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Tadschikistan: Abenteuer Pamir-HighwayTadschikistan / ExpeditionenReise Nr. 2965 Duschanbe - Pamir-Highway - Chorog - Murgab - Kara Köl - Alitschur - Wachan-Tal - Ischkaschim - Pjansch-Tal - Kalajchum Im touristischen Dornröschenschlaf führt die zentralasiatische Republik Tadschikistan ein unbekanntes Dasein. Wer sich allerdings auf den Weg macht in diesen Gebirgsstaat, entlang des Pamir-Highway, wird grandiose Berglandschaften und eine überaus freundliche Bevölkerung antreffen. So vielfältig die Farben und Formen der Berge sind, so bunt sind auch die Völker, die hier leben: Tadschiken, Wakhani, Jagnobi, Pamiri und Kirgisen. Die alte Tradition des Seidenbaus wird seit Jahrtausenden gepflegt, und Wein wird in Tadschikistan schon seit Menschengedenken angebaut. Eine ungewöhnliche Reise entlang uralter Kulturlandschaften zu den ältesten Bewohnern des Pamir.
Reiseverlauf: 1. Tag: SO Hinflug Abflug von Frankfurt nachm., Linienflug via Istanbul nach Duschanbe. 2. Tag: MO Beginn des Pamir-Highway FMA Frühmorgens Ankunft in Duschanbe, der Hauptstadt Tadschikistans. Hotelzimmer zum Ausruhen bis zum Vormittag. Gegen Mittag Abfahrt zur Überlandtour. Bei Obi Garm (70 km östl.) beginnt der legendäre Pamir-Highway. Nach dem Überqueren einiger Flüsse erreichen wir unser heutiges Ziel, ein verschlafenes Dorf im West-Pamir (260 km). Privates Gasthaus. 3. Tag: DI Chorog FMA Fortsetzung der Fahrt auf einer der spektakulärsten Hochgebirgsstraßen der Welt, zum größten Teil auf enger Schotterpiste, über den Charurabot Pass (3.252 m) im Westpamir. Unterwegs faszinierende Berglandschaften, entlegene Dörfer, eine ursprüngliche Region mit alten Traditionen. Abends Ank. in Chorog (360 km), Hauptstadt der autonomen Region Berg-Badachschan. Hier leben die Pamiri, eines der ältesten Völker Mittelasiens. Einfaches Hotel (2 Nächte). 4. Tag: MI Chorog FMA Zunächst das Historische Museum in Chorog, das einen Einblick in die Kultur der Wachi und Pamiri bietet. Dann der Botanische Garten mit herrlichem Panoramablick über die Stadt. Nachmittags leichte Wanderung in den nahegelegenen Bergen. 5. Tag: DO Hochpamir - Murgab FMA Durch das idyllische Tal des Gunt-Flusses gelangen wir zum Koj Tezek-Pass (4.272 m). Hier ändert sich das Landschaftsbild. Statt der Bergwälder und alpinen Wiesen des Westpamir, ist das Bild des Ostpamir von schroffen Bergriesen, Hochgebirgsseen und kargen Hochgebirgswüsten geprägt. Nach 200 km erreichen wir Murgab, Verwaltungszentrum des Ostpamir, auf 3.700 m Höhe. Bummel über den lokalen Markt. Übern. im privaten Gasthaus. 6. Tag: Fr Kara Köl-See FMA Auch ethnisch unterscheiden sich West- und Ostpamir. Der Ostpamir ist seit Jahrhunderten Siedlungsgebiet der Kirgisen. Wir überqueren den Ak Bajtal-Pass, mit 4.655 m höchster Punkt unserer Tour. Von der Passhöhe herrlicher Blick auf die Hochebenen. Unser Ziel das entlegene Dorf Kara Köl (150 km) am gleichnamigen See, auf 3.914 m Höhe. Direkt am See ein kulturhistorisches Juwel des Pamir: die sog. Steinkalender, die den Archäologen bis heute Rätsel aufgeben. 2 Nächte im privaten Gasthaus. 7. Tag: SA Kara Köl-See FMA Der Kara Köl (kirgis.: Schwarzer See) ist eines der Naturwunder Mittelasiens, eingerahmt in die Bergketten des Pamir, mit glasklarem Wasser und einsamen Ufern. Wanderung in die Berge (je nach Kondition bis auf über 4.000 m) mit Blick auf das einmalige Panorama des Kara Köl. Mit Glück trifft man hier auf die extrem scheuen Marco-Polo-Schafe oder Schneeleoparden. 8. Tag: SO Alitschur FMA Unser heutiges Ziel die Yak-Nomaden auf den Hochebenen von Alitschur. Fahrt über den Ak Bajtal-Pass, dann biegen wir vom Highway ab und erreichen eine kleine Canyon-Landschaft. Durch grüne Fluss-Auen, die sich durch die Hochgebirgswüsten schneiden, und vorbei an Salzseen erreichen wir das Jurtenlager der kirgisischen Nomaden, direkt am Flussufer des Alitschur (2 Nächte). 9. Tag: MO Alitschur FMA Zeit zur freien Verfügung. Unser Gastgeber kann Informationen über Funktion und Bauweise der Jurte erzählen. Wir können beim Melken der Yak-Kühe und der Herstellung von Yakbutter zusehen, oder einen Spaziergang entlang des Flusses unternehmen. Alternativ Möglichkeit zu einer Tageswanderung im Gebirge. 10. Tag: DI Wachan-Tal FMA Hinter Alischur teilt sich der Pamir-Highway. Wir fahren nach Süden über den Chargusch-Pass (4.340 m), die Piste verläuft direkt an der Grenze zu Afghanistan. Der Anblick großer Kamelkarawanen auf afghanischer Seite versetzt uns zurück ins Mittelalter. Am Nachm. erreichen wir das legendäre Wachan-Tal, hier sind wir zu Gast bei einer Wachi Familie. 11. Tag: MI Wachan-Tal FMA Vormittags Besuch der Petroglyphenfelder bei Langar, die wir nach einem ca. einstünd. Aufstieg erreichen, ein Kultur-Höhepunkt der Tour. Neben Jagdszenen findet man hier auch die selten dargestellten Sonnenmenschen und -bilder. Dann weiter durch den Wachan-Korridor mit typischen Dörfen, unterwegs kurze Wanderung zu einer buddh. Stupa. Immer wieder einmalige Panoramablicke: in der Ferne der höchste Gipfel des Südpamir, der Pik Engels (6.507 m), vor uns die Schotterbänke des Pjansch-Flusses. Wir übernachten in einem Dorf im ursprünglichen Pamiri-Haus bei einer Wachi-Familie. 12. Tag: DO Wachan-Korridor - Ischkaschim FMA Ganztäg. Fahrt durch den Wachan-Korridor, der mit jeder Stunde gewaltiger und eindrucksvoller wird. Immer in Sichtweite der afghanischen Grenze sehen wir stellenweise die Berge des Hindukusch. Zweistünd. Wanderung zur Festungsruine Jamchum, von hier aus wurde der Handel auf diesem Zweig der Seidenstraße kontrolliert. Anschl. die Quellen von Bibi Fatima (Bademöglichkeit). Gegen Abend erreichen wir Ischkaschim - das Tor zu Afghanistan. Einfaches Gästehaus. 13. Tag: FR Pjansch-Tal - Kalajchum FMA Wir folgen weiter dem Pjansch, unterwegs auf der anderen Seite des Flusses immer wieder afghanische Kischlaks, versorgt durch ausgeklügelte Bewässerungssysteme. Unser Ziel das Örtchen Kalajchum, direkt am reißenden Pjansch. Privates Gasthaus. 14. Tag: SA Duschanbe FMA Hinter Kalajchum Auffahrt zum Charurabot-Pass (3.252 m), unterwegs herrliche Blumenwiesen. Stopp beim Rogun-Staudamm am Pjansch-Fluss, das größte Bauprojekt in ganz Mittelasien. Bei Tawildara eine Moschee mit außergewöhnlicher Architektur. Gegen Abend Ank. in Duschanbe (300 km). ***Hotel für 2 Nächte. 15. Tag: SO Duschanbe FMA Ein Reservetag, falls es aufgrund schlechter Straßenverhältnisse und fehlender Infrastruktur im Pamir zu Verzögerungen kommt. Ansonsten heute Besichtigungen in Duschanbe. Besuch des Nationalmuseums mit dem größten liegenden Buddha Zentralasiens. Nachm. derr Botanische Garten, die russisch-orthodoxe Kirche, und eine reichgeschmückte Moschee. Sehenswert auch die Flaniermeile der Stadt, der Rudaki-Prospekt. Abschiedsessen im typischen Restaurant. 16. Tag: MO Rückflug - Ankunft Sehr früh am Morgen Transfer zum Flughafen. Rückflug – wieder über Istanbul – nach Frankfurt. Ankunft nachmittags. Höhepunkte: Charakteristik / Komfort: Zur Expedition: Die Reise bietet eine großartige Mischung aus orientalischer Architektur, Natur, Menschen und Tradition bietet. Von Duschanbe aus durch Tadschikistan auf dem Pamir Highway, durch unberührte Berglandschaft. Wir bewegen uns in Höhen bis zu 4.000 m, auf einigen Pässen kurzfristig sogar darüber, was die Reise nicht gerade unstrapaziös macht.Anforderungen an die Teilnehmer: Absolute Pilot-Tour mit Expeditionscharakter. Wir befinden uns abseits der üblichen Touristenpfade, müssen uns auf teilweise sehr schlechte Straßenverhältnisse und fehlende touristische Infrastruktur einstellen. Weggespülte Brücken und unpassierbare Nebenstraßen können zu Verzögerungen führen, deshalb auch ein Reservetag am Ende. Zum Teil lange Fahrten, kurzfristige Routenänderungen sind immer möglich. Wir übernachten auf dem Pamir in teils sehr einfachen privaten Gästehäusern und Jurten, eigener Schlafsacks ist erforderlich. 4-8 Personen pro Jurte, und 3-6 Personen in den privaten Gästehäusern. Nicht überall gibt es Duschmöglichkeiten. Nur in Duschanbe ein ordentl. Hotel. Die eine oder andere Wanderung unterwegs verlangt eine gute physische Kondition. Komfortverzicht und Toleranz, Offenheit gegenüber der Bevölkerung ist erforderlich.Die Expedition wurde von Herrn Stephan Flechtner entworfen, der seit 2002 in Mittelasien lebt und als Wildtierbiologe und Reiseleiter in Tadschikistan, Kirgisien und Kasachstan arbeitet. Evtl. wird Herr Flechtner einen Termin selbst begleiten. Inklusivleistungen:
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