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Trekking von Montenegro nach AlbanienMontenegro / TrekkingReise Nr. 3023 Willkommen zu einer Wander- und Trekkingwoche im Prokletije-Gebirge zwischen Montenegro und Nordalbanien - in einem der verstecktesten Winkel Europas! Die grandiose, wilde und nahezu unberührte Hochgebirgslandschaft der ”verwunschenen Berge' ist noch ein Geheimtipp für Wanderer und Naturfreunde, die Bergeinsamkeit zu schätzen wissen. Die Reise beginnt in Montenegro, einem der jüngsten Staaten Europas. Die eindrucksvollen, schroffen Felsformationen des Komovi-Massivs an der Grenze zu Albanien geben Ihnen einen Vorgeschmack davon, was Sie an den folgenden Trekkingtagen erwartet. Sie wandern über üppige Wiesen voller Alpenblumen und Wildkräutern, vorbei an wenig besiedelten Almen und an glasklaren Gebirgsbächen, die sich ihren Weg sprudelnd zwischen den steil aufragenden Gipfeln suchen. Von den Gebirgspässen oberhalb der Baumgrenze steigen Sie durch schattige Wälder und enge Schluchten in die malerischen Täler von Thethi und Valbona ab. In den hiesigen Dörfern scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Einige Einheimische haben in ihren Häusern einfache Unterkünfte für Touristen eingerichtet. Hier werden Sie übernachten und aufs Herzlichste von Ihren Gastgebern empfangen und bewirtet. Entlang des Skadar-Sees, den sich beide Länder teilen, geht es zurück nach Montenegro. Noch einmal schnüren Sie die Wanderschuhe und genießen die Etappe über das Rumija-Gebirge zum Skadar-See. Vom höchsten Punkt bietet sich ein herrlicher Blick über den See und in Richtung Mittelmeer. Bei Ihrem letzten gemeinsamen Abendessen in einem urigen Restaurant heißt es dann leider Abschied nehmen: Dovidenja Montenegro, Mirupafshim Albanien!
Tourverlauf 1. Tag Anreise nach Podgorica - durch die Moraca-Schlucht zum Komovi Flug nach Podgorica, dem ehemaligen Titograd. In der montenegrinischen Hauptstadt werden wir von unserem Reiseleiter empfangen. Gemeinsam fahren wir durch die enge Moraca-Schlucht bis zum Kloster Moraca, einem der ältesten und bedeutendsten Klöster Montenegros. In der kleinen Klosterkirche können wir Fresken aus dem 17. Jahrhundert bewundern. Nach der Ankunft im Komovi-Gebirge machen wir es uns im Katun Stavna - einem Almdorf auf 1.800 m Höhe - in einfachen Holzhütten gemütlich. Fahrzeit: 2h; Übernachtung in Bungalows [A] 2. Tag Wanderung auf den Komovi (2.264 m) Unsere erste Wanderung führt uns auf den Gipfel des Komovi. Unterwegs in dem steil aus der Hochebene aufragenden Komovi-Massiv mit seinen mächtigen Kalksteintürmen stimmen wir uns auf unsere Trekkingwoche ein. Von hier aus bietet sich uns bereits ein wunderbarer Ausblick auf unser Wandergebiet der nächsten Tage, das Prokletije-Gebirge. Sollte die Gipfelbesteigung, z. B. witterungsbedingt nicht möglich sein, bietet sich die Umrundung des Massivs, eine nicht minder beeindruckende Panoramatour, an (Aufstieg / Abstieg: 400 m, Gehzeit: ca. 6 Stunden). Nach der Rückkehr essen wir im Katun Stavna zu Mittag. Anschließend fahren wir nach Plav und Gusinje und stoppen unterwegs bei einem orthodoxen Kloster. Die beiden Dörfer Plav und Gusinje liegen wunderschön in einer Seenlandschaft am Fuß des Prokletije-Gebirges. Die Bewohner sind fast ausschließlich albanischer Herkunft; bis ins 19. Jahrhundert galten die Orte als die entlegensten albanischen Siedlungen. In Plav können wir uns ein erstes typisches ”Kula', ein albanisches Turmhaus, ansehen. Gehzeit: 4,5-5h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 0m; 3*-Hotel in Gusinje [FMA] 3. Tag Von Montenegro nach Albanien Wir starten zu unserem Trekking direkt am Grenzposten von Montenegro. Die imposanten Gipfel des montenegrinischen Prokletije begleiten uns bis zur Grenze. Nach einem kurzen Aufstieg erreichen wir die ersten Almen auf albanischem Boden. Entlang unseres Weges gibt es noch zahlreiche alte Bunkeranlagen - Relikte aus der Zeit Enver Hoxers, als Albanien von der Außenwelt komplett abgeschnitten war. Am Ende des Hochtales öffnet sich der Blick ins Thethi-Tal. Ein steiler Abstieg liegt noch vor uns, bevor wir die ersten Häuser des Dorfs erreichen. Für die kommenden beiden Nächte sind wir bei einer Familie in Thethi untergebracht (Mehrbettzimmer, Bad/WC geteilt). Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 1200m; Privathaus [FMA] 4. Tag Thethi und Umgebung Nach dem anstrengenden gestrigen Trekkingtag lassen wir es heute ruhiger angehen. Wir unternehmen eine gemütliche Wanderung im Nationalpark bis zum Dorf Nyderlysa und haben anschließend Zeit, um uns Thethi etwas genauer anzusehen. Dabei erhalten wir einen Eindruck von der Lebensweise der Menschen in diesem abgelegenen Tal. Auffällig ist das ”Turmhaus', einst Zufluchtsort für Männer, die Schutz vor der Blutrache suchten. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Privathaus [FMA] 5. Tag Von Thethi nach Valbona Heute starten wir in Thethi und wandern über Hirtenpfade und den Valbona-Pass ins wunderschöne Valbona-Tal, ein großes, teils von verschneiten Bergriesen gesäumtes Gebirgstal. Hier leben noch Adler! Mit etwas Glück bekommen wir einen dieser selten gewordenen Vögel, die Wappentiere Albaniens, zu Gesicht. In Valbona sind wir wieder bei einer Familie untergebracht. Gehzeit: 7h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 900m; Privathaus [FMA] 6. Tag Wanderung im Nationalpark Valbona An unserem letzten Reisetag in den Albanischen Alpen führt unsere Route durch den Nationalpark Valbona bis zu einem entlegenen Bergdorf im Grenzgebiet zu Montenegro. Wir kehren nach Valbona zurück, verlassen die abgeschiedene Bergwelt und fahren ins Städtchen Bajram Curri. Gehzeit: 7h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 750m; Hotel [FMA] 7. Tag Drin-Schlucht und Shkodra Mit dem Bus fahren wir heute in etwa 2 Stunden bis nach Shkodra, der zweitgrößten Stadt Albaniens. Nachmittags unternehmen wir einen Stadtrundgang und besichtigen die Rozafa-Burg auf einem Felshügel über Shkodra. Von dort haben wir einen herrlichen Ausblick auf die Stadt und den Skadar-See, den sich Albanien und Montenegro, ebenso wie das Prokletije-Gebirge, teilen. In unserem Hotel, das gleichzeitig das Ethnographische Museum beherbergt, essen wir zu Abend. Bitte beachten Sie: In vielen Reiseführern wird für diese Strecke die Fährpassage durch die Drin-Schlucht von Fierza nach Koman empfohlen. Wir hatten die Fahrt durch diese beeindruckende Schlucht ebenfalls als Programmpunkt geplant. Nach der Rückmeldung unserer Partneragentur vor Ort (Stand August 2011) entsprechen die Fähren vor Ort aber keinerlei akzeptablen Sicherheitsstandards mehr. Daher haben wir beschlossen, diese Fährüberfahrt momentan nicht anzubieten. Sollte sich die Situation im Laufe des Jahres aber erheblich verbessern, so werden wir die Schiffspassage kurzfristig wieder in das Programm aufnehmen. Hotel [FMA] 8. Tag Von Albanien nach Montenegro - Wanderung über das Rumija-Gebirge zum Skadar-See Entlang der Adriaküste fahren wir zurück ins ”Land der schwarzen Berge' bis nach Stari Bar, einer Ruinenstadt am Fuß des Rumija-Gebirges. Nach einer kurzen Besichtigung überschreiten wir das Rumija-Gebirge, das sich Montenegro und Albanien teilen, und das den Skadar-See von der Adria trennt. Am höchsten Punkt bietet sich uns ein wunderbarer Blick auf den See und in Richtung Mittelmeer. Nach der Ankunft am Skadar-See fahren wir entlang der Uferstraße nach Virparzar, einem kleinen Fischerort. Dort besteht die Möglichkeit, vor dem Abendessen eine Bootsfahrt zu unternehmen und dabei die einzigartige Pflanzen- und Vogelwelt des Sees zu erleben und die beeindruckende Aussicht auf die Prokletije zu genießen (fakultativ, Kosten ca. € 20,- / Person). Unser Abschiedsessen lassen wir uns in einem urigen Restaurant in Virpazar schmecken. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 800m; Hotel [FMA] 9. Tag Heimreise Rückflug nach Deutschland. [F] Charakter der Tour und Anforderungen Die reine Gehzeit der einzelnen Tageswanderungen beträgt 4,5 bis 8 Stunden. Pro Tag sind bis zu 1.200 Höhenmeter im Auf- bzw. Abstieg zu überwinden. Die Wanderungen weisen keine besonderen technischen Schwierigkeiten auf, für die teils steilen Auf- und Abstiege über Geröll sollten Sie jedoch über entsprechend Kondition und Trittsicherheit verfügen und schwindelfrei sein. Gewandert wird über schmale, ausgetretene Berg- und Wiesenpfade, auf steinigem, schottrigem Untergrund sowie durch wegloses Gelände. Wir empfehlen, sich für diese Reise durch ausgedehnte Wanderungen und/oder Waldläufe vorzubereiten. Im Katun im Komovi-Gebirge (Tag 1) übernachten Sie in gemütlichen Almhütten (4-er Belegung mit eigenem Bad). In Thethi und Valbona (Tag 3, 4 und 5) wohnen Sie in Privatunterkünften im Dorf in Mehrbettzimmern mit Gemeinschaftsduschen und -WCs. In Bajram Curri, Shkodra und Virpazar sind Sie in landestypischen 2-3*-Mittelklassehotels untergebracht. 'Trekking von Montenegro nach Albanien' ist eine Neutour, die im Sommer 2012 bei Hauser exkursionen zum ersten Mal mit einer Gruppe durchgeführt wird, und deshalb Pioniercharakter hat. Das oben beschriebene Programm kann nur als Programmvorschlag gelten. Vor allem in den Bergregionen Nordalbaniens steckt der Tourismus noch in den ”Kinderschuhen'. Trotz genauester Planung und Erkundung können sich Änderungen ergeben / Anpassungen nötig sein. Bitte haben Sie Verständnis dafür. Das albanische Straßennetz ist zum Teil in schlechtem Zustand (enge, kurvige Straßen, Schlaglöcher). Daher müssen Sie für diese Reise ein hohes Maß an Flexibilität mitbringen. Unsere Partner vor Ort werden im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles tun, um Ihnen ”ihre Länder' von ihrer besten Seite zu zeigen und Ihnen einen schönen Urlaub zu ermöglichen. Intensive Trekkingwoche mit Gepäcktransport in einer der abgeschiedensten Regionen Europas. Für Bergfreunde mit guter Kondition und der Bereitschaft zu Komfortverzicht. Klima Im Bergland Montenegros und Nordalbaniens herrscht gemäßigtes, in den höheren Lagen alpines Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern. In niedrigen Regionen liegen die Tagestemperaturen bei 25°C, sie können aber auch 30°C erreichen. In den Höhenlagen sinkt das Thermometer um einige Grade, im Juli und August herrschen hier für Wanderungen angenehme Temperaturen, Sommerregen und -gewitter sind aber nicht auszuschließen. Um den Skadar-See herrscht dagegen mediterranes Klima mit heißen, schwülwarmen Sommern und Temperaturen bis zu 35°C. Die beste Zeit für Wanderreisen in der Prokletije ist Ende Juni bis Anfang September. Ausrüstung Für die einzelnen Tagesetappen benötigen Sie stabile, knöchelhohe Bergschuhe mit griffiger Profilsohle, leichte, atmungsaktive Wanderbekleidung sowie eine windabweisende Goretexjacke und Regenschutz. Für längere, steilere Auf- und Abstiege oder bei rutschigen Wegstellen haben sich Wander- bzw. Trekkingstöcke bewährt. Für die recht kühlen Abende im Gebirge ist eine warme Jacke oder ein Fleece-Pullover empfehlenswert. An den letzten beiden Tagen am Skadar-See (nahezu auf Meereshöhe) benötigen Sie dagegen leichte, atmungsaktive Kleidung. Wichtig ist ausreichend Sonnenschutz: helle Kopfbedeckung und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Gepäck Während des Trekkings übernehmen Mulis oder Pferde den Transport des Hauptgepäcks, das sonst im Bus befördert wird. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten an persönlichen Sachen (Trinkflasche, Windjacke, Fotoausrüstung usw.). Als Hauptgepäckstück empfehlen wir eine stabile, wasserabweisende Reisetasche oder einen großen Trekkingrucksack. Koffer sind für diese Reise nicht geeignet. Inklusivleistungen:
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