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Von Siebenbürgen zu den MoldauklösternRumänien / ErlebnisreisenReise Nr. 3169 Kommen Sie mit nach Rumänien! Sie entdecken in Siebenbürgen kleine Dörfer und reizvolle Altstädte. Sie hören von den Lebensgeschichten der Nonnen in den Moldauklöstern und überqueren die Berge auf landschaftlich reizvollen Passstraßen. Lernen Sie ein gastfreundliches Land mit einer reichen Geschichte kennen! Bei Interesse können Sie auch einen Abstecher nach Tschernowitz in die Ukraine machen!
Reiseverlauf: 1. Tag: Willkommen in Rumänien Sie fliegen nach Bukarest. Nach der Begrüßung durch Ihre Reiseleitung fahren Sie durch das landschaftlich reizvolle Prahova-Tal nach Predeal. 250 km (A) 2. Tag: Predeal: In den Karpaten In Sinaia besuchen Sie das gleichnamige Kloster, welches im späten 17. Jh. von einem rumänischen Adligen nach einer Pilgerfahrt in den Sinai errichtet wurde. Heute leben hier noch etwa zwanzig rumänisch-orthodoxe Mönche. Weiter geht es zur mittelalterlichen Burg Bran (Törzburg), die hoch auf einem Felsen inmitten der transsilvanischen Wälder liegt. Die Burg ist durch ihre Verbindung zu Bram Stokers Roman »Dracula« bekannt geworden. Sie entspricht mit ihren gotischen Türmen, gewundenen Korridoren und einem Labyrinth an Geheimgängen tatsächlich dem Bild eines Vampirdomizils, so dass sie den Beinamen Dracula-Burg erhielt, auch wenn der eigentliche Vlad Tepes Dracula sich hier nie aufgehalten hat. Danach erkunden Sie Brasov (Kronstadt). In der Altstadt erhebt sich unweit des markanten Rathauses die Biserica Negra, die Schwarze Kirche, in deren Innerem eine Sammlung anatolischer Teppiche und das bunt bemalte Chorgestühl aus dem 18. Jh Sie begeistern werden. Eine Sektpobe in der Kellerei Azuga beschließt diesen erlebnisreichen Tag. 130 km (F, A) 3. Tag: Predeal - Radauti Heute fahren Sie durch das nach der hier lebenden ungarischen Minderheit in Rumänien benannte Szeklerland nach Norden. Nach einem kurzen Stopp beim Schloss Mikó erreichen Sie die Bicaz-Klamm, eine 5 km lange, sich durch die Ostkarpaten windende Schlucht, die sich vom siebenbürgischen Dorf Bicaz bis zum Roten See erstreckt. Der See entstand 1837 durch einen Erdrutsch in der Nähe des Berges Ucigasu, der den Roten Fluss aufstaute, einen Gebirgsbach, der, durch eisenhaltige Gesteinsschichten bedingt, rotgefärbtes Wasser führt. Von tiefen Wäldern umgeben liegt am Fuße der Berge das Kloster Neamt, das Christi Himmelfahrt gewidmet ist. Das Mönchskloster wurde im 14. Jh. gegründet und danach mehrfach erweitert. Sie setzen Ihre Reise durch die Bukowina, das Buchenland, fort und erreichen nahe der ukrainischen Grenze den Ort Radauti. 400 km (F, A) 4. Tag: Radauti: Zu den Moldauklöstern Die in der südlichen Bukowina liegenden Klöster gehen auf das historische Fürstentum Moldau zurück und wurden von Stefan dem Großen im 15. und 16. Jh. gegründet. Das Kloster Sucevita ist Christi Auferstehung gewidmet, wie das gut erhaltene Fresko über dem Eingang verkündet. Die in seiner Mitte stehende Kirche ist wie alle Klosterkirchen von außen mit bunten Fresken bemalt, die biblische Geschichten erzählen. Im Kloster Moldovita erzählt Ihnen eine der Nonnen von den Traditionen der Bukowina, wie dem kunstvollen Bemalen der Eier zu Ostern. Das Kloster, welches zum UNESCO-Welterbe gehört, ist berühmt durch ein Fresko, das von der Belagerung Konstantinopels erzählt. Durch seine Grundfarbe, einem leuchtenden Lapislazuli-Blau, hebt sich das Kloster Voronet von der Kulisse der grünen Berghänge ab, während im Kloster Humor eine der ersten farbig bemalten Klosterkirchen Rumäniens zu sehen ist. 150 km (F, A) 5. Tag: Radauti: Ausflug in die Ukraine Den heutigen Tag können Sie nach Ihren eigenen Wünschen gestalten. Optional können Sie an einem Ausflug in das nahegelegene ukrainische Tscherniwzi (Tschernowitz) teilnehmen. Die Stadt gehörte im späten Mittelalter ebenfalls zum Fürstentum Moldau, erlebte ihre Blütezeit aber ab dem 18. Jh. unter der Herrschaft der Habsburger. So erhielt sie den Beinamen »Klein-Wien«, wies sie doch eine reiche deutsch-jüdische Kultur auf, die bis heute in der Architektur der Stadt sichtbar ist. Bei einem Stadtrundgang erfahren Sie viel zur bewegten Vergangenheit, aber auch vom heutigen Leben in der Ukraine. 100 km (F, A) 6. Tag: Radauti - Sighisoara - Medias Über den etwa 1.200 m hoch gelegenen Tihuta-Pass fahren Sie wieder zurück nach Siebenbürgen. Nach einem Stopp an der mächtigen evangelischen Kirche in der ehemaligen sächsischen Handelsstadt Bistrita (Bistritz) geht es weiter nach Sighisoara (Schäßburg), dessen reizvolle Altstadt sich auf einem bewaldeten Hügel erhebt. Über Treppen erreichen Sie von der Unterstadt kommend die mittelalterliche Oberstadt und stehen auf dem zentralen Museumsplatz, von dem aus Sie die Klosterkirche und den berühmten Stundturm erblicken. Gegenüber befindet sich das Geburtshaus des Vlad Tepes, des wirklichen und einzigen Graf Dracula. Über die Schülertreppe erreichen Sie die spätgotische Bergkirche, von der Sie weit ins Land sehen können. Ihr heutiges Tagesziel ist Medias (Mediasch). 400 km (F, A) 7. Tag: Medias - Sibiu Heute besuchen Sie zwei siebenbürgische Dörfer: Mit dem Pferdewagen geht es von Bazna (Baasen) nach Boian (Bonnesdorf). Den Nachmittag verbringen Sie in einer der wichtigsten Städte Siebenbürgens, in Sibiu. Es macht Freude, durch das inzwischen schön restaurierte Zentrum zu spazieren. Hübsch anzusehen sind die pastellfarbenen Häuser am Großen Ring mit den Laubengängen und den Auslagen der Geschäfte. Sie besuchen die evangelische Stadtkirche, heute Sitz der rumänischen Bischöfe. Zu einem rustikalen Abendessen fahren Sie zum Hof von Gebirgsbauern in Sibiel (Budenbach). 90 km (F, A) 8. Tag: Sibiu - Bukarest Nachdem Sie die Südkarpaten überquert haben, kommen Sie erneut in die Wallachei. Sie besuchen das von starken Festungsmauern umgebene Kloster Cozia, eines der ältesten Baudenkmäler der Region. Das tätige Kloster ist ein schönes Beispiel wallachischer Architektur mit unverkennbar byzantinischem Einfluss und wird von etwa 30 Mönchen bewohnt. Bald erreichen Sie die rumänische Hauptstadt. Ihre Reiseerlebnisse können Sie während eines Abschiedsessens im Restaurant »Pescarus« austauschen. 150 km (F, A) 9. Tag: Bukarest - Heimreise Heute entdecken Sie die rumänische Hauptstadt Bukarest, die wegen ihrer Hochkultur und dem französischen Einfluss in der Architektur auch »kleines Paris des Ostens« genannt wird. Sehen Sie die breiten Boulevards, den Triumphbogen und den Palast des Parlaments, das zweitgrößte Regierungsgebäude der Welt nach dem Pentagon in Washington. In der Patriarchenkirche hat der rumänisch-orthodoxe Patriarch seinen Sitz, während im Dorfmuseum das einfache rumänische Leben seine Repräsentation findet. Nun heißt es von Rumänien Abschied nehmen. Sie fahren zum Flughafen und treten Ihren Rückflug an. (F) Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, A=Abendessen) Ihre Hotels
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