Russland - Elbrus zum höchsten Berg Europa
Reise Nr. 298
- Zehntägige, anspruchsvolle Bergsteigerreise in den Kaukasus
- Elbrus: ein klassischer 'Seven Summit'
- Hochtouren mit WestalpenCharakter im zentralen Kaukasus
- Gipfelmöglichkeiten: Cheget Peak (3.461 m), Kogutai (3.950 m)
- ElbrusBesteigung nach guter Höhenanpassung
- Eis, Fels und Gletscher, Wasserfälle und Seen
- Russische Gastlichkeit im Bergsteigerlager
Reiseverlauf:
1. Tag Anreise
Linienflug mit Austrian Airlines von Wien nach Kransnodar. Nach Ankunft direkter Transfer nach Cheget. Fahrzeit: 8-9h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einem Hotel [A]
2. Tag Cheget
Nach der anstrengenden Anreise schlafen wir heute aus. Nach einem späten Frühstück treffen wir uns zu einer ersten Wanderung. Gehzeit: 4-5h; Übernachtung im Hotel [FMA]
3. Tag Cheget-Gipfel
Eine erste Eingehtour führt uns zum Cheget-Gipfel (3.461 m). Mit dem Lift geht es auf 2.700 m und weiter auf technisch einfachem Weg zum Gipfel. Herrlich, wie auf einer Aussichtsplattform, liegt der Zentralkaukasus mit seiner Krone, dem Elbrus, vor uns. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 760m; Abstieg: 760m; Hotel [FMA]
4. Tag Peak Kogutai
Als nächstes Gipfelziel nehmen uns den Peak Kogutai (3.819 m) vor. Der Aufstieg ist technisch ebenfalls nicht schwierig. Es gilt jedoch, 1.600 Höhenmeter zu überwinden, die eine erste konditionelle Herausforderung darstellen. Wunderschöne Ausblicke auf alpine Landschaften begeistern uns auch heute. Gehzeit: 5-7h; Aufstieg: 1600m; Abstieg: 1600m; Übernachtung im Hotel [FMA]
5. Tag Cheget - Botschki-Hütten
Heute starten wir zum höchsten Berg Europas. Die Ausrüstung, die für die Besteigung notwendig ist, wird in den Rucksack gepackt. Wir fahren mit der Seilbahn zur Station „Mir' (ca. 3.600 m) und weiter mit einem Sessellift bis zu den Botschki-Hütten (3.850 m) hinauf. (Sollte der Sessellift nicht in Betrieb sein, müssen wir dieses letzte Stück zu Fuß zurücklegen). In den Hütten belegen wir unsere Lager und haben noch Gelegenheit zu einer kleinen Akklimatisationstour zur höher gelegenen Hütte Prijut 11 (4.100 m). Jetzt sind wir unserem Traum ganz nah. Gehzeit: 1-2h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 250m; Übernachtung in den Botschki-Hütten [FMA]
6. Tag Pastuhovfelsen
Noch einmal legen wir einen Akklimatisationstag ein. Es besteht die Möglichkeit, zu den 4.700 m hoch gelegenen Pastuhovfelsen aufzusteigen. Es handelt sich um eine markante Felsinsel am Beginn der sich aufsteilenden Flanke des Elbrus-Doppelgipfels. Nach einer ausgiebigen Rast folgt der Abstieg zu den Botschki-Hütten. Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 850m; Übernachtung in den Botschki-Hütten [FMA]
7. Tag Besteigung des Elbrus
Frühmorgens geht es los. Nach Möglichkeit können wir die ersten Höhenmeter mit einer Schneeraupe zurücklegen. Da dies nicht garantiert werden kann, ist der anfallende Aufpreis direkt vor Ort zu bezahlen. Dort, wo sich die Flanke aufsteilt, gibt es für das Fahrzeug kein Weiterkommen mehr. Dann heißt es absteigen und selbst weitergehen. Bald danach erreichen wir die Pastuhovfelsen. Erfahrungsgemäß lässt die morgendliche Kälte keine längeren Verschnaufpausen zu. Gerade wenn die Sonne aufgeht, kommt oft Wind auf, der uns leicht auskühlt. Nun beginnt der lange Aufstieg zum Sattel zwischen den Gipfeln. Hier in 5.300 m Höhe, legen wir bei einer verfallenen Biwakhütte eine Pause ein und entscheiden, ob der West- oder der Ostgipfel (5.642 m bzw. 5.621 m) bestiegen wird (ca. 8-10 Stunden). In der Regel besteigen wir den Westgipfel, der als der höchste Gipfel Europas gilt. Abstieg ca. 4 Stunden bis zu den Botschki-Hütten. Gehzeit: 12-14h; Aufstieg: 1750m; Abstieg: 1750m; Übernachtung in den Botschki-Hütten [FMA]
8. Tag Reservetag
Dieser Tag dient als Reservetag für die Gipfelbesteigung. Mit den Bahnen gelangen wir hinab ins Baksan-Tal. Übernachtung im Hotel [FMA]
9. Tag Krasnodar
Nach dem Frühstück fahren wir zurück nach Krasnodar. Dort werden wir beim Abschiedsessen auf unsere Gipfelbesteigungen anstoßen! Fahrzeit: 8-9h; Übernachtung im Hotel [FMA]
10. Tag Rückflug
Am Nachmittag werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Wien und von dort weiter zu unseren Heimatflughäfen. [F]
Charakter der Tour und Anforderungen:
Alpinistisch herausfordernde Kaukasus-Reise mit Gipfelmöglichkeiten; sicherer Umgang mit Steigeisen und Pickel unverzichtbar.
Während der Eingehtouren in der Bergwelt des Kaukasus können Sie sich für die Besteigung des Elbrus gut akklimatisieren. Das gesamte Programm verlangt den Teilnehmern/Teilnehmerinnen natürlich einiges ab. Das Begehen der teilweise bis zu 40 Grad steilen Gipfelhänge sollte für Sie kein Problem sein! Die Besteigung des Elbrus ähnelt technisch einer Begehung des Dom in der Schweiz oder des Cotopaxi in Ecuador. Die große Höhe von immerhin 5.642 m ist natürlich zu spüren.
Als Teilnehmer/Teilnehmerin an dieser Bergreise müssen Sie sehr gut durchtrainiert sein. Anstrengende Tagesetappen in großen Höhen mit kompletter Hochtourenausrüstung kommen auf Sie zu. Folgendes alpintechnisches Können ist Voraussetzung für eine Teilnahme an dieser Reise: Sie müssen über Trittsicherheit verfügen, das heißt im Hinblick auf Ihre Tour, dass Sie sicher und selbstständig in schwierigem Gelände wie Grashängen, Geröllhalden, Moränenschutt, Blockwerk und auf flachen, mit Geröll bedeckten Gletschern gehen können, und zwar auch mit schwerem Rucksack und bei schlechter Witterung! Sicher gehen heißt, dass Sie auch an exponierten Stellen gehen können, wo ein Sturz schlimme Folgen hätte. (Aus Erfahrung wissen wir, dass unsere Teilnehmer/-innen auf diesen vermeintlich leichten Passagen die meisten Schwierigkeiten haben.) Sie müssen die Techniken des Gletschergehens beherrschen, also Anseilen, Gehen in der Seilschaft, Orientierung bei jedem Wetter und schließlich Spaltenbergung eines Verunglückten. Auch die Handhabung des Eispickels und das sichere Gehen mit Steigeisen werden vorausgesetzt.
Ein sehr guter Gesundheitszustand ist für eine Teilnahme unabdingbar. Sie sollten von der Buchung dieser Reise absehen, wenn Sie an Krankheiten leiden oder verletzt sind. Bitte lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Facharzt für Sportmedizin beraten.
Die Unterkünfte sind zum Teil sehr einfach. Wir bitten Sie daher um Verständnis, wenn z. B. im Hotel in Cheget nur zu bestimmten Zeiten warmes Wasser zum Duschen und in den Botschki-Hütten kein fließend Wasser zum Waschen vorhanden ist. Während des Aufenthalts in den Botschki-Hütten sorgt eine Köchin für die Verpflegung. Für die täglichen Touren werden Sie zusätzlich mit einem kleinen Lunchpaket (Nüsse, Schokolade, Trockenobst) versorgt.
Profil:
Alpinistisch herausfordernde Kaukasus-Reise mit Gipfelmöglichkeiten; sicherer Umgang mit Steigeisen und Pickel unverzichtbar.
Wichtige Hinweise:
Bedingt durch ungünstige Witterungsverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen.
Im Reisepreis enthalten
- Deutsch sprechende Reiseleitung ab/bis Krasnodar
- Flug mit Austrian Airlines Frankfurt - Wien - Krasnodar und zurück
- Rail&Fly - Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
- derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
- Übernachtung in Hotels und Berghütten
- meist Vollpension
- Transfers/Fahrten laut Programm
- örtliche Bergführer
- Hauser - Top - Schutz im Wert von € 93, - ; Reiserücktritts - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - Service
Im Reisepreis nicht enthalten
- Visakosten (€ 95,-), Getränke, Trinkgelder (ca. € 4,- pro Tag), Einzelzimmerzuschlag sowie individuelle Ausflüge und Besichtigungen.
Sollte der Abstieg von den Botschki-Hütten früher als geplant erfolgen und Übernachtungen im Hotel notwendig werden, fallen zusätzliche Kosten für Übernachtung und Verpflegung an, die von den Teilnehmern/Teilnehmerinnen direkt vor Ort zu bezahlen sind!
Wunschleistungen
- Visum Russland: ab
95,- €
- Mindestteilnehmerzahl: 10
- Maximale Teilnehmerzahl: 12
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Berlin

