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Südpolen: alte Königsstadt Krakau und Perle der Hohen Tatra – Zakopane, geführtPolen / RadreisenReise Nr. 2279 Radtour von Krakau über die Hohe Tatra bis in die Slowakei.
Reiseverlauf: 1. Tag: Willkommen in Krakau Individuelle Anreise nach Krakau, Zimmerbezug. Das Treffen mit der Reiseleitung findet um 14.30 Uhr in dem Zielhotel statt. Gleich danach erfolgt eine ausführliche Stadtbesichtigung und anschließend das Abendessen. Übernachtung im Hotel der Mittelklasse. 2. Tag: Dulowska Urwald: Natur pur in der Nähe von Krakau Gleich nach dem Frühstück werden wir per Bus nach Trzebinia befördert. Von dort aus starten wir unsere Radwanderung, die uns zurück nach Krakau führt. Wir radeln durch sg. grüne Lunge Krakaus, eine waldreiche Gegend (Puszcza Dulowska), wo ein wunderschöner teilweise asphaltierter Radweg für unternehmungslustige Radfahrer angelegt worden ist. Unterwegs in Tenczyn besichtigen wir die Ruine vom berühmten Schloss Tenczyn (leichter Anstieg zum Schlosshügel, ca. 500 Meter lang), das durch die Familie Tenczynski, zur Zeit des polnischen Königs Kazimierz Wielki (14. Jh.) gebaut worden ist. Nach dem Picknick in der Nähe des Schlosses setzen wir unsere Radwanderung fort. Den Abend lassen wir in einem ausgewählten Restaurant in der Krakauer Altstadt ausklingen. Übernachtung wie am 1. Tag. Radstrecke ca. 30 km mit einem ca. 500 Meter langen Anstieg, ansonsten flach oder abfallend. Busfahrt ca. 60 km 3. Tag: Zakopane – Schafsherden im Chochołowska Tal Ein Bustransfer bringt uns in die Hohe Tatra zum höchstgelegenen Dorf in Polen, Ząb (1060 Meter über dem Meeresspiegel). Unsere heutige Radwanderung führt uns durch die Gubałówka-Anhöhe mit dem wahrscheinlich schönsten Panorama der Hohen Tatra und Zakopanes, hinunter bis zum Chochołowska Tal, wo die Goralen seit Jahrhunderten mit ihren Schafsherden den ganzen Sommer verbringen. In hiesigen Goralenhütten wird der bekannte ”Oscypek”, der Schafskäse angefertigt und geräuchert. Die Herberge, in der wir zu Mittag essen, erreichen wir zu Fuß (Fußwanderung ca. 3,5 Stunden lang). Anschließend erfolgt die Busfahrt zu unserem heutigen Zielhotel. Übernachtung und Abendessen in Zakopane. Radstrecke ca. 15 km, keine Anstiege - ganze Zeit bergab. Busfahrt ca. 140 km. 4. Tag: Hohe Tatra und Zakopane aus der Gubałówka – Anhöhe Nach dem Frühstück treffen wir uns mit einem Fremdenführer, der uns durch Zakopane führt. Unterwegs erfahren wir einiges über Zakopane und die Hohe Tatra. Wir machen uns z.B. mit der eigentümlichen Holzbauweise, dem so genannten Zakopane- Stil, bekannt (Fußmarsch ca. 1 Std.). Mit einer Bergbahn erreichen wir die Bergstation Gubałówka, wo unsere Fahrräder warten. Nach kurzem Aufenthalt auf Gubałówka fahren wir per Rad bergab (ziemlich steile Abfahrt) und gelangen über das Dorf Dzianisz nach Chochołów. Im Dorf, das als ein ”belebtes Freilichtmuseum” weltberühmt ist, stärken wir uns in einem Wirtshaus (sehr gutes regionales Essen). Nach dem Mittagessen fahren wir zum hiesigen Bildhauer, der ein interessantes Museum eingerichtet hat (kurze Besichtigung). Weiter radeln wir Richtung Nowy Targ. Unterwegs passieren wir verschiedene kleine Goralendörfer und bewundern die schöne Landschaft. Abendessen und Übernachtung wie am 3. Tag. Radstrecke ca. 25 km, 1 Anstieg ca. 250 Meter lang, der Rest der Stecke abfallend oder flach. 5. Tag: Die Hohe Tatra, Routhenen und Goralen Gleich nach dem Frühstück bringt uns der Bus in die Hohe Tatra hinauf, zu dem wunderschönen Dorf Bukowina Tatrzańska. Von dort aus fahren wir per Rad durch kleine malerische Dörfer, wo bis heute teilweise slowakisch, teilweise polnisch gesprochen wird. Wir radeln durch Zips, eine historische Region mit reicher Geschichte und lebendiger eigentümlicher Folklore. Unterwegs am schönen Białka–Fluss-Durchbruch picknicken wir. Entlang des Czorsztyńskie Stausees fahrend, gelangen wir nachmittags nach Niedzica (mittelgroßer Anstieg ca. 2 km lang). In einem Mittelklassehotel verbringen wir die folgende Nacht. Radstrecke ca. 40 km, 3 Anstiege: 200 m, 350 m und ca. 2 km lang, der Rest der Strecke ist abfallend. Busfahrt ca. 30 km. 6. Tag: Die älteste Holzkirche Polens und Floßfahrt auf dem Dunajec Fluss Nach einem Bustransfer (ca. 40 Min.) gelangen wir zum Lapsze Wyżni Pass (867 m über dem Meeresspiegel: wunderschönes Panorama auf die Tatra). Von dort aus unternehmen wir eine Radtour, die teilweise entlang des Czorsztyńskie- Stausees führt und uns ermöglicht, einige sehr interessante Sehenswürdigkeiten zu besuchen (z. B. die älteste Holzkirche Polens in Dębno mit originaler Ausstattung und Malereien aus dem Mittelalter). Nachmittags unternehmen wir eine sehr schöne Floßfahrt auf dem Dunajec Fluss. Dieser Fluss hat sich durch Jahrtausende einen Weg zwischen hohen Felsen gebahnt. Gewaltige, senkrechte und mehrere hundert Meter hohe Uferbrüche und Wände aus Kalkstein heben sich über uns empor. Übernachtung erfolgt in einem Mittelklassehotel in Szczawnica. Radstrecke ca. 38 km, 1 Anstieg ca. 600 Meter lang, der Rest der Strecke abfallend, Busfahrt ca. 45 km, Floßfahrt ca. 2,5 Stunden. 7. Tag: Ein Ausflug in die Slowakei Morgens ein kurzer Bustransfer Richtung Czorsztyn. Wir radeln über Kacwin, ein Zipsdorf, das mit seiner architektonischen Besonderheit den ungarischen Dörfern ähnelt, weiter über die Grenze in die Slowakei, zum Dorf Vel`ka Frankowa. Nach einem mittelschweren Anstieg fahren wir bergab mit dem Rad bis zum Dorf Cerveny Klastor/ Rotes Kloster (kurze Besichtigung). Im Dorf, das am Fuße des großartigen Gebirgsmassivs ”Trzy Korony”/Drei Kronen gelegen ist, machen wir eine kurze Rastpause. Danach radeln wir entlang eines schmalen Radweges– in den Felsen gehauener Steig, der sich am ganzen Durchbruch des Dunajec Flusses entlang zieht- nach Szczawnica (Polen) zurück. Das Abendessen am Lagerfeuer wird am heutigen Tag mit Gorale-Folklore bereichert. Übernachtung wie am 6. Tag. Radstrecke ca. 35 km, 1 Anstieg in der Slowakei ca. 2 km lang, danach ganze Zeit abfallend. Busfahrt ca. 30 km 8. Tag: Zurück in Krakau Nach dem Frühstück steigen wir in den Bus und machen uns auf den Weg nach Krakau. Wir haben den ganzen Nachmittag, um die Stadt, die manchmal auch ”Florenz des Nordens” ihres südlichen Flairs wegen genannt wird, auf eigene Faust weiter zu erkunden. Das Abschiedsessen feiern wir in einem ausgewählten Restaurant in der Krakauer Altstadt. Übernachtung in Krakau im Hotel der Mittelklasse. Busfahrt ca. 120 km 9. Tag: Abschied von Krakau Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von der Reiseleitung und treten die Heimreise an. Es besteht die Möglichkeit, den Aufenthalt in Krakau zu verlängern. Wegbeschaffenheit: Meistens fahren wir auf flacher oder leicht abfallender Strecke, vorwiegend Asphaltstrassen. Einige Höhen überwinden wir mit unserem Begleitbus oder der Bergbahn. Die Anstiege, die per Rad (schiebend) zu erreichen sind, wurden bei der Tagesbeschreibung angegeben. Wegen zahlreicher Abfahrten empfehlen wir Ihnen Radhelme mitzunehmen. Man braucht für diese Radtour eine gute Kondition und ein gutes Radgefühl. Die Anstiege sind mit den 21- Gang Fahrrädern problemlos zu schaffen. Leihrad: NT Damen- und Herren-Trekkingräder/mit 18 Gängen (ohne Rücktritt) Inklusivleistungen:
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