Slowakei – Das Naturerlebnis mit Vlado
Reise Nr. 408
Mala Fatra ist ein Mittelgebirge im Nord-Westen der Slowakei. Bizarre Felsformationen und alpine Steilwände erheben sich über unberührte Wiesen. Gebirgsbäche brechen mit dramatischen Wasserfällen durch Felsen. Andernorts bestimmen skurrile Dolomitformationen das Bild. So vielseitig die Landschaft, so abwechslungsreich ist die Pflanzen- und Tierwelt. Der Mala Fatra Nationalpark beherbergt 1.100 Pflanzenarten, davon 22 endemische. 169 vom Aussterben bedrohte Arten sind hier heimisch. Auch die Vogelwelt zeigt eine große Vielfalt. Bemerkenswert ist das Vorkommen sämtlicher europaweit bedrohter Arten wie Steinadler, Schreiadler, Wespenbussard, Wanderfalke, Habichtskauz, Sperlingskauz, oder Uhu. Aber auch Auer, Birk, und Haselhuhn, Weisrückenspecht, Dreizehenspecht, Halsbandschnäpper, Zwergschnäpper. Nicht vergessen sollten wir den Luchs, Wolf und Bär. Auf Wanderungen werden wir ihre Fährten finden. Wer mit dem Spurenleser Vlado „in seinem Element“ unterwegs ist, bekommt die Bären mit hoher Wahrscheinlichkeit leibhaftig zu sehen und erfährt viel über das geheimnisvolle Verhalten der großen Beutegreifer. Die Reise beinhaltet ein intensives Naturerlebnis und das Beste, was die Karpaten an Landschaft, Wildtieren, Pflanzen, Kulinarischem und an Gastfreundschaft zu bieten haben.
Reiseverlauf:
1. Tag: Individuelle Anreise nach Stefanová, oder (bis 16 Uhr) nach Zilina.
Individuelle Anreise nach Stefanová, oder (bis 16 Uhr) nach Zilina. Kennenlern-Abendessen mit Vlado. (A)
2.–7. Tag: Entdecken Sie die Flora und Fauna der Mala Fatra
Wanderungen bis 20 km pro Tag durch die unberührte Natur der Mala Fatra. Bestimmung bzw. Beobachtung der Pflanzen- und Tierarten. (F/M oder L/A)
8. Tag: Abreisetag
Individuelle Rück- oder Weiterreise ab Stefanová. Gern können Sie auch noch einige Tage in dem Idyll verbringen. Sprechen Sie uns an. (F)
Frühling oder Herbst?
Die Mala Fatra ist ein Mittelgebirge mit bizarren Felsformationen. Alpine Steilwände erheben sich über unberührten Wiesen. Gebirgsbäche brechen mit dramatischen Wasserfällen durch die Felsen. Andernorts bestimmen skurril geformte Dolomitformationen das Bild. So vielgestaltig wie die Landschaft ist auch die Pflanzen und Tierwelt. In dieser Gegend gibt es Steinadler, Luchse, Wölfe und ziemlich häufig sogar Braunbären. Diese spektakulären Beutegreifer kommen hier noch in natürlichen Beständen vor. Auf unseren Wanderungen werden wir immer wieder ihre Spuren finden.Die Vielfalt der Vegetation begünstigt auch einen recht großen Artenreichtum im Tierreich, insbesondere bei Schmetterlingen und Käfern. Neben den häufiger vorkommenden Wildarten – Rehe, Wildschweine und Hirsche – sind im Gebirge auch Braunbären, Luchse, Steinmarder und Fischotter anzutreffen. Ornithologischerseits sind neben Greifvögeln (Wespen- und Mäusebussard, Sperber, Habicht) verschiedene Eulenarten erwähnenswert. Der Schwerpunkt der Reise liegt im Kennenlernen der heimischen Fauna, besonders der Vögel, sowie der artenreichen Flora. Vlado Trulik nimmt Sie mit in sein Revier. Neben der Avifauna wird ein Schwerpunkt auf der Bärenbeobachtung liegen. Es gibt im Nationalpark über 80 Bären. Auf ausgedehnten Wanderungen (bis 15 km Länge) wird er Ihnen die Naturschönheiten zeigen, Sie auf spezielle Tiere und Pflanzen aufmerksam machen und Ihnen die interessante Geschichte des Nationalhelden der Slowakei erzählen. Sie wandern im Revier des Steinadlers und Schwarzstorches, in Bergwäldern mit alten Buchen-, Fichten- und Tannen-Gesellschaften mit üppigem Unterwuchs aus Eiben.Auf den Bergwiesen und an Waldrändern blühen Karthäuser Nelke, Alpenaster, Martagonlilie, Stengelloser Enzian, Kugelorchis, Wohlriechende Hendelwurz, Großes Zweiblatt, Korallenwurz, Zweiblättrige Waldhyazinthe, Weißer Germer und Gelber Fingerhut. An felsigen Stellen finden Sie Gemeines Fettkraut und Dach-Hauswurz. Auf Ihren Wanderungen werden Sie von Rufen der Braun- und Schwarzkehlchen sowie des Wachtelkönigs begleitet.
Die Frühlingsreise vom 01. bis 08. Juni 2013
Die Frühsommerwoche ist ein besonders guter Zeitraum, in dem man die Natur im Mala Fatra Nationalpark in voller Pracht erleben kann. In dieser Zeit besticht die Region durch eine extrem große Artenvielfalt, die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Der Biologe, Vlado Trulik, ist davon überzeugt, dass die Mala Fatra in der Woche Anfang Juni – “das beste was die Gegend bietet” vorstellen wird. Die Region gehört zu den landschaftlich ästhetischsten und schönsten Ecken der Slowakei. Die ReiseteilnehmerInnen müssen keine Profi-Biologen sein. Es reicht, wenn sich die Gäste für die Natur interessieren. Vlado sagt, dass sich das Interesse und Verständnis für die Natur bei vielen Gästen während der Reise verstärkt. Vlados „Begeisterung für die Natur ist nämlich hoch ansteckend …“. Unter seiner Reiseleitung sehen unsere Gäste Details, an denen sie sonst vorbei gehen würden. Erlebnis versteckt am Wegesrand. Im Frühling entsteht neues Leben. Die meisten Pflanzenarten kennt Vlado nicht nur aus dem Bildband, sondern aus der freien Natur und in all ihren Entwicklungsstadien. Vlado kennt die Plätze, wo seltene und wertvolle Arten zu finden sind. Er kennt genau die Blütezeiten an den bestimmten Standorten. Selbst im Juni zeigt er Ihnen nun die Frühlingsflora an ausgewählten kühleren Orten und erklärt welche Hummel oder welcher Schmetterling der Bestäuber ist. Auf den Wanderungen werden Sie von den schönsten Aussichtspunkten die ursprüngliche Natur bestaunen. Sie durchstreifen die blühende Pflanzenwelt der Wiesen, Wälder und Urwälder, Schluchten oder Hochmoore. Sie entdecken Brutstellen, Horste und Tierhöhlen. In winzigen Dörfern oder Einödhöfen lernen Sie die freundliche Bevölkerung kennen und haben sicherlich mitunter das Gefühl, die Zeit sei hier vor 100 Jahren stehengeblieben. Unterwegs besuchen wir befreundete Schäfer und andere Kleinbauern. Bei diesen Leuten wird auch für Ihre Mahlzeiten eingekauft. Frischer und authentischer geht’s nicht. Besonders spektakulär sind natürlich die Bärenpirsch, der Besuch einer Wolfshöhle und Wanderungen zu Lieblingsaufenthaltsplätzen des Braunbären. Mala Fatra und sein Nationalpark beherbergen 1100 Pflanzenarten davon 22 endemische, die nur in den Karpaten beheimatet sind. Zudem leben in der naturnahen Region 169 Rote-Liste-Arten. In allen Biotopen wachsen allerlei Orchideenarten. Mitte Juni kann man in der Mala Fatra um die 20 blühende Orchideenarten zum Teil in prächtigen Beständen erleben. Auch die Vogelwelt in der Mala Fatra zeigt im Frühsommer eine große Artenvielfalt. Besonders bemerkenswert ist das Vorkommen sämtlicher europaweit bedrohter Arten wie Steinadler, Schreiadler, Wespenbussard, Wanderfalke, Baumfalke, Kolkrabe, Uhu, Habichtskauz, Rauhfußkauz, Sperlingskauz, Auerhuhn, Birkhuhn, Haselhuhn, Wachtelkönig, Schwarzstorch, Tannenhäher, Dreizehenspecht, Weißrückenspecht, Halsbandschnäpper, Zwergschnäpper, Steinrötel, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Schlagschwirl, Ringdrossel, Gebirgsstelze und Wasseramsel – um nur einige zu nennen. Bis auf einige Eulenarten und Raufußhühner, die sehr schwer zu sichten sind, sehen wir die meisten der genannten Arten. Neben der reichen Pflanzen- und Vogelwelt muss man noch die großen Beutegreifer erwähnen. Der Luchs, Wolf und Bär kommen in dieser Gegend noch in natürlichen Beständen vor. Auf den Wanderungen werden wir immer wieder ihre Spuren finden. Doch weit über 50% der Gäste werden auch Braunbären beobachten können.
Die Herbstreise vom 07. bis 14. September 2013
Es wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Bären gelegt, die in dieser Zeit versuchen sich einen ausreichenden Winterspeck für die bevorstehende Winterruhe anzufressen. Wir wohnen ja in einer wunderschön gelegenen Pension im Nationalpark. Schon von der Terrasse aus können Sie mit einem guten Fernglas Braunbären beobachten und Adler beobachten. Die Pilzwanderungen finden in der Schutzzone des Nationalparks Mala Fatra statt. Hier wurde die Landschaft in vielen Bereichen noch nie oder nur sehr extensiv in ihrer Geschichte landwirtschaftlich genutzt. Sie finden naturnahe Wiesen und Wälder wie eh und je. Eine derartige Vielfalt an Pilzarten und anderen Pflanzen-, wie auch Tierarten, findet man in Mitteleuropa nur noch selten. Die Pilze, die wir gemeinsam gesucht, gefunden und bestimmt haben, verspeisen wir am Abend landestypisch zubereitet in familiärer Atmosphäre. Guten Appetit! Sie werden „urige” Einheimische kennen lernen, die sehr einfach in den Bergen leben. Für Sie gehören selbst gesammelte Pilze zu der Jahreszeit zum festen Bestandteil ihrer Nahrung. Kein trockener Erfahrungsaustausch, sondern auch Urlaub in einem wunderschönen Gebiet. Ihr Reiseleiter Vlado Trulik, Biologe und Insider wird auch zum Referenten. Er hält einen sicher spannenden und unterhaltsamen Vortrag zum Thema: “Die Bedeutung der großen Karnivoren (Wölfe, Bären, Luchse) für die Natur und unsere Gesellschaft oder warum Wölfe Angst vor Rotkäppchen haben und Bären selten Teddy heißen”.
Reiseleitung
Der Deutsch sprechende Biologe und Naturschützer Vlado Trulik leitet diese Touren aus Leidenschaft. Er kennt diese Region wie kaum ein anderer und ermöglicht damit seinen Gästen Naturerfahrungen, die sie alleine niemals erleben würden. Er sagt: „Seit 1998 führe ich Wanderlustige zu den schönsten Ecken der Nordslowakei. Diese Region kenne ich wie kaum ein anderer und ermögliche damit meinen Gästen Naturszenen zu erleben die sie alleine niemals erleben würden. Ich kenne alle Pflanzen, Pilze und Tierarten auf Deutsch, die Biologie, Ethologie, Nistplätze, Höhlen, etc. Ich beschäftige mich nicht nur mit der Natur, sondern auch mit der Kultur meines Landes. Auch die Geschichte der Slowakei ist mir sehr vertraut. Vor allem in den Wintermonaten widme ich dem Naturschutz viel Zeit. Ich unternehme tagelange Monitoring-Wanderungen, wobei ich die Spuren im Schnee verfolge und dadurch mehr vom geheimnisvollen Leben der großen Karnivoren (Fleischfresser) erfahre. Die Informationen gebe ich weiter an die entsprechende Naturschutzbehörde. Für Monitoringzwecke betreue ich mehrere Fotofallen, die ganzjährig wertvolle Luchsbilder liefern. Sehr aktiv bin ich auch im Bereich der Aufklärungsarbeit Ich halte Vorträge für unsere Jugend, aber auch bei den Jagdverbänden. Dank meinem verantwortungsvollem Umgang mit der Natur, wie auch durch aktive Arbeit und Mitgliedschaft bei: Protection of Carpathian Willderness, Slowak Wildleif Society, Raptor protection of Slowakia habe ich Ausnahmegenehmigungen und darf sogar die Naturreservate und Kerngebiete betreten.'
Unterkunft
Wir wohnen in der Pension Muran inmitten der prachtvollen Natur. Sie liegt am Rande des malerischen Dorfes Stefanova, auf 620 m. Von der Terrasse aus sieht man auf einen Steinadlerhorst. Am Hang gegenüber weiden manchmal kapitale Hirsche gemeinsam mit Braunbären. Gleichzeitig singen Wachtelkönige in den Naturwiesen gleich hinter dem Haus. Alle Zimmer verfügen ein eigenes Badezimmer.
Verpflegung
Vollpension: Reichhaltiges Frühstück mit lokalen Produkten. Für die Brotzeit' steht eine große Auswahl von Slowakischen Waffeln, Keksen und Schokolade zur Verfügung, natürlich auch Obst, Gemüse, Käse und Wurst. Hausgemachter Holunder oder Salbeisirup zum Verdünnen mit Quellwasser. Kaffee, Tee.Mittags grillen wir spezielle Fleischwürste über dem offenen Feuer an den schönsten Stellen, oder wir picknicken (Verkostung von Fleischprodukten und Einführung in die reiche Käsekultur der Slowakei). Natürlich gibt es auch Alternativen für Vegetarier. Doch man sollte wissen, dass die slowakische Küche fleischdominiert ist.Und was kann man zum Abendessen sagen?Diese Reise wird auch ein kulinarisches Erlebnis sein. Es wird slowakisch gekocht. Zu den Höhepunkten gehören: Zicklein oder Lamm am Spieß oder, je nach Jahreszeit und Gruppengröße, auch Spanferkel oder Wildschwein am Spieß, Kesselgulasch, Steinpilzsuppe. Probieren Sie die Nationalspeise “Haluschky” (handgemachte Kartoffelspätzle mit Speckgrieben und einem speziellen Schafkäse), Forelle auf Vlados Art mit frischen Kräutern und Pilzen gefüllt, zugenäht mit Kräuterhalmen, aufgespießt und über dem Feuer gebraten. Auf den Tisch kommen immer Käsespezialitäten aus der Region. Freuen Sie sich auf eine Wein- und Schnapsverkostung am Anreisetag. “Na zdravie” – auf die Gesundheit.Auch am “Slowakischen Abend“ werden Sie verwöhnt – nicht nur kulinarisch – sondern auch mit einer urigen Volksmusikgruppe und einem Lagerfeuer…Sie werden also bestens versorgt, brauchen eigentlich kein Geschäft für eigene Einkäufe… Falls trotzdem ein Wunsch offen bleibt – im 4 km entfernten Terchova gibt es Geschäfte, wo man (fast) alles kaufen kann.Die kurzen Transfers vor Ort werden mit lokalen Fahrzeugen durchgeführt.
Höhepunkte:
Eine Naturreise mit dem Biologen, Naturschützer und Spurensucher Vlado Trulik ist mit Sicherheit unvergesslich. Er kennt die Gegend wie seine Westentasche, jede Pflanzen- und Tierart. Für Abendunterhaltung ist gesorgt. Folklore, Gespräche, zünftige Abendessen am Lagerfeuer. Aktivitäten: 6 Wanderungen bis max. 20 km pro Tag. Höhenunterschied von 300 Hm – 1000 Hm. Viele Pausen zum Bestimmen und Bestaunen der Pflanzen- und Tierarten.
Im Reisepreis enthalten
- Transfers vor Ort (es werden Fahrgemeinschaften gebildet)
- Insg. 7 Übernachtungen in der Pension Muran in Stefanová (Du/WC)
- Vollverpflegung: sehr reichhaltiges Frühstück, Mittagspicknick oder Grillen, slowakisches Abendessen. Es werden nur Produkte der Region verwendet
- Programm - Details: 6 Tagesausflüge in die Natur von Mala Fatra. Wanderungen, Tierbeobachtungen, fachmännische Erklärungen zu Flora und Fauna. Slowakischer Abend mit einer urigen Volksmusik - Gruppe und Lagerfeuer. Wellnessabend im stilvollen Holzbadefass mit Weinprobe. Verkostung von Slowakischen Schnäpsen. Begegnungen (Naturfilmer Milos Majda, Schäfer, Kleinbauern, etc.).
- Eintritte, Nationalparkgebühren, Zeckenimpfung
- Qualifizierte InSight - Reiseleitung in Deutsch
- Infomaterial
Im Reisepreis nicht enthalten
- An- und Abreise nach Stefanová
- Trinkgelder
- Zusätzliche Verpflegung, nicht enthaltene Getränke
- Mindestteilnehmerzahl: 6
- Maximale Teilnehmerzahl: 16
Weitere Slowakei Reisen
Slowakei - Polen - Naturerlebnis Hohe Tatra mit Komfort
Diese Reise führt Sie in das kleinste Hochgebirge der Welt. Mit leichtem Tagesgepäck machen Sie sich auf, die Bergwelt der Hohen Tatra zu erkunden.
Frühbucherrabatt 3 % bei Buchung bis 6 Monate vor Reiseantritt
8 Tage ab 685,- €





+49 (0) 9436 - 90 31 684






