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Russland | Kamtschatka - Das Bärenparadies am Kurilensee zu Fuß entdecken

  • Russland
  • Trekking

Reise Nr. 3395

Das Organisieren von Touren in entlegene Gebiete der Erde war schon immer eine besondere Herausforderung für uns. Als einer der führenden Spezialisten für Reisen nach Kamtschatka haben wir für Sie eine neue Route, tief in den Süden der langgestreckten Halbinsel, ausgekundschaftet.

In die Wildnis des Südens

Zum dort befindlichen, bekannten und sehr beliebten Kurilensee gelangen die meisten Touristen nur im Hubschrauber. Doch es gibt weit mehr Sehnsuchtsorte, die im Süden entdeckt werden wollen. Die Herausforderung für Sie besteht auf dieser Reise darin, mit Wildhütern zu Fuß und mit Gepäck tief in die raue Vulkanwelt vorzustoßen. Die Herzen von Abenteurern werden höher schlagen, denn in einem Gebiet mit der größten Bärenpopulation der gesamten Halbinsel werden Sie zudem auch packende Begegnungen haben.

Traumvulkane am Kurilensee

Mit der Besteigung des Vulkans Iljinsky direkt am Kurilensee erleben Sie solitäre Momente an einem extrem selten besuchten Berg. Schon allein der Blick vom zweitgrößten See der Halbinsel zum Vulkan ist traumhaft. Wie ist dann wohl der Blick von oben? Die Tour ist vollkommen, denn Sie bedient ambitionierte Trekker, Vulkanliebhaber und Naturkundler, deren Traum es schon lange war, dem Spektakel des Lachsfischens der Bären am Kurilensee beizuwohnen.

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Reiseroute

Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise

Individuelle Anreise nach Kamtschatka.

2. Tag: Ankunft auf Kamtschatka

Am Vormittag kommen Sie in Kamtschatka an. Der Airport befindet sich nahe Elisovo. Abholung und Transfer zum Hotel. Erholung und am Abend Besprechung mit dem Reiseleiter und dem lokalen Team. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Hubschrauberflug in den Süden

Nach dem Frühstück fahren Sie zum Hubschrauberlandeplatz in Elisovo. Von hier geht es per Hubschrauber in den Süden mit Ziel Osernowsky. Das kleine Fischerstädtchen am Fluss Osernaja lebt von der Fischverarbeitung. Von Osernowsky ist es noch 1h (ca. 40 km) bis zum Dorf Pauschetka im Landesinneren. Hier schlagen Sie die Zelte im Privatgrundstück Ihrer Trekking-Begleiter auf und bereiten das morgen beginnende Trekking vor. Es gibt im Camp einen Pool mit Thermalwasser und eine Banya (russische Sauna). Übernachtung im Zelt.

4. Tag: 6 Tage durch die Wildnis ganz im Süden

Die Rundwanderung beginnt. Ihre beiden Vulkanziele sind Koscheljewa (1853 m) am dritten Tag und Kambolnoe (2161 m) am fünften Tag. Die Tour zu den Vulkanen wird durch zwei Wildhüter aus Pauschetka begleitet. Die beiden ehemaligen Bärenjäger sind die einzigen, die den Süden wirklich kennen und wissen, wo die Passage zu den Vulkanen ist. Selbstverständlich sind beide bewaffnet, denn Bärenkontakt ist auf dieser Tour unvermeidlich. Es besteht aber kein Grund zur Angst, denn einer Gruppe werden die Bären stets ausweichen bzw. möglichst nicht begegnen wollen. Zudem ist die Hochtundra gut einsehbar, sodass die Bären von weithin sichtbar sind. Zum Verhalten auf diesem Trek wird es noch einmal ein gesondertes Briefing vor dem Start geben. Der Süden ist einsam, aber spektakulär. Vulkane, Seen und Hochtundra stehen für das pure Kamtschatka. Genießen Sie die Ausblicke bis hinüber zur Kurilenkette und dem alles dominierenden Vulkan Alaid, dessen perfekter Kegel die Nordspitze der Inselkette bildet. Unterwegs sind Sie versorgt mit Dryfood, um Gewicht zu sparen. Wir planen mit 5-6 kg an Zusatzgewicht für Lebensmittel pro Teilnehmergepäck. Trinkwasserquellen gibt es überall unterwegs. Diese Trekkingpassage ist eine echte Herausforderung für eingefleischte Naturfans. Auch wenn es manchmal mühsam ist, die Pracht der Landschaft wird Sie allemal entlohnen. Alle Übernachtungen im Zelt auf freien Plätzen/Flächen je nach Wetter und Situation. (Tagesetappen zwischen 4 und 8h durch teils wegloses Gelände).

9. Tag: Rückkehr nach Pauschetka

Im Laufe des Tage erreichen Sie wieder Ihr Lager in Pauschetka. Was für ein Abenteuer liegt hinter Ihnen! Und dabei waren Sie noch gar nicht am Kurilensee – das steht Ihnen noch bevor. Nun heißt es erst einmal Sachen putzen, Bier trinken, sprich Reserven auffüllen und einfach nur ausruhen. Der heiße Pool und die Banya können genutzt werden. Übernachtung im Zelt.

10. Tag: Reservetag

Reservetage sind immer vorgesehen und wichtig. Wenn alles nach Plan läuft, haben Sie heute Zeit sich in Pauschetka umzuschauen. Ihre beiden Gastgeber Genadi und Evgeni haben allerhand Tipps für den Tag. Einen Besuch wert ist zum Beispiel ein kleines Geothermalfeld mit Schlammlöchern und Schwefelfumarolen. Der warme Fluss nahebei ist bei den Einheimischen beliebt und bietet schöne Relaxmöglichkeiten. Ein Muss ist ein Besuch im Geothermalkraftwerk, dem ältesten ganz Russlands. Hier werden sechs Megawatt pro Tag zur Verfügung gestellt. Gespeist wird das Kraftwerk von acht Geothermalquellen. Dieses Tal von Pauschetka ist ein besonderer Ort. Umgeben von Vulkanen und einem einzigartigen Mikroklima ist es auf Kamtschatka unvergleichlich. Übernachtung wie am Vortag.

11. Tag: Kurilensee

Das Abenteuer Kurilensee beginnt! Nicht benötigtes Gepäck kann im Lager deponiert werden. Von Pauschetka fahren Sie heute nochmals eine kurze Strecke mit den Fahrzeugen über eine offene Tundralandschaft. Den Ilinsky haben Sie nun fest im Blick und können sich daran gut orientieren, denn das ist quasi Ihr Ziel – der Kurilensee bzw. der Kraterrand des Ilinsky selbst. An der neuen Brücke am Fluss Osernaja werden Sie von den Inspektoren erwartet. Die Inspektoren des Kurilensees werden Sie die letzten 12 km bis zum Ufer des Kurilensees begleiten. Auf der gesamten Wanderung ist mit Bärenkontakt zu rechnen, von daher haben die Nationalpark-Inspektoren eine Waffe zur Erhöhung der Sicherheit dabei. Zunächst geht der gut zu laufende Pfad über offene Tundra, später durch eine breite Bresche im Erlengehölz. Einige Flüsschen müssen durchwatet bzw. über Stege überquert werden. Zu Ihrer linken schlängelt sich die Osernaja und unter Umständen können Sie schon hier Bären beim Lachsfischen beobachten. Ein besonderes Highlight auf dieser Strecke zum See ist der auf der anderen Seite des Flusses befindliche Bimsstein-Canyon. Dort wo die Osernaja aus dem See abfließt, befindet sich eine wissenschaftliche Station, die u.a. für die Lachszählung zuständig ist. Hier errichten Sie Ihr Lager. Das neu errichtete Camp befindet sich ca. 800 m entfernt vom See. Ihr Camp ist mit Stromzäunen abgesichert und auch die Inspektoren werden stets in Ihrer Nähe sein. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3-4h).

12. Tag: Der Vulkan Ilinsky (1577 m)

Die Besteigung des Ilinsky-Vulkans ist vielleicht DAS Highlight der gesamten Tour. Nur ganz wenigen Abenteurern ist es vorbehalten, diesen wunderschönen Vulkan zu besteigen. Auch wenn nur knapp 1600 m hoch, so hat es der Vulkan in sich. Einen richtigen Weg gibt es nicht. Zunächst aber fahren Sie am frühen Morgen mit den Zodiac-Booten zum gegenüberliegenden Ufer des Kurilensees. Circa sechs Stunden Aufstieg mit Tagesgepäck liegen vor Ihnen. Oben angelangt können Sie den Krater umrunden. Der Blick über den See ist einmalig – wie aus dem Hubschrauber! Und nicht nur das. Recht gut können Sie die Trekkingtour am Koscheljewa und Kambolnoe nachvollziehen. Ganz weit im Süden können Sie vielleicht sogar die Kurilenkette ausmachen. Der göttliche Vulkan Alaid ist ein guter Anhaltspunkt. Interessant ist die Rückseite des Ilinsky: wie ein monströses Maul öffnet sich an der Nord-Ost-Flanke ein Seitenkrater, der in einer breiten Brescha abfließt – faszinierend und Furcht einflößend zugleich. Im Westen sehen Sie die Orte Osernowsky und Saporoschje und im Norden die stolzen Vulkane Asatscha, Opala, Khodutka und Scheltowsky. Rückkehr auf gleicher Route. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 8h).

13. Tag: Kurilensee und Rückmarsch Pauschetka

Heute können Sie sich noch einmal den Bären vom Kurilensee widmen. Optional sind Ausflüge mit Inspektoren möglich. Verschiedene Möglichkeiten für zusätzliche Exkursionen zu Beobachtungspunkten (Aufpreis). Am Nachmittag packen Sie Ihren Rucksack. Es geht zurück nach Pauschetka. Auch heute ist wieder Banya möglich. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3-4h).

14. Tag: Rückfahrt via Ochotskisches Meer nach Petropawlowsk

Mit unverwüstlichen russischen Allradfahrzeugen geht es sehr zeitig zurück in Richtung Petropawlowsk (je nach Fährverbindung und Vorankommen des Fahrzeugs im Gelände). Übernachtung geplant im Hotel. (Fahrzeit ca. 10-12h).

15. Tag: Petropawlowsk-Kamtschatskii – Fahrt Goreli & Mutnowski

Die heutige Stadtbesichtigung in Petropawlowsk-Kamtschatski beginnt mit einem Rundgang am Hafen. Anschließend unternehmen Sie einen schönen Spaziergang entlang der Bucht, wo ein herrlicher Aussichtspunkt auf Sie wartet. Vorbei an einer kleinen Holzkirche geht es dann schon in das Stadtzentrum zum großen Basar: Lachs, Kaviar, Pelze, Waldbeeren und Pilze bestimmen diesen typisch russischen Markt. Sie besuchen auch das neu eröffnete Vulkanarium, das modern und extrem spannend theoretisches Wissen für die Wanderungen vermittelt. Die Führung dauert ca. 1h. Nach der Mittagspause Fahrt auf das Hochplateau zwischen Goreli und Mutnowski. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 4-6h).

16. Tag: Goreli (1828 m)

Sie begeben sich auf eine Tagestour zum Goreli (1828 m). Ziel ist die Besteigung dieses zuletzt 2010 aktiven Vulkans mit einer Wanderung entlang seiner mit Seen gefüllten Krater. Abends kehren Sie ins Lager zurück. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 1000 m ??).

17. Tag: Exkursion in den Vulkan Mutnowski

Die Tour in das Innere des Vulkans Mutnowski ist als Naturschauspiel einer der Höhepunkte einer jeden Kamtschatka-Reise. Wenn es die Wetterbedingungen zulassen, geht es mit dem Allradbus über Blocklavaströme und Schneefelder bis direkt zum Fuß des 2323 m hohen Vulkans – sonst ist ein zwölf Stunden langer Fußmarsch angesagt. Über eine Bresche in der Kraterwand betritt man das Innere des Kraters, in dem aus Öffnungen im Gletscher gewaltige Wasserdampfsäulen emporsteigen. Noch tiefer in diese von Feuer und Eis gestaltete Welt führt Sie ein Weg hinein bis zu den Fumarolenfeldern, zu rotbraunen Seen mit mineralischen Ablagerungen und zu den Schlammvulkanen. Den Abschluss bildet der hinterste Kratersee, in dessen schwefelsäurehaltiges und türkisfarbenes Wasser eine 200 m hohe Gletscherwand kalbt. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-12h, je nach Transportmöglichkeit).

18. Tag: Rückfahrt Gruppenhotel

Rückfahrt in Ihr Gruppenhotel. Zeit zum Ausruhen oder für individuelle Ausflüge. Heute bietet es sich ebenfalls an, noch einmal nach Elisovo oder Petropawlowsk zu fahren um Räucherlachs, Kaviar oder andere Souvenirs zu besorgen. Übernachtung im Hotel.

19. Tag: Freizeit bzw. Reservetag

Freier Tag oder Reservetag. Zeit für individuelle Unternehmungen. Heute sind auch optional Hubschrauberflüge ins Tal der Geysire möglich. Organisiert wird alles vom örtlichen Team. Übernachtung im Hotel.

20. Tag: Heimreise

Transfer zum Flughafen.

H?hepunkte:

  • Atemberaubender Hubschrauberflug in den Süden
  • Bären, Lachse, Riesenseeadler, Seelöwen
  • Vulkane des Südens: Kambolnoe, Koscheljewa, Ilinsky
  • Klassiker: Exkursion zu Goreli und Mutnowski

Anforderungen:

Gute Trittsicherheit und sicheres Gehen in unwegsamem Gelände über Vulkanasche, ggfs. Schnee oder durch dichtes Buschwerk sowie ausreichend Kondition für ganztägige Wanderetappen. Ebenso unabdingbar für das Trekking im Süden sind die Fähigkeit zum Tragen des eigenen Tagesrucksacks (ca. 15-18 kg) sowie generell eine gesunde Portion Abenteuergeist. Während der 6-tägigen Trekkingtour muss jeder Teilnehmer seine Mahlzeiten (Trocken-Expeditionsnahrung) selbst zu zubereiten. Gaskartuschen und Geschirr werden gestellt. Auch die Zelte werden bei dieser Trekkingtour von jedem Teilnehmer selbst getragen sowie auf- und abgebaut. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sollte jeder nach Kamtschatka mitbringen. Zeit- und punktgenaue Tagesabläufe dürfen zu keiner Zeit vorausgesetzt oder erwartet werden.

Hinweise:

Mindestteilnehmerzahl: 8, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Die Campinglager in Pauschetka, am Kurilensee sowie am Goreli+Mutnowski sind mit (Not-)strom, Campingmöbeln und voller Kochausrüstung ausgestattet. Eine Köchin kümmert sich um Ihr leibliches Wohl. Die Trekkingtour im Süden erfolgt ohne Träger. Jeder Teilnehmer trägt sein eigenes, persönliches Gepäck. So schwierig wie sich die Voraussetzungen lesen – der Erlebniswert einer solchen autarken Unternehmungen ist gewaltig.

Hubschrauberflüge
DIAMIR Erlebnisreisen weist Sie dringend darauf hin, dass Hubschrauberflüge stets abhängig von der Wetterlage sind. Das Wetter für einen Sichtflug muss sowohl am Startpunkt, an den zu überfliegenden Pässen, und am Ziel entsprechend stabil sein. Daher können angesetzte Flüge auch ausfallen bzw. verschoben werden. Es kann daher zu Programmumstellungen kommen. Auf dem Hubschrauberflug bis Osernowsky dürfen pro Teilnehmer max. 20 kg mitgeführt werden.

Im Reisepreis enthalten

  • DIAMIR - Reiseleitung
  • Russisch sprechende Bergführer und Nationalparkinspektoren
  • 1 Spektakulärer Hubschrauberflug nach Osernowsky
  • alle Fahrten in privaten (Allrad) - Fahrzeugen
  • alle Fährüberfahrten laut Programm
  • Bootsüberfahrt Kurilensee zum Iljinsky
  • Einladungsschreiben für Russlandvisum
  • Gaskartuschen, Geschirr und Expeditions - Trockennahrung für das Trekking im Süden
  • Campingausrüstung für Goreli und Mutnowski (Zelte, Mannschaftszelt, Kochutensilien)
  • Begleitmannschaft und Köchin für Goreli+Mutnowski
  • Alle Eintritte laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 4 Ü: Hotel im DZ
  • 14 Ü: Zelt
  • Mahlzeiten: 17×F, 10×M, 4×M (LB), 15×A

Im Reisepreis nicht enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 90 €); Optionale Ausflüge Bsp. Kurilensee mit Inspektoren und Booten; evtl. Unterwegsverpflegung (z.B. Schokolade und Energieriegel) für die Wanderungen und Exkursionen; Trinkgelder; Persönliches

Wunschleistungen

  • Internationaler Flug: 1.200,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 8
  • Maximale Teilnehmerzahl: 10

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