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Die Via Egnatia-die alte Handelsroute auf dem Balkan

  • Mazedonien
  • Studienreisen

Reise Nr. 3032

  • In der heiligen Stadt Ohrid
  • Bei mazedonischen Weinbauern
  • Alexander der Große in Vergina

Es ist nicht immer einfach im ethnischen Gewirr Südosteuropas den Überblick zu behalten. Illyrier und phönizische und venezianische Händler, römische Söldner und entschlossene Kreuzritter ─ sie alle haben hier ihre Spuren auf dem Weg vom Balkan zum Bosporus hinterlassen. Wir werden ihr gemeinsames Erbe verstehen, über alle heutigen Landesgrenzen hinweg. Ihre Dr. Lenia Theofilidou

Die Via Egnatia-die alte Handelsroute auf dem BalkanDie Via Egnatia-die alte Handelsroute auf dem Balkan

Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise nach Tirana

Sie fliegen in die albanische Hauptstadt. Kaum angekommen, spazieren wir um den zentralen Skanderbeg-Platz. Am späten Nachmittag fahren wir weiter nach Durrës, wo wir uns auf ein erfrischendes Bad in der Adria freuen. 60 km (A)

2. Tag: Die Hafenstadt Durrës und das antike Apollonia

Durrës ist nicht nur die größte Hafenstadt, sondern auch eine der ältesten Siedlungen in Albanien. Schon die antiken Eroberer wussten um die strategisch günstige Lage der Stadt Dyrrachium. Noch heute zeugen das Amphitheater und die Trajan-Bäder von einem reichen römischen Erbe. Und weil Durrës das Tor zum Balkan war, begann hier der östliche Zweig der Via Egnatia. Der westliche Zweig hingegen nahm seinen Ursprung in Apollonia, nahe der heutigen Stadt Fieri. Im Altertum wurde von dieser wichtigen Hafenstadt Illyriens aus die fruchtbare Ebene der Myzeqe beherrscht. Trotz der über Jahrzehnte andauernden intensiven Erforschung ist nur ein kleiner Teil der antiken Stadt ausgegraben worden. 120 km (F, A)

3. Tag: Auf dem Weg nach Ohrid

Wir folgen dem Verlauf der alten Handelsstraße in das Shkumbin-Tal. Dort ist die Via Egnatia noch heute gut zu erkennen. In regelmäßigen Abständen erblicken wir ehemalige Rastplätze, die Mutatio ad Quintum, wo Händler früher ihre Zugtiere wechselten. Wir sehen auch die Reste einer kleinen, technisch ausgereiften Badeanlage mit Sammelbecken für Quellwasser. Schließlich erreichen wir Elbasan, das antike Scampia. Uns heißt die osmanische Altstadt mit ihren gewundenen Gassen und die Königsmoschee aus dem 16. Jahrhundert als Gäste willkommen. Wenige Schritte weiter freut sich der Priester in der Basilika der Heiligen Maria darüber, uns die sehenswerte Ikonostase zu erläutern. Wir setzen unseren Weg nach Ohrid fort. 195 km (F, A)

4. Tag: Ohrid: die heilige Stadt

Genießen wir die Ruhe am See, dessen glasklares Wasser einer sagenumwobenen Quelle entsprungen sein soll. Wir hören an den Resten des Amphitheaters von der antiken Stadt Lychnidos, die durch den Handel mit Pelzen und Fischen aufblühte. Wir erfahren aber auch, dass es im späteren Ohrid 365 Kirchen, eine für jeden Tag des Jahres gab. Berühmt ist die Sophienkathedrale mit Fresken aus dem 10. Jahrhundert. 35 km (F, A)

5. Tag: Von Ohrid nach Demir Kapija

Dass die mazedonische Stadt Bitola vom Handel zwischen Ost und West profitierte, sehen wir an den vielen herrschaftlichen Häusern im Stadtzentrum. Aber auch die Ausgrabungen des antiken Heraclea Lyncestis bezeugen, dass die Stadt schon in vorchristlicher Zeit ein wichtiger Handelspunkt war. Ganz in der Nähe bestaunen wir die Mosaiken einer anderen antiken Handelsmetropole. Stobi, ventus urbs, so nannten die Römer die größte Siedlung der Provinz Makedonia. Die Gegend ist fruchtbar und hier wächst ein guter Wein. Davon überzeugen wir uns auf einem Weingut. 345 km (F, A)

6. Tag: Über Vergina, Pella und Edessa nach Thessaloniki

Wir verlassen Mazedonien, um sogleich in der griechischen Provinz Makedonien anzukommen. Hier stoßen wir auf den wohl bekanntesten Makedonier: Alexander der Große. In Vergina wurde der riesige Grabhügel Philipps II., seines Vaters, entdeckt. Wir staunen ob der kostbaren Grabbeigaben. Auch in der heutigen Kleinstadt Pella treffen wir auf Alexander. Hier, in der prächtigen Hauptstadt des einstigen Königreiches, wurde er geboren. In den Ausgrabungen erfreuen wir uns an wunderbaren Mosaiken und im Museum an antiken Alltagsgegenständen. Edessa war bis in das Mittelalter hinein eine wichtige Station auf der Via Egnatia für Kreuzritter, die auf der antiken Route ins Heilige Land reisten. Ob sie sich auch an den sieben Wasserfällen erfrischten? 190 km (F)

7. Tag: In Thessaloniki

Wussten Sie, dass der Name der Hauptverkehrsstraße der zweitgrößten Stadt Griechenlands Egnatia Odos - Egnatia Straße - lautet? Der Galerius-Bogen, den wir während unserer Stadtrundfahrt sehen, überspannte einst die antike Straße. Wir fotografieren die Statue Alexanders, der unweit des Weißen Turmes auf seinem Ross gen Osten reitet. Im Archäologischen Museum lassen wir uns vom »Gold Makedoniens« blenden. (F)

8. Tag: Heilige Stadt Dion

An den Füßen des Berges der Götter, des Olymps finden wir mit den Ausgrabungen von Dion ein bedeutendes Zeusheiligtum in der Antike vor. Wir hören im Archäologischen Museum, dass es die makedonischen Könige waren, die einst diese Stadt zu einem geistig- politischen Zentrum im antiken Griechenland entwickelten. Wie es in den späteren Jahrhunderten weiterging, erfahren wir von den Nonnen, die uns zum Mittagessen erwarten. 170 km (F, M)

9. Tag: Von Thessaloniki über Kavala nach Edirne

Wir sind auf dem direkten Weg nach Philippi, der größten römischen Ausgrabungsstätte im Norden Griechenlands. Ein geschichtsträchtiger Ort, denn hier fand zum einen die Schlacht zwischen Brutus und Cassius auf der einen und Octavian - dem späteren Kaiser Augustus - und Marcus Antonius auf der anderen Seite statt. Der Apostel Paulus verkündete hier um das Jahr 50 n. Chr. das Evangelium. Und Philippi entwickelte sich zu einem frühbyzantinischen Wallfahrtsort. Heute erinnern an diese stürmischen Zeiten hellenistische und römische Mauern sowie byzantinische Kirchen. Wir durchfahren Kavala - einen Ort an der Handelsroute der Venezianer, an dem Pferde - cavalli - gewechselt wurden und überqueren am späten Nachmittag die Grenze zur Türkei. 260 km (F, A)

10. Tag: Von Edirne nach Istanbul

Die Karawanserei in Edirne erzählt von der Blüte der Stadt als Handelsplatz an der Via Egnatia. Wir stehen vor der Selim-Moschee, die auf Sinan, den Baumeister der Sultane, zurückgeht. Schlichter, aber wunderschön ist die Eski Camii, die alte Moschee. Wir fahren weiter durch die thrakische Küstenebene und erreichen das Ende der Via Egnatia im heutigen Istanbul. 280 km (F, A)

11. Tag: Istanbul: Tor zur Seidenstraße

Beginnen wir in der Metropole am Bosporus mit einer ganz anderen Spurensuche. Im Topkapi-Palast stoßen wir auf erste Zeugnisse: Die osmanischen Sultane sammelten chinesisches Porzellan für ihre Feste. So kamen bis zum 15. Jahrhundert Tausende an Tellern, Schüsseln und Karaffen in die Stadt am Goldenen Horn. Im Gewürzbasar erfahren wir, dass Seide, Teppiche und Gewürze dazu beitrugen, dem Westen die östliche Kultur näherzubringen. Wir begrüßen die erhabene Hagia Sophia und die schimmernde Blaue Moschee und fahren mit einem Boot in den Sonnenuntergang. (F, A)

12. Tag: Abschied von Istanbul

Heute verabschieden wir uns vom Goldenen Horn. Wenn Sie möchten, können Sie noch ein paar Tage länger bleiben. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

Ihre Hotels

OrtNächte/HotelLandeskat.
Durrës1 Arvi4
Fieri1 Fieri4
Ohrid2 Royal View4
Demir Kapija1 Popova Kula3
Thessaloniki3 Capsis4
Edirne1 Rys Hotel4
Istanbul2 Momento4

Im Reisepreis enthalten

  • Zug zum Flug *
  • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy - Class bis Tirana/ab Istanbul*
  • Luftverkehrsteuer, Flughafen - und Flugsicherheitsgebühren*
  • Rundreise/Ausflüge in landestypischen Reisebussen mit Klimaanlage
  • Transfers am An - und Abreisetag*
  • Speziell qualifizierte Deutsch sprechende Studienreiseleitung
  • Höhepunkte Ihrer Reise:
  • Trajan - Bäder in Durrës
  • Mosaiken in Philippi und Pella
  • Archäologisches Museum in Thessaloniki
  • Bootsfahrt auf dem Bosporus
  • Besichtigungen mit Audio - System
  • Alle Eintrittsgelder
  • 11 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
  • 11x Frühstück, 1x Mittagessen, 8x Abendessen
  • Mittagssnack mit Weinprobe
  • Mittagessen in einem Kloster
  • Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl

Wunschleistungen

  • Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse: 74,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 12

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