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Wanderwoche Donauknie – Einsamkeit im Börzsöny und PilisUngarn / WandernReise Nr. 2335 Geführt von Attila Budai, einem deutsch sprechenden Ungarn, entdecken Sie das Donauknie auf beiden Seiten des Flusses. Dabei erkunden Sie die abseits liegenden und bisher wenig besuchten Gebiete im slowakisch-ungarischen Grenzgebiet und im ungarischen Börszöny-Gebirge. Während der Reise besuchen Sie auch die immer wieder beeindruckende Basilika von Esztergom und die Burganlagen in Visegrad. Wandernd erleben Sie zwei Landschaften, die unterschiedlicher nicht sein könnten: das Börzsöny-Massiv mit vulkanisch entstandenen Gesteinsskulpturen und das Pilisgebirge mit seinen wundersamen Kalksteinformationen. Rund um das Börszöny-Gebirge geben urige Dörfer einen Einblick in die Lebensweise der letzten Jahrhunderte, denn hier scheint das Leben noch etwas langsamer voranzuschreiten. An jedem Tag verbleibt Zeit, die Atmosphäre der mit kräftig gesunden Laubbäumen bewachsenen Gebirge mit immer wieder neuen und faszinierenden Ausblicken auf das Donauknie intensiv aufzunehmen. Am Anfang der Tour erleben Sie die ungarische Hauptstadt Budapest mit einem gemütlichen Spaziergang zur Fischerbastei und Parlament. Und am Ende dieser Wanderreise suchen Sie eines der berühmten Thermalbäder auf, lassen sich in einem Restaurant mit ungarischen Spezialitäten verwöhnen und verabschieden sich bei einem Fläschchen ungarischen Wein mit einem Blick auf 'Budapest by night'. Die Besonderheiten dieser Reise:
Reiseverlauf: 1. Tag Individuelle Anreise nach Budapest bis 14 Uhr. Treff in der Unterkunft. Am Nachmittag besichtigen Sie die ungarische Hauptstadt bei einem Spaziergang. Abends gibt es ein Begrüßungsessen in einem urigen Restaurant. Ü in einer Pension. (-/-/A) 2. Tag Schifffahrt von Visegrad nach Esztergom durch das Donauknie. Besuch der eindrucksvollen Basilika von Esztergom. Über die erst 2001 wieder errichtete, mehr als 500 m lange Marie Valerie-Brücke – benannt nach Prinzessin Marie Valerie von Österreich-Ungarn – führt der Weg in die Slowakei. Entlang des Donauufers geht es wieder in Richtung der ungarischen Grenze; ca. 3 h. Spaziergang durch ein Dorf, wo auch die Möglichkeit zum Baden besteht. Abends besuchen Sie einen Weinkeller und können einen guten Tropfen genießen. Ü in rustikalen Holzhäusern mit herrlichem Blick über das Donauknie. (F/-/A) 3. Tag Börzsöny-Gebirge. Wanderstart ist in Nagybörzsöny, einem deutsch-ungarischen Dorf mit alten Häusern. Nach einem ”hosszulepes” (das kennen nur Wenige, aber nach dieser Reise trinken Sie vielleicht nur noch dieses Getränk!) geht es auf guten Wanderwegen den Bergrücken entlang. Zur Mittagsrast auf einem Gipfel gibt es einen schönen Blick über die Bäume zu den Bergen die Sie morgen erreichen werden. Ü in einer guten Pension mit kleinem Pool und Sauna. Wanderung ca. 6–7 h mit längeren Pausen. (F/-/A) 4. Tag Durchquerung des Börzsönymassivs in völlig unberührter Landschaft. Das heutige Ziel ist eine mitten im Gebirge gelegene Herberge. Die Mitnahme eines Teiles Ihres Gepäcks bis zum nächsten Abend ist notwendig. Die Wanderung führt zum 938 m hohen Csóványos, von dem aus ein herrlicher Blick über das Gebirge mit seiner mystischen Gesteinsskulisse besteht. Er ist der höchste Berg der Reise und des Börzsöny-Gebirges überhaupt und zugleich der dritthöchste Berg Ungarns. Weiter geht es zum Berg Nagy Hideghegy (864 m), wo in der Herberge mit Rundumblick auf den Sternenhimmel übernachtet wird. Zuvor wird aber noch Holz gesammelt und gemeinsam Gulasch zubereitet. Wanderung ca. 6–7 h mit längeren Pausen. (F/-/A) 5. Tag Über kleinere Gipfel bis in die südlichste Spitze des Börzsöny-Massivs. Immer wieder faszinieren schöne Ausblicke. Die Wanderung führt (Teilabschnitt per Bahn/Bus) bis nach Zebegény, einem kleinen Erholungsort an der Donau. Der Blick auf das Ufer gegenüber zeigt, wo es am nächsten Tag weiter geht. Ü in einem Hotel. Wanderung ca. 5 h. (F/-/A) 6. Tag Burg Visegrád und Pilisgebirge. Die Stadt Visegrád hat ihren Namen von ihrer Burg (slawisch: više grad = hohe Burg), die hoch auf dem Berg liegt und allemal einen Besuch wert ist. Die strategisch günstige Lage nutzten bereits die Römer, die hier ein Lager errichteten. Die heutige Wanderung (ca. 5 h) führt durch die schönste Schlucht des Pilisgebirges. Die Ram- Schlucht erfordert Trittsicherheit und ist daher weniger frequentiert als die Burg. Ü in einer Pension. (F/-/A) 7. Tag Bahnfahrt und leichte Wanderung bis zum Jánoshügel und Rückkehr zu ungarischen Hauptstadt. Vom 1910 erbauten Elisabeth-Turm auf dem immerhin 540 m hohen János-Hügel in den Budaer Bergen haben Sie ein wahrhaft prächtiges Panorama auf die ungarische Hauptstadt. Der sehenswerte Turm ist 23,5 m hoch und seine Aussichtsplattform ist über eine Wendeltreppe mit 101 Stufen zu erreichen. Bereits vor der Errichtung des steinernen Turms gab es eine Holzkonstruktion, die 1882 auch die Königin Elisabeth von Ungarn (”Sissi”) für eine Fernsicht über die Stadt nutzte. Den Nachmittag nutzen Sie für einen Spaziergang durch Budapest und einen Besuch in einem Thermalbad, bei dem Sie sich wunderbar entspannen können. Am Abend gibt es ein Tourabschlussessen und Sie können sich mit einem wunderschönen Blick auf das nächtliche Budapest von der Stadt verabschieden. Ü in einer Pension. (F/-/A) 8. Tag Individuelle Heimreise nach dem Frühstück oder Verlängerung in Budapest. (F/-/-) Programmhinweise: Die Anreise nach Budapest lässt sich gut per Zug bewältigen, wobei diese über Wien oder Prag erfolgen kann. Ab Prag fährt gegen Mitternacht ein Zug in die ungarische Hauptstadt, also ideal um einen Abend in Prag zu verbringen und morgens in der ungarischen Metropole aufzuwachen und zudem noch das Donauknie aus der Perspektive des Zuges zu erleben! Anforderungen: Gute Kondition für Wanderungen 4–7 h auf Wegen und Pfaden mit einem ständigen Auf und Ab in Durchschnittshöhen von 600–900 m. Tageslänge zwischen 7 und 18 km. Rutschfeste Wanderschuhe und Trittfestigkeit besonders in der Ram-Schlucht (6. Tag) nötig. Alle Touren mit Tagesrucksack (Hauptgepäck wird transportiert). Zusätzliches Tagesgepäck am 4./5. Tag mit Übernachtung in einer Berg-Pension, die nicht mit dem Auto erreichbar ist. Inklusivleistungen:
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