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Grosse Mongolei-Expedition

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Reise Nr. 2485

Ulan Bator - Amarbayasgalant - Uran Togoo - Morön - Chövsgöl-See - Jargalant - Terkhien Tsagan - Vulkan Khorgo - Tsenkher - Karakorum - Ongiin Khiid - Wüste Gobi - Tsagaan Suwarga - Gazryn Tschuluu

Die Mongolei, ein riesiges innerasiatisches Binnenland, lockt den Besucher mit einer außerordentlichen Faszination. Nur zweieinhalb Mio. Menschen leben hier, die Hälfte davon in der Hauptstadt Ulan Bator. Eine ungeheure Weite also, die Unberührtheit und Einsamkeit verspricht. Das Land lockt zugleich mit einer Vielfalt an Landschafts- und Vegetationsformen. Von den dichten Wäldern und aufragenden Höhen um den nördlichen Chövsgöl-See, über die „Schweiz Zentralasiens“, das bis zum noch bewaldeten Arkhangai nach Norden hin abflachenden Changai-Gebirge. Dann die Übergangsstufen vom Grasland zur Steppe, jenseits des Altai-Gebirges zur Gobi-Wüste. Eine eindrucksvolle Panoramenvielfalt, auf einer Basishöhe von über 1000 Metern gelegen. Ähnlich faszinierend das kulturhistorische Erbe, in engem Zusammenhang mit der Volksreligion des lamaistischen Buddhismus stehend. Die wichtigsten Klöster - Gandan in der Hauptstadt, Amarbayasgalant im Norden und natürlich Erdene Zuu - pflegen jetzt wieder ein rühriges religiöses Leben. Doch auch altreligiöse Praktiken – Schamanen als Wahrsager und Heiler, Owoos für Schutzgottheiten, die wir unterwegs häufig antreffen – fügen sich zu einem urtümlichen Ganzen. Und natürlich die Menschen selber, die auch heute noch einem traditionellen Nomadenleben anhängen. Das Volk, das einen Dschinghis Khan hervorbrachte, der mit seiner „Goldenen Horde“ das größte jemals auf Erden bestehende Reich erschuf.

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Grosse Mongolei-ExpeditionKloster Erdene Zuu in Kharkhorin (Karakorum)

Reiseverlauf:

19-Tage-Tour

1. Tag: SO Hinflug

Nachm. Abflug von Frankfurt, Linienflug nach Ulan Bator.

2. Tag: MO Ulan Bator

Morgens Ankunft in Ulan Bator, Hauptstadt der Mongolei, heute eine Millionenstadt auf 1.500m.ü.M. Transfer zum ordentl. ***Hotel im Zentrum, kurze Pause zum Frischmachen. Anschl. Besichtigungen in der mongolischen Hauptstadt: Besuch des Choidshin-Lama-Kloster-Museums, des Naturkunde-Museums mit den Saurier-Skeletten, sowie des Sukhbataar-Platzes mit dem Dschingis-Khan-Denkmal. Abends sollten wir nicht zu müde sein für ein mongolisches Kulturprogramm mit typischen Musikinstrumenten, Kehlkopfgesang und Volkstänzen.
MA

3. Tag: DI Amarbayasgalant

Morgens Besuch des Gandan-Klosters im tibetichen Baustil mit der größten stehenden Buddha-Statue Asiens. In diesem größten aktiven Kloster der Mongolei leben heute ca. 300 Lamas. Anschl. Beginn unserer Überlandtour. Nach Norden hin gelangen wir schnell in die Steppe, etwa alle 10 bis 20 km ein Dorf und wiederholt ein Owoo (künstliche Steinhügel, Sitz der "Erdgeister"). Knapp 200km bis kurz vor Darhan, wo wir nach Westen abbiegen, den Orchon überqueren und - die letzten 50 km auf Piste durch tiefgrüne Taiga-Landschaft - das Kloster Amarbayasgalant erreichen (insges. 395 km). Hier unser Jurten-Lager. Nach Ankunft Besuch einer Nomadenfamilie in ihren Jurten, mit großen Rinder- und Pferdeherden.
FMA

4. Tag: MI Uran Togoo Nat. Park

Besicht. des Amarbayasgalant-Klosters. Aufstieg auf den Hügel hinter dem Kloster mit einzigartigem Rundblick. Dann zurück auf die Asphaltstraße, über Erdenet, größte Bergarbeiterstadt in der Mongolei, und Bulgan, dessen Blockhäuser auf die Nähe zu Sibirien verweisen. Unterwegs sehen wir einige "Hirschsteine", die mit Hirschen und anderen Dingen verziert sind und beweisen, dass die mongolische Steppe bereits seit langer Vorzeit besiedelt war. Am Spätnachm. erreichen wir den Uran Togoo Nationalpark (267 km), wo sich unser heutiges Jurtenlager befindet. Der Vulkan Uran Togoo erhebt sich mitten aus der Steppe, ein kleiner Wanderweg führt direkt zum Kraterrand.
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5. Tag: DO Morön

Weiterfahrt auf asphaltierter Straße durch ein enges Tal, dann entlang dem Flusslauf des Selenge, dem größten Fluss der Mongolei, der vom Chövsgöl-See in den sibirischen Baikal-See fließt, nach Morön, Verwaltungszentrum für die nördliche Region um den Chövsgöl-See (298 km). In der Nähe das kleine Kloster Danzadardscha Chiid mit sehenswerter Thangka-Sammlung. Hotelübernachtung in Morön.
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6. Tag: FR Khatgal - Chövsgöl-See

Von Morön aus zunächst ein Ausflug zu den alten Gräbern von Uushigiin, hier sehen wir eine große Anzahl von Gräbern aus der Steinzeit und viele Hirschsteine. Dann weiter durch die Berge und Wälder der nördlichen Mongolei nach Khatgal, am südlichen Ufer des Chövsgöl-Sees. Nachmittags erste Erkundungen in der Umgebung des Sees. Unser Jurtenlager für 2 Nächte in der Kähe von Khatgal.
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7. Tag: SA Chövsgöl-See

Ein Tag am See, landschaftlich ein "Anti-Programm" zu den weiten Steppen-, Gebirgs- und Wüstenregionen der Mongolei. Gelegenheit zu einer Wanderung oder zum Baden im glasklaren Wasser des Sees. Während der letzten Jahre hat sich in den Sommermonaten eine der letzten Zaatan-Familien - es soll nur noch 30 Familien geben - mit ihren Rentieren(!) hierher begeben und ihre Jurten aufgeschlagen. In dieser Region ist auch der Schamanismus, eine Naturreligion, sehr verbreitet, wir haben die Möglichkeit, ein schamanistisches Ritual miterleben.
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8. Tag: SO Jargalant

Auch heute eine lange Tagesfahrt, zurück nach Morön und dann auf Naturpiste in Richtung Terkhien Tsagaan See. Die Strecke führt durch abwechslungsreiche Landschaft, mit Felsformationen, sattgrüner Steppe und, je näher wir zum Archangai Gebirge kommen, mit Baumbestand. Unser Jurtencamp in der Nähe von Jargalant (282 km).
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9. Tag: MO Terkhien Tsagen - Vulkan Khorgo

Weiterfahrt zum wunderschön gelegenen Terkhien Tsagan-See, umgeben von erloschenen Vulkanen (110 km). Am Nachm. Wanderung zum Vulkan Khorgo, an der Ostspitze des Sees steil aufsteigend. Unser Jurtencamp am Ufer des Sees, Möglichkeit zum Baden oder zu einem Ausritt auf mongolischen Pferden durch die herrliche Landschaft in der Umgebung.
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10. Tag: DI Tsenkher

Wir fahren durch pittoreske Landschaft, an den Canyon-Wänden des Sum-Flusses Felsritzungen. Bei Ikh Tamir der merkwüdig geformte Taikhar-Monolith mit Felszeichnungen und Inschriften. In der Aimag-Hauptstadt Tsetserleg Besichtigung des Klosters Zayan Gegeen. Weiterfahrt zum nahen Tsenkher (205km Asphaltstraße), Jurtenlager nahe der heißen Quellen.
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11. Tag: MI Erdene Zuu - Karakorum

Besuch von Char Balgas (Schwarze Stadt) mit einer Burgruine aus dem Jahr 840, die dem ost-uigurischen Reich zugeschrieben wird. Anschl. Abfahrt zum nicht allzu weit entfernten Karakorum (Charchorin), einst die Hauptstadt des mächtigsten Reichs der Erde, im historischen Orchon-Tal gelegen. Hier besuchen wir Erdene Zuu, das älteste Kloster der Mongolei aus dem 12. Jh., mit 108 in die Umfassungsmauer eingefügten Stupas. Wir sehen den Zuu-Tempel des Abatai Khan und den Tempel des Dalai Lama, imposant der Goldene Stupa und der typisch tibetische Lawran-Tempel. Dies sind die ältesten religiösen Bauwerke der Mongolei. In der Nähe die Reste der Hauptstadt Karakorum, von der vier Granit-Schildkröten künden. Im neuen Karakorum-Museum sehen wir interessante Ausgrabungs-Stücke. Unser Jurtenlager nahebei.
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12. Tag: DO Ongi Kloster

Abfahrt nach Süden, durch das Orchontal und die kleine Ortschaft Khujirt hauptsächlich auf Naturpiste in Richtung Wüste Gobi (267km). Das Kloster Ongiin Khiid an der Nordgrenze der Gobi war bis in die 30er Jahre des letzten Jh. eines der wichtigsten buddhistischen Klöster mit über 1.000 Mönchen. Heute ist fast alles zerstört, doch die Ruinen zeugen noch von der einstigen Größe. In der Nähe unser Jurtencamp.
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13. Tag: FR Bayanzag

Heute erreichen wir die eigentliche Wüste Gobi, die wir an diesem Tag in ihrer ständigen Vegetationsabnahme erleben. Fahrt zu den paläontologischen Fundstätten bei Bayanzag (185km), wo vor knapp hundert Jahren die umfassendsten Dinosaurier-Funde gemacht wurden. Auch landschaftlich einzigartig die Sedimentfelder, spätnachmittags tiefrot aufleuchtend und als „Flammende Klippen“ bekannt. In der Region von Bayanzag befinden sich auch die größten Saxaulwälder Zentralasiens. Der Saxaulbaum wächst sehr langsam, hat extrem hartes Holz und ist optimal an das Klima der Gobi angepasst. In der Nähe unser Jurtenlager.
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14. Tag: SA Khongoryn Els

Entlang der südlichen Ausläufer des mächtigen Altaigebirges geht es weiter nach Khongoryn-Els (185km), die längsten und schönsten Sanddünen (auch als Duut Manchan, die "Singenden Dünen" bekannt), 180km lang und meist nur wenige km breit, sich bis zu einer Höhe von 300m erhebend. Besuch bei einer Kamelzüchter-Familie. Wer will, kann mit einem der schönen zweihöckrigen Kamele einen Reitausflug unternehmen. Unser Jurtenlager am Rande der Dünen. Gegen Abend kurze Wanderung in die riesige Dünenlandschaft.
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15. Tag: SO Gurwansaikhan

Durch die weiten Hochebenen der Gobi geht es weiter zum Nationalpark Gurwansaikhan, wo sich Sanddünen und Bergketten miteinander abwechseln, weite Teile durch Grasbüschel und krüppelhafte Saxaul-Bäume bedeckt, Habitat für seltene Wildtiere. Ausflug in die Geierschlucht Yoliin Am mit einer etwa zweistünd. Wanderung, während der wir auch die artenreiche Fauna und Flora erleben, darunter zahlreiche Arten von Greifvögeln, verschiedene Geier und Adler, die über der Schlucht kreisen. Am Eingang der Schlucht befindet sich ein kleines Museum, das einen Überblick über die regionale Tier- und Pflanzenwelt verschafft. Weiterfahrt zur Aimag-Hauptstadt Dalanzadgad (insges. 234 km), in der Nähe unser Jurtencamp.
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16. Tag: MO Tsagaan Suwarga

Heute geht es wieder nach Norden, eine schöne Fahrt hauptsächlich auf asphaltierter Straße durch die Wüste, Kamele und Nomadenfamilien entlang des Weges. Nachmittags erreichen wir bis zum Canyon Tsagaan Suwarga ("Weiße Pagode"), eine Sandsteinformation, die abends in prächtigen Farben leuchtet (200 km Piste), Besichtigung der Petroglyphen. In der Nähe unser Jurtencamp.
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17. Tag: DI Baga Gazryn Tschuluu

Weiterfahrt in Richtung Ulan Bator, durch tiefgrüne Hügellandschaft. Unser Jurtenlager bei Baga Gazryn Tschuluu, einer bizarren Felsformation (193 km). Nachmittags Wanderung durch die faszinierende Felsenlandschaft, in diesem Gebiet gibt es zahlreiche kleine Quellen und einen Gebirgssee.
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18. Tag: MI Ulan Bator

Die Weiterfahrt lässt uns mittags die Anhöhe südlich von Ulan Bator erreichen, mit großartigem Rundblick. Nachmittags erreichen wir Ulan Bator (289 km), Freizeit für individuelle Rundgänge und Einkäufe (Kaschmir-Produkte). Eine letzte Nacht im zentral gelegenen ***Hotel.
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19. Tag: DO Rückflug - Ankunft

Transfer zum Hauptstadtflughafen. Tagesflug über die Weiten Zentralasiens, Sibiriens und Russlands nach Frankfurt, Ankunft mittags.
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Höhepunkte:

  • Knapp drei Wochen Mongolei überland bei ständiger Bodenhaftung
  • Traversale zwischen äußerstem Norden und tiefstem Süden
  • von der sibirischen Taiga bis zur Wüste Gobi
  • in Allrad-Fahrzeugen unterwegs, mit typischen Jurtenübernachtungen
  • die schlechthin optimale Mongolei-Erkundung

Charakteristik / Komfort:

Charakteristik/Komfort: Unsere Tour in landesüblichen Allrad-Kleinbussen (max. 6 Pers. pro Fahrzeug) bietet einen topographischen Querschnitt vom nördlichen Chövsgöl-See, die verschiedenen Gebirgsketten überqueren bis zur Gobi-Wüste im Süden. Die gesamte Fahrstrecke von etwa 3.800 km zum Teil auf Pisten, der größere Teil der Strecke ist aber mittlerweile Asphalt-Straße. Nur eine Hotelübernachtung zu Beginn in Ulan Bator. Danach nächtigen wir in Jurten, seit Jahrhunderten traditionelle Behausung der Mongolen, ein warmes, regensicheres Filzzelt mit bequemen Betten. Die feststehenden Lager mit mannshohen, recht komfortablen Jurten sind zahlreich im Land anzutreffen. Ein konzentriertes dichtes Programm mit teils langen Fahr-Etappen, mit fast täglichen Orts- und Jurtenwechseln: Dennoch ein in jeder Hinsicht optimales Mongolei-Programm.

Im Reisepreis enthalten

  • <ul> <li>Linienflüge mit MIAT MONGOLIAN AIRLINES ab/bis Frankfurt inkl. Steuern und Gebühren</li> <li>Übernachtungen im ordentl. Hotel in Ulan Bator, ansonsten in Jurten</li> <li>Mahlzeiten: s. Tourverlauf (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)</li> <li>Transfers, Besichtigungs - , Rundfahrten - und Erlebnisprogramm einschl. Eintrittsgelder</li> <li>ein Reisehandbuch nach Wahl</li> <li>Reiseleitung örtl., deutschspr.</li> </ul>

Im Reisepreis nicht enthalten

Visum: Für einen Aufenthalt in der Mongolei bis zu 30 Tagen ist kein Visum erforderlich.

Wunschleistungen

  • Einzelzimmer - /Jurtenzuschlag: 425,- €
  • innerdt. Bahnanreise (Rail&Fly): 86,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 8
  • Maximale Teilnehmerzahl: 17
So erreichen Sie uns:
  • Per Telefon:
    +49 (0) 9408 - 86 98 403
    Montag - Freitag
    9-18 Uhr
    Per E-Mail:
    Schriftlich:
    Paradeast.com
    Orhalm 6a
    93177 Altenthann
    Deutschland

Reisetermine
  • 26.06. - 14.07.2016
  • 31.07. - 18.08.2016
  • 20.08. - 07.09.2016
  • verfügbar
  • ausgebucht

Abflughäfen
  • Frankfurt

Einreisebestimmungen
  • Mongolei: Kein Visum erforderlich. Notwendig ist ein bei Einreise mindestens 6 Monate gültiger Reisepass.
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