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Von Polens Ostseeküste nach MasurenPolen / RundreisenReise Nr. 2977 Stettin - Kolberg - Danzig - Marienburg - Frauenburg - Elbing - Sensburg - Masuren (Steinort - Wolfsschanze) - Warschau Polen, die geographische, aber auch kulturhistorische Scheide zwischen Zentral- und Osteuropa, ist ein eminent faszinierendes Studienreiseziel. Unser Nachbar nach Osten hin besitzt etliche Affinitäten zu uns, auch weil die über ein Jahrtausend lang verfolgbare Geschichte zwischen den beiden Nachbarn in wechselseitigem Rhythmus zu wiederholten Landnahmen geführt haben. Besonders im uns so nahen Pommern und in Ostpreußen wird diese wechselvolle Geschichte deutlich: faszinierend die Marienburg und die traditionsreichen Städte wie Elbing und Frombork/ Frauenburg - die Kopernikusstadt am Frischen Haff. Aber nicht nur um Geschichte geht es bei dieser Reise sondern v.a. auch um nachhaltige Landschaftseindrücke, wie die sich über 500 km von den Klippen der Insel Wolin bis zum Frischen Haff erstreckenden, breiten, strahlendweißen Strände der Ostseeküste oder die - hier doch überraschend zu findenden - Wanderdünen von Leba und der Oberländer Kanal. Schließlich noch das bekanntere Masuren, wo uns Natur wie aus einem Bilderbuch erwartet: schwarze Wälder, sanfte Hügel, verträumte Dörfer und mehr als 3.000 Seen.
Reiseverlauf: 1. Tag: FR Anreise - Stettin Individuelle Anreise nach Berlin, von dort Zugfahrt nach Stettin. Empfang durch den polnischen Reiseleiter am Bahnhof und Transfer zum ****Hotel. Anschließ. Stadtrundfahrt durch die Stadt an der Oder mit den breiten Boulevards, die auch häufig als Klein-Paris des Ostens bezeichnet wird. Wir sehen die Haken- bzw. Oderterrasse, das Schloss der Pommernherzöge und die quirlige Altstadt. Gemütlicher Tagesausklang in einem Restaurant. A 2. Tag: SA Stettin - Kolberg Heute tauchen wir ein in die bewegte Geschichte von Pommern. Morgens geht es nach Kamien Pomorski/ Cammin. Besichtigung der gothischen Kathedrale und des geheimnisvollen Klostergartens. Die berühmte Orgel und spätgotische Wandgemälde erzählen von längst vergangenen Zeiten. Weiterfahrt nach Kołobrzeg/Kolberg. Unterwegs Stopp in dem kleinen Küstenort Trzesacz/Hoff. Auf den Klippen eine Kirchenruine. Fahrt über das mittelalterliche Trzebiatów/ Treptow an der Rega, wo wir Dr. Pomeranus, Johann Bugenhagen begegnen - bevor es weiter geht nach Kolberg. Dort ein Bummel auf der Promenade zu Seebrücke und Leuchtturm. Bei einer Kaffeepause können wir den einzigartigen Blick auf den breiten Ostseestrand und das Meer genießen. ***Hotel (170 km). FA 3. Tag: SO Kolberg - Kluki - Leba Morgens Fahrt in die stille Landschaft um Kluki, das längst verlassene Dorf ist ein Freilichtmuseum. Die Einwohner dieser Gegend am Lebsko See - ein Abzweig der Kaschuben. Von hier erstreckt sich die unikate Wüstenlandschaft der Wanderdünen. Bei einem Spaziergang erkunden wir diese einzigartigen 50 Meter hohen Wanderdünen, die sich jedes Jahr um ca. 10 Meter bewegen. Je nach Wetterlage Zeit zum Baden. ***Hotel in Leba (210 km). FA 4. Tag: MO Krokowa - Danzig Heute geht es nach Gdansk/Danzig. Unterwegs Besichtigung des Schlosses der kaschubischen Familie Krockow in Krokowa, ursprünglich aus dem 14. Jh. In der jetzigen Form besteht es seit Anfang des 19. Jh. Im letzten Jahrzehnte ist es mit vornehmlich aus Deutschland stammenden Mitteln wiederhergestellt worden und beherbergt jetzt die deutsch-polnische Begegnungsstätte der Stiftung Europäische Begegnung „Kaschubisches Zentrum Krokowa“, deren Leiter ein Sohn des an der Mosel lebenden Familienoberhaupts Albrecht Graf von Krockow, Ulrich Graf von Krockow ist. Nachm. Ankunft in der prächtigen Hansestadt Danzig, Stadtführung durch die Altstadt. Dort auch das Abendessen im Restaurant. ***Hotel, 2 Nächte (130 km). FA 5. Tag: DI Danzig Ein ganzer Tag in Danzig zur freien Verfügung, für die Gestaltung gibt es viele fakultative Möglichkeiten – eine Schifffahrt zur Westerplatte, zur Danziger Werft oder zur Halbinsel Hela, Museumsbesuche wie im Nationalmuseum mit dem berühmten Gemälde von Hans Memling oder dem Artushof, sowie dem Museum der Solidarność-Bewegung. Unser Reiseleiter hilft gerne die entsprechende Wahl zu treffen. Abendessen im Restaurant. FA 6. Tag: MI Marienburg - Elbing Morgens Fahrt nach Malbork/Marienburg und Besichtigung der mächtigen Ordensburg der Kreuzritter an der Nogat (ca. zweistünd. Führung). Nachmittags Weiterfahrt nach Elbing und kurze Stadtrundfahrt. Weiterfahrt entlang des Haffs nach Frombork/Frauenburg, wo einst Nikolaus Kopernikus Domherr war. Dombesichtigung (Führung fakult.), sowie Turmbesteigung mit fantastischem Blick auf das Haff und bei klarer Sicht bis nach Kaliningrad/ Königsberg. ***Hotel von Elbing (160 km). FA 7. Tag: DO Quitainen - Sensburg Morgens Möglichkeit zu einer fakultativen Schifffahrt auf dem Oberländer Kanal, wobei“ wir „über Land fahren“. Die Hauptattraktion ist das in der Welt einzigartige Rampensystem, bei dem die Schiffe auf Rampen vom Land nach oben oder nach unten (abhängig von der Fahrtrichtung) gebracht werden, indem sie den Wasserantrieb ausnutzen. Die Schiffe überwinden auf den fünf folgenden Rampen eine natürliche Wasserspiegel-Differenz von fast 100 m, indem sie auf dem Lande "fahren" € 35,- p.P.). Nachm. Weiterfahrt nach Kwitajny/Quitainen. Hier trat 1945 Marion Gräfin Dönhoff ihren Ritt in den Westen an. Noch immer befindet sich hier die ehemalige Residenz der Familie Dönhoff. Wir fahren weiter Richtung Masuren. ***Hotel in Mragowo/ Sensburg, 2 Nächte (160 km). FA 8. Tag: FR Masuren Heute eine ganztägige Rundfahrt durch das Land der 1000 Seen. Besichtigung der barocken Wallfahrtskirche in Swieta Lipka, inklusive eines Orgelkonzerts mit den beweglichen Figuren der fantastischen Orgel. Anschließend Besichtigung der Wolfsschanze, eine historische Stätte – hier misslang das Stauffenberg-Attentat. Weiter führt uns die Geschichte auf alten Alleen nach Sztynort/ Steinort, das Tor zu Masuren, wo sich auch das Herrenhaus der Grafen Lehndorff befindet. Eine Schifffahrt auf der Seenplatte führt uns zu einer Kormoraninsel – ein Naturschutzgebiet. Abends ein rustikales Barbecue mit Akkordeonmusik wieder in Mragowo (100 km). FA 9. Tag: SA Nikolaiken - Warschau Vormittags erwartet uns das quirlige Mikolajki/ Nikolaiken – die Sommerfrische von Masuren - mit Bernstein und frischem Fisch. Stadtbummel. Wir vertiefen unsere Eindrücke bei der Besichtigung des Dönhoffsalon in Galkowo – wunderschönes Jagdschlösschen wie aus alten Zeiten in die Masurische Landschaft versetzt., wo uns auch eine ehemalige Mitarbeiterin der Gräfin Marion Dönhoff erwartet. Nachmittags Bustransfer nach Warschau über Wojnowo/Eckertsdorf mit dem Philliponnenkloster. Feierliches Abschiedsabendessen in der Altstadt, ****Hotel. (250 km). FA 10. Tag: SO Warschau - Rückreise Am Vormittag fakultativ geführte dreistündige Stadtbesichtigung in Warschau (€ 15,- p.:p) oder in Eigenregie. Am Mittag Transfer zum Bahnhof und Individuelle Heimfahrt mit dem Zug oder Verlängerung in Warschau. F Höhepunkte: Charakteristik / Komfort: Die Historie - als Nachbarschafts-Geschichte heute einzubetten in einen europäischen Kontext - wird uns auf Schritt und Tritt in Polen begegnen. Sie erfährt eine ständige Parallele in der Kulturgeschichte, in der Manifestation von Kunst und Architektur, die Polen zu einer der führenden europäischen Kulturnationen machen. Die Begegnungen mit den Polen von heute, in ihren Städten, auf dem Lande, in der ruhigen horizontal bestimmten Landschaft werden Höhepunkte unserer Reise sein. Unsere Tour beginnt in Stettin, führt entlang der polnischen Ostseeküste und durch die Kaschubei über die quirlige Hansemetropole Danzig bis nach Ostpreußen und dem nach wie vor etwas 'weltverloren' wirkenden, melancholischen Masuren, wo die Zeit still gestanden zu haben scheint. Hier kann man tief einatmen, bevor man zum Ende der Reise in die lebendige Hauptstadt von Polen, nach Warschau kommt. Die teilweise neuen Hotels von sehr gutem ***bis ****Standard, die tägliche Halbpension auf Basis der lokalen Küchenkultur. - NEU Im IKARUS-Programm. Inklusivleistungen:
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