Unentdeckte Schätze zwischen Rhodopen und Schwarzem Meer
Reise Nr. 2178
- Archäologie in Perperikon
- Besuch von 6 UNESCO-Welterbestätten
- Aufenthalt in einem bulgarischen Dorf
Gäste, die nach Bulgarien kommen, sind oft von der kulturellen und landschaftlichen Vielfalt meiner Heimat überrascht. Überall stoßen wir in einer der ältesten besiedelten Region Europas auf die Zeugen der Vergangenheit, die wir gemeinsam zum Sprechen bringen. Thraker, Römer, Byzantiner, Slawen und Osmanen ─ sie alle haben ihre Spuren hinterlassen, in Tempeln, Klöstern und Kirchen, an der Küste des Schwarzen Meeres und inmitten in einer faszinierenden Bergwelt! Ich freue mich auf Sie! Ihre Ivanka Botscheva
Reiseverlauf:
1. Tag: Bulgarien erwartet Sie
Über Wien geht der Flug in die bulgarische Hauptstadt. Wir fahren in unser Hotel, in dem wir uns für zwei Nächte einrichten. Bei einem ersten Abendessen lernen wir uns besser kennen. (A)
2. Tag: Sofia - die Schöne
Gleich am Anfang ein Höhepunkt: Wir besuchen die Kirche von Bojana, und stehen unvermittelt vor dem am besten erhaltenen und umfassendsten mittelalterlichen Freskenzyklus in Osteuropa. Im Nationalhistorischen Museum tauchen wir in die Geschichte Bulgariens ab und sehen beeindruckende thrakische Goldschätze. Im nahen Vitoscha-Gebirge sehen wir einen seltenen Steinfluss - riesige Felsen in einem kleinen Flussbett. Wir machen uns dann ein Bild von der 2.700 Jahre alten Stadt Sofia: Wir spazieren vom Unabhängigkeitsplatz zum Nationaltheater und besuchen die Alexander-Newski-Kathedrale. (F)
3. Tag: Nationalsymbol Rila-Kloster
Auf 1.100 Meter Höhe liegt malerisch die wichtigste heilige Stätte Bulgariens - das Rila-Kloster. Immer wieder stoßen wir im Klosterkomplex mit seinen Kirchen, Wohn- und Wirtschaftsgebäuden auf farbenfrohe Fresken, die das gesamte Programm der Orthodoxie thematisieren. Im bulgarischen Wintersportmekka Bansko im Pirin-Gebirge sehen wir die festungsartigen Hausmuseen und besuchen das Veljanova-Haus mit seinen aufwändigen Schnitzereien. 200 km (F, A)
4. Tag: Malerisches Plovdiv
Über den Jundola-Pass, zwischen Pirin-Gebirge und Rhodopen, fahren wir nach Plovdiv, in die zweitgrößte Stadt des Landes. Auf dem Weg liegt das Batschkovo-Kloster, eine Oase der Ruhe inmitten hoher Berge. In Plovdiv haben Thraker, Römer, Slawen und Osmanen ihre Spuren hinterlassen. Wir spazieren in der idyllischen Altstadt durch ein Potpourri der Kulturgeschichte, sehen das römische Amphitheater und besuchen das Ethnografische Museum im Haus des Kaufmanns Agir Kojundjioglu. Zwei Übernachtungen in Plovdiv. 205 km (F, A)
5. Tag: Die heilige Stadt Perperikon
Perperikon - seit 8.000 Jahren besiedelt, die heilige Stadt der Thraker. Zwei Stunden mit dem Bus und zwei Kilometer zu Fuß, davon 800 Meter steil bergauf, werden wir brauchen, um das Plateau bei Kardshali mit den Ausgrabungen, die erst vor zehn Jahren begannen, zu erreichen. Aber der Weg und auch der Schweiß lohnen sich: Wir stehen in uralten Palastanlagen und stellen uns vor, wie im Dionysus-Tempel dem Gott gedient wurde. Über die Eindrücke des Tages tauschen wir uns am Abend in einem typischen Restaurant aus. 235 km (F, A)
6. Tag: Der Tempel von Starosel
Bei Starosel gelang Archäologen ein Jahrhundertfund: Sie entdeckten den bisher größten thrakischen Tempelbezirk aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. Wir sehen die mit farbenfrohen Fresken ausgestattete Grabstätte eines Herrschers und schauen mit etwas Glück den Wissenschaftlern bei ihrer Arbeit über die Schulter. In Koprivschtiza spazieren wir anschließend durch die verwinkelten Gassen eines typisch bulgarischen Dorfes, in dem sich in den vergangenen 150 Jahren wenig verändert hat. Der Duft der Rosen empfängt uns auf dem Landgut »Damaszena«. Bei einem Schnupperkurs lernen wir, wie das bulgarische Rosenöl hergestellt und verwendet wird. Eine Übernachtung in Kazanlak. 190 km (F, A)
7. Tag: Tal der Rosen und Schipka-Pass
Langsam werden wir zu Spezialisten für die Kultur der Thraker: In den zwölf Grabhügeln bei Kanzalak und in der Kopie eines thrakischen Fürstengrabes im Hügelpark Tjulbe, das mit farbenfrohen Wandfresken überrascht, können wir gut einen Vergleich zu den Anlagen ziehen, die wir in Starosel und Perperikon gesehen haben. Dann geht es hinauf zum Schipka-Pass, dem höchsten Balkanübergang überhaupt, vorbei an der Gedächtniskirche im Dorf Schipka. Auf der Nordseite des Gebirges besuchen wir das Museumsdorf Etara, in dem wir Handwerkern bei ihrer Arbeit zusehen können. Nun ist es nicht mehr weit bis Trjavna, wo wir zwei Mal übernachten. 75 km (F, A)
8. Tag: Die alte bulgarische Hauptstadt
Veliko Tarnovo liegt reizvoll zwischen drei Hügeln. Wir besuchen die mittelalterliche Festung auf dem Zaravez-Hügel und haben einen wunderbaren Fotoblick über den Ort mit seinen »Wiedergeburtshäusern« aus der Zeit der nationalen »Wiedergeburt« Bulgariens. Nach einem Spaziergang durch das Museumsdorf Arbanassi, das von bulgarischen, griechischen und albanischen Christen im 15. Jahrhundert gegründet wurde, stärken wir uns bei einem gemeinsamen Abendessen mit Weinprobe. 95 km (F, A)
9. Tag: Auf dem Weg zur Donau
Wussten Sie, dass Trjavna in ganz Bulgarien für seine kunstvollen Holzschnitzereien bekannt ist? Wir spazieren durch den kleinen Ort mit seinen kunstvoll verzierten Häusern des 18. und 19. Jahrhunderts und besuchen das Daskalov-Haus, in dem ein kleines Museum die alten Handwerkstechniken dokumentiert. Durch die Donauebene fahren wir zum Felsenkloster Ivanovo, wo wir einzigartige Wandmalereien entdecken. Am späten Nachmittag sind wir schon in der Stadt Russe an der Donau. Im Kaliopa-Haus lauschen wir der Musik eines ganz besonderen Pianos: Es ist das erste, das im 19. Jh. aus Wien nach Bulgarien importiert wurde. Eine Übernachtung in Russe. 180 km (F, A)
10. Tag: Geheimnisse der Donauebene
Ähnlich wie Starosel wurde das thrakische Grabmal Sveschtari erst vor 20 Jahren entdeckt. Gut so, denn sonst könnten wir die zehn Frauenskulpturen, die die Wände zieren, heute nicht sehen. In Madara, 20 Meter über dem Boden, sehen wir das einzige frühmittelalterliche Felsrelief Europas. Wer war der mysteriöse Reiter, der hier im 8. Jahrhundert verewigt wurde? Finden wir es heraus. Herzlich empfangen werden wir schließlich im Dorf Kjulevtscha. Wir werden mit hausgemachten Kleinigkeiten versorgt und schauen uns Haus und Gemüsegarten einer Familie an. Am Abend erreichen wir die Hafenstadt Varna, wo wir zwei Nächte bleiben. 250 km (F, A)
11. Tag: Varna und Baltschik
Wir machen uns mit der wichtigen Hafenstadt Varna vertraut, schauen uns die Kathedrale an und nehmen uns Zeit für das Archäologische Museum, das uns mit 3.000 Artefakten des ältesten Goldschatzes weltweit und einer feinen Ikonensammlung überrascht. Am Kap Kaliakra blicken wir 100 Meter tief hinunter ins Meer. Und schließlich sehen wir in Baltschik den Botanischen Garten und das weiße Sommerschloss der rumänischen Kaiserin Maria, das sowohl europäische als auch orientalische Stilelemente aufgreift. Abends stoßen wir bei einem Essen in einem Restaurant auf die Reise an! 120 km (F, A)
12. Tag: Rückreise
Mit einem völlig neuen Bild eines für Viele unbekannten Landes im Gepäck fliegen Sie nach Hause. Es sei denn, Sie möchten Ihren Urlaub noch um einige Tage am Schwarzen Meer verlängern. (F)
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen)
Ihre Hotels
| Ort | Nächte/Hotel | Landeskat. |
|---|---|---|
| Sofia | 2 Hilton | 4 |
| Bansko | 1 Tanne | 4 |
| Plovdiv | 2 Novotel | 3.5 |
| Kazanlak | 1 Palace oder Zornica | 3 |
| Trjavna | 2 Kalina Palace | 4 |
| Russe | 1 Best Western Bistra | 3 |
| Varna | 2 Golden Tulip | 3.5 |
Im Reisepreis enthalten
- Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy - Class bis Sofia/ab Varna
- Inklusive Luftverkehrsteuer, Flughafen - und Flugsicherheitsgebühren
- Rundreise im landestypischen Reisebus mit Klimaanlage
- 11 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
- 11x Frühstück, 10x Abendessen
- Dr. Tigges Studienreiseleitung
- Zug zum Flug der 1. Klasse
- Kirche von Bojana und Rila - Kloster
- Ausgrabungen von Perperikon und Starosel
- Thrakische Gräber in Kazanlak und Sveschtari
- Besuch in einem bulgarischen Dorf am 10. Tag
- Abendessen im Restaurant am 1., 5. und 11. Tag
- Kofferservice in den meisten Hotels
- Alle Eintrittsgelder; Trinkgelder in den Hotels
- Dr. Tigges Reiseinformationen
- Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl
- Mindestteilnehmerzahl: 5
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