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Abenteuer Pamir-Highway

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Reise Nr. 2186

Duschanbe - Pamir-Highway - Chorog - Ischkaschim - Wachan-Tal - Alichur - Murgab - Kara Köl-See - Kyzyl Art - Alai-Tal - Pik Lenin - Osch

Im touristischen Dornröschenschlaf führt die mittelasiatische Republik Tadschikistan ein unbekanntes Dasein. Wer sich allerdings auf den Weg macht in diesen Gebirgsstaat, entlang des Pamir-Highway, wird grandiose Berglandschaften und eine freundliche Bevölkerung antreffen. So vielfältig die Farben und Formen der Berge, so bunt sind auch die hier lebenden Völker. Im Westpamir wird durch die ismailitischen Pamiri seit mehr als tausend Jahren der Feuerkult verehrt. Im Ostpamir weiden seit Menschengedenken die kirgisischen Nomanden ihre Jakherden. Eine ungewöhnliche Reise entlang uralter Kulturlandschaften zu den ältesten Bewohnern des Pamir.

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Abenteuer Pamir-Highway
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Anspruchsvolles Fahren im Pamir-Gebirge

Reiseverlauf:

17-Tage-Tour

1. Tag: SO Hinflug

Abflug von Frankfurt nachm., Linienflug via Istanbul nach Duschanbe.

2. Tag: MO Duschanbe

Frühmorgens Ankunft in Duschanbe, der Hauptstadt Tadschikistans. Transfer zum Hotel mit sofortiger Zimmerbelegung. Im Laufe des Tages erkunden wir die Stadt: Rudaki-Prosspekt, Grüner Bazar, Somoni-Denkmal, Gurminj-Museum für Musikinstrumente.
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3. Tag: DI Beginn des Pamir Highway

Nach dem Frühstück Beginn der Überlandtour. Bei Obi Garm (70 km östl.) beginnt der legendäre Pamir-Highway mit einem schwierigen Teilstück, wo im Frühjahr immer wieder Brücken weggeschwemmt werden. Nach dem Überqueren einiger Flüsse erreichen wir unser heutiges Ziel, ein verschlafenes Dorf im West-Pamir (200 km). Privates Gasthaus.
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4. Tag: MI Pamir Highway

Wir fahren hinein nach "Gorno Badachschan", so heißt offiziell das Verwaltungsgebiet des Pamir, und über den Charurabot Pass (3.252 m) im Westpamir. Unterwegs faszinierende Berglandschaften, entlegene Dörfer, eine ursprüngliche Region mit alten Traditionen. Auf der anderen Seite des Passes erreichen wir ein Dorf, direkt am Pjansch, dem größten Strom des Landes. Privates Gästehaus in Kalajchum.
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5. Tag: DO Unterwegs nach Chorog

Fortsetzung der Fahrt auf einer der spektakulärsten Hochgebirgsstraßen der Welt, größtenteils auf enger Schotterpiste. Unterwegs faszinierende Berglandschaften, entlegene Dörfer, eine ursprüngliche Region mit alten Traditionen. Besonders interessant auf diesem Teilstück die afghanischen Terrassendörfer auf der anderen Flussseite. Abends Ank. in Chorog (360 km), Hauptstadt der autonomen Region Berg-Badachschan. Hier leben die Pamiri, eines der ältesten Völker Mittelasiens. 2 Hotel-Nächte.
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6. Tag: FR Chorog

Bis zum Nachmittag mittelschwere Wanderung in den nahegelegenen Bergen (alternativ auch leichtere Wanderung möglich). Am Spätnachm. Besuch des Botanischen Gartens mit herrlichem Panoramablick über die Stadt.
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7. Tag: SA Chorog - Wachan

Weiterfahrt auf dem Pamir Highway, durch das atemberaubende Tal des Pjansch. Am Nachm. erreichen wir den ethnisch und historisch hochinteressanten Wachan-Korridor an der Grenze zu Afghanistan. Hier besichtigen wir einen Feuer-Schrein. Übern. in einem privaten Gästehaus.
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8. Tag: SO Im Wachan-Korridor

Heute geht es weiter durch den Wachan-Korridor. Dabei einmalige Panoramablicke auf die Gebirgskette des Schachdarma im Norden mit den höchsten Gipfeln im Südpamir, Pik F. Engels (6.507 m) und Pik Karl Marx (6.723 m). Im Süden türmen sich einige 6.000er des Hindukusch auf. Besuch der Festungsruine Jamchum und der heißen Quellen von Bibi Fatima. 2 Nächte im privaten Gästehaus in Langar.
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9. Tag: MO Im Wachan-Korridor

Das Gebiet zwischen Hindukusch und Pamir war viele Jahrhunderte auch ein Zweig der Seidenstraße. In einem Pamiri-Dorf sehen wir den berühmten Sonnenstein, mit dem vor mehreren hundert Jahren schon der Zeitpunkt der Sonnenwende bestimmt werden konnte. Unterwegs eine Stupa und Höhlen buddhistischer Mönche. Am Nachmittag unternehmen wir eine Wanderung zu den Steinzeichnungen. Es gibt mehr als 3000 Petroglyphen aus verschiedenen Epochen zu bewundern, die Jagdszenen mit Sibirischen Steinböcken, Baktrischen Kamelen usw. darstellen. Rest des Tages frei.
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10. Tag: DI Alichur

Tagesfahrt von Langar nach Alichur. Wir passieren den Chargusch-Pass (4.340 m) und eine verlassene Grenzstation und erreichen am frühen Nachmittag Alichur. In der Nähe von Alichur haben kirgisische Nomaden ihre Jurten aufgebaut. Hier wollen wir einige Zeit bleiben und etwas über den Nomadenalltag erfahren. Die Jurte ist schlechthin das Symbol des Nomadentums im Inneren Asiens und für viele ist es ein besonderes Erlebnis, in diesem Filzhaus zu übernachten. Übernachtung in Jurten.
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11. Tag: MI Alichur - Murgab

Am Vormittag erleben wir die Kultur und Geschichte der Kirgisen im Pamir. Wir bekommen interessante Informationen über Funktion und Bauweise der Jurten oder können zusehen, wie Jakkühe gemolken werden und Jakbutter hergestellt wird. Dann Fahrt von Alichur nach Murgab (ca. 110 km), das Verwaltungszentrum des Ostpamir, auf 3.700 m Höhe gelegen. Eindrucksvoll auf diesem Wegstück sind die weiten Hochebenen und die Salzseen. Nach Ankuknft in Murgab kurzer Rundgang durch den Ort mit Besuch des Basars und der eigentümlichen Moschee. Übernachtung im Gasthaus.
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12. Tag: DO Ost-Pamir - Kara Köl-See

Nach dem Frühstück nehmen wir den höchsten Straßenpass der früheren Sowjetunion mit schöner Aussicht, den Ak Baital-Pass (4.655 m). In dieser Höhe kann man mitunter auf Sibirische Steinböcke treffen. Unterwegs wieder eine leichte Wanderung von 1-2 Stunden im Gebirge. Dann Weiterfahrt zum größten See im Pamir, dem Kara Köl-See auf einer Höhe von 3.914 m, ebenfalls uraltes Siedlungsgebiet kirgisischer Nomaden. In jedem Frühjahr ziehen sie mit ihren Pferde- und Yakherden auf die Sommerweiden. 2 Nächte im privaten Gasthaus.
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13. Tag: FR Kara Köl-See

Der Kara Köl (kirgis.: Schwarzer See) ist eines der Naturwunder Mittelasiens, eingerahmt in die Bergketten des Pamir, mit glasklarem Wasser und einsamen Ufern. Wanderung in die Berge (je nach Kondition bis auf 4.500 m) mit Blick auf das einmalige Panorama des Kara Köl. Mit Glück trifft man hier auf die extrem scheuen Marco-Polo-Schafe. Möglich ist auch eine leichtere Wanderung am See-Ufer entlang.
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14. Tag: SA Kyzyl-Art-Pass - Alai-Tal

Wir starten frühzeitig zum eindrucksvollen Kyzyl-Art-Pass (4.230 m), der Grenze zu Kirgisien. Auf der Fahrt dorthin wollen wir uns die sog. Steinkreise anschauen, die Durchmesser von über 100 m aufweisen und den Archäologen bis heute Rätsel aufgeben. Unser Ziel ist das Dorf Sary Mogol im gewaltigen Alai-Tal, von verschiedenen 6000ern eingerahmt (ca. 150 km). 2 Nächte im privaten Gasthaus.
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15. Tag: SO Am Fuße des Pik Lenin

Der alpine Höhepunkt unserer Reise: ein 7.134 m hoher Eisriese mit dem Namen des Gründers des Sowjetreiches thront über der Bergwelt des nördlichen Pamir. Über eine schlechte Piste geht es sehr früh am Morgen bis zum Basislager des Pik Lenin (ca. 3600 m). Wir haben von hier einen exzellenten Panorama-Blick auf den Gipfel und auf den Lenin-Gletscher. Unser Wanderziel ist ein Pass in Richtung Gipfel (4.000 m), der uns noch näher an den Gletscher bringt. (Alternative: einfachere Wanderung).
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16. Tag: MO Osch

Weiterfahrt nach Osch (ca. 200 km). Nach Überqueren der Kleinen Alai-Gebirgskette verlassen wir den Pamir und kommen in das Ferghana-Becken, eine der fruchtbarsten Ebenen des Orients und Schmelztiegel verschiedener Kulturen. Am Nachmittag erreichen wir Osch, und damit das Ende des Highways. Osch ist eine der ältesten Städte an der Seidenstraße. Aufstieg auf den Sulaiman-Tasch (UNESCO-Kulturerbe), eine Pilgerstätte des Islam und zugleich die Sehenswürdigkeit der Stadt schlechthin. Von dort kann man einen herrlichen Rundblick über die Stadt genießen. Hotelübernachtung in Osch.
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17. Tag: DI Rückflug - Ankunft

Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Rückflug von Osch - wieder über Istanbul nach Frankfurt. Ankunft nachmittags.

Höhepunkte:

  • Siebzehn-Tage-Expedition durch Tadschikistan und Kirgistan
  • der unbekannte Pamir, wo sich die Gebirge Asiens ineinander verknoten
  • unterwegs auf dem legendären Pamir-Highway
  • das fruchtbare Ferghana-Becken und das legendäre Osch an der Seidenstraße
  • durch herrliche Gebirgspanoramen mit uralten Kulturen
  • topographisch und ethnologisch von hoher Attraktivitätsfülle

Charakteristik / Komfort:

Die Reise bietet eine großartige Mischung aus orientalischer Architektur, Geschichte und Archäologie. Im Vordergrund stehen jedoch Landschaft und Natur, die wir in Wanderungen erkunden. Von Duschanbe zuerst in den West-Pamir und den Wachan-Korridor, bevor wir den Ost-Pamir erreichen und dabei bis zum Pik Lenin (7.134 m) vordringen. Von Duschanbe bis Osch befahren wir den gesamten Pamir-Highway, in Höhen zwischen 800 und 3900 m, auf Pässen kurzfristig sogar über 4000 m. Anforderungen an die Teilnehmer: Eine absolute Pionier-Tour mit Expeditionscharakter, abseits der üblichen Touristenpfade. Wir müssen uns auf teils schlechte Straßenverhältnisse und fehlende touristische Infrastruktur einstellen, weggespülte Brücken und unpassierbare Nebenstraßen können zu Verzögerungen führen. Kurzfristige Routenänderungen sind möglich. Übernachtungen auf dem Pamir in teils sehr einfachen privaten Gasthäusern und Jurten, eigener Schlafsack ist erforderlich. Belegung mit 4-8 Personen pro Jurte; 3-5 Personen pro Zimmer in privaten Gasthäusern. Nicht überall gibt es Duschmöglichkeiten. Nur in Duschanbe, Chorog und Osch ordentliche Hotels. Für die Wanderungen ist eine gute physische Kondition nötig, es gibt aber immer eine leichtere Alternative. Komfortverzicht und Toleranz, Offenheit gegenüber der Bevölkerung sind erforderlich. Reiseleitung: Der 1. Termin wird voraussichtl. durch den Wildtierbiologen Stephan Flechtner geleitet, der über 20 Jahre Reiseerfahrung in der Region verfügt. Russisch-Studium mehrere Jahre in St. Petersburg. Er wird Ihnen neben Kultur und Geschichte auch die Tier- und Pflanzenwelt näher bringen.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflüge mit TURKISH AIRLINES ab/bis Frankfurt (auf Anfrage auch ab anderen deutschen Flughäfen)
  • Übernachtungen in Hotels, privaten Gästehäusern und Jurten entspr. Standard (Landeskategorie) lt. Tourverlauf oder gleichwertig
  • Mahlzeiten s. Tourverlauf (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
  • Transfers, Expeditionsverlauf und - durchführung, Permits
  • ein Reisehandbuch nach Wahl
  • deutschspr. Reiseleitung vor Ort

Im Reisepreis nicht enthalten

Visum: Tadschikistan € 70,-

Wunschleistungen

  • innerdt. Bahnanreise (Rail&Fly): 86,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 10
  • Maximale Teilnehmerzahl: 15
So erreichen Sie uns:
  • Per Telefon:
    +49 (0) 9408 - 86 98 403
    Montag - Freitag
    9-18 Uhr
    Per E-Mail:
    Schriftlich:
    Paradeast.com
    Orhalm 6a
    93177 Altenthann
    Deutschland

Reisetermine
  • 21.06. - 07.07.2015
  • 04.07. - 20.07.2015
  • 08.08. - 24.08.2015
  • verfügbar
  • ausgebucht

Abflughäfen
  • Frankfurt

Einreisebestimmungen
  • Kirgistan: Visumfrei für Bürger aus Deutschland, Österreich und Schweiz für 60 Tage. Notwendig ist der mindestens noch 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass.
  • Tadschikistan: Visum erforderlich. Der Reisepass muss am Ausreisetag noch mindestens 6 Monate Gültigkeit haben.
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