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Rundreise Slowakei - Eine Entdeckungsreise von der Gotik bis Andy WarholSlowakei / RundreisenReise Nr. 86 Auf dieser 11tägigen (10 Nächte) Rundreise möchten wir Ihnen die vielfältigen Kulturstätten und Naturwunder der (weitgehend unbkannten) Slowakei vorstellen. In der Zipser Region mit der Hohen Tatra und dem Slowakischen Paradies bieten sich kleinere Wanderungen an, um die Schönheit des Landes zu entdecken. Ungarische Fürstenschlösser, deutsche Bergbaustädte und slowakische Bauerndörfer schmiegen sich in die sanfte Landschaft unter den Karpatengipfeln. In einigen Orten scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, viel Gotik, ein wenig Barock, aber auch Modernes ist zu entdecken. Viele gotische Schnitzaltäre, mittelalterliche Fresken, ruthenische und evangelischen Holzkirchen sind UNESCO-Weltkulturerbe. Aus der östlichen Slowakei stammte Andy Warhol, dessen Konservendosen und Marilyn-Monroe-Variationen die Pop-Art weltberühmt machten. Ein Kontrastprogramm, das nicht gegensätzlicher sein kann. Und auch die Natur bietet vom Hochgebirge über Eishöhlen und Geysire die ganze Vielfalt ihrer Pracht. Dunkle Wälder und weite Bergwiesen laden im Slowakischen Paradies zum Wandern ein und die Hohe Tatra, das kleinste Hochgebirge der Welt, verzaubert Sie mit seinen klaren Bergseen, der guten Luft und phantastischen Ausblicken. Wer erschöpft ist vom Bergwandern kehrt ein in eine der vielen Hütten und Gasthäuser, die mit slowakischen Spezialitäten und gutem Bier aufwarten. Kommen Sie mit und entdecken Sie mit uns ein kleines Paradies im Herzen Europas!
Reiseverlauf: 1.Tag: Ausgangspunkte unserer Rundreise sind Wien und Bratislava (Pressburg), wo wir Ihnen gerne für einen Vorabaufenthalt Hotels vermitteln. Wir starten in Wien um 8 Uhr, ab Bratislava geht es um 11 Uhr weiter in die kleine Winzerstadt Modra (Modern), zur einstigen Fuggerburg Červený Kameň (Biberburg) und in die alte Erzbischofsstadt Trnava (Tyrnau), die mit ihren vielen Kirchen oft als 'Slowakisches Rom' bezeichnet wurde. Besonders sehenswert ist die Universitätskirche. Die Kurstadt Piešťany (Bad Pistyan) lädt zu einem Spaziergang im Kurpark ein, bevor wir nach Trenčin (Trentschin) weiterfahren, dessen imposante Burgruine schon von Weitem grüßt. Zu ihren Füßen bezeugt das 'Regenwunder', eine Felsinschrift, von der Anwesenheit der Römer hier. Im nahengelegenen Kurort Trenčianske Teplice (Warmbad) finden immer Kulturveranstaltungen statt. Von den Art-Film-Festspielen über klassische bis hin zu Jazzkonzerten. 250 km (ab Wien), Übernachtung in Trenčianske Teplice, Bademöglichkeit im hauseigenen Thermalbad. 2.Tag: Versteckt in den Bergen des Hauerlandes liegt Čičmany, das wegen seiner einzigartigen Holzhäuser oft als 'DAS slowakische Dorf' bezeichnet wird. Über kleine Straßen erreichen wir Žilina (Sillein) am Fuße der Mala Fatra. Der Marktplatz mit den arkadenverzierten Renaissance-Bürgerhäusern ist einmalig in dieser Region. Und am Stadtrand steht die romanische Wehrkirche St. Stefan mit ihren interessanten Fresken. Durch das enge Durchbruchstal der Váh (Waag) und vorbei an Martin fahren wir nach Ružomberok (Rosenberg) weiter. Eine kleine Wanderung führt uns in den Ortsteil Vlkolínec. Dieses UNESCO-Kulturdenkmal der slowakischen Volksarchitektur liegt mitten in den Bergen und ist ein lebendiges Freilichtmuseum. Durch die nicht nur für ihren Käse berühmte Region Liptau geht es weiter zu der herrlich ausgemalten Artikularkirche von Svätý Kris (Heiligkreuz) und in die Zips. 250 km, 4 Übernachtungen in Špišská Sobota. 3. - 5. Tag: Vor der herrlichen Kulisse der Hohen Tatra liegen die mittelalterlichen deutschen Städte der Zips. In Špišská Sobota (Georgsberg), Levoča (Leutschau), Špišská Kapitula (Zipser Kapitel) und Špišská Nove Vés (Zipser Neumarkt) können wir die riesigen und kunstvollen Flügelaltäre Meister Pauls bewundern, der in seinem Werk Veit Stoß nicht nachstand. Außderdem gibt es eine große evangelische Artikularkirche in Kežmarok (Käsmarkt), daneben steht die Neue Evangelische Kirche mit dem Grabmal Imre Thökölys. Die spätromanische Pfarrkirche von Žehra birgt eine einmalig schönen Darstellung eines Lebensbaumes u.a. interessante Fresken. Die eindrucksvolle Zipser Burg (Špišský Hrad) war die größte Burganlage Europas und in der Kirche von Špišský Štvrtok (Donnersmarkt) wollte sich einst die Familie Zapolyai bestatten lassen. Das sind nur einige Ziele an der 'Straße der Gotik'. 110 km. Doch auch die Natur verdient ihre Beachtung. In der Hohen Tatra liegen die vielbesungenen Meeraugen, Gletscherseen mit schwankendem Wasserstand. Die Kurorte sind mit der Tatrabahn verbunden, eine gute Alternative, um schnell in das Hochgebirge zu kommen. Das Goralendorf Ždiar (Morgenröte) vermittelt einen guten Eindruck von der Lebensweise in einem abgeschiedenen Hochtal hinter der Tatra. Und der Grenzfluss Dunajec lässt sich mit Flößen befahren. Zurück geht´s zu Fuß oder mit dem Fahrrad (12 km). 150 km. Die Dobšiná-Eishöhle ist eines der schönsten Naturwunder im Slowakischen Wander-Paradies. Die einzigartigen Eisformationen der Höhle entschädigen für den Aufstieg. Anschließend wandern wir weiter durch Buchenwälder, eine Klamm und über Bergwiesen, auf denen im Frühjahr unzählige Krokusse, im Spätsommer die Herbstzeitlosen blühen. Und in den Restaurants gibt es leckere Forellen, direkt aus dem Bergbach hinter dem Haus. 70 km. 6.Tag: In den Beskiden, den Waldkarpaten mit ihren schwarzen Wäldern, hat sich noch die ursprüngliche Kultur der Einwohner erhalten. Viele sind polnischer oder ruthenischer Abstammung, dementsprechend finden sich in den Dörfern einige orthodoxe Kirchen, wie in Lukov-Venécia, wo sich einst Glasbläser ansiedelten. am schönsten sind die Ikonostasen von Krive. Aber auch die Kirche von Hervartov (Herbertsdorf) mit ihren Bemalungen steht dem in nichts nach. Bardejov (Bartfeld) gilt als die 'gotischste Stadt der Slowakei'. Innerhalb der großteils erhaltenen mittelalterlichen Stadtbefestigung zeugen die Bürgerhäuser und das auf dem riesigen Marktplatz allein stehende Rathaus vom einstigen Reichtum dieser Stadt. Die 12 gotischen Altäre der Ägidiuskirche geben einen Einblick in die Schnitzkunst dieser Zeit. 120 km, Übernachtung in Bardejov. 7.Tag: Im Osten der Slowakei gibt es noch viele weitere Kunstschätze, sei es das Andy-Warhol-Museum in Medzilaborce, das Museum für Ukrainisch-Russinische Kultur in Svidník und weitere Holzkirchen, wie in Kožany. Prešov (Preschau) beeindruckt mit seinen ungarischen Adelshäusern (u.a. der Familie Rákóczi), zwei riesigen Pfarrkirchen und einer großen Synagoge. In Košice (Kaschau), der zweitgrößten Stadt der Slowakei, sind wir schon am Rande der Ungarischen Tiefebene angekommen. Entlang der Hauptstraße pulsiert das Leben. In der Mitte steht der Elisabethdom, die östlichste gotische Kathedrale, die unverkennbar unter dem Einfluss der Prager Dombauhütte um Peter Parler stand. Beim abendlichen Bummel können Sie die Wasserspiele des 'Singenden Brunnens' bewundern. 210 km, Übernachtung in Košice. 8.Tag: Der Südrand der Slowakei wird von ungarischen Traditionen dominiert. In Jasov (Jossau) besuchen wir ein altes Prämonstratenserkloster, bevor es über Krásnahôrka zum idyllisch gelegenen Schloss der alten ungarischen Aristokratenfamilie Andrassy nach Betliar (Betler) geht. Ganz in der Nähe befinden sich einige Kirchen mit sehenswerten mittelalterlichen Fresken, wie in Ochtiná (Auchten). Damit sind wir auch schon im Slowakischen Erzgebirge angekommen, einer alten Bergbaulandschaft. 270 km, Übernachtung bei Banská Bystrica. 9.Tag: Das Slowakische Erzgebirge galt im Mittelalter als die Geldquelle der ungarischen und später Habsburger Herrscher. Die alten Bergbaustädte zeugen von dieser reichen Zeit. Banská Bystrica (Neusohl) wurde im Mittelalter als die 'Kupferne Stadt' bezeichnet und begründete den Reichtum der Thurzofamilie und deren Verbindung mit den Fuggern. Ein Relief an der Marienkirche wird Veit Stoß zugeschrieben, ein Altar stammt von Meister Paul. Banská Štiavnica (Schemnitz), die 'Silberne Stadt', liegt oben in den Bergen. Sehenswert sind seine Alt- und Neuburg und die gotische Katharinenkirche. Kremnica (Kremnitz) war die 'Goldene Stadt'. Die Kremnitzer Dukaten waren bis 1919 in Gebrauch. In der Nähe liegt der 'geographische Mittelpunkt Europas' - sozusagen der 'Nabel der Welt'. In Zvolen (Altsohl) zeugt ein schwalbenschwanzzinnenverziertes Jagdschloss von der Anwesenheit der Anjoukönige, in Sliač steht eine weitere Artikularkirche. Und in Bojnice (Weinitz) residierte Anfang des 20 Jh. der Schufabrikanten Bat'a in einem Märchenschloss. 180 km, Übernachtung in Bojnice, Bademöglichkeit im hauseigenen Thermalbad. 10. Tag: Frisch gestärkt nach einem morgendlichen Bad und kräftigen Frühstück fahren wir nach Nitra (Neutra) mit der interessanten dreiteiligen Bischofskirche und einer Synagoge. Am frühen Nachmittag erreichen wir wieder die slowakische Hauptstadt Bratislava (Pressburg), in deren Gassen es sich phantastisch bummeln lässt. Wir genießen den Blick von der Burg und ein feines Abendessen auf einer schönen Restaurantterrasse. Gerne organisieren wir auf Wunsch Opernkarten für den Abend (Extraleistung). 180 km, Übernachtung in Bratislava. 11. Tag: Am letzten Tag unserer Tour können Sie noch ein wenig in Bratislava (Pressburg) bummeln oder zurück nach Wien fahren, wo wir Ihnen gerne Hotels für einen Anschlussaufenthalt vermitteln. 70 km bis Wien. Gerne gehen wir auch auf Ihre besonderen Wünsche ein und modifizieren auf Absprache mit den Reiseteilnehmern das Programm. Auch Änderungen aus organisatorischen Gründen bei adäquatem Ersatz bleiben vorbehalten. Unterbringung: Sie wohnen stets in ausgewählten landestypischen Mittelklassehotels und Pensionen mit besonderem Flair. Inklusivleistungen:
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