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Im Sattel auf den Spuren der Nomaden

  • Mongolei
  • Radreisen

Reise Nr. 3269

  • UNESCO-Weltkulturdenkmäler: Orchontal mit Karakorum und Kloster Erdeni Zuu
  • ausgedehnte Pferderitte und Radtouren - die Weite des Landes spüren
  • Przewalski-Wildpferde im Hustai Nuruu-Nationalpark
  • Besuche bei Nomaden
Das Orchon-Tal ist seit Jahrtausenden von Nomaden und ihren umherziehenden Tierherden besiedelt. Immer wieder trifft man auf ihre weißen Jurten und davor angebundene Pferde. Bei dieser gemischten Tour werden wir dieses schöne Tal durchqueren und lernen die Region und ihre Nomaden besonders gut kennen und lieben. Die Radfahrer radeln und die Reiter sind zu Pferd unterwegs. Abends und mittags treffen sich die Gruppen und das Begleitfahrzeug. Wir zelten am selben Platz und können unsere Erlebnisse austauschen. Wir besichtigen Ulaanbaatar, Charchorin (Karakorum) mit dem Erdeni Zuu-Kloster, den Orchon-Wasserfall, den Hustai Nuruu-Nationalpark und erholen uns in warmen Thermalquellen.

Im Sattel auf den Spuren der NomadenIm Sattel auf den Spuren der Nomaden

Reiseverlauf:

1.-3. Tag:

Flug Frankfurt/M-Ulaanbaatar. Nach der Ankunft im Hotel unternehmen wir einen Bummel durch die Stadt und testen unsere neuen Fahrräder. Abends nehmen wir an einem Folkloreabend teil. Am nächsten Tag haben wir Gelegenheit das Gandan-Kloster zu besichtigen und einer buddhistischen Andacht beizuwohnen.

4. Tag:

Mit dem Bus fahren wir zum Ausgangspunkt der Tour nach Chudshirt ins Orchon-Tal. Unterwegs streifen wir die Ausläufer der Wüste Gobi und pausieren an einer besonders schönen Felsformation. (Fahrzeit 7 Std.)

5. Tag:

Heute lernen wir die mongolischen Helfer und unsere Pferde kennen. Wir haben Gelegenheit für einen Eingewöhnungsritt bzw. eine Probefahrt mit den Fahrrädern durch die Steppe.

6.-9. Tag:

Unsere Tour im Reich der Nomaden und Tiere beginnt. Es geht durch saftig grünes Grasland. Unser geländegängiges Begleitfahrzeug übernimmt das Gepäck, die Feldküche und auch jene mit, die mal ”nicht mehr weiterkönnen”. So lassen sich auch kleinere Flüsse überqueren, wenn die Brücke weggespült worden ist. Wir erreichen den Orchon-Wasserfall und übernachten dort in von Nomaden vermieteten Jurten. Die Gegend und der Wasserfall sind landschaftlich wunderschön und sehr interessant. Der Wasserfall ist durch eine Kombination von Vulkanausbrüchen und Erdbeben vor etwa 20.000 Jahren entstanden.

10.-14. Tag:

Die Route verläuft überwiegend in flachem und teilweise etwas hügeligem Land. Sanfte Hügel, bewaldete Seitentäler, dichte Lärchen- und Mischwälder prägen das Bild der Landschaft. Wir überqueren zahlreiche kristallklare Bergflüsse, treffen mehrere Yak- Ziegen- und Pferdeherden.
An einem Tag erholen sich unsere Pferde und wir haben Gelegenheit zu einer Tageswanderung bergauf durch ein Nebental zur einer Thermalquelle (Gehzeit ca. 5 Std.). Die Thermalquelle Hyatruun besteht aus in den Boden eingelassenen und überdachten Becken mit unterschiedlichen Wassertemperaturen. Das Wasser der Quelle soll gegen verschiedene Beschwerden wirken, z.B. Muskel- und Gelenkschmerzen. Die Quelle wird überwiegend von Mongolen besucht. Hier können wir uns im heißen Wasser ein bisschen ”garen” lassen und den Staub des Weges abwaschen.
Einmal werden wir in einem Jurtencamp übernachten. So besteht Möglichkeit die Nomaden mit ihren Familien und Tieren zu erleben, deren natürliche Gastfreundschaft uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Dabei lernen wir auch vieles über die Herstellung des berühmten Kumis (naturgegorene Stuten-, Kamel- und Ziegenmilch mit 3% Alkoholgehalt). Die 'Feinschmecker' unter uns werden davon eine Schale trinken.

15.-17. Tag:

Wir passieren die Schlucht 'Uurtiin Tohoi' und erreichen später die kleine Siedlung Batölzii. Am Ende kommen wir nach Charchorin (Karakorum) wo vor fast 800 Jahren die Hauptstadt von Dshingis Khan lag. Diese Gegend war auch die Urheimat der Hunnen. Bei Charchorin besichtigen wir das größte Lamakloster des Landes 'Erdeni Zuu', welches später an der Stelle des zerstörten Hauptlagers des Reichsgründers errichtet wurde. Wir übernachten in einem Jurtencamp. Bevor wir Ulaanbaatar erreichen erkunden wir den Hustai Nuruu-Nationalpark, (auch: Khustain-Nuruu-Nationalpark, auf deutsch: Birken-Gebirge-Nationalpark) in dem die berühmten Przewalski-Pferde leben. Am Abend werden wir die Wildpferde an einer Wasserstelle beobachten. Übernachtung in einem Jurtencamp mit Dusche/ WC.

18.-19. Tag:

Wir fahren zurück nach Ulaanbaatar, wo wir das Museum des letzten Khans Bogd Khan, den Palastes des letzten theokratischen Herrschers des Landes, besichtigen und den Zaisan-Hügel besteigen, der uns einen Panoramablick über die gesamte Stadt bietet. Vor unserem Abschiedsabend haben wir noch Gelegenheit zum Kauf von Mitbringseln. Am nächsten Morgen fliegen nach Frankfurt/M zurück.

Charakteristik:

  • Gemischte Rad- und Reittouren mit einem Begleitteam;
  • für ReiterInnen: Wanderritt (ca. 4 Std. reine Reitzeit täglich), Reiterfahrung in einfachem Gelände empfehlenswert aber nicht unbedingt erforderlich;
  • für RadlerInnen: Radetappen von 25 bis 35 km auf unbefestigten Feldwegen;
  • Übernachtungen: Hotel, in Jurtencamps, im eigenen Zelt (hochwertige Zelte auch im Verleih);
  • TeilnehmerInnenzahl: mind. 5 / max. 12

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug Frankfurt/M - Ulaanbaatar und zurück
  • 3 ÜN in Ulaanbaatar: Hotel (Du/WC), 2 ÜN im Jurtencamp 2 - 3 - Bett - Jurten zentrale Du/WCs und 4 ÜN in einfachen Gäste - Jurten
  • deutschsprachige biss - Reiseleitung (bei 5 Teilnehmern englischsprachige Reiseleitung mit Deutschkenntnissen ohne Kleingruppenzuschlag)
  • Nur für die ReiterInnen: ca. 13 Reittage mit "eigenem" Pferd und Pferdebetreuer
  • nur für die ReiterInnen: ca. 16 Reittage mit 'eigenem' Pferd und Pferdebetreuer
  • Gepäcktransport im Begleitfahrzeug
  • Kochservice, Begleitmannschaft, Vollpension während des Trekking
  • Eintrittsgelder laut Programm
  • Infomaterial

Im Reisepreis nicht enthalten

sonstige Verpflegung/Getränke in Ulaanbataar (ca. 70,- €), nur für die RadlerInnen: Fahrräder (ca. 90,- €, die Räder werden für ca 180,- € neu gekauft und am Ende für den halben Preis vom Händler zurückgenommen), Rail&Fly-Bahnticket (90,- €); Leihzelt (50,- €), für die Mongolei ist (für 30 Tage) kein Visum mehr erforderlich.

Wunschleistungen

  • Aufpreis Reittour: 100,- €
  • Rail&Fly - Bahnticket: 90,- €
  • Leihzelt: ab 50,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 5
  • Maximale Teilnehmerzahl: 12

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