs sind u.a. Sljudjanka, Ulan-Ude, Chita, Belogorsk und Khabarowsk am großen sibirischen Strom Amur. Es wird nicht lang dauern und Sie werden die anderen Mitreisenden im Waggon kennenlernen und ihre Erfahrungen austauschen. (2 Übernachtungen im 4-Bett-Abteil, Zugfahrt ca. 3 Tage und 8h).

23. Tag: Wladiwostok am Pazifik

Am Morgen erreichen Sie Wladiwostok, werden freundlich in Empfang genommen und fahren zum Hotel. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Dieser Tag dient auch zum Sammeln neuer Kräfte, denn in Kamtschatka sind noch einmal Unternehmungsgeist und Willenstärke gefragt. Übernachtung im Hotel.

24. Tag: Wladiwostok und Weiterreise nach Kamtschatka

Heute lernen Sie Wladiwostok bei einer ganztägigen Stadtbesichtigung kennen. Mit einem landestypisches Abendessen werden Sie verabschiedet. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 5h).

25. Tag: Das beste zum Schluss – Kamtschatka

Kurz nach Mitternacht fahren Sie bereits zum Flughafen und fliegen in den frühen Morgenstunden nach Petropawlowsk-Kamtschatski. Aus dem Flugzeug sehen Sie bereits Vulkanlandschaften und die Hauptstadt Petropawlowsk, gelegen in der Awatscha-Bucht. Sie werden von einem Expeditionsteam empfangen und zu Ihrer Unterkunft nach Paratunka gebracht. Nachdem Sie sich von der Anreise erholt haben, unternehmen Sie einen erste Stippvisite nach Petropawlowsk. Übernachtung im Hotel. (Flugzeit ca 3,5h, Fahrzeit ca. 1h).

26. Tag: Der Vulkan Mutnowski

Ihr Tag wird sehr zeitig beginnen. Mit einem 6x6 Gelände-LKW brechen Sie auf, um das Hochplateau an den Vulkanen Goreli und Mutnowski zu erreichen. Die Tour in das Innere des Vulkans ist als Naturschauspiel zweifelsohne einer der Höhepunkte dieser Reise. So es die Wetterbedingungen zulassen, geht es mit dem Allradbus über Blocklavaströme und Schneefelder bis direkt zum Fuß des 2323 Meter hohen Vulkans. Über eine Bresche in der Kraterwand betritt man das Innere des Kraters, in dem aus Öffnungen im Gletscher gewaltige Wasserdampfsäulen emporsteigen. Noch tiefer in diese von Feuer und Eis gestaltete Welt führt Sie ein Weg hinein, bis zu den Fumarolenfeldern, zu rotbraunen Seen mit mineralischen Ablagerungen und zu den Schlammvulkanen. Den Abschluss bildet der hinterste Kratersee, in dessen schwefelsäurehaltiges und türkisfarbenes Wasser eine 200 Meter hohe Gletscherwand kalbt. Nach der Wanderung fahren Sie zurück nach Paratunka. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 4-5h, Gehzeit ca. 4-6h, je nach Transportmöglichkeit).

27. Tag: Awatschinski (2750 m) oder Wandermöglichkeiten im Hochland

In Abstimmung mit der Gruppe und dem Reiseleiter können Sie heute den Vulkan Awatschinski (2750 m) besteigen. Entsprechend zeitig wird der Tag beginnen. Auf gutem Pfad wandern Sie zunächst zum Rand der alten Caldera. Später geht es über Asche- und Schneefelder von bis zu 30° Neigung über einen langgezogenen Sattel hinauf zum Kraterrand des Awatschinski (2750 m). Lohn für die Anstrengung ist der Blick über die zentrale Vulkankette Kamtschatkas. Vom Kraterrand selbst sind die blumenkohlartigen Strukturen des heißen und wachsenden Domes im Kraterinneren zu beobachten – stete Erinnerung an die hohe Aktivität des 1991 letztmalig ausgebrochenen Vulkans und permanente Sorge der russischen Vulkanologen in Petropawlowsk-Kamtschatski. Nach dem anstrengenden Tag werden Sie gleich in einer der Berghütten am Awatschinski nächtigen. Optional kann die dortige Banya (russiche Dampfsauna) genutzt werden. (Fahrzeit ca. 3h, bei Besteigung Gehzeit 8-10h, 1850 m??, 17 km).

28. Tag: Schifffahrt Awatscha-Bucht und Stadtbesichtigung

Nach einem zeitgen Frühstück in der Berghütte geht es für Sie zurück nach Petropawlowsk. Die erste Tageshälfte steht im Zeichen der marinen Lebenswelten. In der Awatscha-Bucht begeben Sie sich auf eine halbtägige Tour auf einer gecharterten Yacht. Durch die Bucht – einen der besten natürlichen Häfen im ganzen Pazifik – fahren Sie zur Felsformation der Drei Brüder, die senkrechten Wächtern gleich den Eingang zur Bucht beschützen. Dahinter, nun schon auf dem offenen Pazifik, wird die See bewegter und mit ein wenig Glück können Sie hier Orkas und andere Wale beobachten. Weiter geht die Fahrt zu den Staritschkow-Felsen – einer imposanten Vogelkolonie mitten im Meer. Ihren Namen haben die Felsen vom russischen Wort für die Silberalke, deren weltgrößte Brutkolonie sich hier befindet. Daneben sorgen etwa 20.000 der fröhlich bunt gefiederten Gelbschopflunde und Hornlunde, sowie Grillteisten, Eissturmvögel, Kamtschatkamöwen und Meerscharben für reichlich Leben auf dem Felsen. Unterwegs werden Sie von der Bordcrew fürstlich mit schmackhaften Speisen versorgt. Am Nachmittag besuchen Sie das neu eröffnete Vulkanarium. Es ist sehr gelungen, modern und extrem spannend, da es Touristen mit theoretischem Wissen für die Wanderungen ausstattet. Die Führung dauert ca. eine Stunde. Nach der Bootstour oder nach dem Vulkanmuseum können Sie noch den typisch russischen Basar mit Lachs, Kaviar, Pelzen, Waldbeeren und Pilzen besichtigen und einen kleinen Spaziergang entlang der Bucht oder durch das Stadtzentrum unternehmen. Später Transfer ins Hotel nach Petropawlowsk. Übernachtung im Hotel. (Dauer der Bootstour ca. 6h, 09:00-15:00 Uhr).

29. Tag: Reservetag oder freier Tag

Dieser Tag dient als Puffer- oder Reservetag, falls schlechtes Wetter Exkursionen vereitelt hat oder sich Ihr Zeitplan auf der langen Reise verschoben hat. Falls alles zeitlich passt, kann dieser Tag auch für weitere optionale Ausflüge genutzt werden. Organisiert wird alles vom lokalen Team. Ein optionaler Hubschrauberflug zum Kurilensee oder zum Tal der Geysire bieten sich für den heutigen Tag an. Der letzte Abend ist angebrochen und diesen feiern Sie mit einem zünftigen Abendessen und landestypischen Getränken. Genießen Sie diesen Moment. Sie können stolz sein, diesen Wahnsinnsritt erfolgreich gemeistert zu haben. Übernachtung im Hotel.

30. Tag: Eine lange Reise geht zu Ende

Ihre lange Reise quer durch Russland geht heute zu Ende. Wo sind Sie nochmal gestartet? Es ist kaum zu fassen. Jetzt geht es von Kamtschatka auf dem längsten Inlandsflug der Welt zurück nach Moskau und weiter zu Ihrem Heimatflughafen. Die ersten Tage zu Hause werden Ihnen komisch vorkommen. Es braucht Zeit so viele Eindrücke und Begegnungen zu verarbeiten. Auch wenn es manchmal vielleicht anstrengend war – solch eine Tour werden Sie niemals vergessen. Doswidanja v Rossii.

H?hepunkte:

  • Russische Metropolen wie Murmansk, St. Petersburg, Kasan, Irkutsk, Wladiwostok, Petropawlowsk Kamtschatski
  • Immer weiter gen Osten: Halbinsel Kola, Karelien, Wolga, Kaukasus, Baikal, Pazifik, Kamtschatka

Anforderungen:

Für diese Tour sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich, Sie müssen sich nur auf teils lange Fahrtstrecken im Fahrzeug einstellen und Sie sollten uneingeschränkt bewegungsfähig sein. Für die Ausflüge und Wanderungen sind Trittsicherheit, sicheres Gehen im Gelände und ausreichende Kondition erforderlich. Kamtschatka schlägt von den Aktivitäten etwas aus und sieht zunächst schwierig aus, jedoch lässt in Absprache mit der Gruppe einiges modifizieren. Ohne ein bisschen Aktivität macht Kamtschatka wenig Sinn. Die beeindruckenden Spots sind nur zu Fuß erreichbar. Hier müssen Sie sich den Genuss gewissermaßen erarbeiten. Daher sollten Sie schon eine gewisse Grundfitness mitbringen. 30 Tage können lang sein, daher ist Durchhaltevermögen, gerade gegen Ende der Reise, unbedingt gefragt. Das Reisen zwischen den einzelnen Regionen Russlands kann strapaziös sein. An diesen Tagen werden Sie auch mit weniger Schlaf auskommen müssen. Nur mit Ihrer Flexibilität, Ihrem Teamgeist und Ihrer Bereitschaft zum Komfortverzicht in einigen Passagen kann diese Reise zu einem harmonischen Erlebnis werden. Bitte bedenken Sie, dass Sie durch Russland reisen und in Gegenden kommen, wo Uhren anders ticken als bei uns.

Hinweise:

Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Da Sie oft in öffentlichen Verkehrsmitteln (Flüge und Züge) unterwegs sein werden, sollten Sie auch damit zurechtkommen, dass bei etwaigen Fahr- und Flugplanänderungen Programmpunkte umgestellt werden oder gar ausfallen können.

Ihre Anmeldung für diese Reise
Aufgrund der Komplexität dieser Tour, insbesondere in der Vorbereitungszeit, ist es wünschenswert, dass Sie sich bis max. 2 Monate vor Reisebeginn für diese Unternehmung entschlossen und fix angemeldet haben. Hier gilt ganz klar: je eher, desto besser – für Sie und uns!

Inlandsflüge
Auf dieser Reise werden insgesamt vier Inlandsflüge bestritten. Zwei Verbindungen haben neben einem regulären Flugplan auch einen Saisonflugplan mit Non-Stopp-Flügen. Diese Flugpläne werden allerdings erst sechs Monate vor Abflug veröffentlicht und erst dann können Tickets erstanden werden. Momentan sind Umstiegsverbindungen (Moskau) vorgesehen. Wir schauen kurzfristig, ob wir Direktflüge bekommen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Tour beschriebenen Tierbeobachtungen (Baikal und Kamtschatka) nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit freilebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100% vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir und unsere Partner vor Ort setzen jedoch all unsere Erfahrung und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Murmansk und zurück von Petropawlowsk - Kamtschatski mit Aeroflot oder anderer Fluggesellschaft in Economy - Class
  • Lokale deutsch - /Englisch sprechende Reiseleitung
  • Inlandsflug St. Petersburg – Kazan in Economy Class
  • Inlandsflug Kazan – Mineralnye Vody in Economy Class
  • Inlandsflug Mineralnye Vody – Irkutsk in Economy Class
  • Inlandsflug Wladiwostok – Petropawlowsk - Kamtschatski in Economy Class
  • Zugticket Murmansk – Petrosawodsk im 4 - Personen - Abteil
  • Zugticket Irkutsk – Wladiwostok im 4 - Personen - Abteil
  • alle Fahrten in privaten Kleinbussen oder geländegängigen Fahrzeugen
  • Alle Permits und NP - Gebühren
  • Eintrittsgelder laut Programm
  • Einladungsschreiben für Russlandvisum
  • 4 Ü: Zug (4 - Bett - Abteil)
  • 3 Ü: Gästehaus im DZ
  • 21 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Hütte im MBZ (Gemeinschaftsbad)
  • Mahlzeiten: 25×F, 19×M, 2×M (LB), 5×A

Im Reisepreis nicht enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visagebühren (ca. 90 €, abweichend für Österreicher und Schweizer); optionale Ausflüge; Trinkgelder; Persönliches

Wunschleistungen

  • Rail & Fly: 50,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 6
  • Maximale Teilnehmerzahl: 12

Weitere Russland Reisen