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Russland - Trekking zum Berg des Prometheus mit Kasbek-BesteigungRussland / Kaukasus / TrekkingReise Nr. 3014 'Hoch über deiner Brüder Chor, Kasbek, strebt stolz dein Zelt empor. Und strahlt, im ewgen Eise flimmernd, weiß hinter Wolkenschleiern schimmernd'. So beschrieb Alexander Puschkin 1829 den östlichsten 5.000er des Kaukasus. Die Georgier nennen den Kasbek Mquinvari - ”der von Eis bedeckte'. Die Osseten nennen ihn Zeristi Jub - Berg Christi. Der anspruchsvollen Besteigung, die wir über zwei Hochlager angehen, haben wir ein sechstägiges Trekking vorangestellt, das einer optimalen Höhenanpassung dient, aber auch für sich eine sehr spannende Unternehmung ist. Die Route führt über bis zu 3.000 m hohe Pässe, zu wilden Gletschern und vorbei an einer imposanten Gebirgswelt. Anderen Bergtouristen werden Sie kaum begegnen, dafür aber offenen, gastfreundlichen Menschen. 'Hoch über deiner Brüder Chor, Kasbek, strebt stolz dein Zelt empor. Und strahlt, im ewgen Eise flimmernd, weiß hinter Wolkenschleiern schimmernd'. So beschrieb Alexander Puschkin 1829 den östlichsten Fünftausender des Kaukasus. Die Georgier nennen den Kasbek Mquinvari (”den von Eis bedeckten'), die Osseten gaben ihm den Namen Zeristi Jub (Berg Christi). Der anspruchsvollen Bergbesteigung, die über zwei Hochlager erfolgt, haben wir ein sechstägiges Trekking vorangestellt. Es dient einer optimalen Höhenanpassung, ist aber auch für sich eine sehr spannende Unternehmung. Die Route führt über bis zu 3.000 m hohe Pässe, zu wilden Gletschern und vorbei an einer imposanten Gebirgswelt. Anderen Bergtouristen werden Sie kaum begegnen, dafür aber offenen, gastfreundlichen Menschen.
Tourverlauf 1. Tag Anreise Kurz vor Mitternacht Flug von München über Moskau nach Vladikavkas. 2. Tag Vladikavkas Ankunft am frühen Nachmittag. Wir fahren direkt zu unserer ersten Bergunterkunft nach Taimazie (1.900 m). Hier befindet sich ein Gelände der Tagan Rock-Universität mit einem Haupthaus und mehreren Nebengebäuden. Eine Hütte haben wir exklusiv für uns (2- bis 3-Bettzimmer). Im Haus gibt es eine Dusche und Gemeinschaftstoilette. Taimazie liegt zwischen zwei Bergketten, den Suganbergen und der Hauptkette des Kaukasus. Am Abend wird man uns einige der Geschichten erzählen, die sich um Taimazie ranken. Fahrzeit: 3h; Übernachtung in einer Hütte [FMA] 3. Tag Wanderung Den besten Ausblick über beide Bergregionen erhalten wir auf unserer Wanderung in Richtung des Panoramic Peak. Direkt von der Hütte aus steigen wir durch ein schönes Waldgebiet auf 3.000 m zum Panormaic Point auf. Von hier aus bietet sich uns bei klarem Wetter ein fantastischer Ausblick auf die Suganberge mit Galdor Peak (4.070 m), Nakhazhbita Peak (4.300 m) und Sugan Peak (4.450 m). Auf der anderen Seite sehen wir die markante Spitze des Laboda Peak (4.310 m) und das ganze Taimazie-Massiv. Wer noch Lust und Puste hat, steigt noch bis zum Gipfel des Panoramic Peak (3.200 m) auf; das letzte Stück ist allerdings felsig und mit leichter Kletterei verbunden. Wer es dennoch wagt, hat schon seinen ersten Gipfel geschafft. Wir steigen wieder ab zu unserer Berghütte in Taimazie. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1100m; Hütte [FMA] 4. Tag Gular-Pass Mit Allrad-Fahrzeugen werden wir abgeholt. Wir fahren talauswärts und biegen dann ins Karaugom-Tal ab, das durch Vittorio Sella bekannt wurde. Im Dorf Dzinaga (1.500 m) schauen wir uns ein wenig um, bevor es steil und holprig mit den Allradbussen Richtung Gular-Pass geht. Auf ca. 2.000 m endet die Fahrpiste und wir wandern zum Gular-Pass (2.950 m). Wir folgen einem Höhenweg auf der orographisch rechten Seite der Schlucht; von weiter oben können wir immer besser auf den Sangouthiehoh Peak und den Uilpata (4.647 m) sehen. Unterhalb des Uilpata befindet sich das Karagoum-Plateau, zu dem Vittorio Sella Ende des 19. Jahrhunderts zwei Expeditionen organisiert hatte. Seine Bilder belegen den inzwischen stattgefundenen Gletscherrückgang. Wir steigen nach Skatikom auf 2.090 m ab. Unsere Fahrzeuge haben unser Gepäck und unsere Ausrüstung bereits hierher gebracht. Diese Organisationsform hat sich schon bei unseren anderen Kaukasus-Treks bestens bewährt, die robusten Fahrzeuge erreichen jeden Lagerplatz. Wir haben den Vorteil, dass wir mit leichtem Tagesrucksack wandern können, weil die Fahrzeuge so gut wie keine Gewichtsbeschränkung für das Gepäck, die Verpflegung und die Ausrüstung haben. Gehzeit: 5-6h; Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 25km; Aufstieg: 950m; Abstieg: 860m; Zelt [FMA] 5. Tag Ganztägige Wanderung und Besuch bei Einheimischen Ein kleiner Aufstieg auf 2.350 m bringt uns zum Skatikom-Pass, von dem wir nach Dunta (1.750 m) ins Fassnaltal absteigen. Hier besuchen wir eine ossetische Familie, die uns zum Tee einlädt. Nach dem Mittagessen steigen wir ein kurzes Stück hinauf nach Komunta, einem fast verlassenen Dorf, in dem nur noch drei Familien wohnen. Die Dorflehrerin, Frau Baruchan, wird uns einiges über die Geschichte des Dorfes erzählen und uns sicher auch von ihrem selbst gemachten Käse probieren lassen. Die Gastfreundschaft, die wir immer wieder erfahren, ist buchstäblich legendär. Von Komunta wandern wir weiter nach Galeat (45 Minuten), eindrucksvoll am Fuß einer Kette von Felswänden gelegen, die sehr an die Dolomiten erinnern. Ein Wehrturm ragt stolz in den Himmel und zeichnet sich gegen die imposanten Felswände ab. Wir befinden uns nun zwischen der Rocky Chain und der Kaukasus-Hauptkette - bemerkenswert ist der geniale Kontrast zwischen den Kalksteinwänden und Spitzen und den vergletscherten Viertausendern, die auch in den Westalpen stehen könnten. Unser Lager schlagen wir heute zwischen Komunta und Galeat auf. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA] 6. Tag Szgid-Pass - Szgid Die Landschaft hat sich verändert - über ein kleines Tal steigen wir auf einem Höhenweg hinauf zum Szgid-Pass (2.520 m), begleitet von den Felswänden des Barzon Peaks. Nach dem Szgid-Pass sehen wir bereits in der Ferne eine verlassene Bergstadt (higher Szgid), die vom Geheimnis dieses Tals zeugt. Bis zur Perestroijka in den späten 80er Jahren war dieses Tal hermetisch abgeriegelt, weil hier Uran abgebaut wurde (auf der anderen Seite des Tals). Den Menschen im Tal durfte es an nichts fehlen. So wurden hier die besten Häuser gebaut und die Läden mit Waren, die es sonst in der Sowjetunion nicht gab, bestens versorgt. Und wer ein Auto haben wollte, musste hier nicht lange darauf warten. Lange Zeit galt dieses Tal als heimliches Paradies für Sowjetarbeiter. Wir werden mit den Fahrzeugen, die inzwischen von der anderen Seite des Sadontales hochgefahren sind, auf ca. 2.000 m abgeholt und hinunter nach Szgid gefahren. Dort besichtigen wir die verlassene Stadt. Das Rathaus mit dem eingravierten Baujahr 1926 erinnert daran, dass Minenbau (Blei und Zink) hier schon zu Sowjetzeiten betrieben wurde. Die verfallenen Häuser und Villen sowie die Fabrikanlagen lassen den einstigen Wohlstand dieser Stadt erahnen. Wir verlassen das Sadontal und queren ins Tseytal. Entlang des Haupttales Saromag und des Ardonflusses fahren wir hinauf nach Tsey (ca. 20 km, 45 Minuten). In Tsey (1.900 m) gibt es endlich eine Dusche und nette Zimmer in einem Bergsteigercamp. Das Camp erinnert allerdings an die Zeit sowjetischer Organisation. Gehzeit: 5-6h; Fahrzeit: 1,5h; Fahrstrecke: 35km; Aufstieg: 750m; Abstieg: 500m; Bergsteigerhütte [FMA] 7. Tag Tseytal Heute erleben wir wieder eine andere Landschaft. Entlang des Tseyflusses wandern wir durch einen wunderschön erhaltenen Wald hinauf, bis das Tal sich öffnet und wir den Tseygletscher und den alles dominierenden Uilpata (4.647 m) sehen. Auf dem Rückweg nehmen wir teilweise einen anderen Pfad und treffen auf den heiligen Rekomtrail. Dieser besondere Pilgerweg wird heute noch von den Osseten benutzt. Auf dem Weg befinden sich verschiedene Opferplätze, da Frauen und Männer getrennt opfern. Immer noch werden hier Schafe geopfert. Ihr Fleisch wird in großen Töpfen zubereitet und dann an den eigens dafür eingerichteten Essplätzen verzehrt. Die Opfer werden den Ahnen dargebracht und die Menschen hoffen, dass sich durch die Gabe ihre Wünsche erfüllen. Frauen ist es leider nicht erlaubt, an die Opferplätze der Männer zu gehen, falls gerade geopfert wird. Ungerechterweise dürfen Männer zu den Opferplätzen der Frauen gehen. Wir verlassen das hochinteressante Tseytal und fahren wieder durch das Haupttal Saromag zum Ausgangspunkt unserer letzten Trekkingetappe (45 km) nach Zintsaar auf 1.450 m. Im Dorf errichten wir unser Camp. Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 1-1,5h; Fahrstrecke: 45km; Aufstieg: 300m; Abstieg: 400m; Zelt [FMA] 8. Tag Letzer Trekking Tag - Tminkau Wir wandern entlang der Rocky Chain auf einem Höhenweg zum Archonsky-Pass (2.400 m). Hinter der zerklüfteten ”Dolomitenwand' verbirgt sich der Karivhoh Peak (3.439 m), den wir aus der Ferne schon am 6. Tag sehen konnten. Gegenüber zeigen sich wieder die Gletscherberge und bei klarer Sicht auch zum ersten Mal unser ganz großes Ziel der nächsten Tage, der Kasbek. Vom Pass aus gehen wir ein Stück bergab zur Fahrstraße auf 2.100 m. Dort steigen wir in unsere Fahrzeuge und fahren nach Tminkau (1.750 m, 40 km), dem Ausgangspunkt unserer Kasbek-Besteigung. Auf dem Weg dorthin erwartet uns noch ein besonderes Highlight - die Totenstadt von Dargavs. Einem eigenen Totenkult folgend, bestatteten die Bewohner der ossetischen Bergtäler ihre Toten einst in besonderen Steinhäusern mit pyramidenförmig aufgeschichteten Steindächern. Hier, mitten in den Bergen, wirken diese Häuser/Städte wie besonders erhabene Plätze. Oberhalb von Dargavs steht auch ein imposanter Wehrturm - Wehrtürme haben wir schon an anderen Tagen gesehen - und kurz vor Dargavs erstreckt sich das Dorf Fiagdon mit vielen beeindruckenden Türmen. Diese dienten in der Vergangenheit als Wehrtürme, zur Kommunikation von Turm zu Turm, um wichtige Nachrichten im Tal weiterzugeben und last but not least als Statussymbole für die jeweilige Familie (”Dies ist der Turm der Familie'…). Heute werden viele verfallene Türme von Familien wieder aufgebaut. Über den Dargavs-Pass (1.767 m) erreichen wir schließlich Tminkau und schlagen bei Artur Tsarahovs Familie unsere Zelte auf. Wir werden von der Familie herzlich empfangen und verbringen einen interessanten Abend mit vielen Geschichten, die sich um das Tal und seine Bewohner drehen. Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 1,5-2h; Fahrstrecke: 40km; Aufstieg: 950m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA] 9. Tag Basislager des Kasbek Die nächste große Etappe unserer Reise beginnt. Mulis nehmen uns das Hauptgepäck bis zum Basislager ab. Noch können wir mit leichtem Gepäck wandern. Wir folgen dem Karmadon-Tal nur mäßig steigend etwa 10 km taleinwärts auf 2.300 m und errichten dort unser Lager. Nach getaner Arbeit entspannen wir im heißen Wasser der Thermalbecken ganz in der Nähe des Lagers. Danach bereiten wir die Ausrüstung für die Bergbesteigung vor. Alles was wir für die Besteigung nicht brauchen, bleibt im Basislager. Ab morgen heißt es dann, einen Rucksack mit der kompletten persönlichen Ausrüstung zu schultern. Das Essen und die Zelte werden von Trägern/Führern, die uns begleiten, getragen. Wir empfehlen einen 50 Liter Rucksack. Sie sollten mit 12 - 15 kg aufsteigen und sich im Fels und Eis sicher bewegen können. Gehzeit: 3h; Aufstieg: 550m; Zelt [FMA] 10. Tag Aufstieg zum Lager 1 Über die Endmoräne des Meiligletschers steigen wir auf zum Beginn des Gletschers (2.450 m). Eventuell müssen wir den Aufstieg auf den Gletscher sichern, falls das Eis blank ist. Oben angekommen, gehen wir mit Steigeisen den Meiligletscher hinauf, bis wir zum Einstieg (2.770 m) in eine Wandnische gelangen, die unseren weiteren Weg zum Camp 1 vorgibt. Teilweise an Fixseilen sichern wir den weiteren Aufstieg durch die Felswand ab. In leichter Kletterei (zweiter und dritter Schwierigkeitsgrad) geht es ca. 100 Höhenmeter voran, bevor sich das Gelände wieder etwas öffnet. In rutschigem, schottrigem Geröll gehen wir steil (bis etwa 30 Grad) weiter bergauf; diese Etappe erfordert unsere ganze Konzentration. Der Lohn für unsere Mühe ist ein wunderschön auf einem Balkon gelegener Lagerplatz ( 3.400 m). Prachtvoll ist abends der Blick hinunter nach Tminkau und hinüber zum Meiligletscher, zum Djmara Peak (4.780 m) und dem formschönen Schauhoch (4.620.m) - sie alle bilden einen wahren ”Zircus' der Berge. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1100m; Zelt [FMA] 11. Tag Lager 2 Durch das Bolschoi Couloir geht es weiter sehr steil bergan. (Hier müssen wir auch mit Schnee rechnen und das Couloir ggf. umgehen.) Heute wird es noch steiler. Wir gehen wieder in schwierigem, losem Gelände. Dies erfordert unsere volle Konzentration und Kraft. Zum Glück dauert der reine Aufstieg durch die Wand ”nur' 3 Stunden, bis wir auf einem steinigen Grat unser Lager 2 in einer ganz besonders rauen, einmaligen Fels- und Eislandschaft erreichen (4.150 m). Nach einer Ruhepause können wir noch in knapp 30 Minuten den 4.270 m hohen Poliakov Peak besteigen. Unser Lager befindet sich direkt am oberen Meiligletscher. Nun erkennen wir den formschönen Doppelgipfel des Kasbek und erleben hoffentlich einen glühend roten Sonnenuntergang. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 750m; Zelt [FMA] 12. Tag Gipfeltag am Kasbek Nach dem Frühstück im Zelt legen wir gleich die Gurte und Steigeisen an. Direkt vom Lager aus queren wir den Meiligletscher, der nur mäßig steil auf einen Sattel hochführt, sich dafür aber umso länger hinzieht. Nach zwei Stunden erreichen wir eine Felsformation auf 4.400 m, von der aus wir erstmals auf den Sattel des Kasbek sehen können. Hier kommen die russische und die georgische Besteigungsroute zusammen, die eigentliche Gipfelbesteigung findet auf der gleichen Route statt. Wir queren ein Gletscherfeld, diesmal des Kasbekgletschers, und erreichen nach knapp 3 Stunden den ”Einstieg' zum Gipfel. Der Kasbek besteht aus dem kleinen Kasbek (4.890 m) und dem 5.033 m hohen großen Kasbek. Wir traversieren den Rücken des kleinen Kasbek entlang des 30 bis 35 Grad geneigten Eisfeldes (bei Neuschnee dauert diese Etappe entsprechend länger) zum Gipfelsattel auf 4.800 m. Das letzte Stück zum Sattel führt über eine knapp 10 m hohe Eis/Schneewächte. Dort müssen wir besonders vorsichtig steigen. Wir rasten vor der letzten Herausforderung, der sehr steilen und manchmal etwas blanken Gipfelkappe. Im steilen Eis und teilweise mit Steigeisen durch Felspassagen arbeiten wir uns das letzte Stück hinauf. Noch einmal heißt es, alle Kräfte zu mobilisieren im 25 bis 40 Grad geneigten Eis (evtl. legen wir ein Fixseil). Und dann ist es geschafft - am östlichsten 5000er des Kaukasus werden wir belohnt mit einem herrlichen Rundblick in Richtung unserer Trekkingregion, hinunter nach Georgien und bis hinüber zum Elbrus. Nach einem 2,5- bis 3-stündigen Abstieg erreichen wir erschöpft, aber glücklich unser Camp 2. Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 900m; Zelt [FMA] 13. Tag Abstieg zum Lager 1 Der Gipfel ist geschafft, aber der Abstieg zum Basislager erfordert noch einmal vollste Konzentration. Denn heute heißt es, alle steilen und losen Passagen, die wir im Aufstieg gemeistert haben, nun beim Abstieg mit Stöcken, guter Trittsicherheit und teilweise durch Abseilen in den Felspassagen zu sichern. Am Nachmittag werden wir im Basecamp ankommen und die Entspannung in den Thermalbecken mehr als genießen. Anschließend haben wir allen Grund, beim Abendessen unsere Reise und die Bergbesteigung gebührend zu feiern. Gehzeit: 5-6h; Abstieg: 1900m; Zelt [FMA] 14. Tag Reservetag Dieser Tag dient als Reservetag, falls die Bergbesteigung am 12. Tag nicht möglich war. Zelt [FMA] 15. Tag Abstieg und Fahrt nach Vladikavkas Artur ist wieder zuverlässig mit seinen Mulis zur Stelle und befördert unser Hauptgepäck zurück nach Tminkau. Dort packen wir noch einmal um und verabschieden uns von unserer Gastfamilie. Im Lauf des Nachmittags erreichen wir unser Hotel in Vladikavkas. Abstieg: 550m; Hotel [FMA] 16. Tag Rückflug Transfer zum Flughafen Vladikavkas und Heimflug über Moskau nach Deutschland. [F] Charakter der Tour und Anforderungen Die Trekkingetappen sind technisch anspruchsvoll, mitunter auch sehr anstrengend. Die Gehzeiten liegen zwischen 5 und 9 Stunden pro Tag. Im teilweise sehr steilen, unwegsamen Gelände und beim Begehen der Gletscher ist Trittsicherheit und sicherer Umgang mit Steigeisen und Gletscherausrüstung unbedingt erforderlich! An den Tagen 10, 11 und 13 tragen Sie Ihr persönliches Gepäck selbst. Dieses umfasst den Schlafsack, die Liegematte, die Kleidung und die Ausrüstung. Untergebracht sind Sie in Berghütten, Zwei-Personen-Zelten und einmal bei Gastfamilien (je nach Gruppengröße auch dort im Zelt). Während des Trekkings sorgt eine Köchin für Ihr leibliches Wohl und Sie werden erstaunt sein, wie schmackhaft die ossetische Küche sein kann. Für die täglichen Touren werden Sie zusätzlich mit einem kleinen Lunchpaket (Brote, Nüsse, Schokolade, Trockenobst) versorgt. Das ganz besondere Trekking, das Sie sonst nirgends finden! Anspruchsvolle Kasbek-Besteigung nach optimaler Höhenanpassung. Klima Das Klima im Zentral-Kaukasus ist von Südwesten her vom warmen Schwarzen Meer und von Nordosten her kontinental beeinflusst. Schnelle Wetterwechsel und Niederschläge sind im Sommer keine Seltenheit. Da Sie sich im Hochgebirge befinden, müssen Sie sowohl auf Kälte und Wind als auch auf starke Sonneneinstrahlung mit Temperaturen zwischen 20 und 25°C gefasst sein. Ausrüstung Gut eingegangene Bergstiefel sowie solide GoreTex-Kleidung sollten Sie in Ihrem Gepäck mitführen. Sie benötigen außerdem Steigeisen und die komplette Ausrüstung für alpine Hochtouren. Bitte beachten Sie die detaillierte Ausrüstungs-Checkliste für diese Tour, die Ihnen mit Ihrer Buchungsbestätigung zugeht. Inklusivleistungen:
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