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Seidenstrasse - PamirTadschikistan / ExpeditionenReise Nr. 2264 Duschanbe - Kalajchum - Chorog - Pamir-Highway - Murgab - Kara Köl - Sary Tasch - Osch - Uzgen - Arslan Bob - Bischkek Im touristischen Dornröschenschlaf führt die zentralasiatische Republik Tadschikistan ein unbekanntes Dasein. Wer sich allerdings auf den Weg macht in diesen Gebirgsstaat, entlang des Pamir-Highway, wird grandiose Berglandschaften und eine überaus freundliche Bevölkerung antreffen. So vielfältig die Farben und Formen der Berge sind, so bunt sind auch die Völker, die hier leben: Tadschiken, Wakhani, Jagnobi, Pamiri und Kirgisen. Die alte Tradition des Seidenbaus wird seit Jahrtausenden gepflegt, und Wein wird in Tadschikistan schon seit Menschengedenken angebaut. Eine ungewöhnliche Reise entlang uralter Kulturlandschaften zu den ältesten Bewohnern des Pamir.
Reiseverlauf: 1. Tag: MI Hinflug Abflug von Frankfurt nachm., Linienflug via Istanbul nach Duschanbe. 2. Tag: DO Duschanbe Ankunft frühmorgens in Duschanbe, Hauptstadt Tadschikistans. ***Hotel. Nachm. Stadtbes.: Basar, eines der interessanten Museen (Museum der Nationalen Kunstschätze oder Nationalmuseum). Sehenswert auch die Hadshi-Jakub-Moschee und die Flaniermeile der Stadt, der Rudaki-Prospekt. MA 3. Tag: FR Westl. Pamir - Kalajchum Abfahrt von Duschanbe, über den Charurabot Pass (3.252 m NN) im Westpamir. Unterwegs faszinierende Berglandschaften, entlegene Dörfer, eine ursprüngliche Region mit alten Traditionen. Gegen Abend erreichen wir Kalajchum, wo der legendäre Pamir-Highway beginnt (300 km). Übern. im privaten Gästehaus. FMA 4. Tag: SA Unterwegs nach Chorog Fahrt auf einer der spektakulärsten Hochgebirgsstraßen der Welt, dem Pamir-Highway. Zunächst nach Ruschan, am Zusammenfluss von Pjansch und Bartang (120 km). Weiter durch die Pjansch-Schlucht bis Chorog (2.200 m), Hauptstadt der autonomen Region Berg-Badachschan. Die hier wohnenden Bergtadschiken gehören zu den ältesten Völkern Mittelasiens. Einfaches Hotel. FMA 5. Tag: SO Chorog - Ischkaschim Bes. des Regionalmuseums, das einen guten Einblick in die Kultur und Geschichte der Bergtadschiken (auch Pamiri genannt) gibt, und des Botan. Gartens. Dann weiter auf dem Pamir Highway in Richtung Ischkaschim (100 km), durch das Tal des Pjansch. Unterwegs Abstecher zu den heißen Quellen von Garm-Chaschma. Übern. in einem tradit. Pamiri-Haus in Ischkaschim. FMA 6. Tag: MO Wachan-Tal Erkundungen im Tal des Wachan, mit atemberaubendem Blick auf die Gipfel der Sechstausender. In der Nähe das Jamchum-Fort aus dem 3. vorchr. Jh. Wanderung in den abgelegenen Gebirgstälern, hier leben noch seltene Tierarten wie Sibirische Steinböcke, Braune Murmeltiere und Bartgeier. Anschl. zu den heißen Quellen von Bibi Fatima. 2 Nächte im privaten Gästehaus in Ljangar. FMA 7. Tag: DI Wachan-Tal In Ljangar, stets ein strategisch wichtiger Punkt an der Seidenstraße, vereinen sich die Flüsse Pamir und Wachan zum Pjansch. Ausflug in die Umgebung, nahebei die Ruinen der Ratm Festung. Kurze Wanderung zu den Felszeichnungen, über 600 Petroglyphen stellen Jagdszenen mit Sibirischen Steinböcken, Baktrischen Kamelen usw. dar. FMA 8. Tag: MI Chargusch - Alichur Fahrt auf steiler Straße zum Chargusch- Pass (4.344 m NN), mit herrlichem Panoramablick. Unterwegs immer wieder abgeschiedene Pamiri-Dörfer. Am Nachm. erreichen wir Alichur, wo kirgisische Nomaden ihre Jurten aufgebaut haben. Hier wollen wir einige Zeit bleiben und etwas über den Nomadenalltag erfahren. 2 Nächte im Jurtencamp. FMA 9. Tag: DO Alichur Ein Tag zur freien Verfügung bei den Nomaden. Unsere Gastgeber geben gern Informationen zur Kultur und Geschichte der Kirgisen im Pamir. Gelegenheit zu einer Wanderung in die Umgebung. Wer nicht wandern möchte, kann den Nomaden bei ihren alltäglichen Aktivitäten zuschauen, z.B. Melken von Yak-Kühen und Herstellung von Yak-Butter. FMA 10. Tag: FR Murgab - Kara Köl-See Weiterfahrt nach Murgab, kurzer Rundgang mit Besuch des Basars. Dann Weiterfahrt zum größten See im Pamir, dem Kara Köl-See auf einer Höhe von 3.914 m, uraltes Siedlungsgebiet kirgisischer Nomaden. In jedem Frühjahr ziehen sie mit ihren Pferde- und Yakherden auf die Sommerweiden. Privates Gästehaus in Kara Köl. FMA 11. Tag: SA Kyzyl Art - Sary Tash Fahrt zu den Steinkalendern in der Nähe des Kara Köl-Sees, die den Archäologen bis heute Rätsel aufgeben. Dann Fahrt über den Kyzyl-Art-Pass (4.230 m) nach Kirgisien. Auf der Abfahrt vom Pass bei gutem Wetter schöner Blick auf den höchsten Berg im kirgisischen Teil des Pamir: Der Pik Lenin ist mit 7.134 m ein gewaltiger Eisriese. Auf der Weiterfahrt nach Sary Tash passieren wir kleine Bergdörfer oder treffen auf Nomaden am Wegrand. Privates Gästehaus in Sary Tasch. FMA 12. Tag: SO Osch Frühe Weiterfahrt nach Osch. Nach Überqueren der Gebirgskette des Kitschi-Alai verlassen wir den Pamir und kommen in das Ferghana-Becken, eine der fruchtbarsten Ebenen des Orients und Schmelztiegel verschiedener Kulturen. Hier liegen berühmte Städte der Seidenstraße wie Uzgen, Kokand und Osch. Am Spätnachm. besuchen wir eine der wichtigsten Pilgerstätten des Islam, den Sulajman Tasch, ein Felsmassiv mitten im Herzen von Osch mit herrlichem Rundblick über die Stadt. Abendessen in einer traditionellen Teestube. **Hotel. FMA 13. Tag: MO Osch - Uzgen In Osch Bes. des Historischen Museums und des Basars. Nachm. Weiterfahrt nach Uzgen, wie auch Osch eine alte Stadt an der Seidenstraße. Nach einem Stopp auf dem legendären Reismarkt von Uzgen sehen wir das wunderschöne Minarett und verschied. Mausoleen aus der Karachanidenzeit. 2 Nächte im einfachen Gästehaus. FMA 14. Tag: DI Uzgen (Arslan Bob) Ausflug nach Arslan Bob, in den engen Gassen können wir die usbekische Lehmbaukunst bewundern. Spaziergang zum Wasserfall. Alternativ kann eine Reittour, durch die Walnusswälder bei Arslan Bob organisiert werden, mit 24.000 ha die größten Nusswälder der Welt! FMA 15. Tag: MI Tienschan-Berge - Bischkek Eine lange Fahrt, zunächst durch die Naryn-Schlucht, dann entlang der malerischen Tschytschkan-Schlucht und über den Ala-Bel-Pass (3.184 m) zur landschaftl. einmaligen Hochebene Suusamyr, an deren Ende wir den Töö-Aschuu-Pass (3.586 m), den einzigen Passtunnel des Landes, überwinden. Weiter durch das Tschujtal, altes Siedlungsgebiet der Wolgadeutschen, mit Stopp in einem Dorf. Gegen Abend Ank. in der Hauptstadt Bischkek. 2 Nächte im ***Hotel. FMA 16. Tag: DO Ala-Artscha-N.P. Vor den Toren Bischkeks liegt das Gebirgstal Ala Artscha. Wegen seiner reichhaltigen Fauna und Flora wurde es noch zu Sowjetzeiten zum Nationalpark erklärt. Besuch des Nationalpark-Museums, Wanderung durch die Bergwälder und alpinen Matten im Schutzgebiet. Am späten Nachm. bleibt noch etwas Zeit, sich die Stadt anzuschauen. FMA 17. Tag: FR Rückflug – Ankunft Morgens Rückflug – wieder mit Stopp in Istanbul – nach Frankfurt, Ankunft nachmittags. Höhepunkte: Charakteristik / Komfort: Zur Expedition: Eine Erlebnisreise mit Expeditionscharakter. die eine großartige Mischung aus orientalischer Architektur, Natur, Menschen und Tradition bietet. Von Duschanbe aus durch Tadschikistan auf dem Pamir Highway, unterwegs auf teilweise holprigen Pisten, hinüber nach Kirgisien, in die Bergwelt des westlichen Tienshan, wo der Highway südl. von Osch endet. Wir bewegen uns in Höhen bis zu 4.000 m, auf einigen Pässen kurzfristig sogar darüber, was die Reise nicht gerade unstrapaziös macht.Anforderungen an die Teilnehmer: Wir befinden uns abseits der üblichen Touristenpfade, übernachten auf dem Pamir in einfachen privaten Gästehäusern und Jurten. Die Mitnahme eines Schlafsacks ist erforderlich. 4-8 Personen pro Jurte, und 3-6 Personen in den privaten Gästehäusern. Auf dem Pamir können keine Einzelzimmer zur Verfügung gestellt werden. Zur Beförderung stehen uns geländeerprobte Busse bzw. Kleinbusse zur Verfügung. Die eine oder andere Wanderung unterwegs verlangt eine gute physische Kondition. Komfortverzicht und Toleranz, Offenheit gegenüber der Bevölkerung ist erforderlich.Reiseleitung: Diese Expedition wurde von Herrn Stephan Flechtner (Jg. 1968) entworfen, der seit 2002 in Mittelasien lebt und als Wildtierbiologe und Reiseleiter in Tadschikistan, Kirgisien und Kasachstan arbeitet. Die örtl. deutschsprechende Begleitung auf dieser Reise wurde durch ihn landeskundlich und sprachlich auf diese Tour vorbereitet. Nach Möglichkeit wird Herr Flechtner einen der Termine selbst begleiten. Inklusivleistungen:
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