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Tadschikistan - Pik Korshenewskaja (7105 m) und Pik Kommunismus (7495 m) - 27 bzw. 34 Tage BergexpeditionTadschikistan / ExpeditionenReise Nr. 2653 Die beiden 7000er des Hohen Pamir, Pik Korshenewskaja (7105 m) und Pik Kommunismus (7495 m) bilden ein prominentes Gipfelduo in großartiger Umgebung. Das Basislager auf 4200 m am Zusammenfluß von Moskwin- und Walter-Gletscher ist nur per Hubschrauber erreichbar. Technisch erfordern beide Gipfel den erfahrenen und selbständigen Bergsteiger, eine kluge Hochlagertaktik und erstklassige Ausrüstung. Nach guter Akklimatisation und dem selbständigen Aufbau von 3 Hochlagern ist der gestufte Gipfelgrat am Pik Korshenewskaja bei guten Verhältnissen und für routinierte Steigeisengeher ein ”Traum in Weiß”! Einmal akklimatisiert bietet dann der benachbarte Pik Kommunismus für besonders erfahrene und konditionsstarke Alpinisten die Möglichkeit, diese 7000er-Expedition mit dem Gipfelerfolg am höchsten Pamir-Riesen zu krönen!
Reiseverlauf 1.Tag Anreise Flug nach Duschanbe. (-/-/-) 2.Tag Duschanbe Ankunft in Duschanbe in den frühen Morgenstunden. Der Vormittag steht für einen kleinen Stadtrundgang und letzte Expeditionsvorbereitungen zur Verfügung. Am Nachmittag Transfer nach Jirgital (Fahrzeit ca. 5-6h). Ü in Jirgital im Zelt. (-/-/A) 3.Tag Panoramaflug ins Basislager Hubschrauber-Panoramaflug von Jirgital direkt bis ins Basislager am Zusammenfluss von Walter- und Moskwin-Gletscher. Während des Fluges können Sie die atemberaubenden Landschaften des Pamir aus der Vogelperspektive bewundern. Im Basislager auf 4200 m richten Sie sich für die nächsten Wochen häuslich ein. Aufgrund der großen Höhe des Basislagers sollte man am Anfang alle Verrichtungen unbedingt mit Ruhe und Gelassenheit angehen! Eine Vorakklimatisation vor Expeditionsbeginn (z.B. übers Wochenende in den Alpen) ist dringend empfehlenswert! Ü im Zelt. (F/M/A) 4.-24.Tag Bergbesteigung 21 Tage stehen Ihnen für die Besteigung des Pik Korshenewskaja zur Verfügung. Ausgehend vom komfortablen Basislager (geräumige Doppelzelte, Aufenthalts-Jurten, Sauna, Duschen, Toiletten, Generatorstrom, Telefon,…) erfolgen zunächst gemeinsame Akklimatisationstouren zu den umliegenden Bergen, z.B. Pik Vorobiowa (5691 m) und Pik der Vier (6291 m). Anschließend beginnen Sie mit der Errichtung der drei erforderlichen Hochlager. Vom Basislager aus überqueren Sie zunächst den zerklüfteten Gletscher und steigen über meist schneefreie Hänge und Rinnen zum Korshenewskaja-Gletscher auf, auf dessen Moräne sich das Lager 1 (5100 m, Gehzeit: ca. 6-7h) befindet. Lager 2 (5800 m, Gehzeit: ca. 5-6h) wird über Gletscher- und Firnhänge erreicht und ist direkt unter einer steil aufragenden Felswand gut geschützt gelegen. Sind diese beiden Lager errichtet, geht es nach nochmaliger Erholung im Basislager dann schließlich in Richtung Gipfel. Unterwegs wird zugleich das dritte und letzte Hochlager errichtet, das auf 6300 m Höhe auf dem Grat des Pik Korshenewskaja gelegen ist. Bis dahin sind in einer langen, rechts ansteigenden Querung steile Firnhänge zu überwinden, die ggf. mit Fixseilen versichert werden. Kurz vor Erreichen des Grates muss zudem eine Felsstufe (II, Fixseile) überklettert werden, ehe der aussichtsreiche Lagerplatz auf einem kleinen Plateau am Westgrat erreicht wird (Gehzeit: ca. 6-7h). Von dort folgt man am Gipfeltag den Auf- und Abschwüngen des Grates bis zum höchsten Punkt – bei guten Verhältnissen eine wahrhafte ”Himmelsleiter”, die über ca. 800 Höhenmeter zum 7105 m hohen Gipfel führt (Gehzeit: ca. 6-8h). Ein großartiger Ausblick auf die umliegenden Gipfel, von denen nur der benachbarte Pik Kommunismus noch höher ist, ist der Lohn für alle Mühen! Beim Abstieg werden zugleich die Hochlager wieder mit abgebaut und i.d.R. ist bereits am Tag nach dem Gipfelaufstieg das Basislager wieder erreicht. Sollte der Gipfelsturm nicht im ersten Anlauf glücken, stehen bei normalem Wetter und Akklimatisation genügend Reservetage für einen erneuten Versuch zur Verfügung. Pünktlich am Abend des 24.Tages müssen jedoch alle Lager beräumt und das Basislager wieder erreicht sein. 21 Ü im Zelt. (F/M/A im Basislager bzw. F/-/A in den Hochlagern). 25.Tag Panoramaflug nach Jirgital Abschied vom Basislager und Rückflug per Hubschrauber nach Jirgital. Noch einmal gleiten die schier endlosen Bergketten des Pamir spektakulär an Ihnen vorüber. Anschließend Transfer in die tadschikische Hauptstadt Duschanbe (Fahrzeit ca. 5-6h). Nach den langen Wochen im Gebirge können Sie heute erstmals wieder die Annehmlichkeiten der Zivilisation genießen. Ü im Hotel. (F/-/-) 26.Tag Reservetag Reservetag für schlechtes Wetter beim Hubschrauberflug. Sollte gestern bereits alles nach Plan geklappt haben, steht der ganze Tag für Erkundungen auf eigene Faust in Duschanbe oder einen Einkaufsbummel über die orientalischen Basare zur Verfügung. Am Abend können Sie Ihre Tour in einem der vielen guten Restaurants ausklingen lassen. Ü wie am Vortag. (F/-/-) 27.Tag Rückreise Am zeitigen Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. (-/-/-) Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten. Verlängerungsoption Pik Kommunismus 1.-24.Tag Wie Tourenverlauf Pik Korshenewskaja 25.-31.Tag Bergbesteigung Durch die vorangegangene Besteigung des Pik Korshenewkaja bestens akklimatisiert, steht denjenigen, die die Verlängerungsoption wahrnehmen, insgesamt eine Woche mehr für die Besteigung des fast 400 m höheren Nachbargipfels über den sog. ”Borodkinpfeiler” zur Verfügung. Die Besteigung wird i.d.R. im Alpinstil durchgeführt, wobei normalerweise 3 Hochlager errichtet werden, diesmal jedoch in einem Zug bis zum Gipfel durchgestiegen wird, sofern das Wetter dies zulässt. Lager 1 befindet sich auf 5300 m Höhe mitten auf dem Borodkinpfeiler. Der Zustieg zum Lager über den flachen Gletscher, eine eisschlaggefährdete Rampe und den Pfeiler selbst mit Firn bis max. 50° und kurzen Felspassagen (Fixseile) ist ein langer und anstrengender Tag (Gehzeit ca. 6-8h, 1100 m↑). Die zweite Etappe verläuft komplett über den Pfeiler. Außer einigen Spalten sind keine größeren Schwierigkeiten zu überwinden. Der Pfeiler endet bei ca. 6200 m, wo sich der Blick auf das große ”Pamir-Plateau” und den Gipfelaufbau des Pik Kommunismus öffnet. Nach ca. 150 m Abstieg erreicht man das Plateau mit einem perfekten Platz für Lager 2 (ca. 6000 m, Gehzeit: ca. 7-8h, 900 m↑, 150 m↓). Die Überquerung des gigantischen Hochplateaus (ca. 3 km), die bei Schlechtwetter schnell gefährlich werden kann, führt an den Fuß des oberen Pfeilers, über den man nicht schwierig, aber durch die Höhe dennoch sehr anstrengend auf die Schulter des Pik Duschanbe gelangt, wo im Schutz großer Schneewehen Lager 3 errichtet wird (6900 m, Gehzeit: ca. 7-8h, 900 m↑). Die Gipfeletappe verläuft ein Stück auf der Schulter, dann quert man unter den Gipfelfelsen nach links bis zum Beginn eines Firnhanges (steilstes Stück des gesamten Aufstieges) und folgt diesem bis zum Grat, der unschwierig zum Gipfel führt. Vom 7495 m hohen Gipfel, dem höchsten Berg des gesamten Pamir, hat man einen überwältigenden Ausblick und der gegenüberliegende Pik Korshenewkaja wirkt geradezu ”klein”. Der Abstieg erfordert nochmals 2 Tage Konzentration und gutes Wetter, bevor spätestens am Abend des 32. Tages alle Hochlager beräumt sein müssen und das Team zum letzten Mal im Basislager versammelt ist. 7 Ü im Zelt. (F/M/A im Basislager bzw. F/-/A in den Hochlagern). 32.-34.Tag Panoramaflug und Rückreise Wie 25.-27.Tag Pik Korshenewskaja. Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten. Anforderungen: Für diese Expedition ist ein sehr sicheres Gehen in Schnee und Eis erforderlich. Teamgeist, Bereitschaft zum Komfortverzicht, absolute Trittsicherheit, ausreichende Kondition für bis zu 14-stündige Tagesetappen sowie Erfahrung und anwendungsbereite Kenntnisse im Umgang mit alpiner Seiltechnik, Steigeisen und Eispickel sind Grundvoraussetzungen. Für die weitestgehend in vergletscherten Regionen verlaufenden Aufstiegsrouten werden neben kompletter Anseil- und Eisausrüstung auch Teleskopstöcke sowie sehr gut isolierte Schalenbergstiefel benötigt. Weitere spezielle Ausrüstung gemäß Ausrüstungsliste. Darüber hinaus wird ein persönlicher Tourenbericht gefordert, aus dem die absolvierten Bergtouren der vergangenen Jahre hervorgehen. Jeder Teilnehmer muss sämtliche Aktivitäten wie z.B. Gehen in Seilschaften, Hochlageraufbau, Kochen im Hochlager und Transport der Ausrüstung für die Hochlager selbstständig in Eigenregie und als Team mit den anderen Expeditionsteilnehmern gemeinsam durchführen. Aufgrund der großen Höhe des Basislagers und der Erreichbarkeit nur mit dem Hubschrauber ist eine Vorakklimatisation vor Expeditionsbeginn (z.B. übers Wochenende in den Alpen) dringend empfehlenswert! Hinweis Da die Hubschrauberflüge Sichtflüge sind, kann es bei sehr ungünstigem Wetter zu Flugausfällen kommen. Die Einhaltung des Programms ist von der Durchführbarkeit derFlüge abhängig. DIAMIR übernimmt keine Verantwortung für Wetterprobleme und dadurch eventuell entstehende Zusatzkosten. Höhepunkte Inklusivleistungen:
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