Russland - Große Durchquerung der Tcherski-BergeReise Nr. 2019 100 Prozent Wildnis Reiseverlauf:1. Tag YakutskAnkunft in Jakutsk, Abholung durch die örtliche, Englisch sprechende Reiseleitung und Transfer zum Hotel. Wir nutzen den Tag um unsere Tour vorzubereiten und letzte Einkäufe zu machen. Übernachtung in einem einfachen Hotel 2. Tag Ust-NeraFlug in die Minenstadt Ust-Nera. Die Stadt liegt an der Verbindungsstraße zwischen Jakutsk und Magadan, die größtenteils von den Gefangenen des Gulag gebaut wurde. Wir besuchen das regionale Museum, in dem die Geschichte der Gefangenen erzählt wird. Hier befinden wir uns in einer Entfernung von 200 Kilometern von Oymyakon, dem kältesten Punkt einer bewohnten Region. Kälterekord im Februar 1933 waren -68 C. Übernachtung im einzigen Hotel der Stadt. Wichtiger Hinweis: Die Flüge nach Ust-Nera sind einem großen Änderungsrisiko unterworfen. Wenn es keine passenden Flüge gibt, müssen wir per Fahrzeug nach Ust-Nera fahren was mindestens 2 Tage in Anspruch nehmen wird! [FMA] 3. Tag Ausgangspunkt des TrekkingsNach einem einfachen sibirischen Frühstück fahren wir in 2 Stunden (Fahrzeit) nach Burustakh. Das Fahrzeug bringt uns nach Pobeda, einem Bergarbeitercamp. Dort treffen wir unsere Mannschaft und bereiten uns für unser morgen beginnendes Trekking vor. Übernachtung im Zelt [FMA] 4.-17. Tag TrekkingVom ersten Tag an gehen wir entlang dem Fluss Burustakh, der sich zwischen den 200 m hohen Hügeln durch das Tal schlängelt. Alles hängt von den Flüssen ab. Die Flüsse Néra, Adygychan, Ongokan, Ulakha bestimmen unseren Routenverlauf, und stellen unsere größte Herausforderung dar. Das sich ausdehnende Moor- und Sumpfgebiet, die Möglichkeit von Hochwasser sowie Bärenspuren können zu weiten Umwegen führen. Auch werden wir manchmal in höhere Lagen ausweichen müssen, wo uns ein festerer Boden das Weiterkommen leichter macht. Die Berge erreichen hier bereits Höhen von 1.500 bis 2.000 m. Es ist wichtig, dass wir in den ersten Tagen einen guten Ryhthmus finden und unsere Kräfte gut einteilen. Sollten keine größeren Umwege nötig sein, so bleibt uns Zeit, um die Tcherskis sowie die Bergseen von Buyunga und Maloié zu erkunden. Wir begegnen bestimmt Nomaden, die im Sommer hier Rentierzucht betreiben und eine kleine Hütte errichtet haben. Wenn das Wetter mitspielt und es unsere Zeit erlaubt, können wir versuchen, einige technisch einfache Gipfel zu besteigen, wie z.B. Novosoubouskia (2.100 m) oder Kisyl Tass (2.230 m). Weiter folgen wir einem Fluss, der in einem Bogen um den Kisyl Tass fließt. Über die einzige Lücke in der Bergkette überqueren wir die Tcherskis. Auf der anderen Seite treffen wir auf einen Zufluss des Flusses Moma, der uns den Weg zum Tyrekhtyakhsky-Gletscher weist. Hier ist unser Treffpunkt mit unserem Allradfahrzeug. Damit geht es durch die Taiga nach Sasyr, wo wir uns erholen und neu verpflegen können. Übernachtungen im Zelt [FMA] 18.-23. Tag Unterwegs auf dem Fluss MomaNachdem wir unsere Sachen in den 2-Mann-Kanus verstaut haben, starten wir in Begleitung unserer Ranger auf dem Fluss Moma Richtung Norden. Moma bedeutet "Gedärme" in der jakutischen Sprache und es ist gut vorstellbar, dass mit dem Namen die unzähligen Windungen und Flussarme gemeint sind. Teilweise wirkt der Fluss wie ein riesiges Labyrinth, das nur unsere Ranger durchdringen können. Die Fahrt auf dem Fluss ist ungefährlich, da die Strömung in dieser Region sehr schwach ist. Nach den vielen Trekkingtagen, an denen hauptsächlich unsere Beine ganze Arbeit zu leisten hatten, sind nun Arme und Oberkörper an der Reihe. Manchmal ist hinter einer Flussbiegung oder einem Seitenarm eine Jägerhütte zu erkennen, und es kann sein, dass wir hier Unterschlupf für die Nacht finden. Wenn wir viel Glück haben, gibt es sogar eine sibirische Sauna! Natürlich versuchen wir auch einen gemütlichen Nachmittag am Ufer zu verbringen, zur Abkühlung im Fluss zu baden und abends ein Feuer zu entfachen. Nach 3 Tagen Paddeln ist der Balagan Tass zu erkennen und wir erreichen Ulukhan Taryn. Dieser Platz ist einzigartig! Der Fluss Moma, der sich seinen Weg durch den aufgetauten Boden bahnt, trifft hier auf eine Permafrostzone, die nicht nachgibt. Die Tiefe des Flusses beträgt hier teilweise nicht mehr als 30 Zentimeter. Nach weiteren gemütlichen Kilometern nehmen Gefälle und Strömung zu, verschiedene Zuflüsse treffen auf den Moma. An dieser Stelle erwarten uns neue Parkranger mit ihren Motorbooten. Mit Sicherheit gibt es ein herzliches und feuchtfröhliches Wiedersehen unter den Rangern, die dieses mit dem einen oder anderen Gläschen Wodka begießen! Es erwarten uns die letzten Tage auf dem Fluss, der letzte Fischfang, die letzten Abende am Lagerfeuer. Es wird Zeit, Khonoo zu erreichen, den Ort mit den Totempfählen, an denen die Jakuten ihre Pferde anbinden. Die letzte Nacht im Zelt ... Übernachtungen im Zelt [FMA] 24.-25. Tag Flug Khonoo - JakutskZurück in der Zivilisation fliegen wir von Khonoo nach Jakutsk und werden vom Flughafen zu unserem Hotel gebracht. Hier endet die gemeinsame Reise. Individuelle Rückreise. einfache Hotels [F] 26. Tag RückflugWir fliegen über Moskau zurück nach Deutschland Charakter der Tour und Anforderungen:Sehr anspruchsvolles Trekking in der absoluten Wildnis. Sowohl physisch als auch psychisch sehr fordernd. Wichtige Hinweise:Diese Reise hat Pionier- und Expeditionscharakter und führt in eines der entlegensten Gebiete unserer Erde. Vorausgesetzt werden daher Pioniergeist, die Fähigkeit sich einfachsten Verhältnissen anzupassen und die Bereitschaft, Flexibilität bei der Programmgestaltung zu zeigen. Die Tour ist sowohl in physischer als auch in psychischer Hinsicht sehr fordernd. Im Reisepreis enthalten
Im Reisepreis nicht enthalten
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