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Sagenhafte Seidenstrasse: Auf der grossen Heerstrasse durch den Kaukasus - Reise durch Aserbaidschan und GeorgienAserbaidschan / StudienreisenReise Nr. 2547 Reisen Sie auf einem Zweig der Seidenstraße nach Westen, in das Land des Goldenen Vlieses und zu den Wurzeln der christlichen Kultur! Sie beginnen Ihre Rundfahrt in Baku, am Ufer des Kaspischen Meeres, einem Schmelztiegel der Kulturen, einer geschichtsträchtigen Ansiedlung auf der Schwelle zwischen Orient und Europa. Von hier aus breitete sich der Feuerkult bis nach Indien aus. Jahrtausende lang beteten die Menschen die magischen, unerschöpflichen Quellen von Öl und Gas an. Georgien hingegen ist fest verbunden mit dem Christentum und eines der Länder, die zuerst christianisiert wurden. Ebenso gegenwärtig sind hier aber auch die Legenden von Jason und den Argonauten im sagenhaften Reich Kolchis, (heute Imeretien) wo zwar nicht mehr das Goldene Vlies wartet, jedoch wo architektonische Kostbarkeiten aus frühchristlicher Zeit die Straßen und Wege säumen. Aber nicht nur kulturelle Leckerbissen stehen in Georgien auf dem Programm: die georgische Küche schmeichelt auch dem verwöhntesten Gaumen und wartet mit einer unvorstellbaren Vielfalt an Köstlichkeiten auf.
Reisebeschreibung: 1.Tag Abflug in Deutschland 2. Tag Ankunft in Baku Ankunft in Baku, wo Sie im Hotel der guten Mittel klasse übernachten. Am Nach mittag unternehmen Sie einen Stadtrundgang durch die mittelalterliche Altstadt von Baku, Itscheri Scheher. Die Altstadt liegt im Zentrum Bakus und ist gleichzeitig eine Festung. 2000 wurde das Viertel innerhalb der Festungsmauern zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Sie besuchen den Jungfrauenturm Gys Galassy (ehemaliger zoroastrischer Tempel), den Palast des Schirwan Schah und machen eine Boots-fahrt auf dem Kaspischen Meer. Übernachtung in Ihrem Hotel in Baku. (M) 3. Tag Übers Bergland nach Scheki Die landschaftlich äußerst reizvolle Fahrt auf der alten Seidenstraße westwärts von Baku führt Sie über die Ausläufer des Großen Kaukasus in die Karawanenstadt Scheki, eine der ältesten Städte nicht nur in Aserbaidschan, sondern in ganz Transkaukasien. Ihr Alter beträgt 2.500 – 2.600 Jahre. Bis heute sind die alten orientalischen Herbergen für Reisende, die Karawansereien, erhalten geblieben. Der Palast der Khane des Khanats Scheki gehört zu den bedeutendsten Schöpfungen der aser-baidschanischen Baukunst des 18. Jh. Übernachtung in Scheki in einer authentischen ehemaligen Karawanserei – einfache Unter-kunft, aber einmalige Atmosphäre! Strecke Baku – Scheki: 300 km. (FMA) 4. Tag Weinland Kachetien Fahrt nach Westen zur georgischen Grenze bei Lagodekhi. (Ankunft am Mittag). An der Grenze Wechsel von Bus und Guide. In Georgien sehen Sie zuerst Alawerdi, die Kirche des heiligen Georg, die im 11./12. Jahrhundert während des Goldenen Zeitalters erbaut wurde. Der Kreuzkuppelbau war berühmt für seine Wandmalereien, von denen leider nur Reste in der östlichen Apside erhalten geblieben sind. Abendessen bei einer georgischen Familie (mit selbst gebackenem Brot, selbst gebranntem Schnaps und dem berühmten Schaschlik vom Grill) mit traditionellem georgischen Polyphongesang. Übernachtung in einem neuen 2-Sterne-Hotel in Telawi. Strecke Scheki – Tbilissi: 380 km. (FMA) 5. Tag Land des Goldenen Vlieses Heute besuchen Sie die Haupt sehens würdigkeiten Kachetiens, u.a. den in einer Waldlichtung verborgenen Klosterkomplex von Schuamta, die Akademie von Ikalto (6. Jh.) und Zindali, die Residenz eines kachetischen Fürsten. Das Landhaus Zindali ist eines der bestbehüteten Museen Georgiens. Unter anderem besichtigen Sie den Weinkeller des Fürsten und können hinterher den Wein Zinandali kosten. Weiter geht es durch das malerische aber bewehrte Städtchen Signagi zum Klosterkomplex Bodbe, einem der bedeutendsten in Georgien. Nach Überlieferung hat man dieses Kloster auf der Stelle gebaut, an dem die heilige Nino gelebt hat (eine kappadokische Nonne, der die Missionierung Georgiens im 4. Jh. zugeschrieben wird) und die auch dort begraben wurde. Am Abend treffen Sie in Tbilissi ein und beziehen Ihr Mittelklasse-Hotel. (FMA) 6. Tag Auf der georgischen Heerstraße Sie besuchen die über 3.000 Jahre alte Stadt Mtscheta, nördlich von Tbilissi, an der georgischen Heerstraße gelegen. Bis zum Jahr 490 war sie georgischer Regierungssitz und Hauptstadt des Königreichs Iterien, von den Griechen Armosica genannt. In Mtscheta sehen Sie die berühmte Sweti-Tschoweli-Kathedrale, die Kathedrale des Lebensbaums (4. Jh.), an deren Stelle man angeblich ein Gewand Jesu Christi fand. Weiter reisen Sie auf alten Karawanenstraßen durch das Land des Goldenen Vlieses (Kutaia in der Antike) nach Gori (dort kurzer Stopp und auf Wunsch Besuch des Stalinmuseums). Unterwegs besichtigen Sie die legendäre Höhlenstadt Uplisziche, in bizarrer Plateaulage eine der beeindruckendsten Felsenstädte der Welt. Zur Blütezeit der vor 3.000 Jahren begründeten Siedlung sollen hier 20.000 Menschen gelebt haben. Frei stehende Monolithbauten, bis zu drei Geschosse hoch, wechseln mit reinen Höhlenbauten, die aus hintereinander gelegenen Wohnräumen bestanden. Die Bewohner dieser ungewöhnlichen Siedlung an der Seidenstraße lebten überwiegend vom Handel und die letzten verließen Uplisziche im 18. Jh. Übernachtung in Kutaissi in Gästehäusern (mehrere Zimmer teilen sich WC und Dusche). (FMA) 7. Tag Im Königreich Kolchis Kutaissi war mehrere Jahrhunderte die Hauptstadt von Kolchis und wurde später die erste Hauptstadt des mittelalterlichen Georgiens. Sie besuchen die eindrucksvolle Ruine der Bagrati-Kathedrale (11. Jh.) hoch über dem Fluss Rioni. Etwa 10 km nordöstlich liegt das malerisch am Westhang eines Höhen zuges 1106 erbaute Kloster Gelati, die wichtigste Gründung des Königs David des Erbauers (UNESCO-Welt kulturerbe), das Zeitgenossen als ein zweites Athen oder ein neues Jerusalem galt. Weitere Besichtigungen sind das Mozameta-Kloster aus dem 11. Jh. und die Samtawissi-Kirche. Weiterfahrt über den Rikoti-Pass nach Ostgeorgien, wo Sie am Abend wieder in der Hauptstadt eintreffen. Übernachtung in Tbilissi im Mittelklasse-Hotel. (FMA) 8. Tag Altstadt von Tbilissi Sind Sie jemals in einer Stadt gewesen, wo Sie georgisch-orthodoxe, armenisch-gregorianische und römisch-katholische Kirchen, eine Synagoge, eine Moschee und einen zoro-astrischen Tempel innerhalb eines 5-minütigen Spaziergangs sehen konnten? Tbilissi wurde im 5. Jahrhundert gegründet, eine Stadt der Legenden und Mythen. Sie besuchen heute die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Altstadt mit Metechikirche, Badeviertel und der Narikala-Festung, die im 4. Jh. erbaut wurde und auf einem steilen Hügel über dem Fluss thront. Weitere Stationen Ihres Rundgangs sind die Sioni-Kathedrale (6./7. Jh.) und die älteste Kirche der Stadt, die Antschißchati-Basilika aus dem 6. Jh. Anschließend Besuch des Georgischen Staatsmuseums, das eine einzigartige Samm lung von vorchristlichen goldenen Artefakten und Schmuck beherbergt. Hier können Sie auch den Schädel des ersten Einwohners in Europa sehen (1,7 Millionen Jahre alt), gefunden im Dorf Dmanisi. Abendessen und Übernachtung in Tbilissi. (FMA) 9. Tag Auf den Spuren schwäbischer Auswanderer Heute fahren Sie über die Rote Brücke zurück nach Aserbaidschan in die Stadt Helenendorf, heute Chanlar, 1819 als eine der ersten deutschen Kolonien in Aserbaidschan von schwäbischen Separatisten aus der Ulmer Gegend gegründet. Es erhielt den Namen zu Ehren der Herzogin Helene von Mecklenburg-Schwerin und wurde zur größten deutschen Siedlung in Aserbaidschan. 1857 wurde dort die erste evangelisch-lutherische Kirche im Land errichtet. Spuren der kaukasiendeutschen Siedlungsgeschichte sind die ehemalige, heute als Schule genutzte, Pfarrkirche, Alleen sowie einige Siedlerhöfe. An der Grenze Wechsel von Bus und Guide. Am Abend treffen Sie in Baku ein, wo Sie Ihr Mittelklasse-Hotel beziehen. (FM) 10. Tag Der Tempel der Feueranbeter Auf der Halbinsel Apsheron besichtigen Sie den Atashgah-Tempel der Feueranbeter (Zarathustra-Kult). Vor 500 Jahren wurde ein Tempel um die heilige Flamme gebaut: aus vier Zinnen loderten die Flammen, wiesen den Pilgern und den Händlern der Seidenstraße den Weg. Anschließend erkunden Sie die mächtigen Burgen von Mardakan (14. Jh.). Am Nachmittag in Gobustan geht es zurück in die jüngere Steinzeit. Künstler jener Epoche haben sich in mehr als 4.000 Stein-Zeichnungen selbst verewigt. Man sieht wie im Bilderbuch, wie sie lebten und tanzten, Ackerbau trieben und auf die Jagd gingen. Die mächtigen Felsblöcke mit den eingeritzten Zeichnungen liegen frei da – Wind und Wetter haben den erstaunlich vielfältigen Kunstwerken in Tausenden von Jahren nichts anhaben können. Dann erwartet Sie ganz in der Nähe eine landschaftliche Besonderheit: die Schlammvulkane von Gobustan. Übernachtung im Mittelklasse-Hotel in Baku. (FM) 11. Tag Rückflug Transfer zum Flughafen und gegen 4 Uhr Ortszeit Abflug mit Lufthansa. Ankunft in Frankfurt ca. 6 Uhr, ggf. Weiterflug zum Heimatflughafen. Reisehöhepunkte: 3 UNESCO-Weltkulturerbestätten UNESCO-Meisterwerke traditioneller Weltkultur Der georgische Polyphongesang (Chakrulo-Gesang) Die Ahnen Zarathustras Prähistorische Stätten Neolithische Galerie in Gobustan Prunkvolle Paläste und Burgen Meisterwerk der Baukunst Höhlenstadt Uplisziche Frühchristliche Zeugnisse Gelebte Geschichte Für Feinschmecker: die köstliche georgische Küche Ursprüngliche Natur Der Große Kaukasus Inklusivleistungen:
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