![]() | ![]() |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Spuren des Schtetl in GalizienPolen / StudienreisenReise Nr. 2155 Als Galizien bezeichnen wir jenen Teil der k.u.k. Monarchie, der nach dem Ausgang des Ersten Weltkrieges zum größten Teil polnisch wurde. Dieses multikulturelle Gebiet ist das Ursprungsland vieler jüdischer Künstler, Schriftsteller und Intellektueller wie Isaak Singer, Leopold von Sacher-Masoch, Martin Buber, Paul Celan und Rose Ausländer. Das Ziel der Reise ist die Suche nach den Spuren der jüdischen Kultur im Osten Polens und in der heutigen Westukraine. Die galizische Landschaft, die übrig gebliebenen Synagogen, alte Friedhöfe, die jüdischen Museen und ausgewählte literarische Zeugnisse könnten uns helfen, das ostjüdische Atlantis zu orten.
Reiseverlauf: 1. Tag Linienflug nach Warszawa/Warschau: Einführende Stadtrundfahrt durch die polnische Hauptstadt. Wir sehen die vorbildlich rekonstruierte Altstadt mit dem Königsschloss und der Kathedrale und fahren zum Umschlagplatz und zum Ghettodenkmal. Hotelbezug für zwei Nächte. 2. Tag Warszawa/Warschau: Erkundung der erhaltenen Fragmente der ”größten jüdischen Stadt in Europa'. Wir gehen zur Nozyk-Synagoge und besichtigen die Galerie der Jüdischen Kunst im Institut für jüdische Geschichte. Am Nachmittag besuchen wir den jüdischen Friedhof an der Okopowa Straße (250 000 Grabmäler). Am Abend evtl. Gelegenheit zum Besuch im Jiddischen Theater (optional). 3. Tag Fahrt nach Kazimierz Dolny: Rundgang durch das malerisch an der Weichsel gelegene Städtchen mit seinen originellen Renaissancefassaden und einer erhaltenen Synagoge. Am Nachmittag erreichen wir Lublin, den Schauplatz mancher Geschichten von Isaack Bashevis Singer (u.a. ”Der Zauberer von Lublin'): Stadtrundgang auf den jüdischen Spuren (ehemaliges jüdischen Krankenhaus, Jüdische Jeschiwa der Weisen Lublins, Chewra Nosim Synagoge, jüdischer Friedhof mit dem Grabmal des ”Sehers aus Lublin'); Hotelbezug für eine Nacht. 4. Tag Fahrt nach Zamosc, Residenzstadt der Familie Zamojski, eine der wenigen realisierten Idealstädte der Renaissance (Weltkulturerbe), wichtiges jüdisches Zentrum und Geburtsort von Rosa Luxemburg mit erhaltenen Gebäuden der Synagoge, der Mikwe, des Gemeindehauses und Cheders. Weiterfahrt über die ukrainische Grenze in die Hauptstadt der Westukraine, Lviv/Lemberg: Hotelbezug für zwei Nächte. 5. Tag Lviv/Lemberg, die einstige Hauptstadt des österreichischen Galiziens, war bis 1939 eine Vielvölkermetropole mit überwiegend polnischer und jüdischer Bevölkerung. Bei einer Stadtrundfahrt erleben wir den multikulturellen Charakter der gut erhalten Stadt. Wir besichtigen die Synagoge und die Kathedralen der katholischen, armenischen, unierten und orthodoxen Kirche. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Am Abend evtl. Gelegenheit zu einem Opernbesuch (optional). 6. Tag Fahrt über Ivanofrankovsk (früher Stanislawow) und Kolomyja nach Zablotow, dem Geburtsort von Manes Sperber (”Die Wasserträger Gottes'), und nach ?ernivci/Czernowitz, die ehemalige Hauptstadt der Bukowina: Hotelbezug für zwei Nächte. 7. Tag Cernivci/Czernowitz: Stadtspaziergang durch die legendäre Vielvölkerstadt, deren Gebäude heute in renoviertem Glanz wieder erstrahlen: Ringplatz, Herrengasse, Theater, Metropolitenresidenz (heute Universität). Wir besuchen das jüdische Czernovitz mit dem ehem. jüdischen Tempel, das 'Jüdische Haus', das ehem. Ghettogelände und den jüdischen Friedhof. Anschließend Fahrt in den Vorort Sadagora, bis 1940 eine Hochburg des Chassidismus, ehemalige Residenz der Zaddikim der Friedman-Dynastie. 8. Tag Fahrt über Kolomyja nach Drohobyc, die Heimat von Bruno Schulz, und Stryj, den Geburtsort von Louis Begley und Julian Stryjkowski. Anschließend überschreiten wir die polnische Grenze bei Przemysl, eine der bedeutendsten Festungen des Ersten Weltkrieges: Hotelbezug für eine Nacht bei Przemysl. 9. Tag Spaziergang in Przemysl: Die malerisch am San gelegene Altstadt bietet viele Denkmäler aus dem Mittelalter und der Barockzeit, dabei auch einige jüdische Spuren. Anschließend Rundgang durch die Ruinen der prächtigen Schlossanlage Krasiczyn. Weiterfahrt nach Lancut, zu einer der wenigen intakt gebliebenen Magnatenresidenzen in Polen: Besuch in der gut erhaltenen Synagoge aus dem 18. Jahrhundert. Danach Fahrt über die ehemalige ”Mosesstadt' Rzeszow nach Baranow Sandomierski: Hotelbezug für eine Nacht. 10. Tag Besichtigung des wegen seiner schönen Lage an der Weichsel bekannte Sandomierz mit einem jüdischen Gemeindehaus und einer Synagoge. Anschließend fahren wir in das früher vorwiegend von Juden bewohnte kleine Städtchen Szydlow mit seinen intakten Stadtmauern und einer gut erhaltenen Synagoge aus dem 16. Jahrhundert. Weiterfahrt nach Krakow/Krakau: Hotelbezug für zwei Nächte. 11. Tag Krakow/Krakau: Rundgang in der Altstadt mit den berühmten Tuchhallen und dem Veit-Stoß-Altar in der Marienkirche sowie zu dem alten Universitätsgebäude. Wir genießen die Atmosphäre der Jugendstilcafés und sehen den Wawel, die Renaissanceburg der polnischen Könige. Den Nachmittag verbringen wir im Stadtteil Kazimierz: Hier sehen wir sieben Synagogen, den jüdischen Friedhof und das Jüdische Museum. Abendessen in einem jüdischen Restaurant mit jiddischer Klezmermusik. 12. Tag Fahrt nach Oswiecim/Auschwitz-Birkenau: Besuch der Holocaust-Gedenkstätten. Anschließend Fahrt zum Flughafen Krakow/Krakau: Rückflug nach Deutschland. Inklusivleistungen:
Seite drucken Reise merken Merkzettel Weitere Polen Reisen
|
![]() |
![]() ![]() ![]() ![]() | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Weitere Reiseziele: Impressum | Datenschutz | AGB | Linkpartner | Partnerprogramm | Sitemap
© 2003-2012 PARADEAST.COM Letztes Update: 20.05.2012 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||