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Tönendes Farbenspiel zwischen Himmel und Erde: Trekking im Altai und im Westen der MongoleiAltai ( Altaj ) Gebirge / TrekkingReise Nr. 229 Im Herzen Asiens, im Vierländereck Russland, Mongolei, China und Kasachstan, treffen die Landschaften Sibiriens und Zentralasiens aufeinander. Weite Steppen und hochalpine Berge, blumenübersäte Wiesen und undurchdringliche Wälder, idyllische Bergseen und wilde Gletscher lassen die Landschaft hier in perfekter Harmonie erscheinen. Das spirituelle Herz Zentralasiens, das Königreich Shambala, ein irdisches Paradies, soll in dieser Region liegen, in der der Schamanismus lebendig ist und eine über 4.000-jährige Siedlungsgeschichte Zeugnisse hinterlassen hat. Von Novosibirsk geht es direkt in die autonome Region Altai. Vorbei an den Gipfeln des Hochaltai fahren Sie in die Tschuja-Steppe im Grenzgebiet zur Mongolei. Vom ersten Lager aus besteigen Sie den Tabaschok (3.200 m) von dessen Gipfel sich ein Rundblick auf die Steppen und Berge des Altai, der Mongolei und von Tuva eröffnet. Die nächsten beiden Trekkingtage verbringen Sie zum Teil auf dem Rücken von Pferden. Immer wieder sind Flüsse zu durchqueren, Sie kommen an herrlichen Seen vorbei und begegnen den altaischen Nomaden, die im Sommer mit ihren Herden durch die hügelige Steppenlandschaft ziehen. Nun überschreiten Sie die Grenze und gelangen in den Westen der Mongolei. Auf dem ersten Blick sind die Regionen ganz ähnlich, die Unterschiede entdecken Sie aber schnell, wenn Sie den Menschen begegnen. Drei Tage sind Sie unterwegs und besuchen immer wieder die offenen und sehr gastfreundlichen Nomaden in ihren Jurten.
Tourverlauf: 1. Tag Anreise Linienflug mit Sibir Airlines von Frankfurt nach Novosibirsk. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; 2. Tag Novosibirsk - Anos Frühmorgens landen wir in Novosibirsk und werden am Flughafen empfangen. Dann beginnt unsere Busfahrt durch sibirische Felder und Wälder ins Altai. Ein Abstecher führt - zwecks Registrierung - nach Gorno Altaisk. Weiterfahrt nach Anos, einem kleinen Dorf am Ufer des Flusses Katun, einem der Quellflüsse des mächtigen Ob. In einem Gästehaus beziehen wir unsere Zimmer. Am Abend ist Saunen in der 'russka banja' sicher wohltuend und entspannend. Fahrzeit: 10h; Fahrstrecke: 550km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Gästehaus [FMA] 3. Tag Anos Am Morgen besuchen wir das malerische Kloster Patmos. Wir besichtigen einen der sogenannten Ails, den urigen Behausungen der Altaier, die an die Wigwams der nordamerikanischen Indianer denken lassen. Am Nachmittag fahren wir zum Dorf Gornij Anos. Wer möchte kann fakultativ auch einen Ausritt zu Pferde machen. Übernachtung in Anos. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Gästehaus [FMA] 4. Tag Kuraj Mit dem Bus fahren wir entlang der Tschuja-Magistrale nach Kuraj, einem kleinen Dorf in der gleichnamigen Steppe. Die Route verläuft über zwei Gebirgspässe und durch die malerische Berglandschaft des nördlichen und zentralen Altai. Unterwegs sehen wir uns die Felsskulpturen 'kameni Babi' sowie rund 2000 - 4000 Jahre alte Felszeichnungen an. Auf einer Anhöhe über dem Gebirgsbach Kurajka bauen wir erstmals unsere Zelte auf. Prachtvoll ist der Blick auf die nördliche Tschuja-Kette - einen Gebirgszug mit über 4.000 m hohen Gipfeln und gewaltigen Gletschern. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA] 5. Tag Kosch Agatsch - Steppe von Sajljugem Weiterfahrt nach Kosch Agatsch, einem Kreiszentrum. Heute ist es soweit - eine erste Begegnung mit unseren Pferden und ein erster kurzer, rund 3-stündiger Ausritt steht an. Wir zelten auf ca. 2.100 m Höhe inmitten der schier unendlichen Steppe von Sajljugem. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA] 6. Tag Gipfeltag Der 3.200 m hohe Tabaschok, ein unschwieriger Aussichtsberg, ist unser Gipfelziel. Der Aufstieg erfordert eine gute Kondition und Trittsicherheit, ist jedoch nicht schwer. Bergwanderer werden mit einem herrlichen Rundblick auf die Steppen des Altai, der Mongolei und der Tuva mit unzähligen Gipfeln und hunderten von Seen belohnt. Übernachtung im gleichen Zeltlager wie am Vortag. Gehzeit: 8h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1100m; Zelt [FMA] 7. Tag Wandern oder Reiten Der erste richtige Reittag liegt vor uns! Etwa 7 Stunden werden wir in den Hügellandschaften der Steppe unterwegs sein und mehrere Flüsse durchqueren. Wer möchte, kann den Großteil der Tagesettappe auch wandern. Aufstieg: 200m; Abstieg: 150m; Zelt [FMA] 8. Tag Wandern oder Reiten zum Dlinoe-See Wir reiten weiter zum Dlinoe-See (6 Stunden). Da ist es schon mal nötig, die Pferde richtig zu lenken. Dies ist weder schwierig noch gefährlich, erfordert jedoch eine gewisse Konzentration und Beziehung zu Ihrem Pferd. Am Ufer des schönen Hochgebirgssees (2.230 m) werden wir zelten (3 Nächte). Dann heißt es, von den Pferden Abschied zu nehmen, denn morgen 'satteln' wir wieder um auf Schusters Rappen. Aufstieg: 400m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA] 9. Tag Erkundung der Umgebung Wir wandern zu den Seen und können dort unser Glück beim Fischen versuchen. Die Gebirgsforelle, auf Russisch 'sibirskaja Hareus', ist ein sehr vorsichtiger und eigenwilliger Fisch. Gehzeit: 7h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Zelt [FMA] 10. Tag Verschina Tschernaja (3.270 m) Heute steht die Besteigung des Schwarzen Gipfels, Verschina Tschernaja (3.270 m), auf dem Programm. Der Berg erhebt sich an der Grenze zwischen Altai und Tuva und bildet die Wasserscheide zweier großer sibirischer Ströme, Ob und Jenisej. Wir übernachten zum dritten Mal in unserem Lager am Dlinoe-See. Gehzeit: 8h; Aufstieg: 1020m; Abstieg: 1020m; Zelt [FMA] 11. Tag Trekking Nach dem gestrigen Gipfeltag erwartet uns heute eine weniger anstrengende Etappe. Ohne größere Höhenunterschiede wandern wir entlang der Seen zu unserem nächsten Zeltlager. Unterwegs lassen sich Schwäne, schwarze Reiher, Wildenten, Kraniche und - mit etwas Glück - Pelikane beobachten. Unsere Zelte stehen am Gebirgsfluss Buguzun. Gehzeit: 4h; Abstieg: 200m; Zelt [FMA] 12. Tag Trekking Es geht durch hügelige Steppenlandschaft und vorbei an den Jurten der altaischen Nomaden. Wir werden einige der überaus gastfreundlichen Altaier in ihren Jurten besuchen. Die Nomaden freuen sich sicher über das eine oder andere kleine Gastgeschenk. Wir beziehen unser neues Zeltlager. Max. erreichte Höhe 2.050 m. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA] 13. Tag Einreise in die Mongolei Wir brechen recht früh auf, um genügend Zeit für die Grenzformalitäten an der russisch-mongolischen Grenze zu haben. Hier müssen wir etwas Geduld und Toleranz aufbringen; beim Fotografieren ist Zurückhaltung geboten. Unser Zeltlager errichten wir zum ersten Mal auf mongolischem Gebiet, am See Cagan Nuur. Auf den ersten Blick hat sich in unserer Umgebung kaum etwas verändert, doch bei genauerem Hinsehen lassen sich zahlreiche, feine Unterschiede zum Altai erkennen ( z.B. dass es kaum Wald gibt, dass die Menschen sich anders kleiden usw.) Fahrzeit: 4h; Zelt [FMA] 14. Tag Trekking Am Fluss Hara Magnaj Gol entlang wandern wir durch Hügellandschaft und vorbei an zahlreichen Jurten. Die Menschen dieser Region sind sehr offen und gastfreundlich. Wir besuchen sie in ihren Jurten. Im weiteren Verlauf unserer Route wird das Tal breiter und geht schließlich in eine unendlich weite, offene Landschaft über. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 200m; Zelt [FMA] 15. Tag Trekking Über den breiten Sattel Huhijn Hutel (2.700 m) wandern wir zum Tal Adzarek und sehen auch heute zahlreiche mongolische Nomaden mit ihren Herden. Am Ufer eines Hochgebirgssees steht unser Lager. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Zelt [FMA] 16. Tag Bergbesteigung Wir steigen auf zu einem 2.680 m hohen Aussichtsberg, von dem sich ein großartiger Blick bietet. Der Abstieg führt zum Fluss Asgat. Wer möchte kann auch fakultativ in 4,5 Std. den 3.850 m hohen Gipfel Chrebet Tschichatscheva besteigen. An einer Quelle unweit der Grenze schlagen wir unser Lager auf. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 280m; Abstieg: 280m; Zelt [FMA] 17. Tag Rückfahrt Mongolei - Russland Heute heißt es, früh aus den Federn! Wir fahren zur mongolisch-russischen Grenze und hoffen, dass die Grenzformalitäten nicht allzu lange dauern. Unser Nachtlager befindet sich bereits auf russischer Seite. Fahrstrecke: 100km; Zelt [FMA] 18. Tag Anos Unsere lange Rückfahrt nach Anos beginnt. In Anos können wir uns wieder auf die russische Sauna, auf ein leckeres Abschiedsessen und die Darbietung einer altaischen Folkloregruppe freuen. Fahrzeit: 10h; Fahrstrecke: 400km; Abstieg: 0m; Gästehaus [FMA] 19. Tag Bijsk - Novosibirsk Über Gornoaltaisk fahren wir nach Bijsk, der Stadt an den beiden Flüssen Bija und Katun. In Gornoaltaisk besuchen wir das liebevoll und mit viel Sachkenntnis aufgebaute Heimatmuseum. Auch in Bijsk haben wir Zeit, um die Altstadt zu besichtigen, die zur Zeit restauriert wird. Mit dem Nachtzug Bija-Express kehren wir nach Novosibirsk zurück. Nachtzug [FMA] 20. Tag Novosibirsk Wir beziehen unsere Hotelzimmer in Novosibirsk. Dann besuchen wir das sibirische Regionalmuseum und die Alexander Nevski-Kathedrale. Am Nachmittag haben wir Zeit für einen Einkaufsbummel in der sibirischen Metropole. Hotel [FMA] 21. Tag Rückflug Sehr früh am Morgen werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen nach Frankfurt zurück. Charakter der Tour und Anforderungen: Alpine Formen im Norden und im Zentralteil und eher hügelige Landschaften im Süden kennzeichnen den russischen Teil des Altai-Gebirges und den Westen der Mongolei. Das ganze Gebiet ist touristisch wenig erschlossen. Ohne genaue Ortskenntnisse kommt man nicht sehr weit. Die Wanderungen sind technisch nicht sehr schwer, setzen jedoch eine gute Kondition und Trittsicherheit voraus. Bitte berücksichtigen Sie, dass das Gepäck pro Person für alle Flüge mit der Sibir Airlines 20 kg (inklusive Handgepäck, Fotoapparat etc.) nicht überschreiten darf. Fällt dennoch Übergepäck an, so sind die Kosten dafür von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen selbst zu tragen. Inklusivleistungen:
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