Siebenbürgen und MoldauklösterReise Nr. 470 Im Gebiet der nördlichen Moldau, in der Bukowina, liegen Klöster, die zu Recht klangvolle Beinamen erhielten: 'Sixtinische Kapelle des Ostens', 'Gedicht in Grün und Licht', 'Miniatur auf der Bergwiese'. Ihre Innen- und Außenwände sind vollständig mit Fresken bedeckt, deren Stil Byzantinisches und Gotisches mit der Volkskunst harmonisch verschmolzen hat. Staunenswert sind Vielfalt und Technik. Noch heute weiß niemand, was die Farben so witterungsbeständig gemacht hat. Ein zweiter Anziehungspunkt unserer Fahrt ist Siebenbürgen, auch Transsilvanien genannt, ein historisches und geographisches Gebiet mit wechselvoller Geschichte im Zentrum Rumäniens. Dort ließen sich im Laufe der Geschichte immer wieder auch Siedler aus dem deutschsprachigen Raum nieder, so z.B. im 12./13. Jh. aus dem Mittelrhein- und Moselgebiet. Zu weiteren Einwanderungswellen kam es im Zuge der Gegenreformation im 16./17. Jh., da zu dieser Zeit in Siebenbürgen Glaubensfreiheit galt. Mitte des 19. Jhs. emigrierten zahlreiche Bürger aus verschiedenen Gemeinden des Königreichs Württemberg nach Siebenbürgen. Wir sehen ausgewählte Orte und typische Kirchenburgen Siebenbürgens, die einst in Kriegs- und Belagerungszeiten den Menschen Schutz geboten haben. Reiseverlauf:1. Tag: Aufbruch und AnkommenLinienflug nach Bukarest, der Hauptstadt Rumäniens: Hotelbezug für eine Nacht in einem zentral gelegenen Hotel; Spaziergang durch die Altstadt. 2. Tag: Auf nach TranssilvanienNach einer orientierenden Stadtrundfahrt durch Bukarest geht es über Pitesti in Richtung Transsilvanien. Unterwegs Mittagsimbiss im Raum Ramnicu Valcea mit Besichtigung eines typischen rumänischen Landhauses, erbaut Anfang des 19. Jhs. Weiter geht's durch das Olttal und die herrliche Landschaft des Cozia-Naturschutzgebietes zum Kloster Cozia mt seinen sorgfältig restaurierten Wandgemälden. Danach nach Sibiu/Hermannstadt am Fuße der Karpaten: Hotelbezug für eine Nacht. Von dort Ausflug nach Sibiel, ein sehr ursprüngliches, rumänisches Dorf: Besichtigung der bedeutenden Hinterglas-Ikonensammlung und rustikales Abendessen bei einer Bauernfamilie. 3. Tag: Unterwegs in SiebenbürgenSibiu/Hermannstadt: Gang durch die mittelalterliche Altstadt mit Rathaus, Stadtbefestigung und ev. Stadtpfarrkirche mit bedeutender Orgel. In Axente Sever/Frauendorf besichtigen wir die kleine Kirchenburg mit Museum und Möglichkeit zum Aufstieg auf den Wehrturm. Danach Stadtrundgang mit Besuch der Margarethenkirche in Medias. In Sighisoara/Schässburg, ein kleines Städtchen im Tal der Kokel, wo manches noch zu sein scheint wie vor 800 Jahren, beziehen wir für eine Nacht ein Hotel auf der Burg. 4. Tag: Von Transsilvanien in die BukowinaSighisoara/Schässburg: Gang durch die Burganlage mit sieben Wehrtürmen und rund 150 Wohnhäusern, das einzig erhaltene Ensemble dieser Art in Transsilvanien/Siebenbürgen. Über die Ostkarpaten und den Tihutapass (1.200 m) fahren wir in das Gebiet der Moldauklöster. Unterwegs Besuch von Bistrita/Bistritz, der nördlichsten Siedlung der Siebenbürger Sachsen. Hotelbezug für zwei Nächte in Suceava oder Gura Humorului. 5. Tag: Ausgewählte MoldauklösterDas Nonnenkloster Moldovita beeindruckt mit einer lebendigen Darstellung der Belagerung Konstantinopels durch die Awaren. Die Kirche Sucevita mit der Himmelsleiter ist auch bekannt für die ausgezeichnet erhaltenen Außenfresken. Das Kloster Voronet mit seinen 400 Jahre alten Fresken (wunderschöne Darstellung des Jüngsten Gerichts an der Westwand) ist vielleicht das berühmteste Moldaukloster. 6. Tag: Zurück nach TranssilvanienZunächst fahren wir zum berühmten Frauenkloster Agapia mit seinen über 300 Nonnen und den bekannten Bildern von Grigorescu. Weiter geht's durch die romantische Bicaz-Schlucht und über Gheorgheni (unterwegs Mittagsimbiss) nach Honigberg/Harman, wo wir eine der bekanntesten Kirchenburgen Siebenbürgens sehen. Hotelbezug für eine Nacht im nahegelegenen, von deutscher, ungarischer und rumänischer Kultur geprägten Brasov/Kronstadt. 7. Tag: Dom, Burg, Schloss und SommerfrischeNach der Besichtigung von Brasov/Kronstadt ("Schwarze Kirche", der größte Dom Südosteuropas; Marktplatz mit Rathaus; Stadtmauer und Denkmal des siebenbürgischen Reformators Johannes Honterus) Fahrt nach Bran/Törzburg: Außenbesichtigung der mittelalterlichen Festung, das sog. „Dracula-Schloss". Weiter nach Sinaia: Besichtigung des Peles Schlosses, die ehemalige Sommerresidenz der rumänischen Könige; Hotelbezug für eine Nacht und Abschiedsessen. 8. Tag: Abschied und HeimreiseFahrt vorbei an der Industriestadt Ploiesti zum Flughafen Bukarest und Rückflug nach Deutschland. An- und Rückreise zum FlughafenWir bieten zu dieser Reise vergünstigte Bahntickets zum Flughafen an:Fahrpreise für die Hin- und Rückfahrt, ohne Zugbindung, gültig für alle fahrplanmäßigen Züge der Deutschen Bahn: Bis 400 km einfache Strecke:
Bis 600 km einfache Strecke:
Ab 601 km einfache Strecke:
Im Reisepreis enthalten
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