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Städtereise St. Petersburg - Frühlingserwachen an der Newa und schon fast Weiße NächteRussland / St. Petersburg / StädtereisenReise Nr. 99 St. Petersburg ist die nördlichste Metropole Europas und wohl auch die prachtvollste. Nach den langen, dunklen Wintern kommt im April der Frühling mit aller Macht zurück, die Straßen beleben sich, auf dem Newskii Prospekt fühlt man sich auf eine italienische Piazza versetzt. Unvergesslich bleibt eine Bootsfahrt auf den vielen Kanälen, die die Stadt durchziehen. Aus dieser Perspektive erschließen sich die prachtvollen Adelspaläste und Bürgerhäuser des 'Venedigs des Nordens' am besten. Vergessen ist die kommunistische Zeit des Verfalls. Ob im Literaturcafé, wo Pushkin sein fatales Duell annahm, ob in Dostojewskis Wohnung, an der Romanow-Grablege in der Peter-und-Pauls-Festung, in den orthodoxen Klöstern und den prunkvollen Zarenpalästen, überall atmet der alte Geist Russlands wieder. Entdecken Sie mit uns die schönsten Plätze, verborgene Winkel und das wahre Leben der St. Petersburger. Wir wohnen in einem landestypischen Hotel und besuchen einheimische Lokale. Wir treffen einfache Menschen nicht nur im Trolleybus und in der Metro.
Reiseverlauf: 1.Tag: Schon die Anreise nach St. Petersburg ist ein Erlebnis. In langen Schleifen landet das Flugzeug auf dem Flughafen Pulkowo. Von hier geht es erst einmal in´s Hotel, dann zu einer ersten Stadterkundung. Am Spätnachmittag, wenn die Sonne die Stadt in sanftes Licht taucht, fahren wir auf der Newa und den Seitenkanälen mit dem Boot. Vorbei an Palästen, Bürgerhäusern und Kathedralen, es grüßt in der Ferne die Peter-und-Paulsfestung. Das Abendessen nehmen wir in einem einheimischen Restaurant ein. Wie wär´s einmal mit den berühmten Piroggi oder Borschtsch? 2. Tag: Wir möchten Sie zu einem Spaziergang über den Newskii Prospekt einladen, die Flaniermeile der Stadt. Jugendstilhäuser, das altehrwürdige Kaufhaus GUM, eine Ladenpassage für Neureiche, Kirchen aller Konfessionen, die Hl. Blutkathedrale und die riesige Anlage des Winterpalais´ sind nur einige Stationen. Am Nachmittag folgen die St. Isaakkathedrale und die Synagoge der immer noch beachtlich großen jüdischen Gemeinde. Wer Lust hat, kann den Abend im Mariansky- (Kirow-) Theater beschließen. 3. Tag: Die Ermitage ist eine riesige Kunstsammlung. Rembrandt, Rubens, van Gogh, da Vinci, ... holländische, italienische, französische und deutsche Meister, alles, was Rang und Namen hatte, sammelten die Zaren. Und die Kommunisten ergänzten die Kollektion noch mit Beutekunst, die aber größtenteils in den Kellern schlummert. Lassen Sie sich berauschen von der unglaublich reichen Kunstsammlung! Sie können auf Wunsch einen deutsch- oder englischsprachigen Guide des Museums mieten. 4. Tag: Raus aus der Stadt! Wir fahren mit der Vorortbahn nach Pushkin, wo das Schloss Zarendorf (Zarskoje Selo) auf uns wartet. Atemberaubend prächtig ist nicht nur das vielgerühmte Bernsteinzimmer. Ob im Spiegelsaal oder in den Esszimmern, überall strotzt es vor Gold. Kaum zu glauben, dass alles nach dem 2. Weltkrieg nach Fotos wiederaufgebaut wurde. Haben Sie Lust auf eine kleine Wanderung? Durch eine weite Parklandschaft gelangen wir nach Pawlowsk, wo ein weiteres Schloss steht. 5. Tag: Noch einmal ein Stadttag - diesmal sehr geschichtsträchtig. Es geht zur Peter-und-Paulsfestung mit der Grablege der Romanows, zu Zar Peters Landhaus, zum Panzerkreuzer Aurora und zum Finnischen Bahnhof, wo einst Lenin als deutscher Exportschlager ankam, um das vervetterte Zarenreich zu unterhöhlen. Was ihm bekanntlich gelungen ist, nur die Konsequenzen hatte man wohl im deutschen Kaiserreich anders erwartet ... 6. Tag: Ein weiterer Ausflugstag bringt uns mit dem Bus und der Bahn (bei gutem Wetter eventuell auch mit dem Schiff) in die großartige Park- und Schlossanlage von Peterhof. Auch dieses Gelände wurde nach den deutschen Zerstörungen komplett wiederaufgebaut, während das benachbarte Schloss Oranienbaum noch im Original zu besichtigen ist. In der Ferne ist das Festungswerk von Kronstadt zu sehen, das einst St. Petersburg Ostseezugang schützte. 7. Tag: Ein Tag zur freien Verfügung. Wir schlagen Ihnen den Besuch des Dostojewskimuseums vor. In der Wohnung des Schriftstellers ist alles so erhalten, als sei der Künstler gerade mal hinaus in´s Viertel gegangen ... Auch das Alexander-Newskii-Kloster oder der Friedhof Literatensteig sind einen Besuch wert. Und abends können Sie noch lange bummeln, denn es wird erst gegen 23 Uhr schättrig. So richtig dunkel ist es kaum, die Weißen Nächte kündigen sich an. Und schon morgens um 4 Uhr, wenn die Newabrücken hochgezogen sind, wird es wieder hell. 8. Tag: Der Tag des Abschieds ist gekommen. Wir fliegen zurück nach Deutschland, reich an Eindrücken und Erinnerungen. Unterbringung: Sie wohnen in einem ausgewählten landestypischen Mittelklassehotel (kein Touristenhotel!). Inklusivleistungen:
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