Orientalische Seidenstraße von Usbekistan nach PersienReise Nr. 2519 Märchenstädte aus 1.001-Nacht: Samarkand, Buchara und Chiwa Reiseverlauf:1. Tag AnreiseLinienflug am Nachmittag mit Turkish Airlines von Frankfurt über Istanbul nach Taschkent. Wir werden von unserer Reiseleitung am Flughafen empfangen und zum Hotel gebracht. Hotel 2. Tag Taschkent - SamarkandNach einem späten Frühstück lernen wir die Stadt bei einer kleinen Rundfahrt kennen. Danach fahren wir nach Samarkand und checken in unser Hotel in der Altstadt ein. Die Stadt - der Name bedeutet "fruchtbare Ansiedlung" - liegt in einer Flussoase am Rande der Zarafshan-Berge und gilt als eine der schönsten Städte des Orients. Marco Polo nannte sie die "Vornehme" und Timur machte sie 1369 zur Hauptstadt seines Reiches. Als eine der ältesten Städte zählte Samarkand auch zu den großen Kultur- und Wirtschaftszentren Asiens. Fahrzeit: 4-5h; Hotel [FA] 3. Tag: ganztägige StadtbesichtigungWir beginnen unsere Stadtbesichtigung auf dem Registan Platz ("Sandplatz"). Auf diesem zentralen Platz, wo Paraden stattfanden, Gesetze verkündet und Hinrichtungen vollzogen wurden, besuchen wir die drei rechtwinklig zueinander erbauten großen Medresen. Die älteste der drei Koranschulen, die Medrese Ulughbek (vollendet 1420), war eines der bedeutendsten Bauwerke ihrer Zeit und dokumentiert das hohe handwerkliche Niveau während der Regierungszeit des Astronomen Ulughbek; die später errichteten Medresen Sherdor ("Tigerhaus") und Tillakori ("Goldgeschmückte") erhoben Samarkand in den Rang eines Wissenschaftszentrums der islamischen Welt. Dann besichtigen wir das Ruchabad-Mausoleum und das Gur Emir-Mausoleum, das als Grabanlage der Timuriden errichtet wurde. Nach dem Mittagessen besuchen wir den großen Basar, auf dem der orientalische Alltag pulsiert. Auf einem Spaziergang gehen wir zur Gräberstadt Shohizinda sowie zu Timurs Moschee Bibi Hanim. Sie gilt für viele als größte und schönste Moschee Mittelasiens. Hotel [FA] 4. Tag Fahrt nach BucharaAm Vormittag nehmen wir uns noch Zeit für weitere Besichtigungen in Samarkand. Nachmittags brechen wir auf und treffen abends im Tal des Sarafschan und in der dicht besiedelten Oase Buchara ein, die den Beinamen "die Edle" trägt. Fahrstrecke: 270km; Hotel [FA] 5. Tag: ganztägige StadtbesichtigungStationen unserer heutigen Besichtigungstour sind u.a. das in einem Park gelegene Mausoleum der Samaniden, das wohl älteste erhaltene islamische Bauwerk in Zentralasien (entstanden um das Jahr 900) und die befestigte Residenz der einstigen Herrscher, die Festung Ark. Erbaut wurde sie auf einem künstlichen Hügel als eigene Stadt mitten in der Stadt. Im historischen Altstadtkern besichtigen wir weitere Moscheen und Medresen. Abends besteht die Möglichkeit eine professionelle Folklore-Veranstaltung zu besuchen, die auch eine Modenschau beinhaltet. Hotel [FA] 6. Tag Kizilkum-Wüste - ChiwaAuf der Fahrt nach Chiwa durchqueren wir einen Teil der riesigen, steppenhaften Kizilkum-Wüste (ihr Name bedeutet "roter Sand"), die sich zwischen den Flüssen Amu Darja im Süden und Syr Darja im Norden erstreckt. Der Boden ist fruchtbar, kann wegen des Wassermangels aber kaum bestellt werden. Hier werden jedoch Erzvorkommen und andere Bodenschätze im Tagebau ausgebeutet. Nachmittags erreichen wir Chiwa und lernen abends den historischen Stadtkern bei einem kleinen Rundgang kennen. Fahrstrecke: 440km; Hotel [FA] 7. Tag: ganztägige BesichtigungHeute ist Chiwa ein einzigartiges "Freilichtmuseum". Bezeichnet wird die Stadt als ein zu Stein gewordener Traum aus Tausend-und-einer-Nacht. Eine Mauer schützte Chiwa mit seinen prunkvollen Gebäuden und aus ungebrannten Ziegeln gebauten Wohnhäusern. Mit Hilfe der UNESCO wurde die Altstadt Itschan Kale restauriert und steht heute unter Denkmalschutz. Prächtig ausgestattete Bauwerke wie Monumentaltore, Moscheen, Minarette, Medresen und Mausoleen sind hier zu sehen. Hotel [FA] 8. Tag Chiwa - NukusMorgens fahren wir los nach Nukus, wo wir gegen Mittag ankommen und in unser Hotel einchecken. Am Nachmittag besichtigen wir das Savitsky Art Museum, was als "Louvre" der Wüste bezeichnet wird. Danach geht es weiter zum Komplex Misdakhan aus dem 10. - 14. Jahrhundert. Fahrstrecke: 170km; Hotel [FA] 9. Tag AralseeEin Tagesausflug mit dem Bus bringt uns bis zur verlassenen Stadt Muinak. Wir besichtigen den "Friedhof der Boote" und das "Museum des Aralsees", wo Fischerboote im Sand stehen. Dann fahren wir zurück nach Nukus. Fahrstrecke: 450km; Hotel [FMA] 10. Tag Usbekistan - TurkmenistanAm Morgen fahren wir zur usbekisch-turkmenischen Grenze und fahren nach Erledigung der Grenzformalitäten weiter bis nach Kunya Urgentsch. Kunya Urgench liegt im Nordwesten Turkmenistans. Vom Glanz der einstigen Hauptstadt des Choresmier-Reiches sind nach der Zerstörung durch Timur 1379 nur wenige, aber sehenswerte Bauwerke erhalten geblieben. Z.B. das Mausoleum des Sultans Tekesch und das Minarett Kutlug Timur, mit 62 m das höchste Minarett Zentralasiens. Nach einem Spaziergang durch das Ruinenfeld fahren wir nach Taschauz. Hotel [FA] 11. Tag Taschauz - AshgabatWir fahren zum Flughafen für den Flug nach Ashgabat. Wir lassen uns Zeit für einen individuellen Bummel über den quirligen Markt. Besonders reizvoll ist der Vieh- und Teppichmarkt. Eine Stadtrundfahrt und die Besichtigung einer Pferdefarm (Achal-Tekkiner) runden unser Programm ab. Ashgabat - der Name bedeutet "Stadt der Liebe" - ist eine verhältnismäßig junge Stadt, die sich aus dem gleichnamigen, 1818 von Russen gegründeten Dorf entwickelt hat. Heute ist die Stadt geprägt von palast-ähnlichen Bauten und prunkvollen Denkmälern. Hotel [FA] 12. Tag NisaWir machen einen Abstecher zu den Ausgrabungen im 15 km entfernten antiken Ort Nisa, ehemals Hauptstadt des Partherreiches. Unterwegs schauen wir uns die eindrucksvolle neue Große Moschee sowie das Mausoleum des 2006 verstorbenen Staatspräsidenten Turkmenbashi an. Abends essen wir bei einer Familie mit Folklore und Modenschau. Hotel [FA] 13. Tag Fahrt Turkmenistan - IranUnsere Fahrt führt heute nach Bajgiran zur iranisch-turkmenischen Grenze. Nach Erledigung der oft langwierigen Formalitäten werden wir an der Grenzstation von unserer iranischen Reiseleitung empfangen. Gegen Mittag erreichen wir Mashhad, am Ostrand des Binalud-Gebirges gelegen. Die Stadt wird jährlich von Tausenden von Pilgern besucht und gilt als eine der 7 heiligen Stätten des schiitischen Islams. Der Name bedeutet (arabisch) "Ort des Märtyrers", denn hier befindet sich das Grabmal des Imam Reza, des achten schiitischen Imams. Er wurde - der Überlieferung nach - auf Geheiß des Kalifen Al Mamun 818 hier vergiftet. Imam Reza ist der einzige der 12 schiitischen Imame, dessen Grabmal sich auf iranischem Boden befindet. Dadurch kommt Mashhad eine besondere religiöse Bedeutung zu. Wir besichtigen das Nationalmuseum und machen einen Spaziergang am zentralen Platz. Fahrstrecke: 270km; Hotel [FA] 14. Tag Besichtigung MashadDen ganzen Tag erkunden wir Maschad und seine Umgebung. Außerhalb der Stadt besuchen wir Tus und besichtigen das Grab von Firdausi sowie das Museum. Auf der Rückfahrt nach Mashad machen wir einen Abstecher zum Akhangan-Grabturm. Dieses ungewöhnliche Gebäude aus dem 15. Jahrhundert ist in schönes Beispiel von beeindruckender Lehmziegelarchiketur. Zurück in Mashad besuchen wir am Abend den Imam-Reza-Schrein. Hotel [FA] 15. Tag Mashad - TabasUnsere lange Fahrt in den Süden des Iran beginnt. Unser Tagesziel ist die Oasenstadt Tabas, seit jeher ein wichter Knotenpunkt. Fahrstrecke: 550km; Hotel [FA] 16. Tag Fahrt nach YazdNach einem frühen Frühstück starten wir zur zweiten Etappe zwischen der Salzwüste Dasht-e Kavir im Norden und der Sandwüste Dasht-e Lut im Süden. Die wüstenartige Landschaft verändert sich ständig und es geht an unterschiedlich geformten Bergen entlang. Schließlich erreichen wir Yazd. Hier sind 40C im Sommer keine Seltenheit. Das Bild der Altstadt prägen Hunderte, teilweise noch bewohnte, ockerfarbene Lehmhäuser, alte Brunnenanlagen und die berühmten Windtürme, die jeden Windhauch zur Kühlung in die tiefer gelegenen Wohnräume leiten. Als Marco Polo 1272 Yazd besuchte, war die Stadt ein reicher Handelsplatz am Schnittpunkt wichtiger Karawanenrouten. Bekannt war Yazd auch als Stätte religiöser Gelehrsamkeit und als Zentrum des vor-islamischen zoroastrischen Glaubens. Davon zeugen der "Feuertempel" und die "Türme des Schweigens", die den Anhängern Zarathustras als Begräbnisstätte dienten. Nach ihrer Auffassung zählt die Erde zu den vier "heiligen Elementen" und darf nicht mit totem Fleisch verunreinigt werden. Wir schauen uns das Monumentaltor Takiyeh Amir Chaqmaq sowie die gewaltige Freitagsmoschee an. Fahrstrecke: 440km; Hotel [FA] 17. Tag Fahrt nach IsfahanAm Vormittag wandern wir auf die Hügel mit den "Türmen des Schweigens". Anschließend besuchen wir noch den Feuertempel. Wir fahren Richtung Na'in. Bekannt ist dieses Oasenstädtchen (etwa 1.400 m) am Rande der Wüste für seine handgeknüpften Teppiche. Dann geht es weiter nach Isfahan. Isfahan (ca. 1.500 m) ist von Gebirgszügen umgeben. Die Stadt liegt auf einer Hochebene mit wüstenhaftem Charakter inmitten einer fruchtbaren Oase, die vom Fluss Zayandeh Rud gespeist wird. Zauberhaft wirken die fantasievoll mit Fayencen geschmückten Paläste, die Brücken, Kuppeln und Minarette dieser viel gepriesenen Stadt. Ihr goldenes Zeitalter erlebte sie im 17. Jh., als unter der Regierung von Schah Abbas dem Großen prachtvolle Bauten um den "Großen Platz" entstanden. Fahrstrecke: 320km; Hotel [FA] 18. Tag Besichtigung IsfahanAm "Großen Platz", am Meydan-e Imam, seinerzeit der größte Platz der Welt, befinden sich der Ali Qapu-Torpalast, die Lotfollah- und die Imam-Moschee sowie der Haupteingang zum überdachten Großen Basar. Wir sehen uns auch den Gartenpavillon Hascht Behescht ("die acht Paradiese) sowie den Gartenpalast Chehel Sotun (den 40-Säulen-Palast) an. Nach dem Besuch dieser Stätten kommen wir zur Allah Verdi Khan-Brücke, besser bekannt als 33-Bogen-Brücke, die Abbas I. über den Zayandeh Rud errichten ließ. Hotel [FA] 19. Tag Fahrt nach ShirazNach dem Frühstück starten wir unsere Fahre nach Süden. Unserer erstes ist die altpersische Königsresidenz Persepolis. Die Gründung der "Stadt der Perser", einer der Hauptstädte des Weltreichs der Achämeniden, geht auf Darius I. (518 v.Chr.) zurück. Diese Anlage, deren Bauten sich auf einer künstlichen Terrasse erheben, stellt einen Höhepunkt damaliger Baukunst dar. Heute noch strahlen die monumentalen Repräsentationsbauten Größe und Erhabenheit aus. In den berühmten Relieffriesen mit Szenen des Hoflebens erreicht die Bildkunst ebenfalls einen Höhepunkt. In der Nähe von Persepolis besuchen wir als Nächstes die Felsengräber von Naqsh-e Rostam bevor wir nach Shiraz fahren. Sie sind Ruhestätten der Achämeniden-Könige Darius I. und II., Xerxes I. und Artaxerxes. Fahrzeit: 5-6h; Hotel [FA] 20. Tag Besichtigung ShirazDer ganze Tag steht für die Besichtigung von Shiraz der Hauptstadt der Provinz Fars (vom Namen dieser Provinz leitet sich der Name des Landes ab, Pars = griechisch Persis.) zur Verfügung. Die Stadt liegt rund 1.600 m hoch in einer grünen Oase; sie ist von Parks und Grünanlagen geprägt und im Volksmund als "Stadt der Liebe, der Rosen und der Nachtigallen" bekannt. In Shiraz werden wir uns vor- und nachmittags Sehenswürdigkeiten anschauen. Ihren Ruhm als "Stadt der Dichter" verdankt Shiraz den beiden großen Dichterpersönlichkeiten Saadi und Hafiz (13. bzw. 14. Jh.). Wir sehen uns ihre Mausoleen inmitten gepflegter Gartenanlagen an. Dann spazieren wir durch den Bagh-e Eram ( "Paradiesgarten" - heute dient der Park, in dem ein Gartenpalast steht, als Botanischer Garten mit vielen Blumen und Bäumen) und um die wuchtige, alte Zitadelle. Wir bummeln durch den überdachten Wakil-Basar, eine lange Ladenstraße, von der zahlreiche Seitengassen abzweigen, und besuchen eines der großen, bei den Gläubigen beliebten Mausoleen. Hotel [FA] 21. Tag HeimreiseIn der Nacht werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen über Istanbul zurück nach Frankfurt. Charakter der Tour und Anforderungen:Da Sie drei Länder bereisen sowie vier Wüsten durchqueren, müssen Sie teils lange Fahrstrecken bewältigen, die manchmal Geduld und Gelassenheit erfordern. Die Straßen sind meist gut und asphaltiert, dennoch sollten Sie "Sitzfleisch" und Durchhaltevermögen für diese Überlandfahrten mitbringen. Wenn die langen Fahrten manchmal ein bischen schwer fallen, denken Sie einfach daran, dass die Handelskarawanen früher mit wesentlich weniger Komfort und weit länger unterwegs waren. Profil:Auf der Karavanenroute entlang der Seidenstraße spüren Sie den Hauch der Jahrtausende. Wichtige Hinweise:Trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros können Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen und werden andere Stätten besucht. Im Reisepreis enthalten
Im Reisepreis nicht enthalten
| So erreichen Sie uns:
Reisetermine
Abflughäfen
Einreisebestimmungen
|




Frankfurt