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Weissrussland- Weisser Fleck EuropasWeissrussland ( Belarus ) / StudienreisenReise Nr. 2992 Minsk - Vitebsk - Polozk - Grodno - Kossovo - Brest - Bialowiezer Nationalpark - Mir - Nesvisch - Dudutki - Minsk Unser Wissen über Weißrussland, den "Weißen Fleck" irgendwo zwischen Polen und Russland, in den Medien allenfalls als "letzte Diktatur Europas" präsent, ist über das Politische hinaus sicherlich begrenzt, so seien hier einige Fakten zu Beginn vorangestellt: Mit 207 600 qkm ist Weißrussland immerhin flächenmäßig an 13. Stelle in Europa und damit der größte Binnenstaat, der vollständig in Europa liegt. Seine knapp 10 Mio. Einwohner setzen sich aus ca. 100 verschiedenen Nationalitäten zusammen. Was jedoch hat es dem mit wachem Auge durch das Land reisenden Besucher zu bieten? Da ist zunächst die wechselvolle Geschichte, in der es im Laufe der Jahrhunderte unter verschiedene Herrschaftsbereiche fiel. Vom 9.-11. Jh. Teil der Kiewer Rus, gehörte es dann im 13.-14. Jh. zum Großfürstentum Litauen, kam 1565 zu Polen, um dann schließlich Ende des 18. Jh. unter russischen Einfluss zu fallen, unter dem es bis zur Unabhängigkeit 1991 im Rahmen der Sowjetunion blieb. Von dieser reichen älteren Geschichte zeugen heute noch Städte wie Polozk und Witebsk, während in den neueren Städten die tragische Nachkriegsgeschichte noch sichtbar ist. Auch für Naturliebhaber hat das Land mit ca. 4000 Seen, ausgedehnten Sumpfgebieten und dem letzten Urwald Europas, dem Bialowiezer Nationalpark, den wir auf unserer Reise besuchen, viel zu bieten. Lassen wir uns also überraschen und gehen wir voller Wissbegierde und v.a. vorurteilsfrei auf diese Reise.
Reiseverlauf: 1. Tag: FR Anreise - Minsk Vorm. Linienflug nach Minsk, Transfer zum ***Hotel. Nachm. Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Weißrusslands: die Altstadt (die ehem. Oberstadt) um die orthodoxe Heiliggeist-Kathedrale, Unterstadt, Nationalbibliothek. Viele breite "Alleen" und Plätze mit eindrucksvollen Beispielen der sowjetischen Architektur. Schließlich der Yanka-Kupala-Park, die „Insel der Tränen“ im Fluss Swislatsch und die Dreifaltigkeits-Vorstadt, ein rekonstruiertes altstädtisches Viertel aus dem 19. Jh. Abendessen im Restaurant. A 2. Tag: SA Vitebsk - Polozk Frühe Abfahrt nach Nordosten Richtung Vitebsk, Geburtsstadt Marc Chagalls und das kulturelle Zentrum Weißrusslands. Heute sehenswert, trotz großer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, der Gouverneurspalast und das alte Rathaus (beide 18.Jh). Besuch des Marc-Chagall-Kunstzentrums. Weiterfahrt nach Polozk, ***Hotel. FA 3. Tag: SO Polozk - Grodno Vorm. Stadtrundfahrt in Polozk, älteste Stadt Weißusslands, mit Besuch des St. Euphrosyne-Klosters mit dem Grabmal der Nonne Euphrosyne von Polozk (12.Jh) und des Museums für weißrussische Buchdruckkunst. Anschließ. Besichtigung der Sophien-Kathedrale, hoch über dem Steilufer der westlichen Dwina, dort ein Orgelkonzert (falls Kirche nicht zugänglich stattdessen Besuch des Museums über den Buchdruck von Francisk Scorina). Nach dem Mittagessen Weiterfahrt nach Grodno ganz im Westen. Eine längere Fahrt, um einen weiteren Aufenthalt in Minsk zu vermeiden. Unterwegs Abendessen in einem typischen Dorf mit traditionellem Imbiss und kleiner Folkloreshow. Abends Ankunft in Grodno, ***Hotel. FMA 4. Tag: MO Grodno - Kossovo - Brest Stadbesichtigung in Grodno, eine der ältesten Städte von Weißrussland und historisch eng verbunden mit dem Großherzogtum Litauen und der Polnisch-Litauischen Union im Mittelalter. Besichtigung der röm.- kath. Farny St. Francis-Ksavery-Kirche, des St. Brigitte- und des St. Bernhard-Klosters, des alten und neuen Schlosses mit der Schlossgasse und der Koloschskaja-Kirche (12. Jh.). Mittags Weiterfahrt nach Kossovo, Geburtsort des Nationalhelden Tadeush Kostiushko, Besuch des berühmten Kossovo-Palastes (19.Jh.) im Stil des Romantizismus. Abends Ankunft in Brest, Abendessen im Restaurant, ***Hotel (2 Nächte). FA 5. Tag: DI Bialowiezer NP - Brest Ein halber Tag im Nationalpark, seit 1992 auf der Liste des UNESCO-Weltnaturerbes und eine in Europa einzigartige Waldfläche, wo weite Urwälder mit Reliktpflanzen und -Tieren, vor allem Auerochse (Wisente), Rotwild, Wölfe etc. erhalten geblieben sind. Besichtigung des Naturkundemuseums mit einer Übersicht über die vielfältige Flora und Fauna des Gebietes. Mittagessen im Restaurant im Nationalpark. Nachm. Stadtbesichtigung von Brest, am Fluss Bug gelegen, das "westliche Fenster" des Landes und sehr mit Historie aufgeladen. Hier wurde 1596 die unierte Kirche gegründet und 1917 der Friede von "Brest-Litovsk" zwischen Lenin und dem Deutschen Reich geschlossen. Besuch des „Museum der geretteten Werte“ in dem Gemälde, Ikonen u.a. ausgestellt werden, die vor Schmuggel gerettet wurden. Anschließ. Besichtigung der berühmten Festung von Brest, Hauptattraktion der Stadt, die stark im Zweiten Weltkrieg gelitten hat. FM 6. Tag: MI Nesvisch - Mir - Minsk Morgens Abfahrt Richtung Minsk. Auf dem Weg Halt in Nesvisch und Stadtbesichtigung: Die katholische Kirche Corpus Christi, das Jesuiten-Kloster und die ehemalige Residenz mit Palast- und Schloss (von außen), die als eines der schönsten Schlösser landesweit gilt (UNESCO Weltkulturerbe). Weiterfahrt und Besichtigung des Schlosses Mir aus dem 16.Jh., ein Beispiel der weißrussischen Gotik, später im Renaissancestil umgebaut. Abends Ankunft in Minsk, wieder in unserem ***Hotel (2 Nächte). FA 7. Tag: DO Minsk - Dudutki Vorm. Besichtigung des Open-Air-Museums für bäuerliche Architektur und Lebensweise in Dudutki (ca. 50 km von Minsk), ein einzigartiges Museum für materielle Kultur in Weißrussland. Die Rekonstruktion des traditionellen Lebens kann man selbst lebendig nachvollziehen bei der Betätigung als Bäcker, Töpfer, Hufschmid oder Müller. Verkostung von hausgemachten Spezialitäten und Wodka. Mittagessen im Museumsrestaurant. Nachm. Rückfahrt nach Minsk, der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Gemeinsames Abschiedsabendessen im Restaurant. FMA 8. Tag: FR Minsk - Abreise Morgens etwas Zeit für einen Bummel, gegen Mittag Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. F Höhepunkte: Charakteristik / Komfort: Unsere Tour ist als Rundreise angelegt, d.h. von Minsk aus machen wir einen großen Bogen durch das Land. Durch die geographischen Gegebenheiten des Landes mit Minsk fast in der Mitte, ist eine Tagesetappe (am Tag 3) recht lang, um von Nordosten nach Westen zu gelangen, ohne wieder in Minsk Station zu machen. Dafür bleiben wir zweimal zwei Nächte hintereinander an einem Ort. Unsere Übernachtungen in ordentl. bis guten - landestypischen - Hotels. Insgesamt befindet sich die touristische Infrastrukur auf einem ansteigenden Niveau, wobei die Erwartungen diesbezüglich realistisch gehalten werden sollten. Linienflüge mit CZECH AIRLINES via Prag nach/von Minsk bzw. gg. Aufpreis auch mit LUFTHANSA. Auf jeden Fall sollte man mit viel Neugier auf diese Reise gehen. Inklusivleistungen:
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