Russland - Trekking und Bergsteigen im Herzen des KaukasusReise Nr. 302 7 Tage Trekking zur Akklimatisation im wildromantischen Kaukasus Reiseverlauf:1. Tag Anreise nach KrasnodarLinienflug mit Austrian Airlines von Wien nach Krasnodar. Ankunft und Transfer nach Arhyz (ca. 1.450 m). Fahrzeit: 7h; Fahrstrecke: 500km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Gästehaus [MA] 2. Tag ArhyzNach einem späten Frühstück unternehmen wir unsere erste Wanderung zu einem Aussichtspunkt, von dem wir die gesamte Region um Arhyz überblicken können. Der Weg führt meist durch typisch kaukasischen Wald. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 750m; Gästehaus [FMA] 3. Tag Irkyz-PassWir werden in ca. einer Stunde ins Sofia-Tal gebracht. Von hier startet unsere Wanderung durch das Irkyz-Tal hinauf in die alpinen Regionen. Landschaftlich sehr reizvoll führt der Weg an 5 Seen vorbei, die alle in unterschiedlichen Farben leuchten. Vom obersten See geht es noch einmal 100 Höhenmeter bergauf, bis wir den 2.880 m hohen Irkyz-Pass erreichen. Über das Bash-Djol-Tal steigen wir ab und genießen auf dem Weg den Blick auf den Großen Nadejda-Wasserfall. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Gästehaus [FMA] 4. Tag Trekking ins Marucha-TalUnser Trekking führt uns Richtung Osten durch den westlichen Kaukasus. Während der ersten Etappe überqueren wir den 2.610 m hohen Ozerny-Pass und sind begeistert von der ursprünglichen Natur und der farbenprächtigen Vegetation. Unser erstes Zeltlager schlagen wir im Marucha-Tal auf ca. 1.750 m Höhe auf. Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 1260m; Abstieg: 500m; Übernachtung im Zelt [FMA] 5. Tag Aksaut-TalÜber den 2.780 m hohen Kyzyl-Aush-Pass geht es hinüber ins Aksaut-Tal. Der Weg verläuft über alpine Wiesen mit üppiger Vegetation hinauf zum Pass. Von dort können wir bei guter Sicht im Osten den Elbrus sehen. Im Aksaut-Tal schlagen wir unsere Zelte auf (ca. 1.600 m). Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1300m; Zelt [FMA] 6. Tag Mukha-PassVom Aksaut-Tal führt der Weg hinauf zum 2.764 m hohen Mukha-Pass. Erstmalig taucht ein Ziel auf, das wir fast vergessen hatten, den Doppelgipfel des Elbrus. Wieder beeindruckt uns eine ursprüngliche, alpine Landschaft und die herrliche kaukasische Vegetation. Wir steigen ins Mukha-Tal ab und werden von unseren Fahrzeugen abgeholt. Über gute Straßen geht es nach Teberda und von dort ins romantische Djamagat-Tal, wo wir auf ca. 1.810 m unserer Lager aufstellen. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 950m; Zelt [FMA] 7. Tag Eptschik-PassDurch schönen Hochwald steigen wir auf. Die Blütenpracht ist beeindruckend. Auf den lichten Waldstellen und Almen sehen wir viele Kühe und weiter oben auf den Hochflächen viele Pferde mit ihren Fohlen. Uns erwartet ein weiterer landschaftlicher Höhepunkt - ein kleiner See, umgeben von weidenden Kühen. Hier können wir die Stille und die unvergesslichen Bilder genießen. Gegen Mittag stehen wir auf dem 3.017 m hohen Pass. Die Aussicht ist fantastisch. Bald umfängt uns wieder die Blütenpracht, in der Ferne sehen wir Yakherden. Später wird der Weg flacher und wir gelangen ins kleine Almdorf Daut, wo wir unser Zeltlager an einem schönen Fluss errichten. Gehzeit: 7h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 1200m; Zelt [FMA] 8. Tag Üptschik PassDurch lichten Hochwald steigen wir steil, fast weglos Richtung Üptschik-Pass auf; Weg oder Pfad sind nur zu erahnen. Blühende Rhododendren, üppige Vegetation, eine schöne Hochalm erwarten uns. Die Eindrücke sind so vielfältig - schauen und staunen, stundenlang. Der Weg wird wieder steiler, in engen Serpentinen zieht er zum Pass hinauf - eine kleine Schlucht, eine paar Felsen, die Landschaft wird karger. Wir erreichen den Pass auf 2.542 m. Steil geht es hinunter, wir treffen immer wieder auf Pferdeherden, und haben herrliche Aussichten auf den Elbrus. Tief unter uns sehen wir das Tal. Die Gegend hier wirkt trockener, fast wie eine Heidelandschaft. Über schöne Almböden geht es steil in langen Serpentinen hinunter bis zum Dorf. Wir werden von unseren Fahrzeugen abgeholt und fahren nach Pjatigorsk. Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 3-4h; Aufstieg: 760m; Abstieg: 1140m; Hotel [FMA] 9. Tag Nördliches BasislagerWir sortieren unser Gepäck, denn ab heute müssen wir unsere persönlichen Sachen wie Schlafsack, Isomatte und die notwendige Kleidung selber tragen. Den Rest des Gepäcks werden wir erst wieder vor dem Rückflug in Empfang nehmen. Auf einer landschaftlich sehr reizvollen Fahrt erreichen wir das nördliche Basislager des Elbrus. Am Nachmittag haben wir Zeit, uns auf unsere Besteigung des Elbrus einzustimmen. Fahrzeit: 4h; Zelt [FMA] 10. Tag Camp 1Der Elbrus ruft: Er erhebt sich in seiner ganzen Pracht direkt vor uns. An den folgenden Tagen geht es noch einmal voll zur Sache, steht doch nicht weniger als die Überschreitung des höchsten "Europäers" von Norden nach Süden auf dem Programm. Damit dieses Vorhaben gelingt, werden wir heute bis zum Camp 1 auf 3.760 m aufsteigen. Zwei Nächte verbringen wir in der einfachen Bergsteiger-Hütte. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 1250m; Hütte [FMA] 11. Tag Akklimatisations-TagDen Tag nutzen wir, um uns zu akklimatisieren und unser Hochlager bei den Lents-Felsen einzurichten. Von der Hütte steigen wir kurz ab und kommen rasch zum Gletscherrand. Dort legen wir die Steigeisen an. Der Weg ist wunderschön, die Gletscherlandschaft großartig - in gleißendes Licht getauchtes "Weiß". Hoch über uns sehen wir schon unser Tagesziel, die steil aufragenden "Lents Rocks". Es herrscht absolute Stille, wir gehen langsam Schritt für Schritt. Gegen Mittag erreichen wir den Platz für unser Hochlager bei den "Lents Rocks" auf ca. 4.650 m. Die Umgebung, die Aussicht sind phänomenal - Stille, nur wir. Für die Übernachtung steigen wir wieder ab zur Hütte. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 900m; Hütte [FMA] 12. Tag Aufstieg Hochlager (ca. 4.650 m)Nun beginnt die Überschreitung. Auf dem bereits bekannten Weg gehen wir bis zu unserem Hochlager. Wir richten unsere Ausrüstung für morgen. Dann wird gekocht, Wasser geschmolzen, gewartet, gerastet. Wir gehen früh zu Bett, denn morgen wollen wir sehr zeitig aufbrechen. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 900m; Hochlager [FMA] 13. Tag Gipfeltag Elbrus (5.642 m)Frühmorgens brechen wir auf. Wir gehen langsam - erfahrungsgemäß lässt die morgendliche Kälte keine längeren Verschnaufpausen zu. Technisch sind die beiden Gipfel des Elbrus relativ leicht. Neben sicherem Gehen mit Steigeisen und guter Ausrüstung entscheiden hauptsächlich Kondition, mentale Stärke und das Wetter über den Gipfelerfolg. Aufgrund der Höhe und der zum Teil starken Winde wird uns aber sicherlich noch einmal alles an Kraft abverlangt, wobei die Länge des Weges die Herausforderung sein wird! Der Weg zum Sattel auf ca. 5.300 m zwischen Ost- und Westgipfel, den wir teilweise angeseilt gehen, ist nicht allzu steil, aber mühsam. Er setzt Ausdauer voraus. Doch die unbeschreibliche Ruhe und Einsamkeit gibt viel Kraft. Ab dem Sattel ist die Abgeschiedenheit der Nordroute nur noch Erinnerung, denn hier treffen wir auf die Gipfelaspiranten, die sich in Scharen von der Südseite nähern. Noch mühsame, knappe 350 m und wir stehen am "Dach Europas" - am Westgipfel des Elbrus auf 5.642 m Höhe. Wir gönnen uns ein paar Minuten Zeit zum Innehalten, bevor wir über die Hauptroute zur Seilbahnstation Mir absteigen und mit der Seilbahn ins Tal gelangen. Dort können wir den "Luxus" des Hotels sicherlich genießen. Gehzeit: 10-11h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1900m; Hotel [FMA] 14. Tag Reserve-TagDieser Tag ist Reservetag. Wenn wir ihn nicht beim Trekking oder der Überschreitung gebraucht haben, entscheiden wir vor Ort, wie wir den Tag verbringen. Hotel [FMA] 15. Tag Krasnodar und RückflugFrüh am Morgen fahren wir über Pjiatigorsk zurück nach Krasnodar von wo wir am Nachmittag zurück nach Deutschland fliegen. Ankunft am Abend Fahrzeit: 7h; [F] Charakter der Tour und Anforderungen:Anspruchsvolle, alpine Hochtour auf einsamen Routen; persönliches Gepäck muss an drei Tagen selbst getragen werden. Wichtige Hinweise:Bedingt durch ungünstige Witterungsverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Im Reisepreis enthalten
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